Wenn Du Deine alte Mietwohnung "umwidmest" und sie gewerblich nutzen willst, dann musst Du mit dem Vermieter einen neuen Vertrag abschliessen und hättest dort dann natürlich auch nicht mehr den bei Mietwohnungen bestehenden Kündigungsschutz.

Ausserdem gibt es viele Gemeinden, in denen eine solche "Zweckentfremdung" gar nicht zulässig ist, etwa weil dort Wohnraummangel besteht.

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Da Du beim Minijob ja befreit warst von der Pflicht, in die Arbeitslosenversicherung einzuzahlen, kannst Du natürlich später auch keine Zahlungen aus dieser Kasse erwarten.

Es ist schliesslich eine Versicherung, aus der Du ja auch sonst keine Leistungen bekommst, wenn Du nichts eingezahlt hattest.

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Du musst ohnehin jedes Fahrzeug einzeln versichern.

Zwar gibt es bei wenigen Versicherungen einen sogenannten Flottenrabatt, aber genau diese Versicherungen sind so teuer, dass Du trotz des Rabatts mehr bezahlst, als wenn Du für jedes Fahrzeug einen "eigene" günstige Versicherung suchst.

Ich weiss, wovon ich hier schreibe, denn ich habe sechs Fahrzeuge versichert und das bei vier verschiedenen Gesellschaften, weil das so am günstigsten war.

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Der Untermieter ist nicht Vertragspartner des Eigentümers, sondern er ist allein Dein Vertragspartner.

Alle Probleme, die sich aus der Untervermietung ergeben, sind also erst einmal allein Deine Probleme, nicht die des Vermieters, denn Du musst vor Deinem endgültigen Auszug die Schäden beheben.

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Verlangen kann man zwar viel aber tatsächlich sind die meisten Versicherungen bei diesem Thema seeeehr zurückhalten, um es mal vorsichtig zu formulieren.

Ich besitze zum Beispiel sechs Strassenfahrzeuge, die ich pflichtgemäss versichern muss, habe dort aber ausschliesslich beim ADAC einen "Mengenrabatt" angeboten bekommen, der aber letztlich uninteressant war, weil die einzelnen Prämien so hoch waren, dass sie auch mit Rabatt noch deutlich über günstigen Versicherungen lagen.

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Das ist natürlich etwas eine Spekulation.

Hast Du schon einen hohen Rabatt, dann könnte ein solcher "Rabattretter" sich lohnen, weil er Dir im Falle eines Unfalls eine (heftige) Rückstufung ersparte, aber wenn Dein SFR ohnehin noch nicht so toll ist, dann lohnt sich das eher nicht.

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Die einzig sichere Methode - ausser natürlich einer "richtigen" Überweisung - wäre hier gewesen, das Geld per Einschreiben mit Rückantwort zu versenden, denn dann wäre die Post im Verlustfall im Obligo, aber so wirst Du jetzt wohl noch einmal zahlen müssen.

Bist Du ganz sichert, dass der "Empfänger" das Geld nicht doch bekommen hatte und jetzt nur behauptet, es sei nie angekommen?

Ich wäre da sehr skeptisch!

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Grundsätzlich muss er Dich zu den alten Bedingungen wieder beschäftigen, aber falls Du etwa wegen des Kindes nur noch in Teilzeit arbeiten wolltest oder keinesfalls mehr Überstunden machen oder aus privaten Gründen morgens nicht mehr zur selben Zeit mit der Arbeit beginnen wolltest, dann könnte er die Weiterbeschäftigung ablehnen, falls ihm das als betrieblich nicht möglich erschiene.

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Leider ist es in der deutschen Rechtsprechung tatsächlich so, dass Du haftbar bist, wenn ein Nachbarkind oder auch ein Einbrecher - natürlich verbotenerweise - über den Zaun klettert und dann in den Teich fällt.

Das kann dann beliebig Ärger geben!

Bei einem Hund sieht das etwas anders aus, da dieser, allem Geschrei der Tierschützer zum Trotz, immer noch als Sache gilt.

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Offiziell gehört das zum Erbe und muss deshalb auch erbschaftssteuerrechtlich berücksichtigt werden, aber wenn es nur der Inhalt des Portemonnaies ist und kein wohl gefüllter Sparstrumpf....

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Solange das Testament noch nicht eröffnet ist, haben die "hoffnungsvollen" Erben kein Recht auf Konteneinsicht.

Nach der Eröffnung wirst Du ihnen dann ja das Erbe detailliert auflisten müssen, damit sie wissen, wieviel Geld sie von Dir als Pflichtteil fordern können.

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Sinnvollerweise solltet Ihr Euch erst einmal über die Scheidungsfolgen einigen - Finanzen etwa oder die Wohnung - und dann die Scheidung beantragen.

Wenn Ihr Euch einig seid, dann braucht nur einer einen Anwalt für das Gericht und der einzige Unterschied wäre dann, dass die Scheidung nicht sofort rechtskräftig würde, sondern dass derjenige, der nicht anwaltlich vertreten war, einen Monat Bedenkzeit bekäme.

Bei einer streitigen Scheidung entschiede der Richter über die Scheidungsfolgen und da könnte es passieren, dass damit keiner von Euch zufrieden wäre.

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Wenn Du in Deinem Job ein Spezialist bist und manche Fragen im Betrieb von niemandem anderes beantwortet werden könnten, dann halte ich es für ein Gebot der Fairness, hier die erbetenen Auskünfte zu erteilen.

Einen "Rechtsanspruch" darauf hat der Chef natürlich nicht, aber wenn Dir während der Elternzeit alles was mit der Firma passiert, so am A... vorbeigeht, wie Deine Frage erkennen lässt, dann solltest Du Dich für die Zeit danach doch besser schon mal nach einem anderen Job umsehen.

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Natürlich hängen die Kosten von der Bauweise und der Qualität der Arbeiten ab, aber wenn Du jährlich 1% der Kosten des Neubaus zurücklegst, dann dürfte Dir auch in 20 Jahren, wenn mal grössere Reparaturen auftreten sollten, keine Pleite drohen.

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Bei defekter Heizung kann der Staat Druck ausüben, bei anderen Dingen, etwa einer besseren Wärmedämmung nur dann, wenn das Haus vermietet, nicht aber wenn es selbst genutzt wird.

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Steuern sind nie zweckgebunden - egal welchen schönen Namen sie tragen - und gehen immer in den allgemeinen Haushalt, sodass der Finanzminister sie verwenden kann, wofür er möchte.

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Wertvolle Dinge, wie etwa Schmuck oder Goldbarren, sind regelmässig nur mit versichert, wenn sie in einem hinreichend stabilen und mit dem Haus fest verbundenen Tresor aufbewahrt wurden.

Es nützt Dir also nichts, irgendeinen Tresor aus dem Baumarkt zu besorgen und aufzustellen, der im Zweifelsfall nicht den Vorgaben der Versicherung entspräche, sodass bei einem Einbruchdiebstahl diese Deinen Verlust trotzdem nicht ersetzte.

Sprich die Versicherung an und lass Dich über die Randbedingungen aufklären!

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Während der Wohlverhaltensphase darf sie keine neuen Schulden machen - darum heisst die ja auch WOHLVERHALTENSphase - sondern sie muss alle Einkünfte, die die Pfändungsfreigrenze übersteigen, zum Abbau der alten Schulden einsetzen.

Wenn sie dagegen verstösst, dann ist die Restschuldbefreiung erledigt, die Insolvenz geplatzt und alle alten Schulden müssen wieder "normal" bedient werden - notfalls bis ans Lebensende.

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