Hallo,

als Student hast du sicher deine Krankenversicherung, entweder eine eigene oder du bist familienmitversichert bei deinen Eltern.

Dein anderer Job wird ein Minijob sein - der Arbeitgeber "versteuert" pauschal dein Einkommen mit 30% Abgaben.

Der neue Job soll freiberuflich laufen, d.h. du wirst dem Unternehmen Rechnungen schreiben.

Als Freiberufler bist du selbständig, mit allen Rechten und Pflichten. Zu den Pflichten wird auch eine steuerliche Anmeldung beim Finanzamt gehören. Du wirst deine Einnahmen in einer Steuererklärung für das abgelaufene Jahr deklarieren. Zu Einnahmen gehören zwangsläufig auch irgendwie Ausgaben. Du musst diese in geeigneter Form aufzeichen ( Buchführung).

Beschäftige dich mit der Umsatzsteuer - bei dem geringen Einnahmen verzichte auf den Ausweis von Umsatzsteuern nach Paragraph 19 Umsatzsteuergesetz. ( mach dich schlau .....) Schreibe den Satz der Steuerbefreiung auch immer unten auf deine Rechnungen .....

Kleinunternehmer ....

Es gibt hier einen sehr schön geschriebenen Tipp von EnnoBecker zu diesem Thema.

Alternative:

Ist absehbar, dass du bei dem Medienunternehmer nicht mehr als 50 Tage in einem Zeitjahr arbeiten wirst ? Dann mach daraus ein befristeten Vertrag als kurzfrist Beschäftigter. Hier darfst du dann deine 50 Tage im Jahr arbeiten und zahlst keine weiteren Sozialversicherungen und auch keine Lohnsteuern.

Ist das Jahr abgelaufen, wird der Vertrag nochmals befristet verlängert.

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Klären wir doch erst einmal den Begriff Forderungsausfallversicherung. Was ist das, wer braucht sie und wie funktioniert sie ?

( ist wahrscheinlich nicht das, was Sie meinen )

Zitat:

Viele mittelständische Unternehmen leiden hierzulande unter der mangelnden Zahlungsmoral und drohenden Insolvenz ihrer Kunden. Gerade in wirtschaftlichen Krisenzeiten ist der so genannte Dominoeffekt die Folge von Forderungsausfällen, viele Unternehmen werden Opfer von Folgeinsolvenzen. Hilfreich ist hier eine Forderungsausfallversicherung. Die Forderungsausfallversicherung schützt gegen das Risiko eines Unternehmers, auf nicht bezahlten Rechnungen sitzen zu bleiben. Damit ist die Forderungsausfallversicherung ein Muss für Unternehmer mit wenigen Auftraggebern und hohen Umsätzen.

Wie funktioniert die Forderungsausfallversicherung?

Möchte ein Unternehmer sich gegen einen Forderungsausfall, etwa bei einem großen Auftrag, absichern, so prüft der Versicherer zunächst die Bonität des Kunden. Positiv verläuft diese Prüfung, wenn der Versicherer das Risiko für gering hält, dass der Kunde den Unternehmer letztlich nicht bezahlen kann. Dann erhält der Unternehmer eine Police über die Höhe der Forderung gegen den Kunden. Zum Versicherungsfall kommt es, wenn der Kunde nach erhaltener Leistung mit der Zahlung massiv in Verzug gerät oder er nicht mehr in der Lage ist, seiner Zahlungsverpflichtung nachzukommen.

Quelle, Urheberrechte und weitere Informationen hier: http://www.kaeuferportal.de/forderungsausfallversicherung-kaufberatung/orderungsausfallversicherung-forderungsausfallversicherungen-2063

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Ich frage mich, wie groß dein Unternehmen ist. Es kann nicht allzu umfangreich sein, wenn du dir Gedanken um die Kosten eines Steuerberaters machst.

Daher meine ich:

es reicht ein Abschluß nach Paragraf 4 Abs. 3 Einkommensteuergesetz ( EÜR )

Ein Abschluß nach Paragraf 5 Einkommensteuergesetz (Bilanz) ist aufwendiger und umfangreicher, kostet folglich auch mehr. Außerdem ... wenn du dich einmal für die Bilanz entschieden hast, kannst du nicht wieder wechseln.

Fange mit einer EÜR an .... und wenn das Finanzamt der Meinung ist, dass du dein Unternehmen anders darstellen sollst und dich auffordert, demnächst nach Paragraf 5 EKST abzuschließen, dann ist das immer noch früh genug.

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Zitat:

Gütergemeinschaft

Im Rahmen eines Ehevertrages können Eheleute die Gütergemeinschaft vereinbaren. Bei der Gütergemeinschaft wird das gesamte Vermögen, auch das vor der Hochzeit erworbene, grundsätzlich gemeinschaftliches Eigentum beider Eheleute. Durch die Gütergemeinschaft entsteht eine Gemeinschaft zur gesamtem Hand. Dementsprechend können beide darüber auch nur gemeinsam verfügen, soweit der Ehevertrag keine anderweitigen Regelungen vorsieht. Im Gegensatz zu den anderen Güterständen haften Eheleute grundsätzlich gemeinsam. Mit der Entstehung der Gütergemeinschaft werden die Schulden der Ehegatten zu Gesamtgutsverbindlichkeiten. Zitatende.

Quelle, Urheberrechte und weitere Informationen hier:

http://www.tammtamm.de/gueterstaende.htm

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In deinem Vertrag mit deiner KFZ-Versicherung steht drin, wer Fahrer des versicherten Fahrzeugs ist. Da wirst du drinstehen, ggf. auch noch dein Ehepartner.

Aber ich denke nicht, dass dein Sohn da drin steht, es sei denn, du hast ihn als Fahrer mit eingeschlossen. Automatisch geht bei einer KFZ-Versicherung nichts.

Und ist dein Sohn auch noch unter 23 Jahre alt, dann ist ein Risikoaufschlag für junge Fahrer zu zahlen.

Kann es sein, dass du die KFZ-Versicherung mit der privaten Haftpflichtversicherung verwechselt hast ?

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Zitat:

Eltern junger Autofahrer müssen ihren Versicherern das begleitete Fahren melden. Ob das mit zusätzlichen Kosten verbunden ist, ist von der jeweiligen Versicherung abhängig.

Jugendliche, die bei Volljährigkeit trotzdem noch in Begleitung der Eltern unfallfrei fahren, können dadurch bei der Versicherung des ersten eigenen Autos direkt in niedrigere Schadenfreiheitsklassen eingestuft werden und sparen so viel Geld. Diese Zeit kann je nach Anbieter bis zum 23. Lebensjahr festgelegt werden.

Unfälle während der begleiteten Zeit haben für die Eltern eine Hochstufung und höhere Versicherungsbeiträge zur Folge. Auch das eigene Auto mit 18 wird von bestimmten Anbietern günstiger versichert, wenn die Eltern weiterhin mitfahren.

Dies geschieht allerdings nur unter bestimmten Auflagen.

Zitatende

Quelle, Urheberrechte http://blog.tarifcheck24.com/kfz-versicherung-fuehrerschein-mit-17-zahlt-sich-aus/

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Ja, du kannst dich als Werkstudentin einstellen lassen.

Hierbei zahlst du von deinem Lohn nur deinen eigenen Anteil zur Rentenversicherung. Ab einem Verdienst von ca. 860,00€ brutto bei Lohnsteuerklasse 1 zahlst du auch Lohnsteuern.

Achtung: Es müssen Stundenzettel geschrieben werden, damit nachvollziehbar ist, dass du nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeitest. Die anderen 20 Stunden musst du für dein Studium aufwenden. Am Wochenende und in den Semesterferien darfst du mehr arbeiten.

Dieser Job ist parallel zum Minijob denkbar.

Dein Arbeitgeber fordert von dir die Steuerkarte und einen Studentenausweis sowie ein Nachweis deiner Krankenversicherung ( Mitgliedsbescheinigung )

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Vielleicht hilft es dir, wenn du weißt, wie so eine Gehaltsabrechnung " zu Fuß" berechnet.

Für die Berechnung der Lohnsteuer gibt es jedes Jahr aufs neue amtliche Lohnsteuertabellen. Es ist ein dickes DIN A4 Buch, welches nur aus einer einzigen, endlosen Tabelle besteht. Links stehen dann die Gehaltssummen, ich meine, in 5-Euro-Schritten zerlegt.

Wenn man jetzt die Summe für 1.700,00€ Lohnsteuern raussucht, geht man in die Tabelle, bei 1.700,00€ und liest die Summe in den Spalten daneben ab. Die Spalten daneben geben die Steuer-Summe in den verschiedenen Steuerklassen an - von I bis VI.

Bei 1.700,00 € sind das bei Steuerklasse I = 170,40€ Lohnsteuern (Soli lasse ich bei dieser Erklärung unberücksicht )

Mit deinem eingetragenen Freibetrag rechnet man jetzt 1.700,00€ minus 195,00€ = 1.505,00€ Brutto.

Jetzt geht man in die Tabelle, bei 1.505,00€ und liest die Steuern bei Steuerklasse I ab. Das wären dann 113,32€ Lohnsteuern.

Und genau diese Summe ziehe ich dir dann von deinem Lohn ab.

Effektiv ist der Unterschied in der Lohnsteuer 57,08€, die du weniger abführen musst. Und das ist korrekt so.

In weiteren Schritten kümmere ich mich dann um die Sozialversicherung und ziehe dann auch noch diese Summe von deinem Bruttogehalt ab.

Sollten dann noch Pfändungen, Vorschüsse oder andere Summen in dieser Gehaltsabrechnung zu berücksichtigen sein, werden auch diese Summen noch subtrahiert.

Was übrig bleibt, wird dir überwiesen.

Der eingetragene Freibetrag ist nicht der Betrag, den du weniger an Lohnsteuern zahlst, sondern es ist die Summe, um die sich dein Bruttogehalt in der Lohnsteuertabelle vermindert, sodass von einem kleineren Betrag die Steuern berechnet werden.

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Ja - du kannst dir auch schon als AZUBI einen Freibetrag in deine Steuerkarte eintragen lassen.

Aber : ich staune ....

Donnerwetter ..... wie hoch ist denn dein AZUBI-Gehalt ? Lohnsteuern zahlst du erst ab einem Bruttogehalt bei Steuerklasse 1 ab ca. 860,00€ aufwärts.

Und in der Progressionskurve werden die "kleinen Gehälter" nur mäßig besteuert, je größer diese werden, desto höher wird der Prozentsatz des Steuerabzuges.

Wenn dann auch noch ein Freibetrag eingetragen ist ..... zahlst du voraussichtlich keine Steuern.

Wenn du mal mit Zahlen spielen willst, dann geh auf

www.nettolohn.de

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Deine persönliche Identifikations- Nummer ist nicht diese gemeinte Steuer-Nummer!

Wenn du ein Gewerbe anmeldest, bekommst du vom Finanzamt eine Steuer-Nummer zugeteilt, unter der das Gewerbe veranlagt wird. Bei Kleinst-Unternehmen kann diese Steuer-Nummer mit der Einkommensteuer-Nummer identisch sein.

Wenn du über 17.500,00€ Umsatz im Jahr hast, bist du kein Kleinunternehmer mehr und bekommst auch eine Umsatzsteuer-Nummer zugeteilt.

Eine Umsatzsteuer-Identifikations-Nummer benötigst du, wenn du im EU-Ausland ein- und verkaufst.

Hier findest du nützliche Tipps.

http://www.frankfurt-main.ihk.de/recht/steuerrecht/umsatzsteuer_national/rechnungsstellung_pflichtangaben/

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Über das Finanzamt kann dein Chef diese Nebentätigkeit nicht erfahren. Das Finanzamt gibt keine Auskunft darüber, welche Einkommen die Bürger in ihrer privaten Steuererklärung angeben.

Es gibt zwar Länder, in denen jeder Bürger die Steuerunterlagen eines anderen einsehen kann, aber bei uns in Deutschland ist es nicht so.

Solltest du noch einen weiteren Minijob haben, so wird der Arbeitgeber des anderen Minijobs angeschrieben und gefragt, was du dort verdienst. So erfährt der eine Arbeitgeber von einem anderen, wenn eine Anmeldung im gleichen Zeitraum vorliegt.

Aber sonst .... erfährt niemand etwas von dem Minijob.

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Es gibt kein Problem mit beiden. Bis Datum xy hast du das alte Fahrzeug gefahren und rechnest mit 0,30€ pro Kilometer ab, ab Datum yz fährst du das neue Fahrzeug mit der 1% Regelung.

Bitte achte darauf, dass du bei dem neuen (gebrauchten ) Fahrzeug ein Bestätigungsschreiben des Herstellers/ Vertrieblers über den Bruttolistenpreis des Fahrzeuges anforderst, damit du bei einer evtl. Steuerprüfung gar nicht erst in Diskussionen verwickelt wirst, welcher Wert wohl anzusetzen ist.

Ein Prozent pro Monat setzt du dann als Ertrag in deiner GuV an und ein Prozent pro Monat gehört als Ertrag mit in die Umsatzsteuer.

Dafür darfst du dann im Gegenzug alle Kosten ( zeitanteilige Abschreibung des Anschaffungspreises, Steuern, Versicherungen und die laufenden Kosten wie Tanken, Scheibenreiniger, Anti-Beschlagtuch, und evtl. Reparaturen ) mit in die Kosten ansetzen.

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Zitat:

Für die Frage, wodurch die Überschwemmung entstanden ist, gibt es grundsätzlich drei Möglichkeiten:

  • Durch Niederschläge wie z.B. Starkregen (Ziffer 2),

  • durch Ausuferung von Oberflächengewässern (Ziffer 3)

  • oder durch Grundwasser, wenn es an die Oberfläche gelangt (Ziffer 4).

Selbstverständlich sollten alle drei Möglichkeiten in den Versicherungsbedingungen mitversichert sein – in der Praxis sieht das inzwischen aber vollkommen anders aus: Es werden fast in beliebigen Kombinationen ein oder gar zwei der drei möglichen Ursachen nicht versichert.

Zitatende.

Quelle, Urheberrechte und weitere Informationen hier: http://www.helberg.info/versicherungen/versicherungssparten/elementarschadenversicherung/index.php

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Es handelt sich hierbei um eine Form von Dreiecksgeschäft.

hier: lies mal.

http://www.steuertipps.de/lexikon/d/dreiecksgeschaeft

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Die Bedingungen bei den Personaldienstleistern sind schlechter als woanders.

Man muss sehr,sehr genau das Kleingedruckte lesen, ggf. muss sogar jemand drüber lesen, der sich berufsmäßig mit solchen Dingen beschäftigt und die Klippen genau kennt.

So manches Mal kommt es auch vor, dass eine Firma eine Fachkraft vom Personaldienstleister anfordert und diesen Mitarbeiter dann - wenn er sich bewährt - vom Personaldienstleister "rauskauft". Je nach Qualifikation können das 3/6/12 Monatsgehälter sein. Ähnliche Gebühren nehmen auch die Headhunters.

Über den Personaldienstleister wird man ggf. in unterschiedliche Firmen geschickt, je nach Anforderung - so kann man zu Beginn gut Arbeitspraxis gewinnen, ohne die leidigen oder nicht bezahlten Praktika zu machen.

Es kommt immer auf die Qualifikation und dem nötigen Selbstvertrauen an, wie deine Freundin sich am besten "verkaufen" kann.

Auf jeden Fall sollte man die Angebote sorgfältig prüfen und abwägen.

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Medikamente dürfen nur Personen, die dafür lizensiert sind, also Deutschland in erster Linie Apotheker - vertrieben werden.

Selbst im internet bei ebay dürftest du das nicht, weil du in Deutschland ansässig bist und somit gilt für dich das deutsche Recht. Lies dir dazu noch einmal die Nutzungsbedingungen von ebay durch.

Gib das Medikament deinem Hausarzt, der könnte es wohl eher noch "an den Mann/ an die Frau" bringen, da er wohl öfters mit der Frage konfrontiert wird nach so einem Malaria-Mittel.

Ansonsten könntest du es einer wohltätigen Organisation spenden, die in Malaria-Gebieten arbeitet. Ggf. können die dir dann eine Spendenbescheinigung ausstellen, die du dann in deiner Steuererklärung mit angibst. So bekommst du zumindest ein kleinen Teil der Kosten zurück.

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Habt ihr Gütertrennung vereinbart ?

Existiert ein Ehevertrag ?

Oder handelt es sich um eine Zugewinngemeinschaft ?

Bei Zugewinn würde dir im Falle seines Todes 3/4 des Bauplatzes gehören. Ist dieser belastet, gehören dir auch 3/4 der Schulden von diesem.

Das Haus ist verschenkt - da hast du keine Zugriff mehr drauf. Trotzdem bleibt die Tochter erbberechtigt und bekommt 1/4

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Du kannst deinen PC über 36 Monate abschreiben. Beispiel : Kaufdatum heute, dann darfst du für das Jahr 2012 noch 7 Monate in den Aufwand buchen, für 2013 und 2014 jeweils die vollen 12 Monate und 2015 noch 5 Monate.

Ist der PC nach diesen 36 Monaten noch im Bestand, wird dieser mit 1,00€ im Anlagevermögensverzeichnis weitergeführt.

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Ich kann mir schon vorstellen, dass das Ganze für dich sehr verwirrend ist.

Bisher hattest du immer Jobs, die als Minijobs ( max. 400,00€ ) einzustufen sind. Hierbei ist es von Vorteil, dass der Arbeitgeber pauschal 30% Abgaben an die Minijobszentrale zahlt und du dann deinen Betrag netto ausgezahlt bekommst.

Es fallen hierbei für dich auch keine weiteren Einkommensteuern an, weil der Job schon komplett steuerlich und sozialversicherungstechnisch abgegolten ist. Die 8004,00€ Existenzminimumsgrenze ist hierbei irrelevant.

Da kommt nichts mehr nach - auch nicht, wenn du jetzt einen Ferienjob annimmst und viel Geld verdienst. Der Minijob ist abgegolten.

Anders sieht es jetzt aus mit deinem Ferienjob. Normalerweise müsste dieser ganz regulär versteuert werden. In welcher Höhe wieviel Abgaben fällig wären, kannst du dir selbst ansehen auf www.nettolohn.de

Hierbei gibst du selbst Steuerklasse 1 an, ohne Kinder.

Aufgrund einer Sonderregelung in der Sozialversicherung entfallen für dich die Sozialversicherungsabgaben. Diese Sonderregelung heißt: Kurzfristige Beschäftigung. Was das ist, findest du im Link von Tina34 - da steht alles gut erklärt drin.

Zurück zum Ergebnis von nettolohn.de

Du betrachtest jetzt nur den Bruttolohn minus die anfallende Lohnsteuer. Jetzt weißt du, was du netto im Geldbeutel haben wirst.

Die gezahlten Lohnsteuern von ca. 85,00€ holst du dir am Jahresende mit derJahressteuererklärung wieder.

Oder: Du gehst nach deinem Ferienjob mit deiner Lohnsteuerbescheinigung zum Finanzamt und erklärst den Mitarbeitern dort, dass du im Jahr keine weiteren lohnsteuerpflichtigen Einkünfte haben wirst und man dir deshalb die gezahlten Lohnsteuern auszahlen soll.

Bei Schülern und Studenten wird das häufig gemacht.

Viel Spaß bei deinem Job.

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Die Restschuldversicherung ist keine Versicherung, mit der man etwas hätte ansparen können, sondern mit ihr wurde ein Risiko abgedeckt.

Für diese Fisikoabdeckung war eine Prämie fällig, die auch bezahlt wurde. Sie galt für eine Summe X.

Das du diese Summe X vorzeitig bezahlt hast, ist schön, war aber nicht Vertragsbestandteil und somit nicht notwendig.

Die Prämie wurde bezahlt - sie hat ihr Soll erfüllt. Etwas davon zurück gibt es nicht.

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Wir steuern mit riesen Schritten auf das "papierlose" Büro zu. Bis vor kurzem war der digitale Rechnungsversand nur mit einer Signatur rechtens.

Diese Anforderung des Gesetzgebers ist gelockert worden. Ihm genügt es jetzt, wenn der Unternehmer, der solch eine Rechnung erhält, diese auch bezahlt. Damit ist dann die Rechnungsstellung anerkannt - also korrekt.

Trotzdem ist darauf zu achten, dass alle Anforderungen des Paragraphen 14 Umsatzsteuergesetz erfüllt sind.

Siehe hier:

http://www.frankfurt-main.ihk.de/recht/steuerrecht/umsatzsteuer_national/rechnungsstellung_pflichtangaben/

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Zitat:

Finanzexperten raten meist von Kapitallebensversicherungen als Form der Geldanlage ab. Im Vergleich zu anderen Geldanlagen wie beispielsweise Aktien fallen die Renditen relativ gering aus. Außerdem beinhalten viele Kapitallebensversicherungen einen Zusatzschutz, der zusätzlich zu geringeren Renditen führt: die sogenannte Unfalltod-Zusatzversicherung. Sie wird für den Fall abgeschlossen, dass der Versicherte durch einen Unfall stirbt. In diesem Fall erhalten die Hinterbliebenen die doppelte Summe.

Zitatende.

PS: In der Regel ist Suizid ausgeschlossen, ansonsten ist ein Unfall ein Unfall - gleich welcher Art.

Quelle, Urheberrechte und andere Informationen hier:

http://www.vergleich.net/artikel/versicherungen-als-geldanlage1.html

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Zitat:

Von deutschen Gerichten wurde unter anderem in folgenden Fällen entschieden, dass Eltern keinen regelmäßigen Geldunterhalt zahlen müssen:

  • beim Wunsch nach innerer Lösung vom Elternhaus;
  • bei einer tiefgreifenden Entfremdung, wenn sie durch ein rücksichtsloses oder provozierendes Verhalten des Kindes verursacht worden ist.

Die Eltern sind verpflichtet, ihren Kindern eine deren Anlagen und Fähigkeiten entsprechende Berufsausbildung zu finanzieren, solange sie nicht ihren eigenen angemessenen Unterhalt gefährden.

Eltern brauchen keine übermäßigen Opfer zu erbringen. Hat ein Jugendlicher die Schule grundlos abgebrochen (Nullbock oder schlechte Noten), sind Eltern nicht verpflichtet, dem Kind durch die Finanzierung teurer Nachhilfe oder Internate nachträglich zum Abitur zu verhelfen.

Quelle, Urheberrechte und weitere Informationen hier http://www.abc-recht.de/topthemen/interview/unterhaltspflicht.php

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Vorteil Neubau:

Das Haus ist neu, nach den neuesten Richtlinien erbaut ( Heizung, Dämmung usw. )

Gemäß des Neuzustandes hat man bei der Heizungsanlage die ganze Lebensdauer, ehe diese ausgetauscht werden muss - i.d.R. rechnet man 20 Jahre. Beim Dach gilt ähnliches, man hat gut und gerne 25 Jahre Zeit, ehe das Dach neu gedeckt werden muss.

Desweiteren hat man beim Neubau eine Gewährleistungsfrist von 5 Jahren an Bauabnahme, d.h. 5 Jahre hast du Zeit, Mängel zu finden und diese über die Gewährleistung, sofern es Gewährleistungsansprüche sind, beheben zu lassen.

Bei Planungsfehler sind es 10 Jahre.

Im Haus ist kein Schimmel, kein Holzwurm, keine feuchten Wände, die hohe Sanierungskosten nach sich ziehen könnten.

In der Bauphase kannst du deine eigenen Vorstellungen von Raumaufteilung und Einrichtung, wie z.B. Badeinrichtung ( Farbe der Fliesen, ob Wanne oder Dusche, ob behindertengerecht oder normale Höhe, breite Türen ect. ) mitbestimmen.

Alt bleibt immer alt - dieser Spruch gilt bei gebrauchter Immobilie, egal, wieviel renoviert oder saniert wird. Und: bei einer gebrauchten Immobilie wird man nie fertig mit den Renovierungsarbeiten; immer ist irgendwo etwas zu tun. Das ist perfekt für Bastler/Hobbyhandwerker, die immer Beschäftigung brauchen. Nicht für bequeme oder ungeschickte Menschen.

Vorteil gebrauchte Immobilie: evtl. Standort, da in eingewachsenem Wohngebiet oder im Stadtkern zu finden evtl. Preis - wenn man es günstig erwerben kann und kein weiterer Ärger dabei ist.

Ansonsten ist jeder Punkt, den ich als Vorteil für den Neubau aufgezählt habe, der Nachteil bei einer gebrauchten Immobilie.

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Ich habe zu 80% den Kreditoren, die mir Skonto gewähren, ein Lastschrifteneinzug gewährt. Die Skontogewährung und die Skontofrist ( 8/10/14 Tage Zahlungsziel) waren Bedingung dazu.

Außerdem hat das Finanzamt eine Einzugsermächtigung, so zahle ich nie Säumnis-/Verspätungszuschläge für eine verspätete Zahlung oder bei der KFZ-Steuer, bei der nur bei Anmeldung und bei Abmeldung Post vom FA kommt, sonst nicht mehr. Und - natürlich die Krankenkassen, obwohl ich mich bei denen manchmal ärgere, weil die sehr häufig einen Tag zu früh abbuchen.

Wichtig hierbei ist, dass man seine Kontoauszüge regelmäßig kontrolliert und bei Abbuchungen, die unklar sind, die Rechnungen / Rechnungskopie unbedingt sofort anfordert und prüft.

Meine Erfahrung damit: in den letzten 12 Jahren habe ich nur einer Firma das Lastschrifteneinzugsverfahren wieder entzogen. Ansonsten klappt es bisher immer super.

Und : beim FA hat man ein indirektes, verlängertes Zahlungsziel, weil die nicht immer pünktlich abbuchen, sondern teilweise erst Tage später.

Gefahr besteht nicht, weil man innerhalb von 6 Wochen die Lastschrift zurück geben kann.

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Ja, du kannst dieses Laptop mit der Abschreibungsrate in die Kosten für dein Unternehmen aufnehmen.

Rechnung dafür: Anschaffungswert geteil durch 36 Monate mal Anzahl der Nutzungs-Monate in diesem Jahr ist der Wert für das Jahr 2012. Beispiel: du kaufst das Teil noch im Monat Mai 2012, dann kannst du für 2012 für 8 Nutzungsmonate die Abschreibung ansetzen. Im Jahr 2013 sind es 12 Monate, in 2014 sind es auch noch mal 12 Monate und in 2015 kannst du noch einmal 4 Monate abschreiben.

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Was bedeutet : von seinen 5 AG ?

Mal angenommen, er hat 5 Arbeitstage, dann hat er 3 x die 24,-- € Pauschale und 2x die 12,--€ Pauschale erstattet bekommen.

Wenn du in die Vorschriften des Bundesreisekostengesetzes und auch des Einkommensteuergesetzes schaust, dann wirst du die Pauschbeträge von 6,00€/12,00€ und 24,00€ sehen.

Die Höhe der Beträge ist abhängig von den Zeiten, die der Kraftfahrer von seinem zu Hause weg war. Gerechnet wird dabei immer die Zeit ab/ von Mitternacht an.

Am ersten Tag kann der Kraftfahrer also niemals 24 Stunden von seinem zu Hause fort sein, da er immer erst in den frühen Morgenstunden losfährt. Das bedeutet, für den ersten Tag bekommt er die mittlere Pauschale von 12,00€. Die nächsten Tage ist er immer rund um die Uhr fort - also jeweils 24,00€ pro Tag. Am letzten Tag, der Heimreise - wenn er da rechtzeitig zum iFeierabend auf den Firmenhof fährt, ist er keine 24 Stunden von zu Hause fort - daher ist auch hier nur die mittlere Pauschale anzurechnen, wenn nicht sogar die kleine Pauschale, wenn er nur 8-14 Stunden unterwegs war.

Merke: Die Geisterstunde = Mitternacht ist relevant. Ab hier beginnt die Zeitrechnung. Die "Spesenabrechnung" = die Berechnung der Verpflegungskostenmehraufwendungen ist korrekt.

Zitat aus Wiki

Verpflegungspauschalen für Dienstreisen im Inland [Bearbeiten] Für eine Dienstreise im Inland werden Verpflegungsmehraufwendungen zu folgenden Beträgen pro Kalendertag angesetzt:

24 € bei einer Abwesenheit von 24 Stunden

12 € bei einer Abwesenheit von weniger als 24 Stunden, aber mindestens 14 Stunden,

6 € bei einer Abwesenheit von weniger als 14 Stunden, aber mindestens 8 Stunden (§ 4 Absatz 5 Satz 1 Nummer 5 Satz 2 des Einkommensteuergesetzes).

Maßgebend ist die Abwesenheitsdauer von der Wohnung und der regelmäßigen Arbeitsstätte. Zitatende.

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Grundsätzlich wird bei Scheidung immer festgestellt, was jeder Ehepartner zu Beginn der Ehe als Vermögen hatte; seit neuestem zählen auch Schulden zu einen negativen Startkapital.

Das Haus hat während eurer Ehezeit eine Wertsteigerung erfahren. Dieser wird als Zugewinn ermittelt werden. Geschenktes und Ererbtes zählen nicht mit zum Zugewinn, sondern wird dem jeweiligen Ehepartner, der es bekommen hat, als Startkapital zugerechnet.

Wenn also bei euch der normale Zugewinn gilt - nicht Gütertrennung oder Ehevertrag zählt, dann hast du Anspruch auf die Hälfte des Zugewinns, allerdings hast du keine Zugriffsrechte auf das Haus, denn das gehört dem Ehemann, nur er steht als Eigentümer im Grundbuch.

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Überprüfe deine Finanzen und deine Jobsituation. Dann überlege dir, ob du die Tilgungsraten für eine Wohnung plus Nebenkosten auch tragen kannst, wenn du kein Job mehr hast ( also arbeitslos bist ). Wenn du das kannst, schlägt die Waage schon mal stark für die positive Seite ( pro kaufen ) aus.

Bleibst du langfristig an diesem Standort - oder musst du in absehbarer Zeit umziehen ? Umzug steht auf der kontra-Seite.

Hast du Ersparnisse, Eigenkapital ? Das bringt derzeit keine großen Zinserträge. Die können auch in "Betongold" = eigene Immobilie - fließen. Im Alter - mit weniger Einkommen, ist es ganz nett, keine hohe Miete mehr zahlen zu müssen.

Es ist ein schönes Gefühl, jeden Monat mit der Tilgungsrate für die eigene Immobilie einen Dachziegel mehr für das eigene Dach über den Kopf abbezahlt zu haben.

Das Gefühl bleibt aber nur, wenn du weißt, dass soooo schnell keine anderen Reparaturen wie neue Fenster, neues Dach, neue Heizung oder andere große Sanierungen kommen.

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du kannst das exakt ausrechnen auf den Monat bezogen.

wenn du das "zu Fuß" ausrechnen willst, musst du die Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung addieren.

http://www.lohn-info.de/sozialversicherungsbeitraege2012.html

Mit der Lohnsteuerberechnung wird das richtig schwierig, da müßtest du auf die Tagestabelle zurückgreifen, und das ist wirklich mehr als ungünstig.

Nimm den Nettolohn-Rechner und teile die Nettolohnsumme durch die Anzahl der Tage, die gearbeitet wurde.

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Die Banken haben da so ihre Richtwerte. So ist z.B. dem Häuslebauer durchaus zuzutrauen, dass er Teppich verlegen und die Wände anmalen - ggf. sogar tapezieren kann.

Aber schon beim Fliesenlegen hört vieles auf.

Hat dein Bruder ein Handwerk gelernt ? Kann er eines der typischen Gewerke selbst ausführen ? Das wäre dann für ihn ein weiterer Pluspunkt.

Ich würde mir von vielen Banken Angebote einholen, vergleichen und abwägen. Vielleicht klappt es und er bekommt seine Vorstellungen durch.

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Fettabsaugung zählt zu den Schönheitsoperationen, die in der Regel nicht erstattet bzw. von den Krankenkassen bezahlt werden. Einer der Gründe dafür ist, dass mit der Absaugung die Ursache des Problems nicht behoben wird : das tägliche Zuviel an Kalorien. Bei vielen Patienten ist deshalb zu beobachten, dass die Fettzellen zwar geleert/zerstört wurden, aber innerhalb kürzester Zeit wieder neue Fettzellen entstanden sind, weil die Ernährung nicht umgestellt und die Bewegung nicht erhöht wurde. Fettabsaugung ist der schlechteste Weg, Gewicht zu reduzieren. Eine auf Dauer angelegte kalorienbewußte Ernährungsumstellung und viel Bewegung ist da die Lösung. Wie wäre es mit Metabolic Balance ??

Zitat:

Kostenübernahme durch die Krankenkassen nur bedingt möglich! Leistungspflicht besteht bei den Krankenkassen, wenn eine Behandlung medizinisch notwendig ist, das heißt, wenn eine Krankheit erkannt, geheilt, ihre Verschlimmerung verhütet oder Beschwerden, die mit der Krankheit einhergehen, gelindert werden können. Deshalb - die Kostenübernahme durch die Krankenkassen erfolgt nach strengsten Kriterien. So hat die DAK stellvertretend für viele gesetzliche Krankenkassen folgende Voraussetzungen für eine Kostenübernahme bei Schönheitsoperationen festgelegt: Ausführlicher schriftlicher Bericht des Mitgliedes, warum und weshalb er eine Schönheitsoperationen vornehmen lassen möchte. Ausführlicher ärztlicher Befundbericht, seit wann der Patient in (psychologischer oder ärztlicher) Behandlung ist. Darin muss aufgeführt werden, welche Beschwerden vorliegen, welche Diagnose getroffen wurde, ob Medikamente auf Grund der Beschwerden verschrieben wurden und welche schulmedizinischen Maßnahmen bereits getroffen wurden (zum Beispiel bei Brustverkleinerung wegen Rückenbeschwerden). Der Arzt muss die Notwendigkeit eines operativen Eingriffs erklären. Gefordert werden Berichte oder Nachweise über (psycho-)therapeutische Behandlungen und psychologische Gutachten. Zitatende

Quelle, Urheberrechte und weiter Informationen

http://www.lexikon-der-schoenheit.de/lexikon/K/kostenuebernahme/

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Nein, das Kindergeld muss nicht zurück gezahlt werden.

Ihr habt der Kindergeldkasse sicher sofort mitgeteilt, dass die Tochter ihr Studium abgebrochen hat und jetzt arbeitet.

Ansonsten ist das Geld, was zu Unrecht gezahlt wurde für die Zeit, in der die Tochter schon volles Geld verdiente, zurück zu zahlen.

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Wer-wann-was-wie-absetzen-kann-article4115826.html

schau dir diese Artikel bitte genau an. Recherchiere auch andere Seiten im Netz zu diesem Thema!

Im August letzten Jahres ( 2011) ist eine Gesetzesänderung beschlossen worden.

Natürlich kannst du deine Kosten, die für dein Studium angefallen sind, in einer Steuererklärung ansetzen ( geltend machen ) . Da du bisher kein Einkommen hast/hattest und Steuern bezahlt hast, die jetzt hätten zurück erstattet werden können, bittest du in einem kleinen Anschreiben zur Steuererklärung um das Vortragen des Verlustes auf kommende Jahre.

Mach eine Steuererklärung - du kannst das, sofern noch nicht geschehen - für 4 Jahre rückwirkend zu tun. Mach dir die Mühe und liste die Kosten für die jeweiligen Jahre auf und trage diese entsprechend immer in das gegebene Jahr ein. Sei gründlich und vergesse nichts ( Studiengebühren, Fahrtkosten, Fachliteratur oder der Computer und vieles mehr. Eventuell auch die Kosten für die doppelte Haushaltsführung, wenn der Ort der Ausbildung nicht der Wohnort ist. Wichtig ist, dass man alles belegen kann. Es gilt, unbedingt alle Quittungen aufzubewahren.)

Die Verluste werden vorgetragen auf jene Jahre, die sich für dich erheblich ertragreicher gestalten werden. Dann wirst du eine kräftige Steuererstattung erhalten. Es lohnt sich !!!!!!

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Das Finanzamt wird dich benachrichtigen, wenn sich Änderungen an den Abgabe- und Zahlungsintervallen ergibt.

Zitat:

Ab dem Jahr 2009 gibt es neue Grenzen für die Umsatzsteuer-Vorauszahlungen.

Unternehmer, die im Vorjahr maximal 1.000,- EUR (vorher 512,- EUR) an Umsatzsteuer gezahlt haben, müssen im laufenden Jahr keine UStVA abgeben. Lag die Umsatzsteuerschuld im Vorjahr zwischen 1.000,- und 7.500,- EUR (vorher 512,- bis 6.136,- EUR), muss der Unternehmer eine vierteljährliche UStVA abgeben. Erst ab einer Umsatzsteuerschuld von jährlich mehr als 7.500,- EUR (vorher 6.136,- EUR), muss der Unternehmer monatlich eine UStVA abgeben.

Das heißt, dass das Finanzamt die Abgabe der monatlichen UStVA immer seltener verlangt, wodurch die Bürokratie abgebaut werden kann. Für Gründer, die sich erst 2009 selbstständig gemacht haben, werden hierbei die unterjährig ermittelten Umsatzsteuervorauszahlungen aufs Jahr hochgerechnet. Anfang 2010 erhielten sie dann einen Bescheid, in welchen Intervallen die UStVA anschließend abgegeben werden musste. Allerdings greift die Regelung nicht für Neugründer. Sie müssen, sofern der im steuerlichen Erfassungsbogen geschätzte Umsatz keinen Anlass zur Annahme einer verringerten Umsatzsteuerschuld gibt, auch weiterhin die UStVA monatlich abgeben. Anpassungen erfolgen in der Regel erst ab dem zweiten Jahr der Selbstständigkeit. Zitatende.

Quelle, Urheberrechte und weitere Informationen hier: http://www.betriebsausgabe.de/blog/2009/01/16/grenzen-fur-abgabe-und-anmeldezeitraume-der-umsatzsteuervoranmeldung-angehoben/

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Hallo,

Dein Pflichtpraktikum ist in Deutschland mit einer entsprechenden Bescheinigung deiner Hochschule sozialversicherungsfrei.

Aber ..... Lohnsteuern muss man zahlen ab ca. 860,00 € aufwärts. Du wirst also bei 950,00€ geringfügig Lohnsteuern abgezogen bekommen haben.

Das ist korrekt.

Wenn du mit Zahlen spielen willst, dann geh mal auf www.nettolohn.de und trage da Zahlen ein. Anhand der Ergebnisse wirst du feststellen, dass die Lohnbuchhaltung korrekt gerechnet hat.

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Bei Paypal bekommt der Absender der Zahlung sofort eine Nachricht - der Empfänger der Zahlung nicht.

Dieser muss sein Konto ständig im Auge behalten, um die Transaktionen mitzubekommen.

Das ist u.a. auch eine Quelle, mit der eBay an Geld kommt, mit dem es arbeiten kann.

Guthaben auf so einem Paypal- Konto wird nicht sooooo die Beachtung geschenkt wie Guthaben auf dem Girokonto. Manchmal werden die Summen auch einfach vergessen. Sie sind nicht weg - das Buchgeld ist durchaus auf dem Konto - aber eBay freut sich über den kostenlosen Kredit.

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Es ist in der Tat so, dass in der Steuererklärung nur die tatsächlichen Betreuungskosten angesetzt werden können. Die Verpflegung der Kinder gehört da nicht dazu.

Anders wäre es, wenn du mit deinem Arbeitgeber eine Lohnerhöhung aushandeln könntest in Form eines Kinderbetreuungszuschlages. Dieser ist lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei und kann maximal die ganze Summe beinhalten, also Betreuung und Verpflegung. Bedingung ist, dass es eine echte Lohnerhöhung ist und keine Gehaltsumwandlung. Eine Gehaltsumwandlung ist in diesem Falle nicht zulässig.

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Die Nummern sind nicht identisch.

Die Steuernummer wird dir vom jeweiligen Wohnsitzfinanzamt zugeteilt, unter der dort dein Steuerfall bearbeitet wird. Diese kann sich auch mal ändern, wenn sich deine Situation verändert, z.B. wenn du heiratest, in einen anderen Stadteil ziehst, eine andere Einkunftsart dazu kommt, du deinen Namen änderst ( z.B. durch Heirat ) u.a.

Die Steueridentifikationsnummer wird dir zugeteilt. Diese behältst du - voraussichtlich bis zu deinem Lebensende. Diese Nummer wurde dir von deinem Finanzamt zugesandt.

Die Lohnbuchhaltung deines Arbeitgeber benötigt diese Nummer für den elektronischen Abruf deiner Steuermerkmale, die ab Januar 2013 die bisherige Steuerkarte ersetzen wird.

Außerdem fragen diverse Behörden/Unternehmen nach dieser Nummer. Bisher kenne ich das von Bausparkassen und der Kindergeldkasse.

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Wenn du berufstätig bist, kannst du mit deinem Chef eine Lohnerhöhung aushandeln, die er dir in Form des Kinderbetreuungszuschusses gewährt.

Dieser Zuschuss ist lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei. Als Nachweis benötigt die Lohnabteilung eine Bestätigung der Kita, Krippe oder Tagesmutter, in welcher Höhe die Betreuungskosten anfallen.

Der Chef kann max. die Höhe der monatlichen Kinderbetreuungskosten als Gehaltserhöhung lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei gewähren.

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Ich denke eher, dass auf den zurück gesandten Belegen ein Datum notiert wurde, welches du eigentlich gar nicht erfahren solltest.

Deine Steuererklärung wurde bearbeitet, die Daten ins System eingegeben bzw. sind geprüft. Deshalb wurden dir die Belege auch zurück gegeben. Auf diesem kleinen Begleitzettel steht zwar drauf, dass die Bearbeitung 2-3 Wochen dauern kann - aber es steht dort auch: man möge von Rückfragen absehen.

Ich könnte dafür wetten, dass dein Steuerbescheid das Datum 12.06.2012 tragen wird.

Die Steuerbescheide werden irgendwo in Deutschland zentral ausgedruckt. Vielleicht ist die Druckerei bis zu diesem Tage schon belegt ....

Eine zweite Überlegung ist die Liquidität des Finanzamtes. Kommt es bei dir zu einer Erstattung, kann das zuständige Finanzamt nur das ausgeben, was auch irgendwie wieder rein kommt. Auch das könnte sein.

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Mit dem Einbau einer Photovoltaik-Anlage wird die Privatperson zum Unternehmer, wenn er den erzeugten Strom ins Netz abgibt.

Der geerntete Strom wird mit Mehrwertsteuer an die örtliche Stadtwerke verkauft, im Gegenzug durfte der Hausbesitzer die Umsatzsteuer für den Einbau/Neubau der PV Anlage gegen rechnen.

Insofern hat dein Nachbar recht.

Hier gibt es Lektüre dazu. Es sind noch einige Details zu beachten.

http://www.solarstromerzeugung.de/photovoltaik-steuer.html

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Es hat zwar eine Änderung gegeben bei den Studenten im dualen System, aber die Ferienjobs sind als solche nicht betroffen.

Deine Beschwerde besteht zu recht. Sie hätten dich als kurzfristig Beschäftigten schlüsseln müssen - so wie bei dir im letzten Jahr auch.

So hat sie dich als normalen Beschäftigten oder auch als Praktikanten geschlüsselt - die Abgaben sind gleich 1-1-1-1.

Beschwere dich und bleibe hartnäckig.
Du bist nur ein Ferienjobber, und genau für diese Gruppe ( Ferienjob, Saisonarbeit oder Urlaubsvertretungen ) ist diese kurzfristige Beschäftigung gedacht.

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Man muss das Finanzamt nicht benachrichtigen.

Da das Finanzamt nicht wissen kann, ob du selbst deine Steuererklärung machst oder ob du dir professionelle Hilfe holst, werden Erinnerungen erst ab dem 30.09. verschickt.

Da in der Erklärung gefragt wird, wer dir Hilfe geleistet hat, setzt der Lohnsteuerhilfeverein seinen Stempel mit auf die Erklärung, welche unterschrieben zum Finanzamt geschickt wird. Zuvor wurde die Steuererklärung via Elster bereits zum Finanzamt übermittelt.

Mit der Kurzform der Erklärung, welche du unterschreibst, bestätigst du die Richtigkeit der Übermittlung. Diese muss dann per Post Annas FA geschickt werden.

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Headhunter werden von Arbeitgeber bezahlt, wenn dieser den vorgeschlagenen Arbeitnehmer einstellt.

Es gibt mittlerweile Headhunter, die schließen sich zu Gesellschaften zusammen und arbeiten mit diversen Partner zusammen, wie z.B. Monster.de, Stepstone u.a.

Auf solchen Internetseiten ( Monster, Stepstone u.a. ) melden sich Arbeitnehmer, die sich verändern wollen. Je qualifizierter der Arbeitnehmer, je begehrenswerter ist er.

Arbeitgeber surfen nun auf die Seiten im Netz von diesen Headhuntergesellschaften und schaut sich an, welche Arbeitnehmer er anbietet. Hat ein Arbeitgeber Interesse an einen bestimmten Arbeitnehmer, so nimmt er Kontakt auf. Bei einer Festeinstellung, die nicht in der Probezeit endet, wird die Vermittlungsprämie fällig.

Für den Arbeitgeber ist der Vorteil dieser Gesellschaft: fast alle relevanten Angebote auf einen Blick, ohne die einzelnen Jobbörsen zu durchsuchen = Zeitersparnis.

Ähnliche Prinzipien finden wir bei den Preissuchmaschinen im Internet.

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Die drei Monate werden als Besuch bei deinem Bekannten gehandhabt. Es ist doch kein kompletter Umzug, du löst doch nicht deinen ganzen, bisherigen Hausstand auf.

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Nein - nicht jeder Händler hat die gleichen Margen.

Selbst der etablierte Handel wie z.B. COOP, EDEKA oder Rewe hat seine Billigschiene wie Penny, Netto oder Sky.

Und es ist eine Tatsache, dass es teurer ist, bei EDEKA einzukaufen als bei Netto. Und die Lebensmittel sind nicht viel anders.

Aber wozu sich darüber einen Kopf machen - wissen wollen, was der Einkaufspreis der Ware ist ....

Das interessiert nur jene, die selbst Händler sind.

Wenn du eine kaufmännische Ausbildung hast, dann kennst du doch das Kalkulationsschema. Es geht immer darum, Einstandspreis plus Handlingsfee plus Gewinnmarge im Markt zu erzielen. Oder in der Kostenrechnung Deckungsbeitrag 1, Deckungsbeitrag 2 und 3 zum positiven Betriebsergebnis zu kommen.

Im Handel gibt es Dinge, die Kosten in der Herstellung nur wenige Cent, werden aber, weil es Sonderzubehör ist, im Markt mit 35,00€ verkauft.

Andere Artikel haben einen Aufschlag von mehr als 500% - was soll's .... Wenn der Kunde diese Preise zahlt .....

Wir haben hier keine Planwirtschaft, in der ein Artikel im ganzen Land - ob im Norden oder im Süden - das gleiche kostet.

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Dein Kollege hat nicht Unrecht.

Arztkosten, die du selbst beglichen hast, kannst du in der Steuererklärung unter außergewöhnlichen Belastungen auflisten; genauso wie eine neue Brille, Zahnersatz, Schuheinlagen, Zuzahlungen bei Medikamenten sowie auch jene Medikamente, die notwendig sind, aber von der Krankenkasse nicht bezahlt werden. Darunter fallen u.a. auch viele Erkältungsmittel.

Auch mit auflisten kann man Behandlungen beim Osteopathen, Homöopathen oder selbst finanzierte Physiotherapie oder einen speziellen Rückenschulkurs ( kein Beitrag zum Sportverein ! ) und andere Aufwendungen, die die Gesundheit und Aufrechterhaltung der Arbeitskraft betreffen.

Bedingung ist, dass die Aufwendungen den Prozentsatz der Eigenleistung übersteigt. Bei Wikipedia "außergewöhnliche Belastungen" gibt es eine sehr schöne Tabelle, aus der man ersehen kann, wie hoch der eigene Anteil des Selbstbehaltes ist.

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Ja - man kann die Kosten für eine Haushaltshilfe anteilig steuerlich geltend machen.

Sollte die Putzhilfe 2.550,00€ im Jahr bekommen haben, so kann man das Finanzamt mit 20% ( max. 510,00€ ) an diesen Kosten beteiligen.

Voraussetzung ist: die Putzhilfe ist bei der Minijobzentrale gemeldet.

Nähere Infos auch hier: http://www.wdr.de/tv/servicezeit/sendungsbeitraege/2011/kw32/0809/03_absetzenbarkeit_haushaltshilfe.jsp

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So ist es ... du wirst bei einer größeren Zahnarztleistung nicht den vollen Zuschuß bekommen, da dein Bonusheft nicht lückenlos geführt ist. Daran ändert der gute Zustand deine Zähne nichts.

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Nein - darf er nicht.

Alle Rechte und Pflichten sind mit dem Datum der Eigentumsübertragung auf den Käufer übergegangen. Oder wurde vor Unterzeichnung des Kaufvertrages vereinbart, dass du die Schüssel noch zu entfernen hast ?

Wenn dem Käufer jetzt etwas nicht gefällt, ist er in der Pflicht, das zu ändern, nicht du als ehemaliger Verkäufer.

Anders ist es bei Grundstücksverkäufen. Findet der Käufer unter der Erde binnen eines Jahres Umweltlasten, dann hat der Verkäufer diese zu beseitigen.

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Zitat:

  1. Übungsleiterfreibetrag
  • rechtliche Grundlage: § 3 Nr. 26 EStG

  • nebenberufliche Tätigkeit: Als nebenberuflich gilt eine Tätigkeit, wenn die Arbeitszeit nicht mehr als ein Drittel einer vergleichbaren Vollzeitstelle beträgt, das heißt maximal 13 Stunden pro Woche. Für die Nebenberuflichkeit ist das Vorliegen eines „Hauptberufes“ ohne Belang (auch Rentner oder Studenten kommen also in Frage), die Nebentätigkeit muss sich aber vom ausgeübten Hauptberuf unterscheiden.

  • Tätigkeit als

Übungsleiter (Übungsleiter, Ausbilder, Erzieher, Betreuer oder ähnliche, das heißt Tätigkeit mit pädagogischer Ausrichtung)

Betreuer (zum Beispiel Ferienbetreuer, Schulwegbegleiter)

Künstler (zum Beispiel Sänger, Kirchenmusiker, Theaterverein, Fasnachtsverein)

Pflegekräfte (Pflege alter, kranker oder behinderter Menschen)

bei einer gemeinnützigen Einrichtung/Verein oder bei einer Körperschaft des öffentlichen Rechts

ein Betrag bis 2100,00 Euro jährlich ist steuerfrei

Zitatende

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Aufwandsentsch/a>digung

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Bisher war man als Eltern es gewohnt, für sein Kind während der Schulzeit alle anfallenden Kosten zu übernehmen. Folglich kann ich deine Frage verstehen.

Aber: jetzt handelt es sich um die Berufsausbildung deines Kindes - und die entstehenden Kosten für das Studium kann dein Kind selbst als Kosten ansetzen, auch wenn das Kind während seines Studiums kein Job und keine Steuern zahlt. Die entstandenen Verluste können auf künftige Einkommen vorgetragen werden.

Daher ist es jetzt nicht mehr möglich, die anfallenden Kosten für das Kind in der eigenen Steuererklärung geltend zu machen.

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Achte darauf, dass der Arbeitgeber des Minijobs die "ganzen" Abgaben = 30% ( 15% Rentenversicherung, 13% Krankenversicherung, 2% pauschale Lohnsteuer ) übernimmt.

Somit wird dann der Minijob in deiner Steuererklärung nicht mehr mit angegeben. Du hast dein Geld Bar netto Cash auf der Hand.

Sollte der Arbeitgeber von dir eine Steuerkarte verlangen, dann will er selbst die Zahlung der pauschalen Lohnsteuer sparen.

Für dich bedeutet es aber, dass du dein Einkommen aus dem Minijob in deiner Steuererklärung mit angeben musst; er wird also zu deinen bisherigen Einkommen dazu gezählt und es kommt wahrscheinlich zu einer Steuernachzahlung, da die 4.800,00€ ( derzeit max. Jahreshöchtsgrenze für Minijobber - noch - ) noch nicht versteuert sind.

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Es heißt, dass Eltern ein Kind so lange zu unterstützen haben, bis das Kind mit seiner abgeschlossenen = beendeten Ausbildung selbst für seinen Lebensunterhalt aufkommen kann. Im günstigsten Falle kann es sein, dass das Kind einen Schulabschluss macht, eine Ausbildung beginnt und auch abschließt und anschließend auf eigenen Füßen steht.

Im ungünstigen Falle beginnt das Kind eine Ausbildung, beendet diese und hängt ein in diesem Zusammenhang stehendes Studium dran, anschließend noch ein Mastetstudium.

Bis zum Ende der gesamten Ausbildung bleiben die Eltern unterhaltspflichtig.

Gleiches gilt, wenn das Kind mehrfach sein Studium abbricht und ein anderes aufnimmt, weil die erste Wahl - Studium A - doch nicht so das richtige war. Möglicherweise ist Studium B auch nicht das Wahre .... Und es folgt noch ein Wechsel. Dieses Spielchen kann noch eine Zeitlang so gespielt werden - doch irgendwann ist Schluss. Dann wird die Ernsthaftigkeit des Studierenden angezweifelt.

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Eine Steuererklärung lohnt sich. Auch wenn du jetzt noch keine Lohnsteuern gezahlt hast oder nur wenig, so stelle einen Antrag auf Vortrag auf künftige Jahre.

Hast du für deine Ausbildung noch weitere Kosten gehabt, zum Beispiel zusätzliche Bücher gekauft, dir irgendwo einen kostenpflichtigen Online-Zugang ( z.B. Colleg oder Sprachschulen, Akademie oder Online- Kurse) zugelegt, eine Lerngruppe gegründet, dir einen PC, ein Tablett oder spezielle Software gekauft, diverse typischen Schulsachen/Arbeitsmaterial gekauft ? Nachhilfelehrer engagiert ?

Hast du Seminare besucht, die der Arbeitgeber nicht oder nur teilweise erstattet hat ? Sind in diesem Zusammenhang - oder in Situationen wie oben genannt - Reisekosten angefallen ?

Hast du dir sonst irgendwie Kenntnisse angeeignet, für die Kosten angefallen sind ? Auswärtiges Praktikum ? Erste-Hilfe-Kurs nebst weiterführendes Seminar in Mitarbeiter-Sicherheit ? Volkshochschulkurs, welcher dich in der Ausbildung weiterbringt ? Business-Englischkurs belegt ?

Es gibt sehr viel, womit sich ein AZUBI während seiner Ausbildung hervorheben kann und welches sich auch noch gut im Lebenslauf macht.

Selbst Kurse, die nicht unmittelbar deine Berufsausbildung betreffen, könntest du als Sonderausgaben geltend machen, z.B. ein Kurs als Jugendbetreuer, um künftige Jugendfreizeiten zu begleiten ( wie kommt man sonst als Jugendlicher zu kostenlosen Urlauben ?) Im Lebenslauf steht so etwas dann unter "soziales Engagement".

Macht sich immer gut.

Schicke Kleidung interessiert in der Steuererklärung wenig. Da man diese auch privat tragen kann, wird diese steuerlich nicht anerkannt.

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Ich würde mich zeitnah ( = gleich ) hinsetzen und meine Zweifel schriftlich an den Vermieter richten. .

Mach dich schlau, welche verschiedenen Dämmungen es gibt und was diese an Lärm abhalten. Und wenn dir die vom Vermieter vorgeschlagene Version nicht gefällt, argumentiere sachlich für deinen Favoriten mit der Betonung, warum diese nun um so viel besser wäre.

Der Vermieter kann darauf eingehen oder es lassen - es ist seine Entscheidung. Du hast zumindest deine Meinung im Vorwege klar gemacht ; hättest du ja auch in dem Gespräch getan, wenn es dir eingefallen wäre.

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Es gilt eine wenig schmeichelhafte Grundregel:

Wer einen Minijob ( = 400,-- Euro Job ) hat und keine eigenen Anteile zur Rentenversicherung ( = Aufstockungsbetrag) leistet, für den gilt :

Von 12 gearbeiteten Monaten wird für die Rentenberechnung nur ca. 2 Monate angerechnet.

Wenn man aber den Aufstockungsbetrag zahlt, dann zählt jeder Monat für die Rente.

Wer also die 400,-- Euro bar auf die Kralle nimmt, kürzt sich selbst die Rente. Ich kann verstehen, dass es Zeiten im Leben gibt, in denen selbst die 38,-- Euro im Monat, die man weniger hätte für den Aufstockungsbetrag, dass diese Summe einen zum täglichen Lebensunterhalt fehlt.

Deshalb sollte man den Minijob als (Wieder-)Einstieg sehen und in diesem Anstellungsverhältnis nicht allzu lange verweilen.

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Ja - du kannst deine Direktversicherung selbst weiter einzahlen.

Aber: die Auszahlungen der Direktversicherung später im Rentenalter unterliegen der Lohnsteuer und der Sozialversicherung. Warum willst du von einem Nettobetrag, den du im Falle von Arbeitslosigkeit in den Händen hältst, Beitäge zahlen, die bei späterer Auszahlung nochmals zu versteuern sind?

Sinnvoller wäre es, die Versicherung ruhen zu lassen. Solange du binnen 24 Monaten eine Rate der Versicherung einbezahlst, bleibt der Vertrag offen.

Sollte die Versicherung 24 Monate lang nicht bedient werden, wird der Vertrag automatisch geschlossen und kommt erst zum Fälligkeitstermin zur Auszahlung.

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Um nachzuweisen, dass du als Betreuerin für dein krankes Kind zu Hause geblieben bist, musst du mit dem Kind zum Arzt und dir eine rosa Bescheinigung ausstellen lassen.

Das ist eine Krankmeldung, die zwar nicht dich selbst - sondern dein Kind betrifft - aber leider notwendig, um eben die Krankheit bzw. die Pflegebedürftigkeit deines Kindes nachzuweisen.

Diese Bescheinigung hast du dem Arbeitgeber vorzulegen. Diese wird an die Krankenkasse weitergeleitet, damit diese dir für die Fehlzeiten Krankengeld überweist, denn dein Gehalt wird um die Tage gekürzt, die du aufgrund von Pflege des Kindes gefehlt hast.

Es besteht nicht "einfach" nur eine selbstverständliche Lohnfortzahlung, auch wenn der Gesetzgeber 10 Tage im Jahr gebilligt hat für die Pflege eines nahen Angehörigen.

Du brauchst einen Nachweis ! Ärzte kennen das ... die stellen dir anstandslos so eine Bescheinigung aus.

Genauso, wie du für deine eigene Arbeitsunfähigkeit auch den gelben Schein bekommen würdest.

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Der Käufer braucht einen Beleg für die Buchhaltung. Nur die Abbuchung im Kontoauszug oder auf der Kreditkartenabrechnung reicht da nicht aus. Leider ist bei Amazon nicht sofort ersichtlich, dass der Verkäufer "nur" Privatmann ist und die Plattform als Marktplace nutzt.

Amazon selbst stellt da keine Rechnungen aus und überlässt es Käufer und Verkäufer, miteinander klar zu kommen.

Es wäre wirklich nett von dir, wenn du formlos eine Art Quittung erstellen könntest, aus der hervorgeht, dass es ein Privatverkauf war, was gekauft wurde, wann (Datum), von wem ( dein Absender) zu welchem Preis ( natürlich ohne Mehrwertsteuerausweis! ) . Wenn Versandkosten erhoben wurden, dann auch diese mit notieren. Unten drunter könnte dann noch stehen: Betrag per Überweisung erhalten.

Damit kann die Buchhaltung was anfangen.

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Das kannst du mit einem Anruf beim ADAC sofort erledigen. Du informierst den Mitarbeiter darüber, dass du deine Mitgliedschaft upgraten willst. Damit war' s das. Sogar deine ADAC-Mitgliedskarte bleibt die gleiche.

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 In der bAV ( betriebliche Altersvorsorge ) stehen folgende Durchführungswege zur Verfügung:

Direktzusage: Arbeitgeber bildet Rückstellungen; frei in der Art der Geldanlage, beitragspflichtig im Pensionssicherungsverein

Unterstützungskasse: Rückgedeckt oder „reservepolsterfinanziert“; gewährt formal keinen Rechtsanspruch, beitragspflichtig im Pensionssicherungsverein

Pensionskasse (PK): Selbständiges Versicherungsunternehmen; Einzahlungen sind steuerlich limitiert

Direktversicherung (DV): Produkt einer Lebensversicherungsgesellschaft; seit 2005 gilt: viele Analogien zur Pensionskasse (insbesondere steuerlich); vor 2005 wurde die Direktversicherung steuerlich in der Anwartschaftsphase pauschaliert, (§ 40b EStG) und in der Rentenphase der Ertragsanteilsbesteuerung unterworfen.

Pensionsfonds (PF): neuer Durchführungsweg, hohe Aktienquote zulässig, (begünstigt) beitragspflichtig im Pensionssicherungsverein

Die Durchführungswege Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds werden auch als mittelbare Durchführungswege bezeichnet, da die Durchführung bei einem rechtlich selbstständigen Unternehmen erfolgt. Sie werden auch als versicherungsförmige Durchführungswege bezeichnet. ( Zitat aus Wikipedia )

Am weitesten verbreitet ist derzeit die Direktversicherung.

Steuerliche Rahmenbedingungen

Die Direktversicherung wird vom Staat nach § 3 Nr. 63 EStG steuerbegünstigt. Dabei kann der Mitarbeiter bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung aus seinem unversteuerten Einkommen (= Bruttoentgelt ) als Beitrag einzahlen (in 2011: im Jahr 2.640 EUR). Neben der Steuerbefreiung können zusätzlich die entsprechenden Beiträge zu den Sozialabgaben eingespart werden. Sollte der Mitarbeiter noch keine pauschalbesteuerte betriebliche Altersversorgung nach altem Steuerrecht (§40b EStG a.F.) haben, erhöht sich die steuerliche Förderungsmöglichkeit sogar um weitere 150 EUR im Monat; das sind 1.800 EUR im Jahr.

Mit einfachen Worten: das Bruttogehalt wird um die Sparrate ( derzeit höchstens 220,00€ im Monat ) vermindert. Nur das verminderte Bruttogehalt unterliegt der Lohnsteuer und der Sozialversicherung. Das Finanzamt und die Krankenkasse bekommen also (vorerst) weniger Geld. Zusätzlich darf man noch 1.800,--€ im Jahr sparen, dieser Betrag ( monatlich 150,00€) ist aber nur noch lohnsteuerfrei - nicht aber sozialversicherungsfrei. Die Versteuerung ist nachgelagert, sie wird bei Auszahlung fällig.

Achtung: sollte man mal in finanzielle Nöte geraten, so kann man diesen Altersvorsorgevertrag nur ruhen lassen ( beitragsfrei stellen lassen ) - man kann ihn nicht kündigen und vorzeitig auszahlen lassen.

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Kann es sein, dass du über die Einkommensgrenze des Kindes von 8.004,00€ im Jahr 2011 gestolpert bist und jetzt festgestellt hast, dass dein Kind zuviel Einkommen hatte ?

Als erstes muss man wissen, dass die Grenze 8.004,00 € eine netto-Grenze ist.

Du rechnest also alle Brutto-Entgelte zusammen, ziehst davon die Sozialversicherung ab. Von dieser Summe werden dann noch pauschal 920,00€ Werbungskosten abgezogen.

Ist dann die Summe immer noch über 8.004,00€, so ist zu überlegen, ob erhöhte Werbungskosten vorliegen könnten - sprich: hat das Kind irgendwo ein Lehrgang gemacht, der außerhalb des eigentlichen Zuhause liegt ? Gibt es sonstige Werbungskosten, die die Grenze von 920,00€ überschreiten helfen ? Jeder Euro zählt.

Es werden auch Beiträge zur Altersvorsorge anerkannt, jene Beträge, die vom Gehalt des Kindes abgegangen sind und erst im Rentenalter zur Auszahlung kommen, wie z.B. eine Direktversicherung oder Zahlungen an eine Pensionskasse und zwar bezahlt im letzten Jahr ! Auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung könnte in Betracht kommen, wenn man an das Geld erst im Rentenalter herankommt.

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An den Universitäten müssen sich die Rentner als Gasthörer einschreiben. Hierfür werden Gasthörergebühren, die je nach Uni unterschiedlich sein können, fest. Auch gibt es für bestimmte Vorlesungen keine Gasthörer-Zulassung.

Bei eine Stichprobenprüfung wurde mal festgestellt, das viele Rentner gar nicht eingeschrieben waren, also sog. Schwarzhörer waren.

Das geht absolut nicht. Unsere Unis sind subventioniert und sollen in erster Linie junge Leute zum Nutzen der Gesellschaft ausbilden.

Rentner haben bereits ihr Soll erfüllt und ihr angehäuftes Wissen wird leider nicht mehr abgerufen/ steht der Gesellschaft nicht mehr zur Verfügung.

Sie sollten daher den jungen Leuten nicht den Studienplatz wegnehmen.

Daher gibt es auch keine Zuschüsse für Rentner.

http://www.finanzfrage.net/frage/muessen-rentner-studiengebuehren-entrichten-steuerlich-absetzbar

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Eine durch einen Arbeitsunfall verletzte Person muss im Normalfall einem Durchgangsarzt vorgestellt werden. Ausnahmen sind u. a.:

Bei kleinen Unfällen: Wenn die Arbeitsunfähigkeit nicht über den Unfalltag hinaus besteht und die Behandlung nicht länger als eine Woche dauert, kann ein Allgemeinmediziner die Behandlung ohne Überweisung an einen D-Arzt durchführen.

Verletzte mit isolierten Augen- oder Hals-Nasen-Ohren-Verletzungen sollen sofort einem Augen- bzw. HNO-Arzt vorgestellt werden.

Bei sehr schweren Verletzungen (z. B. offener Schädel, Gelenkbruch) muss nicht erst ein D-Arzt aufgesucht werden, sondern soll der Verletzte direkt in eine Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik oder in ein entsprechendes Krankenhaus eingeliefert werden. Dort sind meist auch Durchgangsärzte tätig.

Bei Verdacht oder Vorliegen einer Berufskrankheit kann jeder Arzt aufgesucht werden.

Bei Wiedererkrankungen aufgrund eines Arbeitsunfalls muss generell der D-Arzt aufgesucht werden. Obwohl der Arbeitgeber die Angestellten darüber informieren soll, in welchen Fällen sie direkt einen D-Arzt aufsuchen müssen, wird dies wahrscheinlich allgemein wenig bekannt sein. Wenn ein Verletzter irrtümlich zuerst seinen Hausarzt aufsucht, muss dieser dann den Patienten an einen D-Arzt überweisen. Soweit es medizinisch nötig ist und besonders in Notfällen darf (und muss) natürlich jeder Arzt ungeachtet der formalen Regelungen die sofort erforderliche Behandlung durchführen.

Da bei einem Arbeitsunfall nicht die Krankenkasse, sondern die Unfallversicherung Kostenträger ist, ist für den Besuch beim D-Arzt kein Krankenschein bzw. keine Chipkarte erforderlich und natürlich muss auch keine Praxisgebühr gezahlt werden.

Bei einem Arbeitsunfall ist die freie Arztwahl eingeschränkt: Wenn eine Vorstellung beim D-Arzt vorgeschrieben ist (s. o.), kann der Patient nur noch zwischen verschiedenen D-Ärzten an seinem Ort wählen.

Quelle: Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Durchgangsarzt

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Eine Bewilligung einer Kur ist heutzutage relativ schwer. Seit die Krankenkassen auf Sparkurs sind, werden erheblich " höherer Anforderungen" gestellt - und häufig bekommt nur noch der eine Kur, der wirklich den "Kopf unter dem Arm trägt".

Und somit ist davon auszugehen, dass wer zur Kur fährt, derjenige wirklich krank ist. Folglich sind die entstehenden Fehltage kein Erholungsurlaub, sondern es handelt sich um eine Krankmeldung.

Diese Fehltage werden dem Arbeitgeber aus der Umlagekasse U1 zu den von ihn festgelegten Prozentsatz erstattet, für den er seinen Arbeitgeberanteil an die U1 bezahlt hat.

Die Tage einer Kur werden nicht mit dem Anspruch auf Erholungsurlaub verrechnet.

Anders ist es bei einer sog. offenen Badekur. Die wird mit Erholung gleichgesetzt.

Zitat:

Eine Maßnahme der medizinischen Vorsorge oder Rehabilitation, die ein Träger der gesetzlichen Renten-, Kranken- oder Unfallversicherung, einer Verwaltungsbehörde der Kriegsopferversorgung oder ein sonstiger Sozialleistungsträger bewilligt hat und die in einer Einrichtung der medizinischen Vorsorge oder Rehabilitation durchgeführt wird, gilt als unverschuldete Arbeitsunfähigkeit. Vorerkrankungen, die im ursächlichen Zusammenhang mit der Maßnahme stehen, werden ggf. auf die Sechs-Wochen-Entgeltfortzahlungsanspruch im Krankheitsfall, angerechnet. Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, dem Arbeitgeber den Zeitpunkt des Antritts der Maßnahme und die voraussichtliche Dauer, unverzüglich mitzuteilen. Nach Beendigung ist ein Entlassungsschein der Kurklinik einzureichen.

Es ist keine Krank- bzw. Gesundmeldung notwendig.

Zitatende

Quelle: http://www.uni-due.de/verwaltung/abwesenheiten/kur_reha.php

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Vielleicht hilft dir die Seite www.nettolohn.de Blättere doch bitte mal etwas in den einzelnen Reitern. In der Rubrik "Statistik" sind Durchschnittsgehälter genannt. Zuvor ist genau beschrieben, was man in einem solchen Job tut bzw. können muss.

Es gibt im Netz auch andere Jobvermittlungen, die einen ähnlichen Service bieten. Stöber doch mal ein bisschen. Viel Erfolg.

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Die Tochter ist bei euch familienversichert. Auch ihr Hinzuverdienst von 300,00 € ändert daran derzeit nichts, solange es bei einem sog. Minijobs bleibt ( derzeit max 400,00 € ) demnächst ( ab April d.J. ? ) wird diese Grenze auf 450,00€ angehoben.

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Die Bausparkasse überweist dir den Betrag nachträglich auf dein Konto, da die Pramie für 2011 ist - ein Jahr, das bereits vergangen ist.

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Das musst du dir ausrechnen. Wenn du dein Bafög-Kredit schnell zurück zahlst und ggf. sogar in einer Summe, dann gewährt man dir diverse Vergünstigungen - sprich: du zahlst weniger zurück. Ich habe mir sagen lassen, dass man bis zu 25 % der Summe einsparen kann.

Wenn die Ersparnis aber geringer ist als die Schuldzinsen für deinen Kredit, dann rechnet sich das nicht.

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Schonvermögen / Freibetrag

Im Gegensatz zum Arbeitslosengeld I werden bei der Bewilligung von ALG II Vermögensbestandteile des Antragsstellers (Sparbuch,Wertpapiere oder ggf. auch ) angerechnet und einbezogen. Davon ausgenommen sind Freibeträge bei der Vermögensanrechnung ("Schonvermögen"). Dazu zählen: Um eine Altersvorsorge zu gewährleisten, bleibt ein Vermögen von 750 Euro pro Lebensjahr (vorher 250 Euro) anrechnungsfrei. Hierbei geht es aber nur um das Schonvermögen für die private Altersvorsorge und nicht um allgemeines Vermögen. Außerdem sollen Arbeitslose künftig ihre private Altersvorsorge nicht mehr aufbrauchen.

Bei dem allgemeinen Vermögen richtet sich die Höhe des Freibetrages nach dem Alter des Arbeitslosen und dessen Partner. Der Freibetrag für "Erspartes" beträgt 150 Euro pro Lebensjahr.

Quelle: http://www.finanztip.de/recht/sozialrecht/arbeitslosengeld-II.htm

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Da der Schaden auf dem Weg zur Arbeit geschah, sind diese Kosten als Werbungskosten in deiner privaten Steuererklärung anzusetzen.

Dein Arbeitgeber erstattet dir den Schaden nicht - warum sollte er ????

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Der größte Vorteil ist, wenn man kurz vor Jahresende heiratet, dass dann die nächste Steuererklärung eine gemeinsame Veranlagung wird und beide Partner nicht nach der Grundtabelle, sondern nach der Splittingtabelle besteuert werden. Dadurch erfolgt eine erhebliche Steuerrückzahlung.

Die Splittingtabelle ist der Bonus des Staates an alle, die sich getraut haben, zu heiraten.

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Gehört dieser Vorhang zur vermieteten Wohnung ? Alles, was du zur Benutzung überlassen hast und dafür Miete bekommst, hast du als Vermieter auch wieder instand zu setzen, wenn es kaputt geht.

Dafür erhöhst du dann bei nächster Gelegenheit die Miete wieder.

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Ich verbuche solche Rechnungen. Auf jeden Fall muss deine eigene USt.-Ident-Nummer angegeben werden. Und zur Sicherheit solltest du auch die deines Handelspartners angeben. Bei einer eventuellen Betriebsprüfung ist dann sofort zu erkennen, das mit der Rechnung alles in Ordnung ist, das dein Geschäftspartner Unternehmer ist, der deine Waren bzw. Dienstleistung für sein Unternehmen kauft - und mit Angabe seiner USt.-Ident-Nummer die steuerliche Erfassung der Rechnung seinen korrekten Gang geht.

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Hallo - wie ich ersehen kann, zielst du mit deiner angenommenen, freiberuflich Tätigkeit auf den Paragraphen 18 des Einkommensteuergesetz ab. Dort wird der Begriff " freie Berufe" bzw. die sog. Katalogberufe genannt. Produzent gehört nicht dazu, wohl aber der Begriff Musiker.

Zitat:

§ 1 Abs. 2 PartGG Seit Juli 1998 enthält § 1 Abs. 2 S. 1 PartGG die folgende Definition der Freien Berufe:

 "Die Freien Berufe haben im allgemeinen auf der Grundlage  besonderer beruflicher Qualifikation oder schöpferischer Begabung  die persönliche, eigenverantwortliche und fachlich unabhängige  Erbringung von Dienstleistungen höherer Art im Interesse der  Auftraggeber und der Allgemeinheit zum Inhalt."

In Satz 2 dieser Vorschrift werden dann einzelne Freie Berufe aufgezählt.

Rechtsprechung Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes (BFH) ist das Vorliegen einer selbstständig ausgeübten, wissenschaftlichen, schriftstellerischen, unterrichtenden oder erzieherischen Tätigkeit in einem der Katalogberufe oder in einem diesen ähnlichen Berufen für die Einordnung als Freier Beruf notwendig.

Auch die Rechtsprechung der einzelnen Finanzgerichte wird für die Einordnung einer Tätigkeit als freiberuflich herangezogen. Entsprechende Recherchen kann der BFB ( Bundesverband freier Berufe ) leider nicht übernehmen.

Anhand dieser Ausführungen können Sie erkennen, dass die Einstufung als Freier Beruf vom Einzelfall abhängt. Qualifizierten Rat erhalten Sie auch bei einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater Ihres Vertrauens. Sie können beim Finanzamt eine verbindliche Auskunft beantragen. Im Zweifelsfall können Sie sich auch an Ihre Oberfinanzdirektion wenden. Eine Reihe dieser Behörden hat Gutachterausschüsse eingerichtet, die eine Einstufung vornehmen. Allerdings entstehen durch diese gutachterliche Einschätzung auch Kosten.

Quelle, Urheberrechte und weitere Informationen hier:

http://www.freie-berufe.de/Abgrenzung-Freier-Beruf-oder.145.0.html

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Frage bei deiner Versicherung nach ! ggf. lohnt sich ein Wechsel zu einer anderen Gesellschaft.

Fakt ist, du bekommst für das zweite Fahrzeug nicht den gleichen Schadensfreiheitsrabatt wie bei dem ersten Fahrzeug.

Trotzdem unterscheiden sich die Versicherungsgesellschaften in ihren Konditionen. Die einen stufen den Zweitwagen bei 125% ein - die anderen bei 100 % - andere wiederum bei 85% ... achte darauf, dass das Zweitfahrzeug von einem Fahranfänger gefahren werden soll ... also einer Person unter 25 Jahre ( nehme ich mal an)

Bisher hatte ich das Zweitfahrzeug für meinen Sohn bei der Mecklenburgischen Vers. versichert - die bieten a) 85% für das Zweitfahrzeug und einen sog. Sorglos-Tarif - wo das Alter des Fahrers und ob Fahranfänger egal ist und auch ob das Fahrzeug am Straßenrand steht.

Wichtig ist, dass du den erreichten Schadensfreiheitsrabatt für das Zweitfahrzeug später auf den bisherigen Fahrer übertragen kannst. ( ggf. von vorn herein den Fahrer des Zweitfahrzeugs eintragen lassen )

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Es gibt in der Tat sogenannte zuzahlungsfreie Medikamente. Aber: nicht jede Kasse hat die gleichen Medikamente zuzahlungsfrei.

Die eine Kasse hat einen Mega-Rabattvertrag mit einem Konzern, die die blutdrucksenkenden Medis herstellt, die andere Kasse konzentriert sich auf die Magenmittel ( z.B. Protonenhemmer) und stellt diese ihren Patienten zuzahlungsfrei zur Verfügung.

Wieder eine andere Kasse hat sich auf die Psyche des Menschen konzentriert und hat hier einen entsprechenden Rabattvertrag ausgehandelt.

Ich denke, der Arzt selbst kann gar nicht so genau wissen, welche Kasse welche Medis ohne Eigenanteil herausgibt.

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Wie es sich anhört, ist das ein ordnungsgemäßer Betriebsausflug für alle Firmenangehörige. Auf so einem Betriebsausflug sind die Mitarbeiter im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung bei der Berufsgenossenschaft versichert.

Anders sieht es aus, wenn nur einige Mitarbeiter sich zusammen geschlossen haben und ihre Freizeit im Schnee verbringen wollen. Wenn du dir zu so einem Ausflug Arbeit mitnimmst, bist du nicht versichert.

Hast du eine private Unfallversicherung ? Die kostet nur wenige Euro im Monat. Wollt ihr ins "Ausland" ? Dann besorge dir auf jeden Fall eine Auslandsreisekostenversicherung für die Zeit - Kostenpunkt : ggf. unter 2,-- Euro - je nach Versicherung.

Informiere dich ! So eine Auslandsreisekostenversicherung übernimmt alle im Falle eines Unfalles angefallenen Kosten, auch jene, die die normale Krankenversicherung nicht in ihrem Programm hat.

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Du hast Anspruch darauf, dass der Wasserschaden behoben wird. Dass musst du nicht selbst tun - das "darf" auch eine Fachfirma tun.

Beauftragt wird diese vom Vermieter. Wenn du deine Wohnung nicht im vollen Umfang nutzen kannst - drohe eine Mietminderung bist zur erfolgten Reperatur an.

So ein Wasserschaden wird i.d.R. von der Versicherung übernommen .... Sturm, Hagel, Leitungswasser ect. sind abgedeckt. Aber: geschmolzenes Eis ist Regenwasser ... das zahlt die Versicherung nur, wenn Elementarschäden mit abgedeckt sind.

Ich denke, dass wird bei euch nicht der Fall sein - deshalb windet sich der Vermieter, den Schaden zu beheben.

Fixiere deine Forderungen schriftlich und übermittle diese ganz offiziell dem Vermieter. Rührt der sich nicht, geh zum Mieterschutzverein .. die helfen dir bestimmt, deine Forderungen durchzusetzen.

Viel Erfolg.

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Tja ... als Händler hat dein Bruder eine Nachweispflicht, dass die Ware wirklich geliefert ist.

Es gibt Zustelldienste, die relativ günstig sind - die diesen Nachweis der Auslieferung führen.

Sollte dein Bruder die Ware per Warensendung rausgeschickt haben, so dauert der Postweg derzeit in der Regel 7 volle Tage.

Sollte er dann noch die Frechheit besessen und zuviel Porto verlangt zu haben ( mehr als 1,65 Euro ist für Warensendung nicht üblich ), ja dann ..... wird er die Ware wohl ein zweites Mal verschicken müssen - dieses mal aber mit entsprechenden Nachweis.

PS: er kann ja seine Lieferbedingungen ergänzen mit dem Satz: Ich versende die Ware als versichertes Paket. Portokosten: 6,90 Euro

Gern kann auch ein günstigerer Versand, z.B. Brief oder Warensendung gewünscht werden - das Lieferrisiko geht aber ab Einlieferung beim Postamt auf den Käufer über.

Nur ... wenn es hart auf hart kommt - hat diese Regelung vor Gericht meines Wissens nach keinen Bestand.

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Es stimmt - man kann mit der Übernahme von Kosten für nahe Angehörige Steuern sparen ... aber: die Rahmenbedingungen dazu sind nicht so einfach. Zu klären ist, ob diese Personen unterhaltsberechtigt sind. Außerdem gibt es auch hier - wie anders auch - einen sog. Höchstbetrag.

Ich habe hier eine Seite gefunden, die m.E. einigermaßen verständlich ist.

http://steuererklaerung-fuer-rentner.de/wp/index.php/steuertipp-29-freiwillige-unterstuetzungsleistungen-an-nahe-angehoerige-ausnahme-oder-regel-steuersparmodell-oder-steuerfalle/

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Hat deine Tochter sich denn prinzipiell auf ein oder mehrere Studiengänge beworben ? Hat sie es schriftlich von der FH oder Uni, dass sie abgelehnt wurde ?

Wenn ja - dann hast du ein Beweismittel in der Hand, dass deine Tochter sich um einen Studienplatz bemüht hat.

Was macht sie derzeit ? Irgendeinen Aushilfsjob, um die Zeit bis zum Studienbeginn zu überbrücken ? Oder hat sie eine betriebliche Ausbildung begonnen ?

Also - wenn du nachweisen kannst, dass die derzeitige Tätigkeit deiner Tochter nur die Wartezeit ( Überbrückung) bis zum Studienbeginn ist - und sie nicht mehr als 8004,-- Euro im Jahr verdient hat - so stehen die Chancen nicht schlecht, dass du das Kindergeld weiterhin beziehen kannst - und es auch nicht zurückzahlen musst.

PS: in der Steuererklärung kannst du solche Rückzahlungen nicht ansetzen, schließlich wäre eine Rückzahlung an die Kindergeldkasse nur eine Ahndung des Missbrauchs von Sozialleistungen.

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Schau mal in deinen Vertrag der privaten Haftpflichtversicherung. Wenn du Glück hast, übernimmt diese auch einen Schlüsselverlust; in den neueren Verträgen wird das da mit abgedeckt.

Wenn nicht ... tja dann ... wenn du wirklich viel Pech hast - wirst du eine neue Schließanlage bezahlen müssen ... Kosten - schätzungsweise ab 700,-- Euro aufwärts.

Es könnte aber auch sein, dass ...wenn du den Verlust der Hausverwaltung meldest, du nur den verlorenen Schlüssel kaufen musst. Dazu bekommst du dann von der Hausverwaltung ein Schreiben, womit du bei einem bestimmten Fach-Schlüsseldienst ( nicht Mr. Minute) gehen musst, bei dem die Sicherheitskarte der Schließanlage hinterlegt ist. Dort bekommst du dann einen "Nachschlüssel". Kosten - mit etwas Glück - ca. 40,-- Euro

Ich drücke dir die Daumen, dass du deinen alten Schlüssel wiederfindest. Vielleicht steckt er ja in der Sommerjacke .....

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Zahlungen in eine Altersvorsorge ( Direktversicherung, Pensionskassen) werden von dem Einkommen des Kindes abgezogen und senken damit die Jahreseinkommensgrenze.

Allerdings: man kommt an die Sparsumme der Altersvorsorge nicht vor Rentenbeginn ran ( das Geld steht dem Kind nicht zur Verfügung) ... es ist ja halt eine ALTERSvorsorge. Deshalb wird diese mit anerkannt.

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Mit welchem Prozentsatz möchtest du denn alle Posten eintragen ? Mit 19% ? Das wäre falsch, weil du nicht auf alle drei Positionen 19% Vorsteuer ziehen darfst.

Es wird dir nichts anderes übrig bleien, als alle Positionen einzeln aufzulisten.

Gib dir Mühe ! Je weniger ein Prüfer bei einer anstehenden Betriebsprüfung zu beanstanden hat, desto besser für dich.

Wenn er erst einmal "Unregelmäßigkeiten" entdeckt hat, wird er genauer hinsehen und wesentlich mehr finden.

Das willst du doch nicht - oder ?

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Eine der größten Hürden, die Unternehmen in der Vergangenheit vom elektronischen Rechnungsversand abgehalten haben, fällt mit der Vereinfachung ( = Wegfall der Pflicht zur digitalen Signatur) weg.

Neu ist, dass der Gesetzgeber künftig nicht mehr zwischen Papierrechnung und elektronischer Rechnung unterscheiden wird. Da die Vorschriften für die Papierrechnung nicht erhöht werden sollen, kam es zu einer Vereinfachung der gesetzlichen Auflagen für die elektronischen Rechnungen. Dies wird insbesondere dadurch erreicht, dass der Gesetzgeber dem Unternehmer mehr eigene Freiheiten lässt, die bestehenden Vorschriften umzusetzen.

Das Gesetz wurde unabhängig von der eingesetzten Technologie formuliert. Neben den oben erwähnten elektronischen Verfahren können nun auch neue Übermittlungsverfahren wie Download per Web-Link, E-Post oder DE-Mail verwendet werden. Wichtig ist lediglich, dass die Echtheit, Unversehrtheit und Lesbarkeit nach wie vor überprüfbar sind. Wer auch künftig wirklich sicher sein möchte, für den besteht selbstverständlich weiterhin die Möglichkeit die elektronische Signatur einzusetzen. Alle anderen müssen ein innerbetriebliches Prüfsystem vorweisen, mit dem die Vorgaben erfüllt werden. Der Gesetzgeber spricht hier von einem „innerbetrieblichen Prüfpfad“.

Bei diesem Prüfpfad muss es sich nicht zwingend um ein EDV-gestütztes Verfahren handeln, sondern lediglich um eine systematische Kontrolle, die eigentlich auch im Interesse des Unternehmens liegt.

Konkret sollte geprüft werden können:

  • Ob die Lieferung oder Leistung, die in Rechnung gestellt wird, in Qualität und Menge tatsächlich erbracht wurde;

    • ob der Aussteller der Rechnung tatsächlich derjenige ist, der den Zahlungsanspruch hat;
    • ob die Kontoverbindung korrekt ist.

Bestehen diese Möglichkeiten zur Rechnungsprüfung, kann dies bereits ausreichen. Das Gesetz schreibt keine zusätzliche Aufzeichnungspflicht vor. Im Zweifelsfall sollte sich der Unternehmer fragen, ob sein Kontrollsystem gewährleistet, dass nur Rechnungen ausgestellt oder bezahlt werden, die einer konkreten Lieferung zugrunde liegen. Ist dies der Fall, sind die gesetzlichen Vorschriften erfüllt.

Quelle, Urheberrechte und weitere Informationen hier: http://www.gruenderszene.de/finanzen/steuervereinfachungsgesetz-elektronische-rechnungen

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Aus der 1%-Regelung herauszukommen, ist relativ schwer. Bei einer Betriebsprüfung schaut sich der Prüfer das Fahrzeug an - und zieht auch die Angaben zum privaten PKW heran. In der Regel ist das Firmenfahrzeug ein viel schöneres als der Privatwagen - daher unterstellt der Prüfer von vorn herein, dass der Unternehmer natürlich lieber mit dem schöneren Auto fährt als mit dem privaten "Klappermodell".

Insofern ... hilft da wirklich nur das Führen eines Fahrtenbuches als Nachweis/Beweis für die geschäftlichen und privaten Fahrten - welches sehr detailiert sein sollte ( und bitte nicht via Exel-Tabelle erstellt sein sollte, sondern so aufgezeichnet, dass diese im Nachhinein nicht manipulierbar sind).

Ansonsten: behalte die 1% - Regelung und gibt das private Auto deiner Frau - davon geht das Finanzamt sowieso aus.

Wenn du keine "bessere Hälfte " hast : verkaufe den Privatwagen.

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Eine interessante Seite zu der Ansetzbarkeit der Kosten für Betriebsfeiern ist diese hier: http://www.steuerweb.org/bei-betriebsveranstaltungen-konnen-sie-steuerlich-noch-mehr-herausholen/

Aber bedenke: das Finanzamt ist nicht blöd. Wenn der Geburtstag des Chefs mitgefeiert wird, schaut das Finanzamt genau hin. Ähnliches gilt auch bei sonstigen Anlässen des Chefs wie Silberne oder goldene Hochzeit, Geburtstag der Ehefrau oder sonst. Angehörigen, in irgend einer Form Jubiläen ... es ist außerst gefährlich, ausschließlich betriebliche Belange mit privaten zu vermischen.

In der Regel wird dann das private Interesse in den Vordergrund gestellt und die Kosten sind dann reines Privatvergnügen.

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Über die gesetzliche Krankenversicherung sind wir auch im EU-Ausland relativ geschützt. Aber: man sollte sich vor Augen halten, dass die Krankenkassen einen Leistungskatalog haben, den sie erstatten ... und oft fallen gerade im Ausland Kosten an, die in diesem Leistungskatalog nicht vorhanden sind. Diese Kosten hat man dann selbst zu tragen.

Aus persönlicher Erfahrung würde ich niemals mehr ins Ausland reisen ohne eine Auslandsreisekostenversicherung. Die kostet relativ wenig ( ab 8,00 Euro im Jahr aufwärts) und diese Versicherung übernimmt auch die Kosten für einen Privatklinikaufenthalt - falls notwendig.

Reisegepäckversicherung ... ist fraglich ... wenn du im Kleingedruckten hineinschaust, schließen die mehr Möglichkeiten aus, zu zahlen, als dass diese sinnvoll wäre.

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Zu 1.) du nutzt deine Flat für das Gewerbe, also kannst du dessen Kosten auch als Telefon- und Internetkosten geltend machen.

zu 2) in deine Kostenaufstellung gehören jene Beträge, die du auch bezahlt hast ... also die Bruttobeträge. Warum bist du da ins Schleudern gekommen ?

Wenn du nach § 19 Umsatzsteuergesetz Kleinunternehmer bist, darfst du - wie du richtig geschrieben hast, keine Umsatzsteuern ausweisen, darfst auch keine Vorsteuern dem Finanzamt in Rechnung stellen.

Für dich gelten immer Bruttobeträge. Es sei denn, deine Einnahmen überschreiten am Jahresende die Summe von 17.500,-- Euro . Sollte das der Fall sein, wirst du für das Folgejahr umsatzsteuerpflichtig.

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Auslandsüberweisungen - also Überweisungen ins sog. Drittland - kosten Geld .. nicht nur bei dir - als Auftraggeber - sondern auch bei dem Empfänger. Überweisungen innerhalb der EU sind bei den Sparkassen - so weit ich weiß - kostenfrei. Du brauchst nur eine IBAN- und eine SWIFT-Nummer. Häufig findest du die eigenen Angeben auf der Homepage der Sparkasse.

IBAN- und Swift-NUmmer des Zahlungsempfängers erhälst du von diesem.

Warum tätigst du deine Zahlung nicht einfach z.B. über Paypal ? Das wird erheblich preiswerter.

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Kurze Frage: wie alt bist du ?

Wenn du über 55 Jahre alt bist, ist ein Wechsel in die GKV nicht mehr möglich.

Ansonsten ist deine Annahme, dass man einen Job über 401,-- Euro annehmen kann und sozialversichert ist, richtig.

Behälst du deine Selbständigkeit und erzielst daraus Einkünfte, wird die Krankenkasse diese mit heranziehen und ihren Beitrag entsprechend erhöhen.

Als Nachweis fordert die Krankenkasse deinen Einkommensteuerbescheid.

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Mit deinem Nebengewerbe als Heilpraktikerin bist du freiberuflich tätig. Für diese freiberufliche Tätigkeit machst du am Jahresende eine Aufstellung - eine sog. Einnahmen-Überschuß-Rechnung. Alle Einnahmen in diesem Zusammenhang werden zusammen gerechnet ( Heilpraktikertätigkeit, Praxismmiete, Seminare). Davon abgezogen werden alle Kosten, die in diesem Zusammenhang entstanden sind. Hier wären zu nennen: Praxismiete, Heizung, Strom, sonst. Nebenkosten in Zusammenhang mit der Praxis, Telefon, Fax, Internetkosten, Werbekosten, Büromaterial, Versicherungen im Rahmen dieser freiberuflichen Tätigkeit wie Inventarversicherung, Betriebshaftplichtversicherung u.a., außerdem gehören hier auch berufsbedingte Mitgliedsbeiträge hinein wie z.B. IHK-Beitrag, sonst. Berufsverbände. Auch deine XING-Mitgliedschaft kann hier mit angesetzt werden.

Die Einnahmen minus deine Kosten ist dann dein Gewinn, den du versteuern musst, d.h. diese Summe meldest du dem Finanzamt als Einnahmen aus selbständiger Tätigkeit in deiner Steuererklärung.

Diese Summe zuzüglich der Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit ist dann dein Einkommen, hiervon musst du Einkommensteuer zahlen. In deinem 800,-- Euro-Job zahlst du keine Lohnsteuern. Auch in deinem Nebengewerbe hast du bisher keine Einkommensteuern bezahlt. Daher werden beide Summen zusammengezählt und ggf. musst du dann Einkommensteuern zahlen.

Außerdem musst du deinen Steuerbescheid deiner Krankenkasse vorlegen, denn die wollen von den Einkünften auch noch etwas abhaben.

Die Unterstützung von deinen Eltern musst du nur angeben, wenn deine Eltern selbst diese Unterstützung in ihrer Steuererklärung angeben. Frag sie, ob sie das tun. Wenn nicht ... dann .... nicht.

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Hast du deinen Arbeitgeber mal gefragt, warum er gerade diese eine Krankenkasse favoritisiert ?

Im allgemeinen hat jeder Arbeitnehmer die freie Wahl der Krankenkasse.

Der Aufwand in der Buchhaltung ist relativ gering - man muss nur mit dem SV.net eine weitere Übertragung aktivieren. Das kann also nicht das Argument sein.

Bekommt der Arbeitgeber diverse Vergünstigungen von dieser einen Krankenkasse ? Werden spezielle Kurse von dieser Krankenkasse in der Firma veranstaltet ?

Die Krankenkassen "hofieren" den Arbeitgeber mit diversen interessanten Programmen.

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hallo.

Handelt es sich wirklich um ein Pflichtpraktikum?? ? Dann musst du bei deinem Arbeitgeber deine Steuerkarte, einen Studentenausweis und eine Bescheinigung der Hochschule, dass es sich hierbei wirklich um ein Pflichtpraktikum handelt - einreichen.

Sind alle Unterlagen beisammen, bekommst du das ausgehandelte Entgelt ohne Abzüge. Auch der Arbeitgeber muss keine Abzüge einbehalten oder zahlen.

Das besondere hierbei ist halt: das Pflichtpraktikum im Rahmen deines Studiums.

Sollte es ein freiwilliges Praktikum sein, so ändert sich alles !

Ein freiwiliges Praktikum kannst du als Werkstudent antreten (Abzug: 9,5% Rentenversicherung, Lohnsteuern ab ca. 900,-- Euro brutto bei Lohnsteuerklasse 1 ), oder als kurzfristige Beschäftigung (max. 50 Tage - mit befristeten Arbeitsvertrag = keine SV-Abzüge, Lohnsteuer ab ca. 900,-- Euro bei Lohnsteuerklasse 1 ) oder als geringfügig Beschäftigter ( max. 400,-- Euro im Monat) .

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Innerhalb des selben Geldinstitutes ist der Transfer binnen 12 Stunden erledigt, manchmal - wenn man das Geld vormittags bucht ( noch vor 12.00 Uhr - kann man es nachmittags bereits als Wertstellung sehen)

Von einem Geldinstitut zu einem anderen - innerhalb des gleichen Bankkreises - geht es in der Regel auch binnen eines Tages.

Von einer Stadt in eine andere - dauert in der Regel zwei Tage.

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Nein - die Preise sind nicht überall gleich. Zum einen bewertet der Steuerberater die Belege, die Vorsortierung der Belege ( ob Schuhkarton oder schön ordentlich, cronologisch geordnet ) und ... wieviel in den Auszügen geschäftlich oder privat ist - zum anderen wird auch der Umfang mit bedacht.

Dann ist da noch zu bedenken, ob der Steuerberater ein Ein-Mann-Betrieb mit einen kleinen Büro ist oder ob es sich um eine große, chicke Kanzlei mitten in der Stadt mit vielen Angestellten handelt.

Jeder Steuerberater hat einen gewissen Spielraum innerhalb seiner Gebührentabelle.

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Es gibt ein amtliches Formular, mit dem der Kinderfreibetrag übertragen wird. Dieses Antragsformular füllst du aus - und der Vater des Kindes muss dieses unterschreiben.

Ist das geschehen, schickst du den Antrag an das zuständige Finanzamt, die ändern dann die Daten auf deiner Lohnsteuerkarte.

Aber - ehrlich gesagt - der Kinderfreibetrag wirkt sich nur im Solidaritätszuschlag aus.

Wie hoch die Summen genau sind, kannst du selbst ausrechnen auf www.nettolohn.de

Viel Erfolg.

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