Keine Lohnsteuer - warum muss ich keine ESt-Erklärung abgeben?

1 Antwort

Leider finde zu diesem Thema nichts, um diese Frage hinreichend beantworten zu können.

Siehe EStG.

Bruttolohn 11.040 - Werbungskostenpauschbetrag € 1.000 - Vorsorgebeiträge (RV) - KV = zu versteuerndes Einkommen < 8.130

Siehe auch Rechner: http://www.n-heydorn.de/steuer.html

Studentenjob Jahreshöchstgrenze

Hallo,

ich habe mittlerweile versucht mich in so vielen verschiedenen Foren schlau zu machen, aber eine richtige Antwort auf meine Frage habe ich nicht bekommen!

Ich bin Studentin und arbeite die Wochenhöchstgrenze von 20 Stunden. Von meinem Lohn wird der Rentenversicherungsbeitrag von 9,45% abgezogen, aber keine Lohnsteuer, daher habe ich es auch nie für nötig empfunden eine Lohnsteuererklärung zu machen.

Ich arbeite schon etwas länger dort und bis jetzt hat es nie Probleme in der Hinsicht gegeben, dass ich über irgendwelche Jahreshöchstgrenzen o.ä. gekommen wäre. Nun habe ich aber ab 01.01.2013 rückwirkend eine Lohnerhöhung bekommen, die Fragen aufwirft. Ich verdiene nun 10,46 Euro brutto die Stunde, mein Monatsgehalt ist also ca. 836 Euro brutto im Monat, minus Rentenversicherung. Zusätzlich bekomme ich Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

Gilt für mich die Jahreshöchstgrenze von 8.130 Euro? Wenn ja, vom Bruttolohn gerechnet oder minus der Rentenversicherung? Dann habe ich auch noch was von 11.000 Euro gelesen... das wäre die Grenze, die wohl auf mich zutreffen würde. Aber dabei stand immer, dass die abgeführte Lohnsteuer zurückzuholen wäre über eine Lohnsteuererklärung. Aber mir werden überhaupt keine Lohnsteuern abgezogen! Ist das vielleicht sogar ein Fehler des Arbeitgebers?!?

Ich bin sehr verwirrt, was nun richtig ist und was ich weiterhin beachten muss, es wäre schrecklich, wenn ich Ende des Jahres über irgendwelche Grenzen käme und im schlimmsten Fall sogar Steuern nachbezahlen müsste.

Danke!

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Einkommensteuer / Anlage Kind: Stipendium, Studiengebühren und Ausbildungsfreibetrag?

Hallo, es geht um folgenden Sachverhalt: Elster Formular, Est-Erklärung für 2010. Eine Mutter hat ein Kind, geboren im November 1985. Der Sohn hat in 2010 studiert und ein Stipendium (SDW) erhalten. Dieses betrug 12 Monate a 520 Euro plus 3 Monate a´ 350 Euro zusätzlich für ein Auslandssemester Anfang des Jahres.´Insgesamt also 7290 Euro Stipendium im Jahr 2010.

Frage a): MUSS das Stipendium in der Est-Erklärung der Mutter eingetragen werden?

b): falls ja, dann in In Anlage Kind, Seite 1, Zeile 26, "Öffentliche Ausbildungshilfen" (obwohl die SDW-Stifung ja eigentlich privat und nicht öffentlich ist)? Oder in den Zeilen 24 oder 25 (Übrige Einkünfte und Übrige Bezüge)?

c): von April bis September war ein Semester am Wohnort der Mutter (wo der Sohn dann auch gewohnt hat). Für dieses Semester mussten Studiengebühren von insgesamt ca 700 Euro bezahlt werden. Müssen/können dieses in Anlage Kind, Seite 1, Zeile 26, "Besondere Ausbildungskosten" eingetragen werden? Und können unter diesen Ausbildungskosten noch weitere Beträge (welche?) abgesetzt werden?

d) In Anbetracht der 7290 Euro Stipendium und 830 Euro Verdienst des Kindes: gibt es sowieso keinen Ausbildungsfreibetrag oder andere Freibeträge bei der Steuer für die Mutter?

Für Antworten (zu einzelnen oder allen Fragen): danke im Voraus!

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Lohnsteuer: Eheähnliche Lebensgemeinschaft mit Anlage Unterhalt + Kind + Behinderung?

Lebe seit 01.04.2016 zusammen mit meiner Freundin und unseren leiblichen Kind in meinem Haus. Meine Freundin kriegt seit 01.04.16 keine öffentlichen Leistungen mehr, da ich eine Unterhaltsleistung für Sie erbringen muss aufgrund eines zu hohen Einkommens von mir.

Durch dies werde ich die Unterstützung einer bedürftigen Person (Anlage Unterhalt) für Außergewöhnliche Belastungen beantragen. Der Freibetrag ohne Nachweis beläuft sich auf 8652.- Euro / 12 * 9 Monate (April-Dezember) = 6489.- Euro zzgl. Mindestbeiträge zur Krankenkasse.

Sie erhält Elterngeld, lediglich den Minimalsatz von 150.- Euro (gesplittet), da dieser nicht als Einkommen zählt (erst über 150 Euro), muss ich diesen auch nicht angeben.

Sie hat ein Gesamtvermögen von 0.- Euro und ist bei mir gemeldet.

Das dürfte alles mit §33a (1) EStG in Verbindung mit BMF Schreiben vom 07. Juni 2010 Tz.3 und 12ff übereinstimmen?

Da es sich um eine eheähnliche (Bedarfs)Gemeinschaft handelt, ist Sie gleichgestellt und ich berechtigt den Anhang Unterhalt zu beantragen.

Jetzt zu den Fragen, wo ich nichts gefunden habe:

Sie ist 100% Schwerbehindert mit Ausweis und erwerbsunfähig. Erhält allerdings keine EU-Rente, da Sie keine 5 Jahre gearbeitet hat (ein Teufelskreis). Sie hätte einen Behindertenpauschbetrag von 1420.- Euro. Da Sie aber in einer Bedarfsgemeinschaft mit mir und von meinem Einkommen lebt, hat Sie natürlich auch keine Steuererklärung. Da liegt es mir nahe, den Pauschbetrag bei mir anzugeben, da Kosten durch die Behinderung auch mein Konto belasten und Sie meint sonst wäre der Betrag ja verschenkt.

Gibt es hier ein Urteil oder einen Erlass ob dies möglich ist? Oder geht das wirklich nur, wenn wir verheiratet und gemeinsam veranlagt sind? Bzw. nur wenn Sie eine eigene Steuererklärung abgeben würde (was natürlich nie der Fall sein wird).

Wie sieht es bezüglich eines leiblichen Kindes dazu aus? Wird das Kindergeld (mir bezahlt) bei einer eheähnlichen Gemeinschaft aufgesplittet (50%) und dadurch hätte ich einen höheren Kinderfreibetrag? Macht dies das Finanzamt automatisch? Momentan heißt es ja entweder Kindergeld oder Kinderfreibetrag. Bei Aufsplittung jeder die Hälfte wäre der Freibetrag höher.

Jetzt noch abschließend, wie würde es sich auf das ganze auswirken, wenn Ihr Vater für Sie wegen der Behinderung Kindergeld bekommt, er aber selbst keine Unterhaltsverpflichtungen wahrnehmen kann ggü. seiner Tochter, da er eine zu geringe Rente bekommt und die Unterhaltspflicht somit bei mir weiterhin besteht?

Vielen Dank!

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Rückerstattung Lohnsteuer bei Lohnsteuerklasse VI wenn über Grundfreibetrag

Hallo zusammen,

Ich habe ab Mitte des Jahres 2013 die Aussicht parallel für 3 Arbeitgeber zu arbeiten.

Die Gesamtarbeitszeit stimmt ungefähr mit einer Teilzeitbeschäftigung von 75 % überein:

  1. Beschäftigungsverhältnis: Teilzeit 25 %, Lohnsteuerklasse I, TVöD 13
  2. Beschäftigungsverhältnis: Teilzeit 25 %, Lohnsteuerklasse VI, TVöD 13
  3. Beschäftigungsverhältnis: Teilzeit 25 %, Lohnsteuerklasse VI, pauschal 580 Euro brutto

Der jeweilige Jahresverdienst der Beschäftigungsverhältnisse 1 + 2 liegen lt. Tarifvertrag beide bereits allein genommen über dem Grundfreibetrag von 8.004 Euro, das Jahreseinkommen von Beschäftigungsverhältnis 3 liegt darunter. Das Jahreseinkommen aus allen drei Beschäftigungsverhältnissen wird bei ca. 26.500 Euro (brutto) liegen.

Aufgrund der ungünstigen Steuerklasse VI bei Beschäftigungsverhältnis 2 + 3, erwarte ich sehr hohe Lohnsteuerabzüge. Diese Erfahrung habe ich bereits in der Vergangenheit bei nur 2 Arbeitgebern gemacht.

Daher bin ich nicht sicher, ob sich eine derartige Aufteilung der Beschäftigungsverhältnisse lohnt oder ich finanziell besser gestellt wäre, wenn ich nur ein einziges Arbeitsverhältnis in Teilzeit 75% bei Lohnsteuerklasse I hätte mit einem vergleichbaren Jahreseinkommen.

Anders formuliert: Kann ich mich darauf einstellen Teile der Lohnsteuer mit dem Jahresausgleich zurückzubekommen, auch wenn mein (Gesamt)einkommen über dem Grundfreibetrag liegt bzw. werden am Ende des Jahres die Bruttoeinkommen aller drei Beschäftigungsverhältnisse miteinander addiert und so besteuert wie als hätte ich ein einziges Arbeitsverhältnis im Umfang von 75% der regelmäßigen Arbeitszeit auf Grundlage der Lohnsteuerklasse I gehabt?

Wichtig ist für mich an dieser Stelle, ob ich durch die Aufnahme von drei unterschiedlichen Arbeitsverhältnissen aufgrund der verschiedenen Lohnsteuerklassen am Ende einen finanziellen Nachteil gegenüber einem einzigen Beschäftigungsverhältnis in vergleichbarem Gesamtumfang haben werde.

Vielen Dank für eure Hilfe!

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Bestattungskosten trotz Immobilienerbe steuerlich absetzbar?

Mein Ehemann ist im Dezember 2016 verstorben. Ich habe als Alleinerbin sein Barvermögen sowie unser Wohnhaus geerbt. Die Bestattungskosten in Höhe von 6112€ habe ich als außergewöhnliche Belastung in meiner ESt-Erklärung für 2017 angegeben. Dies wurde vom FA abgelehnt, da der Wert des Hauses die Kosten übersteigt . (Die Kosten für Bewirtung der Trauergäste etc waren höher als der Nachlass ohne Immobilie (Barvermögen, Sterbegeldversicherung), so dass ich diesen Teil des Nachlasses nur für diese Kosten verwendet habe.) Ich wohne weiterhin in geerbtem Haus und habe die Bestattungskosten aus meinem Einkommen bezahlt. Hätte ich mit einem Einspruch eine Chance auf Anerkennung der außergewöhnlichen Belastung? Wenn ja, wie formulieren? Danke!

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