Wenn der Ehepartner ins Alters- oder Pflegeheim kommt

2 Antworten

So weit ich weiß ist das nicht so einfach zu sagen. Erstmal, ist es von Land zu Land und dann von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Auch der Beruf der Eheleute, die Gründe, die Versicherung usw. Ohne diesen Infos kann ich dir nicht helfen!

Reicht das eigene Einkommen und Vermögen für die Finanzierung eines Heimplatzes nicht aus und sind die Leistungen der Pflegeversicherung (bei Stufe I: 1.023,- EUR, Stufe II: 1.279,- EUR, Stufe III: 1.510,- EUR und im Härtefall: 1.825,- EUR) ausgeschöpft, muss der überörtliche Sozialhilfeträger die verbleibenden Kosten in Form von Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII (Sozialhilfe) übernehmen.

Zunächst ist jedoch das Einkommen und Vermögen des Patienten für die Finanzierung der Pflegeheimkosten zu verbrauchen. Erst wenn die eigenen Ersparnisse bis auf ein Schonvermögen von 2.600,- EUR (für Alleinstehende) oder 3.214,- EUR (für Ehepaare) verbraucht sind und das eigene Einkommen (z. B. Rente, Mieteinnahmen etc.) nicht ausreicht, übernimmt der Sozialhilfeträger die verbleibenden Kosten. Dies allerdings auch nur dann, wenn der Patient keine Angehörigen hat, die ihm gegenüber unterhaltsverpflichtet sind.

Das Eigenheim kann, solange es sich nicht um ein überdimensionales Haus handelt, weiterhin vom gesunden Partner bewohnt bleiben.

Erst nach dessen Umzug ins Pflegeheim oder seinem Tod wird das Sozialamt darauf zugreifen, um sich die Kosten, die bisher geleistet wurden zurück zu holen

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