Das ist doch schon gut. Eigentlich ist es egal, ob die anderen Familienmitglieder es wussten oder nicht. Wichtig ist, zu erkunden, wie hoch dein Anteil sein wird (Erben haften für Beerdigung), also die Einsicht in die Vermögenswerte zu bekommen, und ob ggf. Ausschlagung in Frage kommt.

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Normalerweise fragt das Nachlassgericht den Erben nach weiteren Angehörigen und Testament. Könntest du per Geburtsurkunde nachweisen, dass das dein Vater war? In jedem Fall sollte beim Nachlassgericht angefragt werden.

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Ich gehe mal davon aus, dass deine Beschwerde in freundlichem Ton vorgebracht wurde - die Sache mit dem Echo aus dem Wald...

Jedenfalls scheinen deine Nachbarn nicht gerade rücksichtsvoll zu sein und haben dich jetzt im Visier. Da kommt man schlecht gegen an, und ich kann mir vorstellen, dass das Verhältnis immer mehr oder weniger schwierig bleiben wird. Zumal sich dein Vermieter nicht kümmert oder auch kein Interesse hat. Somit würde ich dir auf lange Sicht auch raten, eine andere Wohnung zu suchen.

Sollten die Drohungen mehr und ernst werden, Datum und Vorfall immer notieren, und zur Polizei gehen - Mietminderung androhen: Ein Mieterbund könnte evtl. Rat geben, aber nicht vermitteln.

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Liebe Emma!

Ich glaube, dass sie es Deiner Mutter nicht erzählen darf. Du kannst Deine Therapeutin auch mal so allgemein fragen, ob sie Deine Mutter über bestimmte Dinge informieren muss oder ob wirklich alles unter euch bleibt, (es ist ja ein Vertrauensverhältnis, was Du zu einem fremden Menschen schnell aufbauen musst). Hilfreichere Antworten findest Du aber sicher eher auf Seiten, die Gesundheit und Psychologie betreffen. Versuch es mal dort. Ich wünsche Dir alles Gute 👍

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Eine Überschreibung käme einer Schenkung gleich. Hier kann das Sozialamt die Schenkung zurück fordern, wenn denn ein Antrag gestellt wird, z.b für ein Heim. Die grundsätzlichen Pflegekosten der Krankenkassen betrifft das aber nicht. Darauf hat sie bei Pflegebedürftigkeit in jedem Fall einen Anspruch. Bei einer Schenkung kommt auch die Frage nach den Schenkungssteuern auf.

https://www.wohneigentum.nrw/beitrag/rechtzeitige-vermoegensuebertragung-kann-sozialhilferegress-im-pflegefall-vermeiden

Vllt. wären Alternativen zum Heim denkbar, um den Besitz zu erhalten und sowie es eben ohne Heim geht (Intensivpflege, https://www.dw.com/de/intensivpflege-gesetz-das-recht-zuhause-zu-leben/a-54016905). Z.B eine günstige Untervermietung und als Ausgleich Hilfe zur Pflege, die den Bereich abdeckt, den der Pflegegrad nicht erbringt. Oder eine ständige Pflegekraft (z.B. aus Polen), deren Kosten aber etwa auch denen der Heime entsprechen.

In diesen Fällen gibt es sicher einiges zu verwalten, wie könnte das von England aus geregelt werden?

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Mein Vater schlägt mich, was soll ich tun?

Hallo,

Seid ich mich erinnern kann, ist mein Vater zu mir (14) sehr akkresiv, schreit mich oft an und schlägt mich wegen Kleinigkeiten. Ich habe Akkresionsprobleme, weshalb wir dann meistens einen heftigen Streit haben, der meistens erst nach Wochen endet in denen ich weder meine Tür, meinen PC, mein Handy oder andere Geräte habe mit denen ich mich beschäftigen, oder meine Freunde kontaktieren kann. Mein Vater ist außerdem dagegen das ich einen Schlüssel zu meinem Zimmer besitze. Er kommt oft ohne zu fragen in mein Zimmer während ich mich umziehe oder hämmert wie ein verrückter gegen meine Tür, weshalb ich mich oft sehr erschrecke, wenn ich ihm sag das er normal anklopfen soll und warten soll, bis ich sage er kann rein kommen, schreit er mich an, dass ich ihm garnichts zu sagen hab und ich froh sein soll das ich überhaupt eine Tür habe. Diese Probleme haben wir sehr oft, weshalb meine Schwester (12) auch starke Probleme hat. Unser Vater zieht sie mir stark vor und behandelt sie viel besser als mich. Sie kann mich zum Beispiel den ganzen Tag beleidigen (was sie auch tut) und es ist ihm egal, wenn ich sie dann aber mal dumm nenne, was meiner Meinung nach stimmt, da sie wirklich nicht besonders schlau ist, werde ich sofort angeschrien, beleidigt oder geschlagen. Ich muss außerdem schon seid 3 Jahren im Haushalt helfen und mein Vater sagt immer ich soll die Spülmaschine ausräumen oder die Wohnung saugen, es ist ja normal das man ab einem bestimmten Alter im Haushalt helfen sollte aber meine Schwester hat nichts zu tun und immer wenn ich meine Eltern darauf anspreche sagen sie das sie für meine Schwester auch noch was finden (seid einem Jahr). Mein Vater droht mir auch immer das er, wenn ich nicht das und das mache, meine Kaninchen zu essen oder zu verschenken. Er verbietet mir außerdem alles was mir Spaß machen könnte und wenn ich mir etwas von meinem Taschengeld kaufen möchte denkt er immer ich hätte ihm das Geld geklaut. Er sagt oft das ich dumm und faul bin und zu nichts zu gebrauchen und wenn ich ihm sage das ich eine gute Note geschreiben habe ist es ihm egal. Wir haben schon mit dem Jugendamt geredet aber das hat nicht geholfen. Ein Beispiel für das akkresive verhalten meines Vaters mir gegenüber mir ist, dass er mir einmal direkt auf die Nase schlug, weil er dachte ich hätte ,,halt die Fresse" gesagt, obwohl ich ,,kein Interesse" sagte. Darauf hin hatte ich 15 Minuten starkes Nasenbluten und war überrascht das meine Nase noch ganz war.

Durch diese ganzen Situationen, habe ich starke Depressionen und bin eigentlich nur glücklich, wenn ich bei meinen Freunden bin oder etwas mit ihnen mache.

Ich bin keine Person, die gerne über ihre Gefühle redet, deswegen bin ich hier.

Bitte helft mir.

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Bei Grundsicherung greift der Staat im ggs. zur Sozialhilfe nicht auf das Vermögen der Kinder zurück. Hier bleibt dem Grundsicherungsempfänger das Vermögen, was er vor Antragstellung bereits hatte, wobei ich mir auch hier eine Grenze vorstellen kann, ansonsten ist die Höhe des Schonvermögens 5000 €.

Weiterhin hilfreich: "Der einzige sinnvolle Weg, ein lebenslanges Wohnrecht abzusichern, ist ein notariell beglaubigter Vertrag und ein Eintrag ins Grundbuch."

https://lebenslanges-wohnrecht.de/

Sicher könnte ein Fachanwalt weiterhelfen, denn wer zahlt nach dem Todesfall die laufenden Hauskosten, oder sind diese durch ein enormes Vermögen abgesichert (eine rhetorische Frage)

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Hallo,

als nächste Angehörige bist du, wie jeder, für die Regelung und Übernahme der Bestattungskosten verantwortlich. Das ist aber keine Androhung sondern ein normaler Vorgang. Sind mögliche Versicherungen etc informiert worden?

als Erbin hast du ein Recht auf Information und kannst sicher die Todesursache herausfinden. Sei es beim Hausarzt, Krankenhaus. Die steht auch auf dem Totenschein, der der Sterbeurkunde vorausgeht (Standesamt).

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Ich denke auch, dass es sich hier eher um Sozialhilfe handelt und frage, was mit Alterssicherung gemeint ist.

Bis 5000 € darf die betreffende Person vom Erbe behalten (Schonvermögen). Alles andere müsste sie im angemessenen Rahmen für ihren Lebensunterhalt verwenden. Natürlich muss sie nicht auf dem Niveau der Sozialhilfe leben und kann sich auch eine neue Waschmaschine o.ä. und auch einen Urlaub leisten. Da sie an kein Amt mehr gebunden ist, könnte sie theoretisch auch monatelang wegbleiben.

Wie hoch die monatlichen Ausgaben sein dürften, kann man nicht sagen, nur verschenken sollte sie offiziell nichts. Wenn sie aber den Sohn oder Freunde mit kleineren Beträgen unterstützt, wird das ohnehin niemand interessieren.

Mal angenommen, die gesamten mtl. Ausgaben belaufen sich auf 800 €, könnte sie nun auch 1000 € ausgeben, und müsste bei einer Erbschaft in Höhe von 60.000 € abzüglich dem Schonvermögen ungefähr 4,5 Jahre damit auskommen. Sollte es ständig mehr sein und sie müsste wieder Sozialhilfe beantragen, könnte das Amt bis zu einem Jahr rückwirkend Rechenschaft verlangen.

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Erbe aus Imobillie, welche vorher verkauft wurde?

Hallo! :-)

Da mir Google und Co und selbst der Notar keine richtige Aukunft geben konnte, versuche ich es mal hier, einige Antworten zu finden.

Im Dezember verkauft ein Vater sein Haus an seinen Stiefsohn. Die Frau des Vaters ist bereits verstorben.

Im Kaufvertrag des Hauses steht ein lebenslanges Wohnrecht auf den Vater eingetragen und eine Lebenserwartung von noch 20,9 Jahre. Der Vater ist 60 Jahre alt und hat COPD mit Goldstatus.

Festgelegt wurden die untere Etage als Wohnraum und gemeinsame Nutzung der Küche.

Es wurde eine Kaufsumme von 160.000 Euro festgesetzt mit einer Anzahlung von 30,000 Euro.Die offenen 130.000 Euro errechnen sich aus dem lebenslangem Wohnrecht!

Diese Summe wurde einen Monat später auch angewiesen. Es wurden keine Leibrenten oder Pflegeübernahmen im Kaufvertrag eingesetzt.

Nur 2 Monate später verstirbt der Vater an einer Lungenembolie.

Es flossen also lediglich die 30,000 Euro

Es gibt kein Testament. Die Alleinerbin ist aber nun die leibliche Tochter, welche jahrelang keinen Kontakt zum Vater hatte, mit gesetzlichem Erbschein. Zur Berechnung des Erbscheines soll jetzt sogar die komplette Kaufsumme mit einberechnet werden, obwohl die Alleinerbin nichts aus dem Hausverkauf erhalten hat.

Ist es korrekt, das der einzigsten leiblichen Tochter kein Erbanteil mehr aus dem Haus zusteht?

Ist es rechtens, das dem Stiefsohn nun tatsächlich ein Haus für nur 30,000 Euro in die Hände gefallen ist?

Für Antworten bedanke ich mich bereits jetzt schon ganz herzlich.

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Hallo,

nur mal ein paar Überlegungen zu Ihrem Fall: 

Zunächst ist ab 1 € ein Kaufvertrag gültig, der Gegenstand wechselt den Eigentümer, was bei Immobilien zweifelhaft scheinen mag, aber rechtlich möglich ist. Der Rest wird als Schenkung betrachtet = Schenkungssteuer.

https://www.vermietet.de/haus-fuer-1-euro-kaufen-schenkung 

Man könnte nun sagen, da es eine Eigentumsübertragung gab und das eingetragene Wohnrecht mit dem Tod endet, kann aus der Immobilie nichts mehr vererbt, bzw. können keine Ansprüche erhoben werden.

"Dessen Erben können keine Forderungen aus dem Wohnrecht gegenüber dem Eigentümer erheben." https://www.anwalt.org/wohnrecht/ 

Würde doch dann bedeuten, dass auf die 130.000 € kein Anspruch mehr besteht.

Andererseits wurde für die 130.000 € keine Gegenleistung erbracht. Sonst könnte man ja wegen unrechtmäßiger Bereicherung klagen, denn durch die COPD ist evtl. die Lebenserwartung zu hoch angesetzt worden!

Davon abhängig ist auch die Frage, ob ein Erbschein überhaupt nötig ist, denn die Immobilie ist ja schon übertragen worden und es besteht dann kein Anspruch darauf. Oder aber hängt es von der nicht erbrachten Gegenleistung ab? Würde der Rest von 130.000 € als Schenkung betrachtet werden, besteht dann für Sie als Erbin ein Anspruch?

Die Sachlage kann kaum durch einen Laien beantwortet werden und ich würde an Ihrer Stelle zügig einen Anwalt für Erbrecht aufsuchen.

Alles. Gute  

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Zunächst kann er mit seinem Vermögen machen, was er will. Aber wenn die beiden ein Berliner Testament gemacht haben, schließt das deinen Pflichtteilsanspruch nicht aus. Für ein Berliner Testament reicht schon eine Lebenspartnerschaft, auf einen Ehevertrag kommt es beim Erbe nicht an.

Warte aber noch mal was andere TN meinen. Das Erbrecht ist nicht einfach 

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Du hast es ja, bist nur nicht liquide. Das amt hat die Forderung ja aus der Erbhöhe berechnet. Nun kommt es darauf an, ob sich das Amt auf eine Stundung einlässt, bis der Kauf abgeschlossen ist. Wenn nicht, müsstest du evtl. eine Hypothek oder einen Kredit aufnehmen.

"Wenn das Finanzamt Ihnen Steuerschuld ganz oder teilweise stunden soll, muss der Schuldner dies beantragen. Grundsätzlich besteht diese Möglichkeit immer, man muss dem Finanzamt allerdings einige Nachweise vorlegen, warum man nicht in der Lage ist gleich zu bezahlen"

https://www.erbrecht-heute.de/erbrecht/wann-ist-die-erbschaftsteuer-zur-zahlung-fllig/

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Im BBG steht: Der Erbe trägt die Kosten der Beerdigung des Erblassers. Besteht eine Erbengemeinschaft, so ist entsprechend diese verpflichtet. (Wikipedia).

Ob auch andere außer der Erbberechtigten die Kosten übernehmen müssen, scheint in den Bundesländern unterschiedlich geregelt zu sein. In Bayern sind es auch verschwägerte.

Wenn ihr das Erbe angenommen habt, teilt die Rechnungen durch drei. Du könntest noch argumentieren, dass du im Vorfeld ungenügend über mögliche Kosten informiert wurdest, und nun vor vollendete Tatsachen gestellt wirst. Zumal deine Brüder um deine finanzielle Lage bestimmt Bescheid wissen.

lass dir die offene Rechnung zukommen und erkundige dich, ob die Rechnung beglichen wurde. So siehst du auch, um was es sich handelt.

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Für dich hat deine Mutter kein Sorgerecht, du bist für dich selbst verantwortlich. Es sei dann, dass du eine Behinderung hast. Die Frage müsste andersherum lauten: welche Wohnungskosten übernimmt das Amt.

Es gibt im Netz ungefähre Infos dazu. Man kann aber auch beim Amt anrufen. Die müssen Auskunft geben.

Dann macht man sich auf Wohnungs- (und Arbeits-) suche. Und vor Abschluss eines Mietvertrages sollte das Amt noch mal die Übernahme der Kosten bestätigen, erst dann unterschreiben. Nicht zu empfehlen sind Wohnungen von Vonovia, Deutsche Wohnen.

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Du kannst u.U. das Mandat kündigen (und wechseln, da können andere TE evtl mehr zu sagen) und ihm im Zuge dessen den/die Gründe für deine Unzufriedenheit nennen. Hab ich auch so gemacht (wir waren ohnehin fast durch), habe dann aber nichts weiter erwartet! Bei der Abschlussrechnung ging er zwar darauf ein, lehnte aber jede Verantwortung ab. Das zeigt, dass es keinen Sinn gemacht hätte, sich mit einem Anwalt anzulegen. Aber ihn einfach so gehen lassen hab ich nicht eingesehen.

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Das Jobcenter braucht von jedem Zeugnisse, um die Personen einordnen zu können, und als Nachweis, da man in dem Antragsformular ja sonst alles mögliche hineinschreiben könnte.

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Wenn ihr beide im Mietvertrag steht, kann sie dich nicht einfach rauswerfen. Übergangsweise könntest du, wenn möglich, mit der gemeinsamen Tochter in einem Zimmer schlafen. Und sonst geht ihr euch eben aus dem Weg.

Dann kannst du bei deiner Gemeinde einen Antrag für einen Wohnberechtigungsschein stellen und die Dringlichkeit deutlich machen. Den bekommt man beim Wohnungsamt. Und auch jetzt schon Hilfe von u. gen. Stellen.

Für Ausbildung, Weiterbildung, Umschulung, H4 ist das Jobcenter der Ansprechpartner. Hast du hier keine Ansprüche, das Sozialamt. Was die finanzieren (evtl. Erstausstattung für Möbel aus dem Sozialkaufhaus) wird man dir dort sagen. Evtl. muss es auch ohne Waschmaschine gehen - es gibt

Ansprechpartner sind natürlich auch Sozialvereine, Caritas, Arbeitslosenselbsthilfe ...

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Alle Vorkommnisse notieren, Datum, Uhrzeit, evtl. Zeugen und jetzt schon beim Mieterschutzbund anmelden, gleich Termin abmachen.

Die Frage ist, in wie weit der Vermieter hier für ein respektvolles Miteinander sorgen muss. Anschreien und Beleidigungen würde ich als Nötigung empfinden, man kann sich ja nicht durchs Treppenhaus schleichen, um dem aus dem Weg zu gehen. Du kannst die natürlich bei der Polizei erkundigen, eine Anzeige würde ich aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht machen. Im Prinzip hat der Vermieter für einen ordnungsgemäßen Gebrauch der Wohnung zu sorgen.

Bei allem verständlichem Ärger immer Distanz wahren und sich selbst an die Regeln halten.

Wenn es möglich ist, würde ich mir vorsorglich Anteile bei einer vernünftigen Wohnungsgesellschaft kaufen. Nur keine börsennotierte Gesellschaft wie Vonovia, deutsche wohnen, GAG ...

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