Wie ist der Umstieg vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel/Fahrrad im Alltag stressfrei umsetzbar?

5 Antworten

Erst einmal sollte man sich damit vertraut machen, ob es überhaupt sinnvoll ist, auf öffentliche Verkehrsmittel umzustellen. Bei mir wäre das zum Beispiel nicht praktikabel. Damit wäre ich inklusive Umsteigen und Wartezeit über eine Stunde Unterwegs, weil ich von meiner Wohnung erst zum Hauptbahnhof fahren müßte und dann dort 30 Minuten warten, um dann weiter zu meiner Dienststelle fahren zu können. Da kann ich dann auch gleich zu Fuß gehen (was ich ja auch schon gemacht habe) oder alternativ das Fahrrad nehmen. Aber wenn man in Städten wie Frankfurt oder München lebt, ist das meistens kein Problem. Da gibt es ja oft gute Verbindungen. Wichtig ist, daß man sich rechtzeitig vorher damit vertraut macht, welche Verbindung man braucht, wie die Abfahrtzeiten sind, wie das mit den Tickets funktioniert usw. Wer sich da nicht so auskennt, kann ja einfach mal üben, wenn er nicht unter Zeitdruck steht. Ansonsten gilt: Daß man rechtzeitig sein sollte. Nicht angerannt kommen und sich dann in einen vollen zug noch reinquetschen wollen, wenn die Türen schon wieder zu gehen. wenn man so knapp eintrifft, ruhig einfach auf den nächsten Zug warten. Wenn der Zug eingerollt kommt, schon einmal durch die Fenster gucken, wo es nicht ganz so voll ist, bzw. wo viele aussteigen wollen oder wo man vielleicht schon einen freien Platz sieht. Manchmal bietet es sich an, wenn man da einen guten Platz sieht, daß man, wenn der Zug einrollt, ein Stück mit dem noch fahrenden Zug mitläuft, um auf Höhe der Tür zu bleiben, die in diesen Wagen führt. Damit das dann reibungslos geht, erst einmal alle aussteigen lassen, die rauswollen und dann selber einsteigen und in der Tiefe des Wagens verschwinden, damit auch andere Leute nachrücken können. Mit etwas Glück hat man einen Sitzplat, ansonsten halt stehen bleiben und irgendwo festhalten. Wenn es nun eine lange Zug- oder Busfahrt ist, kann man die Zeit auch etwas überbrücken, indem man etwas liest, sich mit anderen Fahrgästen unterhält oder (und das ist heutzutage eigentlich am gängisten) ein elektronisches Wundergerät aus der Tasche zieht und damit befaßt. Meistens ein Smartphone. Also ruhig mal Nachrichten durchlesen, Termine prüfen oder etwas spielen oder einfach nur Musik hören (bitte mit Kopfhörern, um andere Fahrgäste nicht zu stören). Wenn man sich seiner Zeilhaltestelle nähert, rechtzeitig aufstehen und Richtung Tür bewegen, damit das die anderen Passagiere erkennen und einen ggf. durchlassen.

Viele Verkehrsverbände haben auch eine passende App. Die sollte man sich ruhig installieren. Da wird man über Zugausfälle und Verspätungen informiert, kann auch bei unvorhergesehenen Ereignissen schnell ermitteln, wie man am besten weiterfährt. Und z.T. kann man sich sogar mit der App seine Fahrkarte kaufen. Das erleichtert einem doch sehr viel.

Ich hab mein Fernstudium bis zum Bachelor größtenteils in der Straßenbahn absolviert. Wenn ich keinen Sitzplatz bekomme, lese ich meine Vorlesung auf dem E-Book-Reader. Ansonsten nehme ich lieber das Papier-Skript. Mit Sitzplatz kann ich sogar Hausübungen auf der Fahrt machen.

Wenn die Bahn sehr voll ist, nerven mich manchmal die Leute. Dann höre ich ruhige Musik und halte meinen Lesestoff so dicht vors Gesicht, dass ich sie nicht sehen muss.

So kann ich mich weiterbilden und sogar akademische Abschlüsse machen, ohne meine Freizeit zu opfern.

Also ich habe mich in Bus oder Bahn noch nie gelangweilt. Das Problem der Umsteiger ist, dass sie ihre Einsamkeit aus dem Auto mitnehmen. Natürlich kann man sich auch hinter einem buch verkriechen, oder der Zeitung. Aber ich beobachte die Menschen. Und manchmal sage ich einfach, wenn mir etwas auffällt oder gefällt. Man kann so viele schöne leichte Gespräche führen, die den Tag des Gegenüber verschönern und damit auch den eigenen Tag. Oder wenn Kinder zusteigen. Man kann mit diesen ein Gespräch anfangen. Lerne ein paar Zaubertricks, die Du immer dabei hast. Beobachte die Umwelt, an der Du vorbei fährst. Überlege, was man da verbessern könnte. Oder mach einfach ein paar Atemübungen.

Die meisten Strecken mache ich mit dem Fahrrad. Mein Auto habe ich schon lange abgemeldet. Es ist einfacher mal schnell eines zu mieten, wenn ich doch mal eines brauchen sollte. Aber auch das Fahrrad lasse ich manchmal stehen und gehe die gleichen Wege einfach zu Fuß, weil man auch mit dem Fahrrad viele Dinge übersieht.

Menschen absichtslos irgend etwas zu sagen, was mir auffällt. Da steht die eine frierend und wartet auf den Bus. Schon ist ein Gesprächsthema da. Ich habe jetzt schon lange keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzt, also erzähle ich einfach aus anderen Ereignissen. Am Freitag war ich schwimmen. Da grüße ich den Mann, den ich einmal angesprochen hatte, weil er seinen doch recht schweren Körper am Sprungbrett mehrfach hochziehen konnte. Eine beeindruckende Kraft. Ich erfuhr seinen Beruf, und seine Verletzung, weshalb er jetzt öfter schwimmt usw.. Wenn ich ihn wiedersehe grüße ich freundlich und frage nach seinem Bein. Oder ein Mädchen schwimmt neben mir. Es ist als ob sie fliegt. Wenn sie einen Zug macht brauche ich drei. Ich sage dies im Vorbeischwimmen. Daraus ergeben sich - im Vorbeischwimmen - nette kleine Gespräche. Wichtig ist, dass wir aufhören ständig eine Münze im Mund herum zu tragen. Einfach etwas Nettes sagen ohne gleich etwas zu wollen. Wie sehr hat sich gerade jemand in einem Schriftwechsel gefreut, weil ich auf den kommenden Geburtstag ansprach. Einfach ein paar Notizen machen und schon kann man es sich viel besser merken. Hast Du Dich schon mit Deinem Busfahrer unterhalten?

Lerne wieder die vielen kleinen Dinge zu sehen, dann wird das Leben so spannend und schön, dass Du voller Spannung auf Deine nächste Fahrt wartest. Was wohl will Dir der Tag heute schenken?

Hallo!

Ich denke, dass Musik oder ein gutes Buch sicherlich die Zeit vertreiben. Wie oft kommst du dazu ein gutes Buch zu lesen? Jetzt hast du endlich einmal die Zeit dafür. Ich habe diese Zeit immer genossen. Auch auf der Heimfahrt war es sehr angenehm. Ich konnte endlich abschalten und Musik hören oder nachdenken, was ich noch einkaufen muss.

Wenn das alles nicht nach deinem Geschmack ist, dann versuche mal die Menschen zu beobachten. Auch das kann die Zeit herrlich vertreiben. ;)

Du könntest auch gedanklich die Arbeit für den Tag einteilen. Dann bist du schneller mit der Arbeit fertig. Oder du lernst etwas für deinen Job. Lade dir Texte vom Internet herunter, die dir Wissen für deinen Job vermitteln. So kommst du auch im Job weiter.

Ich würde das je nach Laune machen. Entspannen oder Lernen, wie du dich gerade fühlst.

Du könntest auch mit Menschen die immer mit dir fahren kleine Freundschaften schließen und dich unterhalten. Wer weiß, vielleicht wird auch eine richtig gute Freundschaft daraus.

Natürlich könntest du dich auch mit deinem Handy beschäftigen. Spielen, im Internet surfen, SMS schreiben .....

Ich bin sicher, dass auch etwas für dich dabei war und wünsche dir viel Erfolg im Kampf gegen die Langeweile!

Gruß Lirin

Also ich hab meistens Leute um mich rum. Aber damit's allein nicht einsam wird höre ich Musik und genieße die Entspannung bevor der stressige Tag losgeht! :) Wenn dir nicht danach ist, dann würde ich Magazine oder ein gutes Buch mitnehmen. Damit kann man echt die Zeit tot schlagen. Vor allem Magazine, weil man sich da nicht SO konzentrieren muss und eher rumblättert, was bei dem Lärm vllt. besser ist :D Ich liebe ja sowas wie Wunderwelt Wissen, Welt der Wunder oder die Geo. Alles was unseren wunderbaren Planeten betrifft ^_^ Viel Spaß in Zukunft!

Wieso bekommt man im Supermarkt immer automatisch einen Kassenbon gedruckt?

Ich hab vor einiger Zeit kurz im Supermarkt an der Kasse gearbeitet. Dort ist mir aufgefallen, dass ca. 50% aller Kunden, den Kassenbon gar nicht haben wollen, weshalb man nach kurzer Zeit dazu übergeht zu fragen, ob der Kunde einen Kassenbon haben will oder nicht, und ihn dann gegebenenfalls direkt wegschmeißt. Seitdem hab ich auch mal bei mir selbst drauf geachtet, und ich lass den Kassenbon ebenfalls oft da, und wenn nicht, landet er solang in der Tasche, bis er den Weg in den Müll findet. Was ich jedoch nicht versteh: Wieso wird der Kassenbon immer automatisch gedruckt?

Denn eigentlich ist das doch die reinste Rohstoffverschwendung: Die meisten Kassenbons sind aus speziellen Thermopapier d.h. sie enthalten nicht nur normales Papier, welches Bleichmittel enthält und wofür Waldflächen abgeholzt werden, sondern ne zusätzliche Kunststoffschicht und Chemikalien wie z.B. das umweltschädliche Bisphenol-A. Darüber hinaus besteht die Druckertinte zu einem nicht unwesentlichen Teil aus Wasser und weiteren bedenklichen Chemikalien, die Herstellung ist energieintensiv und die Patronen sind aus Plastik und landen meist im Müll wenn sie leer sind.

Klar, ein Kassenbon ist sinnvoll, um z.B. seine Finanzen im Überblick zu behalten. Jeder der unbedingt 'nen Kassenbon haben will, soll auch gerne einen bekommen. Aber es ist doch technisch überhaupt kein Problem, den Bon erst dann zu drucken, wenn der Kunde ihn auch wirklich haben will. So ein einzelner Bon macht natürlich nicht viel aus, aber wenn man das ganze mal auf mehrere Jahre für alle Supermärkte in ganz Deutschland/Europa hochrechnet, kann man die Umwelt dadurch doch auf jeden Fall entlasten. Und eigentlich wäre so etwas doch auch im Interesse des Supermarkts, denn der würde dadurch Kosten sparen

Also, wieso wird der Kassenbon immer automatisch gedruckt?

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