Rauchen im Firmenwagen...

Das Ergebnis basiert auf 15 Abstimmungen

es darf nicht geraucht werden 93%
es darf geraucht werden 6%
es darf eine begrenzte Zahl geraucht werden 0%

5 Antworten

es darf nicht geraucht werden

das ist ziemlich intollerant von ihm, rede mit dem nächsten Vorgesetzten das er sich um eine lösung bemüht

es darf nicht geraucht werden

@ matzedi,

der Chef ist verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, daß Sie vor dem Luftschadstoffgemisch Tabakrauch geschützt sind. Der Tabakrauch besteht aus gesundheitsschädlichen, erbgutschädigenden und krebserzeugenden Stoffen, woran viele Passivrauchopfer erkranken und sterben. Tabakrauch bzw. Passivrauchen am Arbeitsplatz wurde im Juli 1998 in die Kategorie 1 der MAK- und BAT-Werte-Liste der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe, eingestuft. Das bedeutet, daß es keinen Schwellenwert, unter welchem keine Gefahr besteht, gibt. Mit anderen Worten: Geringste Mengen Tabakrauch genügen, um eine Krebserkrankung zu erzeugen. Auch Herz- Kreislauferkranken werden durch Tabakrauch verursacht. SPIEGEL-ONLINE berichtete beispielsweise über die fatalen Folgen von nur 30 Minuten Zwangsberauchung. Daß das Auto, in welchem geraucht wurde, völlig verseucht ist, ist auch eine Tatsache und gründliches Lüften genügt leider nicht. Deshalb ist es notwendig und richtig, auf reine Luft zu bestehen und auch nicht den Tabakrauch von 3 Zigaretten zu dulden. Die ARD-Sendung PLUS-MINUS berichtete u.a. über die Pflichten des Arbeitgebers, die Angestellten vor Tabakrauch zu schützen. Ich werde die Verantwortlichen bei ARD fragen, ob sie mir erlauben, den Text zur Sendung hier zu veröffentlichen. Wenn Sie es schaffen, daß der Arbeitgeber seine Pflicht tut, haben Sie nicht nur für sich, sondern für alle in diesem Betrieb sehr viel Gutes getan. Mein Motto: Einander zuliebe, reine Luft genießen! Dazu habe ich einen Sticker mit einem Herzen und einer durchgestrichenen Zigarette! In einer Firma habe ich ein Plakat mit dem Spruch "Gute Luft - besseres Betriebsklima!" gesehen. Darunter war eine Zigarette, die in den Müll geworfen wurde. Verlieren Sie nicht den Mut! Sie haben das Recht darauf, nicht mit Tabakrauch zwangsvergiftet zu werden. Ihre Würde, körperliche Unversehrtheit und Freiheit sind durch das Grundgesetz ein schützenswertes Gut. Diese bereits verabschiedeten Gesetze wurden und werden nur mit Füßen getreten bzw. nicht umgesetzt. Viele Raucher pfeifen auf diese Gesetze und wollen nichts davon wissen. Aus diesem Grunde gibt es ja sogar kleine Hüllen für die Zigarettenschachteln, so daß die Raucher die Warnhinweise nicht sehen. Aber wir müssen uns in diesem Falle wehren, denn es geht um Leben oder Krankheit und Tod. Gesundheitsschutz (= Rauchverbot) ist selbstverständlich nicht verhandelbar. Eins ist sicher: Wer sich für reine Atemluft engagiert, ist auf dem richtigen Weg. Viel Glück!

es darf nicht geraucht werden

Ein Firmenwagen wird nicht zum Privatvergnügen genutzt. Deshalb ist es unverantwortlich, das Rauchen dort zuzulassen.

es darf nicht geraucht werden

Das letzte Wort hat der Chef, aber ich glaube nicht, dass das okay ist, wenn er im Auto dauerraucht, vor allem nicht, wenn es dich stört!

Nun gibt es ja verschiedene Arten Firmenwagen zu nutzen. Da gibt es Firmenwagen, die alle Firmenangehörigen fahren, die schnell genug den Schlüssel grabbeln können. Und da gibt es Firmenwagen, die nur von ganz bestimmten Leuten gefahren werden, weil das intern so begrenzt ist. Und es gibt Firmenwagen, die nur einer fahren darf, dann aber auch zur Tankstelle, zur Durchsicht, zur Reparatur. Dazwischen gibt es paar Varianten. Und das sollte man auch beachten. Beispiel: Ich fahre als Außendienstler mit einem Dienstwagen(für den ich persönlich einiges unterschrieben habe) morgens zur Firma und abends zurück. Dabei nehme ich einen Kollegen mit, der den Tag über in der Firma arbeitet und sonst mit dem Zug fahren müßte. Wenn der sich nun beschwert, weil ich im Dienstwagen rauche, wäre ich ganz schön sauer und der Kollege fährt ab dann wieder nur Zug. Sowas wird auch ein Chef abwägen.

16 Zigaretten in 2 Stunden schaffe ich aber nicht mal beim Kampftrinken, geschweige denn beim Autofahren ;-)

@ Monty45, Finden Sie nicht, daß Rücksichtnahme wichtiger ist? Rücksichtnahme heißt, daß man sich so verhält, daß andere nicht geschädigt, gefährdet, genötigt, vollgestunken oder krankgemacht wird oder gar umgebracht wird. Atmen ist rücksichtvoll, aber Rauchen in Gegenwart anderer ist eine Unverschämtheit. Stellen Sie auch Ihren Gästen nur ein Essen auf den Tisch, das Ihnen schmeckt, aber die Gäste nicht mögen? Ich bin froh, daß ich nicht den Tag mit Ihnen teilen muß. Übrigens: Jede Zigarette ist im Firmenwagen eine zuviel. Das Rauchen im Auto stellt obendrein eine vermeidbare Gefahr dar. Sehen Sie das Ganze aus einem anderen Blickwinckel: Wenn Sie Ihrem Kollegen zuliebe auf das Rauchen verzichten, haben Sie sich selbst den allergrößten Gefallen getan. Reine Luft ist auch für Sie besser.

@ Monty45, Finden Sie nicht, daß Rücksichtnahme wichtiger ist? Rücksichtnahme heißt, daß man sich so verhält, daß andere nicht geschädigt, gefährdet, genötigt, vollgestunken oder krankgemacht wird oder gar umgebracht wird. Atmen ist rücksichtvoll, aber Rauchen in Gegenwart anderer ist eine Unverschämtheit. Stellen Sie auch Ihren Gästen nur ein Essen auf den Tisch, das Ihnen schmeckt, aber die Gäste nicht mögen? Ich bin froh, daß ich nicht den Tag mit Ihnen teilen muß. Übrigens: Jede Zigarette ist im Firmenwagen eine zuviel. Das Rauchen im Auto stellt obendrein eine vermeidbare Gefahr dar. Sehen Sie das Ganze aus einem anderen Blickwinckel: Wenn Sie Ihrem Kollegen zuliebe auf das Rauchen verzichten, haben Sie sich selbst den allergrößten Gefallen getan. Reine Luft ist auch für Sie besser.

@Lotusblomst

@Lotusblomst

Nein, finde ich nicht, denn Sie gehen auf keinen der von mir genannten Punkte auch nur ansatzweise ein.

Sie sind, lt. Ihrem Text, einfach generell gegen Raucher.

Warum sollte ich auf Sie Rücksicht nehmen wollen?

Rauchen am Arbeitsplatz trotz Nichtrauchergesetz?

Guten Morgen zusammen,

ich bin kein Jurist, aber ich habe für mich persönlich gelernt und abgespeichert, dass in Deutschland am Arbeitsplatz das Nichtrauchergesetz seit nunmehr vielen Jahren den Nichtraucher schützen soll, d.h. der Arbeitgeber muss / darf für Raucher einen seperaten Raum schaffen, z.B. draußen an der frischen Luft, wo sich Raucher austoben können.

Nun ist es so, dass bei uns im Betrieb eine gewisse Person, die zur Familie des Geschäftsführers gehört, in unserer Halle mehrfach entspannt ihre Zigaretten in geschlossenen Räumen raucht, weil sie sich zu schade ist bei Wind und Wetter die warmen Räumlichkeiten zu verlassen.

Mich stört das sehr, aber niemand darf ihr etwas sagen, weil sie zur Familie gehört. Nicht einmal der Chef anscheinend, obwohl er ein Schild vor kurzem aufgehangen hat, dass im Betrieb nicht geraucht werden darf.

Für mich ist das ohnehin hochgradig asozial und unprofessionell. Ich verurteile aber das Rauchen selbst nicht, obwohl ich strikter Nichtraucher bin.

Wie sieht es denn rechtlich aus? Ich meine, das Gesetz gibt es ja nicht umsonst. Dürfte sie theoretisch trotzdem rauchen, wenn der Chef das inoffiziell erlauben würde?

Oder könnte ich, auch wenn ich mich unbeliebt machen würde, was ich mittlerweile in Kauf nehmen würde, auf das Nichtrauchergesetz plädieren und die Dame sowohl den Chef bitten, das Rauchen zu unterlassen? Kann ich mich rechtlich also auf das Nichtrauchergesetz als gewöhnlicher Angestellter stützen, um mich vor dem Passivrauchen zu schützen?

Danke!

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