Einschreiben eigenhändig - Annahme verweigern

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Der Empfänger ist nicht verpflichtet, ein Einschreiben Eigenhändig anzunehmen. Wird die Annahme verweigert, wird die Sendung als Einschreiben EINWURF an den Absender zurückgesandt.

http://www.deutschepost.de/dpag?check=yes&lang=de_DE&xmlFile=link1015321_6396

Allerdings ändert die Annahmeverweigerung nichts.

§ 179 Mit der Annahmeverweigerung gilt das Schriftstück als zugestellt.

http://www.rechtsrat.ws/gesetze/zpo/0166.htm

Die andere Frage ist, was die Folgen sein können. Üblicherweise wird dem Absender ein zweiter Zustellversuch zugemutet. Wenn man das Einschreiben beim zweiten mal nicht annimmt, sagen wir im Falle einer Kündigung, ist es im folgenden zwar so, dass die Kündigung immer noch nicht zugegangen ist, man ist aber wegen § 242 BGB mit dem Einwand ausgeschlossen, man habe die Kündigung nicht erhalten. Es wäre arglistig, sich auf fehlenden Zugang zu berufen, wenn man den Zugang selbst vereitelt hat. Man muss sich dann so behandeln lassen, als wäre die Kündigung zugegangen. mal es einen Hinweis gibt, Fristen und rechtsrelevanen Inhalt verweigern zu wollen,

http://www.wer-weiss-was.de/theme64/article3772147.html

@Siam1

Ich kann es bei einem Kommentar nicht machen. Aber 3 DH

ja du kannst die annahme verweigern von einen einschreiben das eigenhändig zu gestellt werden soll. dann geht es zurück an den absender mit dem vermerk "annahme verweigert". es gibt verschiedene einschreiben, eigenhändig also was du persönlich annehmen muss und einfaches einschreiben das geht nur bis zum briefkasten. der weg des einschreibes wird dokumentiert so das er für dem aufgeber nachvollziehbar ist.

wenn es sich nicht zustellen läßt, dann kann man ggfs. den öffentlichen aushang an der gerichtstafel beantragen, damit gilt es dann als zugestellt. dumm gelaufen.

Einschreiben besagt, das es dir zugestellt wurde, und der Absender das mitbekommt. Wenn du es verweigerst, kommt das nächste und dann auf einmal der Gerichtsvollzieher.

Paketannahme : Probleme "Annahme verweigern"

Hallo!

Dieser Tage erheilt ich die Nachricht über ein Paket, von dem ich nicht weiß, ob ich dieses überhaupt bestellt habe (ich vermute, dass ncith); nun soll ich - da nicht bei der Zustellung anwesend gewesen - mich entscheiden, was mit dem Paket passieren soll. Dabei kam mir in den Sinn, dass es ja möglich ist, dass ich durch die Paketannahme evtl. einen "Vertrag abschließe", mit einer Firma, bzw. einem Produkt, womit ich überhaupt nichts zu tun hatte. Aber da ich dann ja die "Ware angenommen" hätte, hätte ich ja evtl. meine "Zustimmung" zum "Kaufvertrag" (Antrag + Annahme) gegeben? Ich neige also dazu, das PAKET NICHT ANZUNEHMEN. Das ist ja grundsätzzlich immer möglich, wenn man dem Paketdienst bei seinem Eintreffen vor der Haustür sagt, dass man es nicht annehmen will ("Annahme verweigert"). Aber was ist, wenn man das Paket nicht selbst angenommen hat oder dieses in meiner Abwesentheit woanders für mich hinterlegt wurde?

Daher meine Frage dazu:

Wenn Einem ein Paket zugestellt wird, und dieses in seiner Abewesenheit

-an einen Nachbarn zugestellt wurde;

  • vor die Tür gelegt wurde;

  • (auf eigenen Wunsch in Abwesenheit) bei einem bestimmten Paketshop zur Abholung abgegeben wurde;

.... ist es dann immer noch möglich, (sozusagen "verzögert" oder "Nachträglcih") die ANNAHME ZU VERWEIGERN?

Bzw.: - Ist es möglich, nach dem Öffnen des Pakets (nachträglich) die Annahme zu verweigern, wenn man z.B. das Paket zum Paketshop zurückbringt, und diesem sagt, man möchte es nicht haben?

Wer sich damit auskennt: für eine schnelle und kompetente Auskunft wäre ich sehr dankbar!

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