Wer haftet dafür, wenn die Krankschreibung auf dem Postweg als Einschreiben Eigenhändig verloren geht?

5 Antworten

Schicke zuerst eine Kopie deiner Krankschreibung an deinen Arbeitgeber (einfache Brief-Post für 70 Cent reicht). Du kannst dir nur deine Kosten von der Deutschen Post erstatten lassen. Bei Einschreiben mit Übergabe sind maximal 25 Euro zurückzufordern. Immer das Porto des Einschreiben und der Ersatzlieferung, Kosten für den Briefumschlag und Kosten des Inhaltes. Zusätzlich auch die Telefonkosten zur Verlustmeldung. Rufe die Post-ahotline an, gebe deine Sendungsnummer an und drücke "Beschwerde".Sage dem Mitarbeiter, dass in der Sendungsverfolgung noch keine Übergabe tegistriert ist. Er wird dann einen "Nachforschungsantrag" anstoßen. Ist dieser (du bekommst nach 1 - 2 Wochen einen Brief mit dem Ergebnis) nicht erfolgreich musst du nochmal mit deinem "Aktenzeichen" bei der Post Hotline anrufen und die Auszahlung deiner entstandenen Kosten (incl Porto) einfordern. Viel Glück

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Wenn er denn eine Kopie gemacht hat ...

Sorry, aber die Frage wurde offenbar an einem Sonntag gestellt. Und da viele Firmen samstags und sonntags nicht arbeiten, ist es mehr oder weniger logisch, dass ein Übergabe-Einschreiben bis dahin nicht zugestellt werden konnte. Da gleich einen Aufstand zu machen, halte ich für unnötig. Zudem ist ein Übergabe-Einschreiben eben keine gute Lösung für einen solchen Fall. Und bevor ich eine Nachforschung anstoßen würde, würde ich mir vermutlich eine Ersatzbescheinigung vom Arzt holen.

Niemand haftet. Um eine Haftungsfrage zu ermöglichen müsste schon ein Schaden entstehen, dem wurde durch die Mitteilung durch die email vorgebeugt. Wenn auch der richtige Weg ein Telefonat mit dem Arbeitgeber der richtige gewesen wäre. Auch die Zusendung der AU per Einschreiben eigenhändig ist kontraproduktiv. Genügt hätte ein normale postalische Zustellung und wenn Du einen Nachweis benötigst, wäre ein einfaches Einschreiben ideal gewesen. Die Absendung einer Briefsendung oder Einwurfeinschreiben genügt dem Nachweis allemal. Das Einschreiben eigenhändig kann dagegen vom Empfänger verweigert werden.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Am Zuverlässigsten ist Einwurf- Einschreiben.

Bei den anderen Varianten ist der Empfang durch den Arbeitgeber notwendig, befindet sich dieser nicht vor Ort, und schafft es zeitlich nicht (oder will es nicht schaffen) dann ist es nicht zugestellt. Beim Einwurf-Einschreiben bestätigt der Postbote die Zustellung.

Wobei ich bisher Krankmeldungen immer mit der einfachen Post gesendet habe.

Du wartest heute, also an einem Sonntag, seit 3 Tagen auf die Zustellung beim Arbeitgeber? Dann kannst du es ja nur entweder am Donnerstag oder gar erst am Freitag aufgegeben haben. Wunderst du dich darueber, dass ein Uebergabeeinschreiben beim Arbeitgeber nicht an einem Samstag oder gar Sonntag zugestellt wurde?

Ich vermute mal, du hast das Exemplar für dich nicht mehr und auch keine Kopie gemacht. Frage deinen Arzt oder deine Krankenkasse (schwärze dann den Teil, der den Befund betrifft) und lass dir eine Kopie schicken.

Ich schicke immer eine Mail mit dem Krankenschein als Anlage sowohl an den AG wie auch an die KK. Da gibt es keinen Stau im Fax, das kommt immer an.

Eine eigenhändige Zusendung hängt davon ab, dass der Adressat anwesend ist. Ich würde - falls ich nicht sowieso maile wie oben beschrieben - ein Einschreiben mit Rückschein vorziehen.

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