Annahme Verweigern keine Rücksendekosten?

5 Antworten

Nein, wenn die Annahme verweigert wird gilt der Artikel als nicht zugestellt. Damit fallen für dich keinerlei Kosten an (weder für Artikel noch für Versandkosten). Es kann dir aber (je nach Anbieter) passieren, das die angegebene Adresse für zukünftige Lieferungen gesperrt wird, sprich der Händler nicht mehr dort hinliefert bzw. dein Konto sperrt. Hab mal für einen größeren Versandhandel gejobbt, da wurde es so gemacht.

Wenn Du die Annahme der Sendung verweigerst, wird die Sendung zurück zum Absender geschickt, dies kostet weder dich noch dem Absender etwas zusätzlich, diese Leistung ist bereits mit dem Beförderungsentgelt beim Einliefen / Aufgeben der Sendung durch den Absender enthalten.

Erst mal besteht ein Vertrag zwischen dir und dem Verkäufer - daran ändert auch die Annahmeverweigerung nichts.

Wenn es ein gewerblicher VK ist, kannst du dem Vertrag schriftlich Widersprechen, ein privater VK kann auf die Erfüllung des Vertrages bestehen, auch über einen Anwalt.

Klug wäre also, sich mit dem VK in Verbindung zu setzen und eine Lösung deines Fehlers zu erbitten.

Warum soll der VK auf den Versandkosten sitzen bleiben?

Nein, ich würde den Kaufvertrag natürlich noch schriftlich Kündigen, aber ich wollte fragen ob die Rücksendung dann DHL übernimmt, da das Paket ja nie Zugestellt wurde und somit von DHL direkt an den Händler zurück gesendet werden würde. So würden sich Käufer und Händler Versandkosten sparen, oder?

@Juli246

Du kannst einen Vertrag nicht einseitig schriftlich kündigen- darauf muss kein Verkäufer eingehen.

Warum soll DHL die Kosten tragen? Was haben die mit DEINEM Vertrag zu tun?

Du scheinst kaum eine Ahnung zu haben.

Studieren Sie, wenn Sie die Paketannahme verweigern wollen, unbedingt die Widerrufsbelehrung des Verkäufers! Denn rein rechtlich ist dieser Schritt kein Widerruf! Sie befinden sich vielmehr im Annahmeverzug. Der Verkäufer kann Ihnen nach Ablauf der Widerspruchsfrist eine Annahmefrist setzen. Zwar sind einige Onlinehändler kulant und verzichten auf einen ausdrücklichen Widerruf. Darauf sollte man sich aber nicht verlassen. Rein rechtlich muss der Widerruf gegenüber dem Händler ausdrücklich erklärt werden. Dafür gibt es bei manchen Onlinehändlern spezielle Internetseiten. 

https://www.ergo-impulse.de/recht-haftpflicht/paketannahme-verweigern-wichtige-hinweise/

@Fubbelchen

So ist es, die bloße Annahmeverweigerung ist kein wirksamer Widerruf.

@Jewi14

Les doch mal bitte meinen Kommentar. Dies werde ich noch schriftlich vollziehen. Desweiteren ist der Händler dazu verpflichtet, den Vertrag rückgängig zu machen (nennt sich Widerrufsrecht, schonmal gehört?, ;))

@Fubbelchen

Du scheinst kaum eine Ahnung zu haben.

Wenn Du die Annahme der Sendung verweigerst, wird die Sendung zurück zum Absender geschickt, dies kostet weder dich noch dem Absender etwas zusätzlich, diese Leistung ist bereits mit dem Beförderungsentgelt beim Einliefen / Aufgeben der Sendung durch den Absender enthalten.

@Juli246

Vorsicht :

Das 14 tägige Widerrufsrecht gilt

....sobald der Verbraucher oder ein von Ihm benannter Dritter die Ware erhalten hat; Achtung: Die Ablieferung in einer Postfiliale oder Abgabe beim Nachbarn ist keine wirksame Zustellung, wenn sie nicht explizit vom Verbraucher verlangt wurde (z.B. Wunschpostfiliale, Garagenverträge).

Ich würde dir daher raten, das Impressum und die AGB des VK nach dem genauen Wortlaut durchzusehen, in wie weit er das Widerrufsrecht akzeptiert.

Bei einer Annahmeverweigerung besteht grundsätzlich kein Widerrufsrecht

@Juli246

Du hattest doch genau so wenig Ahnung- warum jetzt so großspurig ?

Überlege dir vorher, was du bestellst, dann brauch man den ganzen Heckmeck nicht

@Juli246

Kleiner, wenn du von Recht keine Ahnung hast, würde ich einfach mal den Mund halten und das Leuten überlassen die davon Ahnung haben. Wenn dir die Antworten nicht passen, dann höre bitte auf diese Antworten zu kritisieren.

Der Gesetzgeber wird sicherlich nicht nur wegen dir die Rechtslage ändern.

und ja, ich habe deinen Kommentar durchgelesen und mich zurückgehalten den nicht zu kritisieren, auch wenn ich über die Formulierung Kaufvertrag kündigen ernsthaft lachen musste.

@Fubbelchen
Bei einer Annahmeverweigerung besteht grundsätzlich kein Widerrufsrecht

Selbstverständlich besteht auch bei einer Annahmeverweigerung ein Widerrufsrecht. Die Verweigerung als solche mag zwar nicht die Voraussetzungen für eine Widerrufserklärung erfüllen, doch wird das Recht hierdurch nicht verwirkt. Denn der Verkäufer ist zu Teilleistungen nicht berechtigt und die Lieferung einer anderen Sache ist nunmal eine qualitative Teilleistung. Insofern liegt kein korrektes Angebot vor und der Käufer begeht keine Pflichtverletzung.

Selbst wenn er das Paket angenommen hätte, so hätte mE die Widerrufsfrist noch nicht zu laufen begonnen, weil dem Sinn und Zweck nach das Widerrufsrecht die Besichtigung im Laden ersetzen soll, dem Verbraucher muss Gelegenheit gegeben werden das Produkt zu testen. Logischerweise geht das nur mit der Sache, die vertraglich vereinbart wurde.

@Hackebeil96
 Denn der Verkäufer ist zu Teilleistungen nicht berechtigt und die Lieferung einer anderen Sache ist nunmal eine qualitative Teilleistung

Was für eine Teilleistung und Lieferung einer anderen Sache?

Der VK wird genau das liefern, was der FS bestellt hat.

Der VK kann doch wohl nicht riechen, dass der FS sich bei der Bestellung vertan hat.

Selbst wenn er das Paket angenommen hätte, so hätte mE die Widerrufsfrist noch nicht zu laufen begonnen, weil dem Sinn und Zweck nach das Widerrufsrecht die Besichtigung im Laden ersetzen soll, dem Verbraucher muss Gelegenheit gegeben werden das Produkt zu testen. Logischerweise geht das nur mit der Sache, die vertraglich vereinbart wurde.

Und deshalb hat man 14 Tage Zeit zum Widerruf ab Annahme.

14 Tage sind doch wohl lange genug, um eine Ware zu testen, oder?

Aus der Ausgangsfrage:

Wenn man aus ersehen den falschen Artikel bestellt hat, 

Der VK hat seine Seite des Vertrags erfüllt und das versandt, was bestellt wurde.

@Fubbelchen

Ich bin davon ausgegangen, dass der vom Käufer gewollte Artikel auch dem tatsächlich vereinbarten Artikel entsprechen. Insofern greifen deine Einwände natürlich durch.

@Fubbelchen

Ja, aber das Widerrufsrecht gilt sobald man bestellt hat. Ich werde jetzt einfach den Händler anschreiben, wie ich es am besten machen soll, ob ich Annahme Verweigern soll da es dadurch für alle Beteiligten günstiger wird oder nicht.

@Fubbelchen

Ja ich hatte auch keine Ahnung, aber was erwartest du wenn ich diese Frage habe - warum wirfst du mir es dann nochmal vor? Und dass du keine Ahnung hättest sagte ich nur Aufgrund einer anderen Antwort hier, die mir logischer erschien und widersprüchlich zu deiner war.

@Hackebeil96

Also liegt eine Annahmeverweigerung jetzt im Widerrufsrecht (mit zusätzlicher Kündigung des Kaufvertrages, per Email z. B.)?

@Juli246
aber das Widerrufsrecht gilt sobald man bestellt hat. 

Rechtlich und vor Gesetz nicht- wenn der VK das so in seinen AGB hat gelten diese natürlich, wobei mir da der Glaube fehlt.

@Juli246

Einen einfachen Kaufvertrag kannst du nicht kündigen, niemals. Schreib dem Verkäufer einfach eine Mail, in dem du den Vertrag widerrufst und benutze das Wort "widerrufen".

@Hackebeil96

OK meine ich ja

Der Widerruf ist in Textform zu erklären.

Die Rücksendekosten trägt der Verbraucher, wenn der Händler diese nicht übernimmt.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Ich würde das nicht tun, weil einige Online Händler dich dann auf ihre Blacklist schreiben, was zur Folge hätte, dass du nur noch per Vorkasse zahlen kannst.

Was möchtest Du wissen?