Einreise in die USA trotz offenem Strafzettel möglich (Delikt: Offener Alkohol auf der Straße, August 2009)?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nein. Ein Verstoß gegen das Open Container Law ist nur eine violation. Dafür blühen dir 25 $ Ordnungsgeld. Um bei ESTA Schwierigkeiten zu bekommen müsstest du eine Verurteilung von einem Gericht haben. Aber auch dann bekommt man nicht generell Probleme. Alkohol am Steuer führt z.B. erst bei Wiederholungstätern zu Problemen. D

Also meinst du ich würde keine Probleme bekommen? Ich weiß dass das letzte Wort immer der Grenzbeamte hat bei dem man einreist. Und wenn ich die 25$ plus Gebühr zahlen müsste würde mich das auch nicht umbringen.

Danke für die Antwort werde mich damit noch weiter auseinander setzen.

Grundsätzlich kann sowas als Misdemeanor oder auch Infraction gewertet werden. Du könntest sogar mit einem DUI wieder einreisen, aber da du deine Strafe nicht gezahlt hast, kann das durchaus negative Folgen haben.


Ich würde mich mit der Behörde iN Verbindung setzen und das Ticket jetzt zahlen. ich bezweifel mal, dass du das wirklich nicht verstanden hast, sondern einfach nicht zahlen wolltest. Drinking in Public wird überall gleich gesehen. Bei Straßenvergehen ist das von Staat zu Staat unterschiedlich. Bekomme ich in Miami ein ticket für Rechtsabbiegen bei Rot, dann wird das nicht nach Kaliforien übernommen, da es dort keien Straftat ist. (California Einwohner)


Das habe ich mir fast gedacht. Im nachhinein habe ich wohl erfahren dass ich das Ticket hätte auf diese Art bezahlen müssen: Western Union oder ähnliches -> Zahlung einleiten -> Beleg per Post zur Polizeiwache schicken. Es war wirklich so blöd beschrieben. Ich wollte es ja sofort bezahlen nur das hat nicht funktioiert.

Und zwar ich habe 2009 eine 3 wöchige Reise in die USA unternommen. In Harlem auf einem Konzert hatten wir auf der Straße ein paar Bier getrunken. Trotz Papiertüte wurde ich von Officer Kennedy mit einem Strafzettel belegt. Ich konnte ihn leider nicht bezahlen weil ich es schlichtweg wegen meiner Englischkenntnisse nicht verstanden habe, wie das dort funktioniert.

Jeder, der sich ein klein wenig mit den dortigen Gepflogenheiten auskennt, insbesondere mit der Vorgehensweise der Ordnungskräfte, merkt sofort, dass du Märchen erzählst.

Nein, das kann so gewesen sein.

Und was ist daran ein Märchen?

Persönliche Erfahrung habe ich damit nicht, aber es kann sehr gut sein, dass sich das auf das ESTA Verfahren auswirkt.

Persönliche Erfahrung habe ich damit nicht

Er auch nicht.

Wenn das beim ESTA Verfahren auffallen würde wäre mir das sogar noch lieber als wenn man vor Ort zurück geschickt wird.

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