Zahlen Banken beim Neubau immer nach Baufortschritt?

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Üblicherweise richten sich bei Neubauvorhaben die Auszahlungsvoraussetzungen nach dem Baufortschritt entsprechend den Fälligkeiten nach § 3 MaBV.

Sobald die Fertigstellung von Baufortschritten vom Bauunternehmer oder Architekten angezeigt wurde, wären die Raten von der finanzierenden Bank auszuzahlen. Vorausgesetzt natürlich, die Absicherung des Darlehens und die sonstigen Fälligkeitsvoraussetzungen liegen vor.

Nach Baufortschritt, wenn sie das Bauunternehmen und/oder den Architekten kennen reichen deren Bestätigung auf der Rechnung.

Manchmal sieht auch Jemand von der Bank nach.

Hallo Wikki,

wir Informieren dich gerne auf unserer Internetseite über das Thema Bauvorhaben und Finanzierungen.

Schau doch mal rein. Wir würden uns freuen.

Werbung durch Support gelöscht

Viele Grüße

Frank

Lieber Frank1963,

Wir möchten dich bitten in Zukunft auf Werbung zu verzichten.

Gerne kannst du dies auch nochmals in unseren Richtlinien nachlesen: http://www.finanzfrage.net/policy

Freundliche Grüße,

Jürgen vom finanzfrage.net Supportteam.

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Schuldenerledigung durch Hypothekausweitung und Versicherungsabtretung trotz Schufa

Ich schreibe für meine Lebensgefährtin, die krank ist. Wir haben ein finanzielles Problem aus zwei Gründen:

  1. Eine Partnerfirma ihrer Firma - gemeinsames Projekt endete 2013 - schuldet ihr ca 70.000. Dieser Betrag floss mehrere Jahr aufgrund eines Vertrages. Dieser wird nun von der Partnerfirma nach Geschäftsführerwechsel anders gedeutet. Es muss geklagt werden. Damit in Zusammenhang besteht eine Schuld bei der Sparkasse i.H.v. 56.000. Krankheitsbedingt hat sie auf Mahnschreiben etc. nicht reagiert. Daraufhin kündigte die Sparkasse die Kundenbeziehung. Die Folge: Schufa-Eintrag und keine finanzielle Beweglichkeit mehr.

  2. Sie hat ein Wohnhaus. Wir haben dieses in den letzten 2 Jahren nicht genutzt, sondern vermietet. Der letzte Mieter war eine Art Mietnomade, er ist jetzt raus, vermutlich mittellos, hat uns mit Anwalt 8000,- gekostet.

Es besteht Aussicht, dass die Sparkasse die Klage unterstützt - also stillhält -, aber sie verlangt ein notarielles Schuldeingeständnis, dass der Sparkasse sofortige Vollstreckung ermöglich. Die Sparkasse hatte dies empfohlen, weil man damit gegenüber Mahnbescheid Kosten spare.

Meine Lebensgefährting möchte nun das Haus weiter beleihen, um das Mietloch teilweise zu stopfen und auch der Sparkasse für die Firmenverbindlichkeit (GmbH, aber sie haftet privat) einen ersten Teil zahlen. Dies wäre vom Beleihungswert möglich - es wären über 50.000 vertretbar, aber die Allianz (Finanzierer mit 1. Rang) schließt dies wegen der Schufa aus.

Es bliebe die Möglichkeit, eine Rentenversicherung zu opfern (ca. 16.000) und eine weitere, die als Teil der Finanzierung abgetreten ist (ca. 17.000) freizubekommen.

Frage: welche Möglichkeiten gibt es, aus der tatsächlichen Beleihungsreserve etwas herauszuholen, ohne die Versicherungen aufzugeben - angesichts des Schufa-Problems?

Und: welche Möglichkeiten gibt es überhaupt, wieder in größere Sicherheit zu kommen. Meine Lebensgefährtin, Ex-Ossi, hat in 25 Jahren aus dem Nichts eine Firma mit bis zu 20 MA aufgebaut und nie ein Schuldenproblem gehabt. Nun, wo Vertragsuntreue, Krankheit und ein Mitnomade zusammenkommen, ist auf einmal das Wohneigentum bedroht?

Das Schönste: der Banker erwähnte zum Thema Zwangsversteigerung: "Ich bekomme meine Immobilien meistens über dem Verkehrswert weg" :-)

Die Baufinanzierung setzt sich wie folgt zusammen:

54.400 Allianz Darlehen xxx 29.600 Allianz Darlehen yyy 46.000 KfW (Rest nach 15 Jahren 34.878 - dafür existiert Bausparvertrag) ges. 130.000 Kaufpreis

Beim Darlehen xxx bleibt 2020 ein Rest von 17.400

Dieser ist abgesichert durch Abtretung von 2 Rentenversicherungen rrrr/1 (Juli 2013 25.000), Rückkaufswert 2014 17.940 rrrr/2 (Juli 2013 37.000), Rückkaufswert 2014 16.675

Das Haus wurde 2009 stark renovierungsbedürftig gekauft und mit einem Aufwand von mehr als 40.000 + Eigenleistung renoviert. Außerdem sind die Immobilienpreise der Region stark gestiegen. Die Wertsteigerung kann bei bis zu 100.000 liegen.

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Aktuelle Kreditrichtlinien für Haus-/Wohnungskredit?

Bekanntlich wurden im März 2016 die Vergaberichtlinien erheblich verschärft, insbesondere auch für ältere Kreditnehmer. Soweit mir bekannt, wurde für viele auch die Beleihungsquote verringert. Inzwischen wurden wohl einige Verschärfungen zurückgenommen. Ich möchte wissen, welche Kriterien wieder aufgeweicht wurden.

Ich bin inzwischen 60 Jahre und möchte mein - zu 90% abbezahltes - selbst bewohntes Haus in sehr beliebter Wohngegend in Großstadt für Renovierungen und für den Ausbau einer Einliegerwohnung zur Vermietung beleihen. Meine Restschuld läuft inzwischen variabel, und ich kann sie praktisch fristlos (bzw. mit ganz geringer Frist) kündigen und zusammen mit dem neuen Darlehen bei der ggf. neuen Bank unterbringen.

Ich hoffe, dass das Alter von 60 Jahren kein großes Hindernis ist. Soweit ich weiß, setzen die meisten Banken das Rentenalter mit 65 Jahren an und orientieren die Darlehenslaufzeit daran. Bei manchen Berufen akzeptieren einige Banken wohl eine Fortführung der Tätigkeit bis zum 68. oder gar 70. Lebensjahr (dies käme bei mir als Übersetzer und Gutachter in bereits im eigenen Haus abgetrenntem Büro) in Frage.

Ich frage mich auch, ob die Altersgrenze eine so große Rolle spielt, wenn durch den geplanten Ausbau der bereits vorhandenen Einliegerwohnung Miete zu erwarten ist. Denn dies wäre dann ja als Kapitalanlage zu sehen, und ich hoffe, dass die Altersgrenze für Kapitalanleger nicht mehr so streng gilt.

Mich interessiert auch, ob der Wert der Immobilie wieder so berücksichtigt wird wie vor März 2016. Muss z.B. eine vermietete Wohnung bis zum Ende der Darlehensdauer komplett getilgt werden, oder wird der Restwert, der ja die Restschuld in aller Regel erheblich übersteigt, wie früher berücksichtigt?

Wer kann mir die derzeit wichtigsten Kriterien nennen? Hat der Wert einer Immobilie gegenüber März 2016 wieder an Bedeutung gewonnen?

Andere Änderungen erinnere ich nicht genau, bin für jeden Hinweis dankbar - egal, ob er Änderungen - aus 2016 wie aus 2017 - in positiver wie in negativer Hinsicht betrifft.

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Umschuldung nicht möglich

Hallo! Ich habe mich hier ein bißchen durchgelesen und würde gerne mal unser Problem schildern, vielleicht kann ja jemand was dazu sagen. Mein Freund hat ein Darlehen( 315.000,-) aufgenommen und wir haben gebaut. Wir haben das Grundstück auch bei der Bank gekauft und das darauf stehende Haus abgerissen. Es ist kein Eigenkapital in Bargeld vorhanden, mein Freund besitzt noch sein Elternhaus, das über einen Makler zum Verkauf steht. Es war geplant, daß vom Erlös ein bestehender Kredit für eine PV-Anlage abgelöst wird, damit diese Kreditrate für das neue Darlehen mitverwendet werden kann.Jetzt ist es so, daß das Darlehen nicht reicht, und wir auf der Bank nach mehr Geld gefragt haben. (Bank hat gerechnet Haus: 210.000,-, Grundstück: 65.000,- EGL 40.000,-) Banker sagt, die Bank wäre zu klein für solch hohe Kredite. Also haben wir auch auf anderen Banken gefragt, die uns ein Darlehen geben würden, aber erst, wenn das andere Haus verkauft ist. Jetzt wurde uns gesagt, daß unsere Bank das Darlehen auch erst hätte auszahlen dürfen, wenn das Haus verkauft ist, denn so könne mein Freund die Rate ja gar nicht aufbringen, da das Geld von der PV fehlt. Ein Berater meinte, die Bank habe uns reinlaufen lassen, die müsste uns auch raushelfen. Ansonsten hätten wir die Möglichkeit, uns beim Verbraucherschutz zu melden, denn die Bank müsse ja sehen, daß ohne den Hausverkauf die Rate nicht aufzubringen ist. Die Bank wäre mit einer Ablösung durch eine andere Bank natürlich einverstanden und verlangt auch keine Vorfälligkeitsentschädigung. Die Bank hat das Darlehen zwar vom Hausverkauf abhängig gemacht, aber dieser ist ja nicht voraussehbar. Hätte er uns aber gesagt, daß das Darlehen erst dann ausgezahlt wird, hätten wir ja gewartet mit dem Hausbau. Ich habe das Gefühl, die Bank wollte unbedingt das Grundstück verkaufen. Mein Freund hat ja auch den Verkaufsauftrag für das andere Haus an diese Bank gegeben. Da passierte aber auch nichts und wir mussten uns noch selber um einen Makler kümmern. Es ist jetzt ziemlich lang geworden, aber vielleicht hat ja jemand eine Antwort darauf. Würde mich freuen,

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