Wie kann ich mit sog. Enkelpolice für meine Enkelkinder sparen?

2 Antworten

Ich kann nur sagen, die schlimmste Formulierung für Kinder ist: "das habe ich nur für Dich gemacht."

Also wenn Du etwas für Deinen Enkel machen willst, mach was, was ihm alle Optionen offen läßt.

Das heißt mache einen Sparvertrag. Ob Du auf Aktienfonds, Immobilienfonds, Rentenfonds, Bundesschatzbriefe, oder was auch immer gehst, mache etwas, dessen Verwendung in keiner Weise eingeschränkt ist.

Diese Policen, haben immer einen Versicherungsanteil der übertreuert ist.

Wenn eine Versicherungskomponente dabei sein soll, für den Fall das Du evtl. früher verstirbst, als das genügend Kapital zusammen ist, mache einfach eine billige Reine Risiko-LV, die Dein Enkel bekommt, falls Du vor seinem 18. Geburtstag abtreten mußt.

Diverse Versicherungsgesellschaften bieten Policen an die erstmal auf den Opa abgeschlossen werden und bis zum 60. des Enkels laufen.
Wenn der Enkel dann 18 Jahre alt ist übernimmt er die Versicherung und bespart sie selber.
Vorteile: Lange Laufzeit, hoher Zinseszinseffekt. Opa kann bis zum 18. seines Enkels überlegen ob der überhaupt sich vernünftig entwickelt. Steuern fallen während der Sparphase nicht an, also besserer Zinseszinseffekt als ein Sparplan.
Nachteile: Lange Laufzeit, wenig Möglichkeiten auf veränderte Wünsche des Enkels einzugehen. Also wenn der Enkel das Geld zum 18. lieber in die Ausbildung stecken will ist das eine vorzeitige Kündigung die bei Versicherungen immer zu einem Nachteil führt. Auch ein Immobilienwunsch zum 25. Lebensjahr wird durch die Police nicht oder nur indirekt unterstützt.
Meine Meinung: Genau abwägen, wer wie ich denkt: Leben ist Veränderung sollte eine andere Anlageform finden.
Wer jetzt schon die Rente seines Enkels finanzieren möchte - bitte schön.

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