Wie kann ich einen vor einer Woche absgeschlossenen Bausparvertrag widerrufen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Sonne,

wenn Deine Eltern den Vertrag nicht mehr haben wollen, haben sie ein Widerrufsrecht. Sie können 2 Wochen ohne Angabe von Gründen widerrufen. Die Abschlussgebühr gibt’s dann zurück.

Hier die Widerrufsbelehrung der LBS:

Widerrufsbelehrung, Widerrufsrecht:

Sie können Ihre Vertragserklärung auf Abschluss eines Bausparvertrages, der nach den allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge (ABB) mit einer Risikolebensversicherung in der Darlehensphase verbunden ist, innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht, bevor Ihnen auch eine Vertragsurkunde, Ihr schriftlicher Antrag oder eine Abschrift der Vertragsurkunde oder des Antrags zur Verfügung gestellt worden ist, sowie nicht vor Vertragsschluss und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß § 312c Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 1 Abs. 1,2 und 4 BGB-InfoV sowie nicht vor Erfüllung unserer Pflichten gemäß § 312e Abs. 1 Satz 1 BGB in Verbindung mit § 3 BGB-InfoV. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufes. Der Widerruf ist zu richten an: LBS Landesbausparkasse ...

Sollte es Probleme geben mit der Rückabwicklung, gibt es eine Ombudsfrau für Bausparkassen. Da hilft der link unten weiter.

http://www.bausparkassen.de/index.php?id=119&L=0

Viel Erfolg für Deine Eltern.

Die Bausparprämie ist nur vom eigenen Einkommen, der Sparrate udn der nicht zweckfremden Verwendung abhängig.

Wenn aber nciht gebaut, oder getilgt werden soll, scheitert es ja schon an der wohnwirtschaftlichen Verwendung.

Ich würde der hauptverwaltung schreiben, die Eltern wären überredet worden, die Sachlage schildern udn um Stornierung bitten.

Wenn das Abgelehnt wird, einzweites Schreiben mit dem Hinweis dass man sich umsehen wird, ob sich nciht die Bild, oder Akte 10 dafür interessieren wie von den Vertretern des hauses alte Leute über den Tisch gezogen werden.

Was mit meinem uralt Bausparvertrag machen?

Hallo Experten,

meine Eltern haben für mich im Jahr 2001 einen Bausparvertrag bei der BHW (Dispo maxx 3) abgeschlossen. Die Bausparsumme beträgt 5000 Euro. Leider wurden bisher nur rund 10% eingezahlt und diese Summe jährlich mit 2% verzinst. Die letzte Einzahlung ist bestimmt schon 10 Jahre her.

Auf das Bauspardarlehen kann ich verzichten. Die Vertragsunterlagen sind leider nicht mehr vorhanden. Durch Internetrecherche habe ich zu dem Vertrag folgen Passus gefunden:

Verzichtet der Bausparer nach der Zuteilung auf das gesamte Bauspardarlehen, erhöht sich die Gesamtverzinsung des Bausparguthabens rückwirkend ab Vertragsbeginn auf 4,25 % jährlich. wenn mindestens 7 Jahre seit Vertragsbeginn vergangen sind. Die Verzinsung wird jedoch nur für Guthabenbeträge bis zur Höhe der Bausparsumme vorgenommen.

Jetzt kenne ich mich mit Bausparvertragen nicht so aus, daher die Frage was ich mit dem Vertrag in der derzeitigen Niedrigzinsphase idealerweise machen kann?

Kann ich jetzt noch bis zur Bausparsumme weitersparen (ggf. auch mittels einer  großen Einmalzahlung) und mir dann das gesamte Guthaben rückwirkend  (für derzeit 17 Jahre) mit 4,25% verzinsen lassen? Das wäre für mich eine Stange Geld :-)

Natürlich könnte ich dies auch die BHW direkt fragen können, jedoch nach den vielen negativen Medienberichten zu BSV erhoffe ich mir hier neutralere Vorschläge.

Vielen Dank im Voraus.

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"Neuvertrag" bei Versicherung. Widerruf! Was sind die Folgen (automatische Rückkehr zum Altvertrag)?

Sehr geehrte Helfende,

angenommen man bittet um die Änderung eines Versicherungsvertrages und bekommt sodann wunschgemäß eine neue Police vom Versicherer serviert ("Neuantrag auf Versicherung" wurde unterzeichnet; die Aufhebung der "alten Police" wurde mir nirgends offenbart oder ähnliches) und man teilt dem Versicherer daraufhin seine Widerrufsabsicht mit. Kommt dann "automatisch" wieder der "Altvertrag" zum tragen? Oder hat dieser mit der Unterzeichnung des Antrages auf die "neue" Police seine Gültigkeit eingebüßt, immerhin gibt's auch eine neue Laufzeit? Welchen Status hat der Versicherte denn nun bloß?

Ich hoffe der Sachverhalt wird deutlich.

Danke im Voraus.

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sehr hoher Bausparvertrag - Reduzierung - Kündigung ???

Guten Tag,

folgender Sachverhalt:

Unser Sohn hat sich zu Beginn der Ausbildung (vor 4 Jahren) eine Bausparvertrag aufschwatzen lassen (zugegebenerweise mit unserem Wissen) mit einer horrend hohen Bausparsumme. Nämlich 150.000 Euro. Seinerzeit schien uns das schlüssig und o.k.

Leider hat sich zwischenzeitlich herausgestellt, dass dies wohl sehr dumm war.

Was ist jetzt am vernünfigsten. Reduzieren (Minimum ist 50.000 Euro damit der Darlehnszins bei 3,4 % bleibt, ansonsten werdens 3,9%). Oder kündigen? Einbezahlt sind ca. 5.500 Euro. Wohneigentum, Kaufen oder Bauen, ist geplant.

Die Abschlussgebühr ist wohl in jedem Fall zum Teil in Sand gesetzt. Aber lieber jetzt eine vernünftige Regelung als zu spät.

Bin überaus dankbar für gute Ratschläge.

Grüsse

Elmam

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Leeren Bausparvertrag kündigen - Abschlussgebühr und Saldo trotzdem bezahlen?

Guten Tag, ich habe mir vor Jahreneinen LBS Bausparvertrag Classic F5-R (Bausparsumme 50.000€) bei der Sparkasse aufschwazen lassen. Zu dieser Zeit war ich in der Ausbildung und brauchte den noch nicht. Das war 2012 Jetzt möchte ich den Bausparvertrag kündigen. Wenn ich kündige (natürlich unter Einhaltung der Kündigungsfrist) bezahle ich dann trotzdem die Abschlussgebühr von 100€, oder fällt diese nur an, wenn ich etwas eingezahlt hätte? Und was ist mit dem Saldo von 500€ (jährlich 100€ BSV-Abschluss siehe Anhang) Oder ist es sinnvoll den Bausparvertrag einfach weiterlaufen zu lassen und nie etwas einzuzahlen? Da kündigt mir die LBS bestimmt von sich aus, oder?

Ich habe schon in dem Anhang "Das Kleingedruckte" meines Bausparvertrages nachgeschaut unter Kündigung, mein Meinung nach unzureichend beschrieben.

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Eltern finanziell unterstützen: Welche Abgaben FA?

Guten Tag,

mich würde folgender Sachverhalt interessieren:

Sohn/Tochter ist finanziell besser gestellt als seine/ihre Eltern und möchte diese unterstützen. Er/Sie möchte den Eltern jeweils einen monatlichen Geldbetrag zukommen lassen und andere Vergünstigungen geben (z.B Auto kaufen, mietfreies Wohnen o.ä)

Wie würde das Steuertechnisch aussehen. Welche Abgaben müsste man leisten bei Geldbeträgen (monatliche Geldleistung) oder Sachgütern (Auto)?

Wäre es eventuell sinnvoller eine größere Summe einmalig anstatt monatliche Beträge zu zahlen?

Vielen Dank

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