Fondsgebundene Lebensversicherung kündigen oder widerrufen?

Hallo,

Ich habe zufällig eine alte LV gefunden. Wusste nicht das ich die Beitragsfrei gestellt hatte. Es ist eine Fond Gebundene LV. Ich habe mir von der Zuricher mal die aktuellen Daten geben lassen. Nun überlege ich was ich mit der LV mache. Kündigen oder widderufen ? Ich würde das Geld gut gebrauchen können, unsere Heizungsanlage muss ausgetauscht werden.

Die Versicherung wurde am 01.12.1997 abgeschlossen. Der Beitrag betrug 65,95 Euro, monatlich. Beitragfrei ist der Vertrag seit 01.02.2008.

Rückaufswert zum 01.10.2016 ca. 8400 Euro.

Nun habe ich mal nachgeschaut. Der Fond (DWS Akkumula) hat sich sehr gut entwickelt. Z.B. 2003 waren die Fondsanteile bei rund 350 Euro, zur Zeit sind sie bei 910 Euro. Eingezahlt an Beiträgen haben ich ca. 8000 Euro. Wenn Rückkaufswert gleich Auszahlbetrag ist, würde ich bei Kündigung 400 Euro mehr raus bekommen .

Nun bin ich mir fast sicher das die Widerrufsbelehrung nicht korrekt ist und eine Rückabwicklung möglich wäre. Doch lohnt sich das ? Würde da mehr bei rum kommen ? Ich bin mir unsicher was ich machen soll ?

Könnte ich jetzt kündigen und nachträglich versuchen den schwerlichen Weg des Widerrufs gehen ?

Den Rückkaufwert habe ich gestern erfragt. Auf der letzten Wertentwicklung von 2015 steht :

Für den Fall das Sie Ihren Vertrag nicht weiterführen wollen und kündigen, erhalten sie den Rückkaufwert. Er entspricht dem Wert der gutgeschriebenen Fondsanteile und betrug per 30.11.2015 insgesamt 8367,22 Euro.

Telefonische Abfrage von gestern : per 01.10.2016 8462,33 Euro

Das hört sich für mich an, das das auch der Auszahlbetrag ist, oder ?

Ich würde mich über einen guten Rat freuen.

Kündigung, Lebensversicherung, Widerruf
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Ist der Verzicht auf Widerruf bei einem Darlehen gesetzlich geregelt?

AUF mein RECHT WIDERRUF VERZICHTEN?

Hallo zusammen, bin momentan wegen widerruf des Darlehens von 2005 ,mit meiner Bank beim Landsgericht Aachen (Vertreten durch Anwalt) vor Gericht... Mein Anwalt schrieb diesbezüglich: -------------------------- Das Gericht führte in den Sach-und Streitstand ein. Das Gericht führte aus, dass Sie wohl in einem Präsenztermin mit der Bank auf Ihr Recht zum Widerruf verzichtet hätten. Daher sei es nach Auffassung des Gerichtes schwierig, etwas gegen die Widerrufsbelehrung rechtlich einzuwenden. ( Vertrag:165000€ )

Bei dem kleineren Vertrag (5000€)sei kein Verzicht erklärt worden. Hier wird der Widerruf wohl greifen.


Termin zur Verkündung einer Entscheidung wurde bestimmt auf den xx.xx.2015.

Meine Fragen: 1.Muss die Bank mir diesen Verzichterklärung beim Gericht bzw. meinem Anwalt nicht zeigen(ich kann mich nicht dran errinern, dass ich jemals was unterschrieben habe)wenn ich unterschrieben hätte, wäre ich doch nicht wegen widerruf nicht vor Gericht! 2.Wenn die Widerrufsbelehrung falsch ist oder sein soll.. kann der Verzicht(soweit vorhanden) bei einer falschen belehrung sinn haben? 3.Wieso greift es bei dem kleineren Vertrag nicht? 4. Wie soll ich vorgehen? - was heisst das Gericht sei der auffassung? schon verloren? - in die Berufung? oder sein lassen?

Verzicht auf Widerruf ,gesetzlich geregelt?

In meinen Unterlagen habe ich nichts, in der Richtung gefunden

widerspruch, Bankdarlehen, Verzicht, Widerruf, Widerrufsbelehrung, Widerrufsrecht
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Mein Steuerberater bucht eine Rechnung doppelt und lässt die Widerspruchsfrist verstreichen, was soll ich nun tun?

Aufgrund einer doppelten Buchung meines Steuerberaters war der Gewinn in der Steuererklärung um 3000€ zu hoch. Die Gewinnermittlung habe ich erst mit dem Erhalt des Steuerbescheides gesehen und meinem Steuerberater gleich Bescheid gegeben, dass er einen Fehler gemacht hat. Dann haben wir uns zu einem Gespräch getroffen und den Fehler geklärt. Der Steuerberater hat dann eine korrigierte Steuererklärung an das Finanzamt geschickt, welche das Amt dann abgelehnt hat, da eine Begründung für die Korrektur fehlte.

In der Zwischenzeit ist dann die Widerspruchsfrist verstrichen und von meinem Steuerberater kam keine weitere Info an mich, worauf ich dann mit dem Finanzamt telefoniert habe und diese mir gesagt haben, dass die Frist abgelaufen ist, man aber noch die Begründung schicken könne. Hier wurde ich dann mehrfach von meinem Steuerberater angelogen, weil dieser mir bestätigte, dass das Schreiben losgeschickt wurde. Nach nun 5 Monaten nervenden Nachhakens von mir, ist das Schreiben tatsächlich raus gegangen und wurde prompt vom Finanzamt abgelehnt, da nach verstreichen der Frist nur noch maschinelle Rechenfehler o.Ä. korrigiert werden können.

So nun stehe ich da und weiß nicht mehr weiter. Bevor ich mich jetzt wieder an meinen tollen Steuerberater wende, wollte ich erst noch meine Möglichkeiten abwägen.

Ist das ein Fall für die Haftpflichtversicherung des Steuerberaters? Kann der Steuerberater diesen Fall an die Versicherung melden ohne das ein Gerichtsverfahren/Anwalt von meiner Seite aus mitwirken muss? Ich habe leider keine Rechtsschutzversicherung.

Einige Details des Vorganges kann ich beweisen. Das Finanzamt hat sich auch Notizen gemacht und es gibt eine E-Mail in der ich dem Steuerberater den Fehler erläutere und darauf verweise, dass ich die Steuererklärung gerade per Fax gesendet habe.

Ist es eigentlich üblich, dass ich den ermittelten Gewinn erst auf dem Steuerbescheid sehe? Im Internet habe ich davon gelesen, dass man den Steuerbescheid als Mandant vor dem Abschicken unterschreiben muss.

Haftpflicht, Haftung, Steuerberater, Steuererklärung, Fehler, Widerruf
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Widerruf einer Änderung des Dauerzulagenantrages möglich ?

Meine Frau hat einen eigenen Riestervertrag. Es war so, dass sie Ihre Zulage und die für die Kinder erhalten hat. Im März 2010 habe ich ebenfalls einen Riestervertrag geschlossen. Anfang 2011 habe ich festgesgtellt, dass der Berater mir einen zu niedrigen monatlichen Beitrag berechnet hat. Ein nachträglich Einzahlung war wegen Jahresfrist nicht mehr möglich. Daher reichte es nicht meine volle Zulage. Um die Differenz so gering wie möglich zu halten änderten wir im Mai 2011 den Dauerzulageantrag meiner Frau für das Beitragsjahr 2010 und den Dauerzulagenantrag meiner Frau dahingehend, dass die Zulage für unsere 2 Kinder zu mir übertragen wird. Da ich mich im folgenden mit dem Berater nicht einigen konnte, wurde mein Riestervertrag im Juli vollständig aufgelöst und rückabgewickelt. Der Versicherung meiner Frau wurde im Oktober 2011 mitgeteilt, dass die Kinderzulage wieder ihr zugeordnet werden soll. Genau das verweigert die ZfA nun. Begründet wird es damit, dass die Zustimmung nicht rückwirkend geändert werden kann. Meine Frau stellte nun im Februar 2012 einen Antrag auf erneute Festsetzung der Zulage §90 (4) EStG, der nun im März 2014 abschlägig beschieden wurde. Der Antrag könne für ein abgelaufenes Beitragsjahr nicht zurückgenommen werden (steht so wörtlich in § 85 EStG).

Mein Problem ist nun, dass wir keine Kinderzulag erhalten haben, obwohl sie uns eigentlich zustände. Wenn § 85 greift – dann hätte die ZfA schon gar nicht die Änderung des Dauerzulagenantrages im Mai 2011 für das Beitragsjahr 2010 anerkennen dürfen Oder aber: Der Antragszeitraum für die Zulage für das Beitragsjahr 2010 geht bis zum 31.12.2012. Erklärungen innerhalb der Antragsfrist, sind doch dann immer fristgerecht und nicht rückwirkend, oder?

Hat jemand ähnlich Erfahrung und kann drüber berichten ?

Riester, Änderung, Dauerzulagenantrag, Kinderzulage, Riestervertrag, Widerruf, Zulage
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Schwäbisch Hall Bausparvertrag widerrufen, tolle Vermögensberatung?

Hallo Zusammen,

vor ein paar Tagen hat mich eine Mitarbeiterin meiner Hausbank (Volksbank) zwecks Vermögensberatung angerufen. Als ich dann zu dem vereinbarten Termin erschien, wurde mir ein Berater der Schwäbisch Hall AG vorgestellt. Es ginge um einen bereits vor Jahren dort abgeschlossenen Bausparvertrag, der nun bald zuteilungreif sei (paar Monate). Ich wurde gefragt, was ich nun damit vor hätte und meinte das ich diesen gerne als Teil meines Eigenkapitals zum zeitnahen Erwerb einer Eigentumswohnung nutzen möchte.

Leider habe ich aber bis jetzt keine geeignete Immobilie gefunden. Daraufhin wurde ich von der Bankmitarbeiterin in ihre Suchendenkartei aufgenommen und mir wurde nach Angabe der Wunscheigenschaften mitgeteilt, dass sie sich melden würde um mir Vorschläge zu machen.

Da der alte Bausparer aber ja nur einen kleinen Teil der zum Kauf einer von mir gesuchten Wohnung reicht, fragte ich, wie die derzeitigen Zinsen für ein solches Darlehen sind. Der Berater antwortete ca. 2,8%. Dann meinte er, dass die Zinsen aber bereits schon wieder steigen würden und man sich unbedingt den heutigen günstigen Zinssatz für eine Abschlussfinanzierung sichern sollte.

Er schlug vor, dass man das sinnvoll mit einem neuen Bausparvertrag machen solle. Dann meinte er, für den alten stehe einen übrigens auch noch eine Treuepramie von 1% extra zu. Das hörte sich natürlich gut an und ich willigte ein und unterschrieb auch den Antrag auf einen neuen Bausparvertrag. Das war am 26.04.2012. Mir wurde ein Infoblatt und der Antrag mitgegeben.

Zuhause habe ich dann Abends ein wenig im Web gesucht und musste leider bezüglich dieser Treueprämie feststellen, dass man damit ja auch auf das dem alten Bausparer zugehörige Darlehen (unter 2%) verzichtet und das es ja die Pramie nur für ein Jahr gibt.

Das wurde mir aber leider nicht gesagt.

Auch der neue Vertrag scheint mir nun eher als Klotz am Bein vorzukommen. Solle man doch erst 10 Jahre ansparen (Sparzins ca. 2,3%) bis man dann diesen Nutzen kann. Ich wollte ja eigentlich zeitnah eine Immobilie erwerben, die neue Sparrate von 250 Euro im Monat sind da wohl eher belastend für mich.

Nun zu meiner Frage:

Kann ich diesen neuen Baussparvertrag noch widerrufen? (Antrag vor 2Tagen) Gilt selbiges für diese nun zugesagte Treueprämie?

Wenn „Nein“, dann habe ich wohl mit der Abschlussgebühr von 600 Euro (1% der Gesammtsumme) ein teueres Lehrgeld zu bezahlen und mir bleibt dann nur diesen Bausparer beitragsfrei zu stellen um im Falle von steigenden Zinsen doch vielleicht noch einen Vorteil zu geniessen. Auf den mir mitgegeben Material steht, es gelten die für Bausparer üblichen ABB. Eine Widerrufsklausel habe ich nicht gefunden. Auch nicht als ich bei S.H. in diesen gelesen habe. Lediglich steht ein Hinweis bei der Monatsrate, diese dürfe bis auf Widerruf eingezogen werden. Widerruf zum Vertragsschluss scheint also hier nur bei Fernabsatz zu gelten?

Stimmt das so?

L.G. von einem toll Beratenen

Bausparvertrag, vermögensberatung, Widerruf
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