Änderung im Leasingvertrag widerrufen?

Hallo liebe Community,

meine Freundin hat vor einem Jahr einen Leasingvertrag abgeschlossen über 2 Jahren und pro Jahr 15.000km...

nun hat sie nach knapp einem Jahr bemerkt, das sie auch mit 10.000km gut hinkommt und wollte den Vertrag anpassen lassen.. leider war die Kommunikation superschlecht zwischen Bank(Santander) und Autohaus und am Ende hat es nach knapp nem halben Jahr dann doch geklappt und sie hat den Bogen für die Vertragsänderung zugeschickt bekommen mit der Bitte diesen zeitnah zu Unterzeichnen. Leider gab es keinerlei Beratung und auch keine Hinweise, auf die mit der Änderung Verbundenen Kosten kamen. Diese hat sie erst gesehen hatte, nachdem der unterschriebene Vertrag abgeschickt war. Sie rief dann umgehend die Bank an, allerdings war auch hier die Mitarbeiterin nicht wirklich sicher was sie machen muss und sagte, meine Freundin solle Widerspruch einlegen. Dies machte sie dann auch umgehend, allerdings kam heute dann die Absage der Santander mit der Begründung:

" In unserem Angebot vom 10.07.20 haben wir Ihnen alle anfallenden Kosten mitgeteilt. Durch Ihre Unterschrift haben Sie sich damit einverstanden erklärt und sind einen rechtsgültigen Vertrag mit uns eingegebenen. Aus diesem Grund wird der Vertrag wie am 18.12.20 bestätigt weiter fortgeführt."

Das die Daten recht weit auseinanderliegen wirkt natürlich komisch und das stimmt auch denn das Angebot wurde ans Autohaus geschickt und nicht an meine Freundin.. (wie gesagt furchtbar grauenhafte Kommunikation dort) nunja, da ich mich absolut nicht auskenne und Doktor Google keine passenden Treffer für uns parat hat, wollte ich hier mal nachfragen ob jemand Rat weiß, letztendlich hat man doch immer 14Tage Widerrufsrecht oder? Diese Frist wurde eindeutig eingehalten, klar kann die Santander da argumentieren, das meine Freundin den Vertrag richtig lesen muss, allerdings war sie halt gerade total im Stress, hat sich gefreut das der Wisch nach nem halben Jahr und unzähligem hin-und hertelefonieren endlich kam..

leasingvertrag, Widerruf
Nach Widerruf soll ich zahlen? (Fitnessstudio)?

Vor etwas mehr als einem Monat habe ich online ein Vertrag bei einem Fitnessstudio abgeschlossen, der dann am 01. 10. begonnen hat. Nach wenigen Tagen habe ich ihn per Email wieder widerrufen müssen, weil ich mein Studentenjob verloren habe und mein monatliches Budget deshalb kleiner wurde. Das Studio habe ich nie betreten. 

In der Widerrufsbelehrung steht, dass man mir alle gefolgten Zahlungen nach 14 Tagen zurücküberwiesen muss. Sprich, das waren der Beitrag, Verwaltung, Karte etc. 

Das Fitnessstudio hat dies auch getan, jedoch kam heute in der Post eine Überraschung: eine Zahlungserinnerung vom besagten Studio. 

U.a. muss ich eine Mahngebühr zahlen, weil ich die (gleich) aufgezählten Rechnungen nicht beglichen habe: Die Stornogebühr der Bank, die Stornogebühr der Verwaltung, den Beitrag vom 01.10 bis 31.10 2020, die Kartenpauschale, und die Verwaltungspauschale. 

Insgesamt: 85,20 Euro (mehr als ich davor an die überwiesen habe)

Mir kommt das sehr suspekt vor, da viele dieser Zahlunsgerinnerungen (Beitrag, Kartenpauschale, etc.) mir ja aufgrund meines Widerruf vom Studio zurücküberwiesen wurde. Zudem habe ich per Email auch keine Aufforderung bekommen, dass ich nach dem Widerruf irgendwas zahlen soll. Könntet ihr mir bitte helfen? Müsste es. nicht in der Widerrufsbelehrung oder in den AGBs stehen?

Mahngebühr: 7,50 Euro

Stornogebühr der Bank: 4,00 Euro 

Stornogebühr der Verwaltung: 4 Euro 

Beitrag: 29.90 Euro 

Kartenpauschale: 19.90 Euro 

Verwaltungspauschale: 19.90 Euro

Recht, Steuern, Vertrag, Fitnessstudio, Widerruf
Widerruf bei Sonderanfertigung?

Hallo zusammen,

Ich weiß, dass es grundsätzlich kein Widerrufsrecht bei Sonderanfertigungen gibt, aber meinen Fall o.ä. konnte ich nirgends finden. Zu meinem Fall:

Ich war persönlich bei Firma P und habe bezüglich meiner Sache angefragt. Person A stimmte der Herstellung für 200-250€ zu. Daraufhin schrieb ich eine Email an Firma P mit meiner Absicht und dass sie mich vor Herstellungsbeginn noch einmal kontaktieren sollen. (Nur diese Mail ist das einzige schriftliche was es zu dem Auftrag gibt.) Daraufhin war vorerst Ruhe: Keine Rückmeldung, keine Produktion (ca. 2 Monate). Mein Vater V gab nach diesen 2 Monaten auch etwas in Auftrag bei Firma P und sprach mit Person B (Geschäftsführer) über meinen Auftrag. Er kann sich an das Gespräch sehr gut erinnern. Mein Vater gab B die Erlaubnis zur Herstellung meiner Sache. B versicherte, es wird bei 200-250€ bleiben. Nach einiger Zeit meldete sich Person B bei mir, ich solle mir den Fortschritt anschauen. Ich war dort und B meinte zu mir, dass es aktuell bei 800€ liegt (nicht mal 50% Fortschritt) und ob sie weiter machen sollen. Ich verneinte und sagte ich melde mich. Heute habe ich dort angerufen und gesagt, dass ich das Objekt nicht zu diesem Preis möchte. Daraufhin drohte mir B mit einem Anwalt und dass sie sowieso gewinnen würden. Er bot mir das halbfertige Produkt zum Preis von 200€ an und dann würde er vom Anwalt absehen.

Jetzt meine Frage, welche Seite ist hier im recht? Was haltet ihr davon?

Recht, Widerruf, Widerrufsrecht
Rechnung bezahlen trotz Widerrufung?

Ich habe am 15.04.2020 einen Premium Jahresabo in einem Portal abgeschlossen. Der Vertrag geht 12 Monate lang und jeden Monat müsste ich 29,90€ bezahlen.

Am selben Tag (10 Minuten nach Abschluss des Abos) habe ich dann dem Support eine Mail geschickt, dass ich von meinem Widerrufsrecht Gebrauch nehmen will und sofort alles stornieren/gekündigt und widerrufen werden soll. 

Am 17.04.2020 wurde dann die 1. Rate von meinem Konto abgebucht per Lastschrift. Dann bekam ich am selben Tag noch eine Mail mit der Kündigungsbestätigung. Da steht, dass meine Mitgliedschaft zum 17.04.2020 beendet wurde und keinen Zugriff mehr habe auf die Premium Funktionen.

Dann habe ich meinen Profil da sofort gelöscht und die Rechnung wieder zurück gebucht. Jetzt bekam ich eine Mail mit der Mahnung diese Rechnung wieder zu überweisen inkl. Bank- und Mahngebühren. Wenn nicht, würde alles an einem Inkassounternehmen weitergeleitet werden.

Meine Frage ist: Muss ich diese Rechnung jetzt wirklich bezahlen? Ich habe doch von meinem Widerrufsrecht Gebrauch genommen und mir wurde die Mitgliedschaft sofort beendet. Also muss ich diese Rechnung jetzt bezahlen? Und wenn ja dann warum? Es geht übrigens um den Portal ,,fremdgehen69“. 

Ich würde die ja gerne anrufen aber sie haben keine Nummer. Auf Mails meine Mails brauche sie Tage bis sie antworten und deren Hauptsitz ist im Ausland. (Niederlande, Schweiz...)

Bitte nur ernsthafte Antworten antworten..

Gesetz, Inkasso, rechnung, Recht, Abo, Widerruf, Widerrufsrecht
Paypal Lastschrift widersprechen, ist das möglich?

Hallo,

kurze schilderung:

Habe auf eBay etwas gekauft und direkt storniert weil es (falsche Angabe vom Verkäufer) nicht das passende Teil für mein Auto war.

Verkäufer hat kauf abbruch zugestimmt und mir mein Geld auf PayPal zurückerstattet.

So jetzt wird morgen von meinem Konto 349,90€ abgebucht, die ich dringend Brauche um mir die richtigen Teile für mein Auto ( was in der Werkstatt steht ) zu kaufen.

Laut Paypal kann ich die rückerstattung erst am Freitag nächste Woche haben, da der Status noch offen ist. Kein Plan was die mit dem Geld machen.

Ich habe denen schon Angeboten das ich der Lastschrift widerspreche & die einfach die Rückzahlung vom Verkäufer nehmen sollen ( ist ja Plausibel weil beides die selben Summen sind und beide Beträge auf dem Konto von PayPal sind.

Das lehnte Paypal ab mit der Begründung "wir können nicht auf Rückzahlungen zugreifen" was ich nicht denke ! Natürlich können die auf ihr Geld zugreifen, schließlich ist ja die Rückzahlung auf dem PayPal Konto hinterlegt, bloß ist sie für mich nicht anfassbar bis die "geprüft" haben.

Was meint ihr, soll ich einfach meiner Bank morgen nach dem PayPal abbucht sagen das die der Lastschrift widersprechen sollen, und mein Geld zurück aufs Konto buchen sollen?

Kann ich dadurch ärger bekommen?

Schließlich beklaue ich ja Paypal nicht, ich sorge dafür das mein Geld auf meinem Konto bleibt & die können die Rückzahlung vom Verkäufer behalten...

Danke für eure Antworten :)

Konto, Lastschrift, paypal, widerspruch, Widerruf
Fondsgebundene Lebensversicherung kündigen oder widerrufen?

Hallo,

Ich habe zufällig eine alte LV gefunden. Wusste nicht das ich die Beitragsfrei gestellt hatte. Es ist eine Fond Gebundene LV. Ich habe mir von der Zuricher mal die aktuellen Daten geben lassen. Nun überlege ich was ich mit der LV mache. Kündigen oder widderufen ? Ich würde das Geld gut gebrauchen können, unsere Heizungsanlage muss ausgetauscht werden.

Die Versicherung wurde am 01.12.1997 abgeschlossen. Der Beitrag betrug 65,95 Euro, monatlich. Beitragfrei ist der Vertrag seit 01.02.2008.

Rückaufswert zum 01.10.2016 ca. 8400 Euro.

Nun habe ich mal nachgeschaut. Der Fond (DWS Akkumula) hat sich sehr gut entwickelt. Z.B. 2003 waren die Fondsanteile bei rund 350 Euro, zur Zeit sind sie bei 910 Euro. Eingezahlt an Beiträgen haben ich ca. 8000 Euro. Wenn Rückkaufswert gleich Auszahlbetrag ist, würde ich bei Kündigung 400 Euro mehr raus bekommen .

Nun bin ich mir fast sicher das die Widerrufsbelehrung nicht korrekt ist und eine Rückabwicklung möglich wäre. Doch lohnt sich das ? Würde da mehr bei rum kommen ? Ich bin mir unsicher was ich machen soll ?

Könnte ich jetzt kündigen und nachträglich versuchen den schwerlichen Weg des Widerrufs gehen ?

Den Rückkaufwert habe ich gestern erfragt. Auf der letzten Wertentwicklung von 2015 steht :

Für den Fall das Sie Ihren Vertrag nicht weiterführen wollen und kündigen, erhalten sie den Rückkaufwert. Er entspricht dem Wert der gutgeschriebenen Fondsanteile und betrug per 30.11.2015 insgesamt 8367,22 Euro.

Telefonische Abfrage von gestern : per 01.10.2016 8462,33 Euro

Das hört sich für mich an, das das auch der Auszahlbetrag ist, oder ?

Ich würde mich über einen guten Rat freuen.

Kündigung, Lebensversicherung, Widerruf
Ist der Verzicht auf Widerruf bei einem Darlehen gesetzlich geregelt?

AUF mein RECHT WIDERRUF VERZICHTEN?

Hallo zusammen, bin momentan wegen widerruf des Darlehens von 2005 ,mit meiner Bank beim Landsgericht Aachen (Vertreten durch Anwalt) vor Gericht... Mein Anwalt schrieb diesbezüglich: -------------------------- Das Gericht führte in den Sach-und Streitstand ein. Das Gericht führte aus, dass Sie wohl in einem Präsenztermin mit der Bank auf Ihr Recht zum Widerruf verzichtet hätten. Daher sei es nach Auffassung des Gerichtes schwierig, etwas gegen die Widerrufsbelehrung rechtlich einzuwenden. ( Vertrag:165000€ )

Bei dem kleineren Vertrag (5000€)sei kein Verzicht erklärt worden. Hier wird der Widerruf wohl greifen.


Termin zur Verkündung einer Entscheidung wurde bestimmt auf den xx.xx.2015.

Meine Fragen: 1.Muss die Bank mir diesen Verzichterklärung beim Gericht bzw. meinem Anwalt nicht zeigen(ich kann mich nicht dran errinern, dass ich jemals was unterschrieben habe)wenn ich unterschrieben hätte, wäre ich doch nicht wegen widerruf nicht vor Gericht! 2.Wenn die Widerrufsbelehrung falsch ist oder sein soll.. kann der Verzicht(soweit vorhanden) bei einer falschen belehrung sinn haben? 3.Wieso greift es bei dem kleineren Vertrag nicht? 4. Wie soll ich vorgehen? - was heisst das Gericht sei der auffassung? schon verloren? - in die Berufung? oder sein lassen?

Verzicht auf Widerruf ,gesetzlich geregelt?

In meinen Unterlagen habe ich nichts, in der Richtung gefunden

widerspruch, Verzicht, Widerruf, Widerrufsrecht
Mein Steuerberater bucht eine Rechnung doppelt und lässt die Widerspruchsfrist verstreichen, was soll ich nun tun?

Aufgrund einer doppelten Buchung meines Steuerberaters war der Gewinn in der Steuererklärung um 3000€ zu hoch. Die Gewinnermittlung habe ich erst mit dem Erhalt des Steuerbescheides gesehen und meinem Steuerberater gleich Bescheid gegeben, dass er einen Fehler gemacht hat. Dann haben wir uns zu einem Gespräch getroffen und den Fehler geklärt. Der Steuerberater hat dann eine korrigierte Steuererklärung an das Finanzamt geschickt, welche das Amt dann abgelehnt hat, da eine Begründung für die Korrektur fehlte.

In der Zwischenzeit ist dann die Widerspruchsfrist verstrichen und von meinem Steuerberater kam keine weitere Info an mich, worauf ich dann mit dem Finanzamt telefoniert habe und diese mir gesagt haben, dass die Frist abgelaufen ist, man aber noch die Begründung schicken könne. Hier wurde ich dann mehrfach von meinem Steuerberater angelogen, weil dieser mir bestätigte, dass das Schreiben losgeschickt wurde. Nach nun 5 Monaten nervenden Nachhakens von mir, ist das Schreiben tatsächlich raus gegangen und wurde prompt vom Finanzamt abgelehnt, da nach verstreichen der Frist nur noch maschinelle Rechenfehler o.Ä. korrigiert werden können.

So nun stehe ich da und weiß nicht mehr weiter. Bevor ich mich jetzt wieder an meinen tollen Steuerberater wende, wollte ich erst noch meine Möglichkeiten abwägen.

Ist das ein Fall für die Haftpflichtversicherung des Steuerberaters? Kann der Steuerberater diesen Fall an die Versicherung melden ohne das ein Gerichtsverfahren/Anwalt von meiner Seite aus mitwirken muss? Ich habe leider keine Rechtsschutzversicherung.

Einige Details des Vorganges kann ich beweisen. Das Finanzamt hat sich auch Notizen gemacht und es gibt eine E-Mail in der ich dem Steuerberater den Fehler erläutere und darauf verweise, dass ich die Steuererklärung gerade per Fax gesendet habe.

Ist es eigentlich üblich, dass ich den ermittelten Gewinn erst auf dem Steuerbescheid sehe? Im Internet habe ich davon gelesen, dass man den Steuerbescheid als Mandant vor dem Abschicken unterschreiben muss.

Haftpflicht, Haftung, Steuerberater, Steuererklärung, Fehler, Widerruf

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