Muss ich beim Bauspardarlehen die gesamte Darlehenssumme in Anspruch nehmen?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn man nicht das gesamte Darlehen benötigt, kann man i.d.R. im Darlehensantrag auf einen Teil verzichten.

Du mußt nicht das ganze Darlehn aufnehmen und kannst den (kleinen) Rest verfallen lassen.

Wenn es sich aber um einen höheren Betrag handelt, dann wäre es überlegenswert, den Vertrag mit Guthaben vor der Darlehnsaufnahme aufzuspalten und das anteilige Guthaben noch einige Jahre weiterlaufen zu lassen (die Zinsen sind anderswo auch nicht viel höher), um evtl. später einen weiteren Kredit für Reparaturen/Modernisierungen aufzunehmen.

Würde eher das Bauspardarlehen ganz nutzen, da es "billiges" Geld ist.

Bausparvertrag - Bauspardarlehen

Hallo zusammen,

für mich und meine Freundin steht ein Hauskauf an. Wir benötigen ca. 70.000 €. Es liegen zurzeit 3 Bausparverträge vor:

  1. Bausparsumme 50.000 €, Darlehenszins 2,95%, Stand: ca. 2.600 €
  2. Bausparsumme 20.000 €, Darlehenszins 2,95%, Stand: ca. 5.000 €
  3. Bausparsumme 50.000 €, Darlehenszins 3,75%, Stand: ca. 19.000 €

Es liegt zusätzlich Festgeld in Höhe von ca. 10.000 € vor, dass eingezahlt werden könnte.

Die Frage ist jetzt, wie kommen wir am günstigsten auf die 70.000 €

Meine Idee:

Bausparvertrag 3 wird gekündigt und auf Vertrag 1 eingezahlt. Auf Vertrag 1 und 2 wird die Differenz zum Sparziel durch eine Einmalzahlung aufgestockt, so dass beide zuteilungsreif sind. Demnach bekommen wir dann die benötigten 70.000 € und müssen 35.000 € mit einem Darlehenszinssatz von 2,95 % zurückzahlen.

Idee vom Bausparberater:

Es wird ein neuer Bausparvertrag in Höhe 50.000 € abgeschlossen. Der Darlehenszinssatz beträgt hier 1,95 %. Damit dieser Vertrag zuteilungsreif ist wird eine Renditevertrag über 50.000 € abgeschlossen. Als Startkapital wird Bausparvertrag 1 und 2 genommen. Der Darlehenszinssatz beim Renditevertrag beträgt 3,0 %. Das Sparziel soll in 8 Jahren (96 Monaten) erreicht werden. Der Bausparberater kommt auf eine monatliche Belastung in diesen 8 Jahren von 469 €.

Diese Lösung weicht aus meiner Sicht ab von der Idee, die ich selber habe.

Liegt hier meinerseits ein Denkfehler vor? Was haltet ihr von dem Vorschlage vom Bankberater? Ich habe den Eindruck, er möchte für zwei neue Verträge Provision einstreichen! Für Tipps und Hilfestellungen bin ich sehr dankbar!

...zur Frage

Wie kann ich einen vor einer Woche absgeschlossenen Bausparvertrag widerrufen?

Meine Eltern, die Beide über 70 sind, haben sich von einem "Superberater" einen LBS-Bausparvertrag mit einer Laufzeit von 7 Jahren aufschwatzen lassen und haben auch sofort die Abschlussgebühr von 100 Euro von ihrem Konto abbuchen lassen. Sie werden nie bauen, da sie ja selbst schon Hausbesitzer sind und sie brauchen auch niemals ein Bauspardarlehen, weil sie genug Ersparnisse dafür haben. Sie haben es nur wegen der Sparzinsen von angeblich 3% gemacht und sind nun fix und fertig, dass sie sich haben so bequatschen lassen. Wie kommen sie aus diesem Vertrag wieder heraus und vor allem ihre schon bezahlten 100 Euro Provision wieder zurück? Wenn man ein Bauspardarlehen nicht in Anspruch nimmt, sondern nur, wie hier das Ersparte haben möchte, bekommt man dann überhaupt einen Wohnungsbauprämie oder andere Vergünstigungen, so dasse svielleicht doch noch lukrativ in dem Alter sein könnte? Ich kann es mir jedenfalls nicht vorstellen und bin sauer, dass meine Eltern so einem Berater aufgesessen sind.

...zur Frage

Was mit meinem uralt Bausparvertrag machen?

Hallo Experten,

meine Eltern haben für mich im Jahr 2001 einen Bausparvertrag bei der BHW (Dispo maxx 3) abgeschlossen. Die Bausparsumme beträgt 5000 Euro. Leider wurden bisher nur rund 10% eingezahlt und diese Summe jährlich mit 2% verzinst. Die letzte Einzahlung ist bestimmt schon 10 Jahre her.

Auf das Bauspardarlehen kann ich verzichten. Die Vertragsunterlagen sind leider nicht mehr vorhanden. Durch Internetrecherche habe ich zu dem Vertrag folgen Passus gefunden:

Verzichtet der Bausparer nach der Zuteilung auf das gesamte Bauspardarlehen, erhöht sich die Gesamtverzinsung des Bausparguthabens rückwirkend ab Vertragsbeginn auf 4,25 % jährlich. wenn mindestens 7 Jahre seit Vertragsbeginn vergangen sind. Die Verzinsung wird jedoch nur für Guthabenbeträge bis zur Höhe der Bausparsumme vorgenommen.

Jetzt kenne ich mich mit Bausparvertragen nicht so aus, daher die Frage was ich mit dem Vertrag in der derzeitigen Niedrigzinsphase idealerweise machen kann?

Kann ich jetzt noch bis zur Bausparsumme weitersparen (ggf. auch mittels einer  großen Einmalzahlung) und mir dann das gesamte Guthaben rückwirkend  (für derzeit 17 Jahre) mit 4,25% verzinsen lassen? Das wäre für mich eine Stange Geld :-)

Natürlich könnte ich dies auch die BHW direkt fragen können, jedoch nach den vielen negativen Medienberichten zu BSV erhoffe ich mir hier neutralere Vorschläge.

Vielen Dank im Voraus.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?