Wie genau würdet Ihr die Angaben machen bei Abschluß Risiko-LV, ehrlich sein kostet zu viel Beitrag!

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ehrlich sein kostet zu viel Beitrag!

Stimmt, aber Unehrlichkeit kostet Dich sämtliche Beiträge, die Du bis zur eventuellen Fälligkeit eingezahlt hast!

Unehrlichkeit kostet Dich sämtliche Beiträge

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Das braucht man nur zu unterstreichen

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wenn du Fakten verschweigst, riskierst du den Fall, dass die letztlich die Begünstigten ein Problem bekommen, wenn die Versicherung nicht leistet. Das Risiko ist gegeben. Versicherungen prüfen sehr genau. Und sollte dann bekannt werden, was da mal war, wird nicht gezahlt. Und dann?

Leider ist es so, dass Lebensversicherungen bei psychischen Erkrankungen häufig überreagieren. Ob das wirklich gerechtfertig ist, vermag ich nicht zu beurteilen.

Aber die Versicherer sind nicht ganz blöd und führen ein Hinweisinformationssystem (HIS), wo jeder rein kommt, der irgendwie auffällt. Ob Du da schon drin stehst, weiss ich natürlich nicht, falls ja, machst Du die Situation durch falsche Angaben nur noch schlimmer. Und Du kannst sicher sein, dass im Falle Deines Ablebens genau geprüft wird. Wenn dann rauskommt, dass Du geschummelt hast, bekommen Deine Hinterbliebenen nur den Rückkaufswert ausgezahlt, der bei einer Risikoversicherung nicht sehr hoch ist.

Ich empfehle Dir, das vorliegende Angebot anzunehmen, auch wenn es Dich ärgert. Falls noch nicht geschehen, solltest Du die Gewinnverwendung "Beitragsverrechnung" wählen.

Alternativ kannst Du natürlich noch andere Angebote einholen; Direktversicherer sind häufig günstiger. Aber besser bei der Wahrheit bleiben.

Aufgrund dieser Nennung bei den Gesundheitsfragen ist das Angebot ganz schön teuer. Wäre es besser, wo anders neu anzufragen und die Sache nicht zu erwähnen? Muß man hier zwingend ehrlich sein, da ja kein langes Leiden /Krankheitsbild zugrunde gelegen hat?

Sorry aber diese Aussage ist ziemlich blauäugig. Was nutzt eine Risiko-LV, wenn sie im Todesfall nicht zahlt. Ich sage dir voraus, dass das geschehen wird. Wenn die Gesundheitsfrage nicht wahrheitsgemäß beantwortet werden und es kommt zum Todesfall, wird das die Versicherung herausfinden. Dann gibt es keine Leistung. Damit ist die Versicherung unnötig.

Mein Rat: Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß beantworten, den erhöhten Beitrag zahlen und hoffen das der Todesfall nicht eintritt.

Alternative kannst du auch zu einem Makler gehen vielleicht hat der eine günstiger Versicherung.

Meine bekannte Antwort auf so etwas:

Verschweige nur dann etwas, wenn Du dem Versicherer einen großen Gefallen tun willst. Der freut sich nämlich, wenn die lange Zeit bezahlt hast und er dann nicht leisten muss,

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