Was muss man beachten, wenn man denkmalgeschütze Wohnung mietet oder kauft?

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Man kann das generell beantworten, dazu müßte man aber ziemlich weit ausholen. Als Mieter, der mit seiner Mietsache sorgsam umgeht, hat man zunächst nicht allzu viel mehr zu beachten als bei jeder Wohnung. Vielleicht allerdings sind ( durch höhere Räume, schlechtere Dämmung, schwierigere Heizsituation u.a. ) z.B. die Heizkosten höher. Als Eigentümer sieht es grundsätzlich einmal so aus, dass Denkmalschutz = ewige Restnutzungsdauer bedeutet, also erhöhte Instandhaltungskosten. Auch Renovierungen, Modernisierungen sind i.d.R. teurer und nicht ohne weiteres durchsetzbar, je nach Art des Denkmalschutzes, ein kleiner Ausgleich können bessere Abschreibungsmöglichkeiten und Zuschüsse sein, Denkmalschutz ist Ländersache. Ein Kauf kann durchaus interessant sein, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, ich würde mich aber nachhaltig erkundigen, sowohl beim Landesamt für Denkmalpflege als auch z.B. hier im Netz... Wie gesagt, das ist ein sehr kurzer Abriss zu einem Thema, das eigentlich eine deutlich umfangreichere Antwort verdient.

Was möchtest Du wissen?