Der Verkauf funktioniert transparenter, gesicherter, problemloser und ja, auch vermutlich mit besseren Preisen, da Deine Frage nämlich eigentlich lautet, wer macht´s besser, der Profi oder der Amateur. Glaube mir, der Profi macht es viel besser. Nur sollte man ein paar Vorurteile beiseite lassen, z.B. den Einwurf von Tina: Die Gebühren werden vom Verkaufpreisvolumen bezahlt, daher ist es Quatsch zu glauben, der Verkäufer zahle nichts. Des weiteren: Der Makler sagt nicht den optimalen Preis, sondern den Preis, den er erzielen kann, mit dem also das Geschäft läuft: Das ist nicht dasselbe. In Anbetracht von 3 % plus MWSt. Maklerkosten plus mindestens 3,5 % Grunderwerbsteuer plus 1,5 % Makler und Justizkasse, also mal eben rund 9 % Nebenkosten sollte ( der vernünftige ) Verkäufer lieber einen Preis vom Sachverständigen erfragen und daran den Makler messen ( so ein Kurzgutachten oder sogar nur eine Kurzexpertise kosten gemessen an diesen Kosten weniger als ein Appel und ein Ei...), der vernünftige Käufer macht dies sowieso, wenn er kaufmännisch nicht auf den Kopf gefallen ist. Übrigens: Der Sachverständige macht das gar nicht so gerne, denn das ist viel Aufwand für wenig Geld, aber er macht´s...

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Man kann das generell beantworten, dazu müßte man aber ziemlich weit ausholen. Als Mieter, der mit seiner Mietsache sorgsam umgeht, hat man zunächst nicht allzu viel mehr zu beachten als bei jeder Wohnung. Vielleicht allerdings sind ( durch höhere Räume, schlechtere Dämmung, schwierigere Heizsituation u.a. ) z.B. die Heizkosten höher. Als Eigentümer sieht es grundsätzlich einmal so aus, dass Denkmalschutz = ewige Restnutzungsdauer bedeutet, also erhöhte Instandhaltungskosten. Auch Renovierungen, Modernisierungen sind i.d.R. teurer und nicht ohne weiteres durchsetzbar, je nach Art des Denkmalschutzes, ein kleiner Ausgleich können bessere Abschreibungsmöglichkeiten und Zuschüsse sein, Denkmalschutz ist Ländersache. Ein Kauf kann durchaus interessant sein, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, ich würde mich aber nachhaltig erkundigen, sowohl beim Landesamt für Denkmalpflege als auch z.B. hier im Netz... Wie gesagt, das ist ein sehr kurzer Abriss zu einem Thema, das eigentlich eine deutlich umfangreichere Antwort verdient.

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Früher gab es eine Zahlungserinnerung, dann eine Mahnung und dann war noch eine Mahnung mit Fristsetzung nötig als Voraussetzung zum Erlass eines Mahnbescheides. Das ist Schnee von gestern, mittlerweilen ist die Fristsetzung bereits auf der Rechnung angegeben, nämlich zahlbar dann und dann oder aber Fälligkeit binnen 14 Tagen oder gar Fälligkeit sofort. Insofern kann bei Verzug natürlich eine Mahngebühr verlangt werden, indes wird dies Niemand machen, denn dies wird vom Kunden als unkulant bemerkt und führt i.d.R. nicht zu weiteren Geschäftsbeziehungen. Desweiteren wird von den Gemahnten die Gebühr einfach nicht mitüberwiesen. Dies geltend zu machen, ist so ziemlich jedem Betrieb zu blöd. Also wird zuerst freundlich gemahnt ( = erinnert ), dann kommt die zweite Mahnung, in der Regel mit Gebühr, die aber trotzdem nicht mitbezahlt wird :-) . Kommt es allerdings zum Mahnbescheid, weil der Nichtzahler den Bogen überspannt, dann werden die Mahngebühren in den Bescheid mit einfließen, und bei berechtigter Mahnung auch hereingeholt.

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Bei der Internet - Recherche googeln nach MaBV ( Zahlung entsprechend der Makler- und Bauträger-Verordnung ), von der vertraglich natürlich abgewichen werden darf. Häufig sind die Angaben hierzu ziemlich einseitig, je nach Sichtweise des Betrachters. So wird gerne empfohlen, die letzte Rate einzubehalten, da ist aber Ärger vorprogrammiert. Korrekt: Mit Bürgschaft die Zahlungen abzusichern, mit denen der Bauunternehmer in Vorleistung geht, sowie Zahlung der letzten Rate gegen Erhalt einer Bürgschaft des Unternehmens ( Gewährleistungsbürgschaft ) bzw. eines Kautionsversicherungsscheines.

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Es wird vermutet, dass der Geschädigte die Wahrheit sagt, Nachweise sind nicht nötig. Dies schon allein deshalb nicht, weil die Höchstsumme für Bargeld in der Regel begrenzt ist, nämlich 500 Euro - je nach Versicherer ist die Grenze auch auf andere Höchstbeträge begrenzt, aber ähnlich. Bei 10.000 Euro würde schon ein Nachweis verlangt ( z.B. zeitnahe Kontobewegeungen ), die würden aber nur erstattet, wenn ein entspr. den Vorgaben des Versicherers anerkannter Tresor vorhanden ist.

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Der Verkehrswert ist nichts anderes als der Marktwert, der "ermittelte" Beleihungswert ist der zum Zwecke der Beleihung ermittelte Wert, der "festgesetzte" Beleihungswert ist der bei der Beleihung angenommene Wert ( in Kürze ). Wenn man es genau definiert haben will, dann wird der Verkehrswert "... durch den Preis bestimmt, der im Zeitpunkt, auf den sich die Ermittlung bezieht, im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den rechtlichen Gegebenheiten und tatsächlichen Eigenschaften, der sonstigen Beschaffenheit und der Lage des Grundstücks oder des sonstigen Gegenstands der Wertermittlung ohne Rücksicht auf persönliche Verhältnisse zu erzielen wäre.” Der Beleihungswert ist der Wert, von dem mit hoher Sicherheit erwartet werden kann, dass er über einen langen, in die Zukunft gerichteten Zeitraum im normalen Geschäftsverkehr realisiert werden kann. Daraus folgt: Verkehrswert nicht gleich Beleihungswert, ferner VW > BW .

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Die Frage könnte auch lauten, wie sinnvoll ist die Absicherung gegen Inflation. Antwort: sehr sinnvoll! Vor dreißig Jahren kostete ein Brötchen 10 bis 15 Pfennige, also sagen wir einmal 6 bis 8 Cent, noch Fragen ...? Die Antwort von albwolf geht in die richtige Richtung, ist aber viel zu euphemistisch. Wer sein Geld nicht gegen Inflation absichert, braucht sich über Rendite keinen Kopf zu machen, hat er nämlich dann eh nicht ! Insofern ist das ständige Annehmen einer Dynamik in der LV ( mit 5 % p.a. ) natürlich eine Erhöhung der Versicherung als solches, weil höher als die Inflation, ein ständiges Ablehnen aber sinngemäß eine laufende Entwertung der Vorsorge, also genauso falsch. Bei einer ( angenommenen ) durchschnittlichen Inflation von z.B. 2 % p.a. kann es daher nur heißen jedes zweite Jahr annehmen. Nach 10 Jahren eine neue LV statt Dynamik, damit das Risiko verteilt wird, ist ziemlich sinnfrei.

( Man könnte auch einmal darüber nachdenken, wie sinnvoll das Bedienen einer LV über seinen Dispo ist, gleiche Antwort: völlig sinnfrei ! )

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Um es kurz zu machen: Feste Formel, um direkt einen Verkehrswert zu finden, wäre ziemlich simpel! Wie bereits oben von billy beantwortet, gibt es einige verschiedene Wege zum Verkehrswert, der im Übrigen so richtig definiert ist, in so genannten normierten Verfahren nach der Wertermittlungsverordnung. Es ist nicht so, als wenn bei einer jeden Wertermittlung nach diesen drei Verfahren ermittelt werden würde, sondern diese Verfahren stehen für verschiedene Bewertungsobjekte. Das genannte Sachwertverfahren z.B. taugt i.d.R. nur für selbstgenutzte Objekte, Ertragswertverfahren ( wie der Name sagt ) für Objekte, die in erster Linie dem zu erzielenden Ertrag dienen ( Gewerbe, vermietete ETW u.v.m. ) usw. Dass der Verkehrswert nichts zu tun (!) haben soll mit dem zu erzielenden Verkaufspreis, ist abwegig ( siehe Definition ). Also kurz und gut: Mal eben über den Daumen ´ne Formel is nich, selbst ermitteln als Laie geht natürlich, was die Zahlen hinterher dann allerdings aussagen sollten, is ´ne andere Frage... :)

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