Kann ich vom Mieter verlangen dass er sich eine passende Waschmaschine kauft?

4 Antworten

Du solltest Dir selber in den Hintern treten, althaus. Hättest Du -wenigstens in dieser Ecke- die alten Fliesen abgeschlagen, dann würden solche Probleme nicht entstehen. Natürlich werden Wohnungen so vermietet wie sie sich bei der Besichtigung zeigen und rein rechtlich kann Dir niemand am Zeug flicken. Aber: Ich garantiere Dir, Deine Mieter werden unzufrieden sein und das an Dir auslassen.

Deine Mieter werden unzufrieden sein und das an Dir auslassen.

und wir dürfen dann die Fragen beantworten.... ;-)))))

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@blnsteglitz

Ich freue mich schon auf eure Kommentare. ....an die Ecke der Waschmaschine hatte ich wirklich nicht gedacht, sonst hätte ich die Fliesen abmachen lassen.

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@althaus

ich wirklich nicht gedacht

Das ist der Grund dafür, wieso ich für Umbauarbeiten inzwischen lieber einen Architekten beauftrage. Mir würden solche Dinge spontan nämlich auch oft nicht einfallen, dem schon und der hat dann Lösungen parat. Auf die Handwerker kann man nämlich nicht vertrauen. Die machen ganz einfach nur was ihnen gesagt wird.

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@Privatier59

Ein Architeckt hätte mich dreimal soviel gekostet wie ein Frontlader mit nur 45cm Tiefe. Ich finde ein Architekt wäre hierfpür unsinn gewesen. Meiner Ansicht nach hätte mich der Fliesenleger darauf hinweisen sollen. Na ja was solls.

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@althaus

hätte mich der Fliesenleger darauf hinweisen sollen

Muß er nicht: Er führt Aufträge aus die ihm erteilt wurden.

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Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Hätte der Mietinteressent vor Renovierung besichtigt und demnach Mietvertrag geschlossen, weil er die Aufstellungsmöglichkeit seiner Maschine mit Normmaßen im Bad ausschlaggebend fand, hätte er einen Mängelbeseitigungsanspruch :-)

G imager761

verlangen kannst du nichts. Es wäre aber Mieterfreundlich wenn man einen Platz für eine Waschmaschine in der Wohnung bereitstellt, dass dort auch handelsübliche Maschinen aufgestellt werden können. Nicht jeder Mieter hat das Geld sich auch noch eine neue WM zum Einzug leisten zu können.

Spezialfall § 23 EStG

Hallo zusammen,

ein Kunde verkauft ein derzeit noch an verschiedene Parteien vermietetes Mehrfamilinhaus zu einem in der Zukunft liegenden Termin (Anfang 2006) mit der Auflage, dieses bis dahin entmietet zu haben.

Der Grund für das jetzt zur Unterzeichnung kommende "Angebot auf Abschluss eines Kaufvertrags" ist, dass beide Parteien sich eigentlich einig sind. Nur will der Verkäufer nichts gleich verkaufen, was er erst in 15 Monaten liefern kann, was er sich zutraut aber nicht das Thema sein soll. Beide kommen nicht ohne Vertragsstrafe aus der Sache raus.

Dem Angebot auf Abschluss eines Kaufvertrags liegt als Anlage 1 der "weitere Ihnalt des Kaufangebots" vor, in dem alles wie bei einem Kaufvertrag geregelt ist, also Kaufpreis, Auflassung usw.

Problem des Kunden ist, dass der Notartermin vor Ablauf der 10-jährigen Frist nach § 23 Abs. 1 Nr. 1 EStG liegt, Entmietung und Notariell festgehaltener frühest möglicher Termin des Käufers, das Angebot anzunehmen, liegen danach.

Mir ist das, was man im Internet dazu findet, bekannt. Ich habe die Hoffnung, dass jemand (und es sind ja ausgezeichnete Steuerberater da) seine Meinung kundtut, ob das ein Fall für die eine (Termin der Vertrags) oder andere (frühest möglicher Annahmetermin) Richtung ist. Vielleicht ist ja auch irgendwem genau der Fall untergekommen.

Der Gang vor Gericht muss nicht zwangsläufig vermieden werden. Nur frage ich mich halt auch, wie es mit der Aussicht auf Erfolg steht.

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