Was ist ein Testament wert, das nicht notariell beglaubigt wurde?

4 Antworten

Habe ein handschriftliches Testament meiner Eltern, welches beim Notar hinterlegt war. Es besagt eindeutig, das ich das haus bekommen soll und der andere Erbe das gesamte andere Eigentum erhalten soll. zum Zeitpunkt der Vollstreckung war ausser einer geringen summe auf einem Konto und im wesentlichem wertloser Hausrat nur die Immobilie von wert. Daraufhin hat der bearbeitende Rechtspfleger entschieden das Haus beiden Erben zuzuschreiben. Der einzige weg diese Entscheidung zu andern wahre eine Klage mit Hilfe eines Rechtsanwalts. die Entstehenden Kosten hatten den wert der Immobilie erreicht. daraufhin habe ich auf mein Recht verzichtet. Meine Schlussfolgerung: Ein Notarielles Testament ist nicht das Papier wert. Ein angestellter beim Nachlassgericht entscheidet!

Wer er es nicht nur geschrieben, sondern auch unterschrieben hat, ist es gültig. Ein Testament nur zum Notar zu bringen und die Unterschrift beglaubigen zu lassen, würde ohnehin nur den Unterschied machen, das man wßte die Unterschrift ist richtig.

Erst die notarielle Beurkundung würde einen Unterschiedmachen. Dann müßte der Notar darauf aufmerksam machen, wenn ein Wunsch des Erblassers rechtlich nciht zulässig wäre.

Auch wenn es um Grunstücke geht ist eine Beurkundung wichtig, wenn mit einem Grundstück in bestimmter Form umgegangen werden soll.

Wenn es aber nur um die Gültigkeit geht, ist ein handschriftliches, privates Testament ebenso gültig. Man kann dieses auch beim Amtsgericht hinterlegen. Dann ist gesichert, es kann nciht verschwinden und auch die Gültigkeit ist über jeden Zweifel erhaben, weil ja die Identität geprüft wird.

Wenn es eigenhändig geschrieben und unterschrieben ist, dann ist es genauso viel wert wie ein notarielles oder öffentliches Testament. Es ist gleichermaßen gültig wie dieses. Nur wer z. B. selbst nicht mehr schreiben kann, weil z. B. ein Zittern der Hand dieses verhindert, muss zum Notar, um ein wirksames Testament zu errichten.

Notariell Erbfolge geregelt - was ist bei Verkauf zu beachten?

Folgender Sachverhalt:

Die Tante schenkt der Nichte ein Haus, und lässt notariell festschreiben, dass bei Tod der Nichte, deren Sohn das Haus erben soll. Es wurde notariell so geschrieben, dass die Tochter nichts davon erben soll, weil diese sich nie um die Tante gekümmert hat.

Jetzt soll das Haus aber vorher verkauft werden, dazu muss ja die Beschenkte Nichte und deren Sohn zum Notar mit dem Käufer. Jetzt muss der Sohn zugunsten der Mutter verzichten und unterschreiben, dass die Mutter das Haus verkaufen darf. Folge dessen hat aber die Schwester dann sofort auch Anspruch auf 50% Erbschaft. Was aber nie im Sinn der Tante war. Wie kann das verhindert werden? Kann der Notar das wieder so formulieren, dass der Sohn nur zu Gunsten des Verkaufs verzichtet aber es sich nichts an der ursprünglichen Erbschaftsfolge ändert.

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Testamentsunterschlagung durch Mutter

Meine Oma setzte meine Mutter als Haupterbin ein,mich und meine beiden Kinder als Nacherben, wenn meine Mutter stirbt.Meine Mutter hat das Testament nie abgegeben, da sie der Meinung ist, das braucht sie nicht, da sie Haupterbin ist.Kurze Zeit später bestritt sie das überhaupt ein Testament da war.Ich habe das Thema ruhen lassen, da ich keine Beweise hatte,Der Ehemann meiner Mutter sagte mir vor einem viertel Jahr, das sich meiner Omas Testament noch in dem Besitz meiner Mutter befindet, ich habe sie schriftlich aufgefordert es bei dem Nachlassgericht abzugeben!Daraufhin hat die mir einen gemeinen Brief geschrieben, und zugegeben, das das Testament da ist.Kurz nach der schriftlichen Bestätigung schrieb sie, es hat nie eins gegeben.Mir geht es um den Erhalt unseres Familienbesitzes, ein schönes Haus und persönlicher Schmuck von meiner Oma.Da es nur ein Vor-Nacherbschafttestament ist, habe ich die Chance durch das Nachlassgericht meine Mutter zur Herausgabe des Testamentes zu zwingen, oder habe ich keine Chance?Würde mich sehr über Antworten von Euch freuen, Lea

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