Warum ist für das Wertpapierdepot der Kinder (Consorsbank) für den Handel von Aktien recht beschränkt?

2 Antworten

Die Antwort wurde schon in der Frage gegeben. Mehr als Risikoklasse 3 geht bei Konten Minderjähriger nicht. 

Bei Anlagen mit höherem Risiko ist alles ok wenn die Kurse steigen. Wenn Sie "wider erwarten" abstürzen, steht der Rechtsanwalt auf der Matte. Wie konnte einem Kind so ein riskantes Papier verkauft werden???

Wenn ein Geschäft u.U. schwebend unwirksam ist, ist Vorsicht nachvollziehbar. Zum Schutz beider Seiten.

Alternativ selber die Aktien kaufen und in das Depot des Kindes übertragen. Vorher klären:

  • Bank -  Machbar?
  • Steuerberater - Steuer auf Schenkung?

------------------------------

Minderjährige, die das 7. Lebensjahr nicht vollendet haben, sind geschäftsunfähig (§ 104 Nr. 1 BGB).

Beschränkt geschäftsfähig sind Minderjährige vom vollendeten 7. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr (§ 106 BGB). Die meisten Rechtsgeschäfte, die beschränkt Geschäftsfähige schließen, sind schwebend unwirksam, wenn sie nicht mit Einwilligung des gesetzlichen Vertreters (in der Regel die Eltern) geschlossen werden. 

Ferner können beschränkt geschäftsfähige Minderjährige wirksam Rechtsgeschäfte eingehen, die sie mit Mitteln bewirken, die ihnen zu diesem Zweck oder zur freien Verfügung vom gesetzlichen Vertreter oder mit dessen Zustimmung von Dritten überlassen worden sind („Taschengeldparagraph“, § 110). 

Die Frage wird dir korrekt nur die Consorsbank beantworten können.

Ob die also die Volatilität oder ganz andere Kriterien nehmen, um Aktien in Risikoklassen zu bringen und zwischen Europa und Rest der welt unterscheiden, wissen nur die.

Bei Minderjährigen die maximale Risikoklasse so zu beschränken, dass die regionalen Diversifikationsmöglichkeiten eingeschränkt sind, halte ich für keine gute Idee nur lässt sich das mit den Vorgaben der BaFin begründen, von der die geprüft werden.

Geringe aber dafür langfristige Gewinne an der Börse so realisierbar?

Guten Tag,

ich hatte in meinem BWL Studium unter anderem den Aktienmarkt, Finanzen etc ein Semester lang als Schwerpunkt. Über Grundlegende Dinge kenne ich mich also aus.

Bisher habe ich den Handel an der Börse aber nie für mich in Betracht gezogen da mir schlicht und einfach das Geld gefehlt hat.

Inzwischen hätte ich aber etwas über und ich möchte nun wie folgt vorgehen:

Aktien steigen und sinken auf kurz oder lang. Wäre es nicht möglich eine Aktie zu kaufen, z.B. mal angenommen 10 Siemens Aktien zu einem fiktiven Kurs von 10 € = 100 € und dann z.B. so lange zu warten bis sie - sagen wir mal - 120 € wert sind um sie dann wieder zu verkaufen. Ich weiß bei den meisten Brokern werden noch Gebühren fällig, diese sind aber inzwischen gering (5€ pro Trade)

Mein Ziel wäre aus z.B. einem Startkapital von 1.000 € über kurz oder lang 1.500 oder 2.000 € zu machen.

Sollte meine Aktie nicht mit Gewinn verkaufbar sein würde ich einfach so lange warten bis sie wieder in der Gewinnzone ist.

Klar ich weiß bei manchen Aktien wird das evtl. nie der Fall sein. Meine Idee ist aber das wenn ich nicht gerade hochspekulative Wertpapiere handel, über kurz oder lang die Aktie irgendwann wieder steigen "muss".

Oft gibt es ja auch noch die Möglichkeit eine Take-Profit-Menge einzustellen.

D.h. ich müsste eigentlich nur ein paar Aktien kaufen, mich gemütlich zurücklehnen und so lange warten bis dieser Fall Eintritt.

Aber wo liegt hier der Fehler? So einfach kann es doch nicht sein?

Was sagt ihr dazu? Ist das so machbar oder einfach nur blauäugig von mir?

Danke für eure Hilfe.

...zur Frage

Wird der TSI-Fond bei fallenden Kursen mit einer Short-Komponente bestückt?

Eventuell ist hier einigen das TSI-Musterdepot von der Zeitschrift „Der Aktionär“ ein Begriff. Die legen nun auch einen TSI-Fond auf, allerdings mit anderer Zusammensetzung. Ich konnte allerdings bislang nicht in Erfahrung bringen wie die Short-Komponente Berücksichtigung finden soll. Falls die die Börsenampel auf Rot springt, werden ja normalerweise alle Aktien verkauft und stattdessen ein ShortDAX-ETF ins Depot gekauft.

Jetzt habe ich in Erfahrung gebracht, dass in einem Aktienfond immer eine gewisse Anzahl an Aktien zu sein hat und das dort ein ETF nichts verloren haben soll – ist das richtig? Oder handelt es sich beim TSI-Fond vielleicht eventuell um einen Mischfond?

Also letztendlich will ich den TSI-Fond nur kaufen, wenn in schlechten Zeiten der Fond in Bezug auf Aktien komplett leergeräumt werden darf und gleichzeitig es erlaubt ist einen ShortDAX-ETF für die fallenden Kurse aufzunehmen!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?