Urlaubstage opfern für Minusstunden?

1 Antwort

Da hst Du grundsätzlich REcht. Er darf Dir den Urlaub nicht mit Minusstunden verrechnen.

Aber wenn ich es richtig verstanden habe, ist es ein Vorschlag von ihm, den Du ja nicht annehmen musst.

Die Frage, ob er Dich früher nach Hause schicken darf, oder nicht, ist eine Frage des Anstellungsvertrages. Steht da etwas drin von einem Arbeitszeitkonto? Wie sind Minusstunden und/oder Überstunden geregelt? Sind Überstunden "abzufeiern"? Wann müssen Minusstunden nachgeholt werden?

Dürfen Minusstunden irgendwann vom Gehalt/Lohn gekürzt werden? Müssen Überstunden irgendwann auf jeden Fall gezahlt werden?

Kann mein Arbeitgeber einfach meinen Lohn kürzen?

Ich arbeite seit März als Hauswirtschafterin in einem landwirtschaftlichen Betrieb, 20 Stunden die Woche. Die ersten 4 Monate war alles okay, doch jetzt auf einmal will mein Chef mir Pausenzeiten abziehen die ich nie gemacht habe. Normal arbeite ich von 9 Uhr bis 13 Uhr. Ich war immer 15 bis 20 min vorher da, und bin auch erst kurz nach 13 Uhr ( 5 bis 10 nach 13 Uhr) gegangen. Sicher habe ich eine kurze Pause gemacht, max. 2 mal 5 Minuten. Und Mittagessen hat er mir angeboten, wo ich auch 15 Min am Essen war. Dies hat er die ersten 4 Monate okay befunden. Doch jetzt plötzlich will er mir nur 3,25 Stunden pro Tag anrechnen und zieht mir jeden Tag 45 Minuten für Pausen auch rückwirkend ab, so dass ich in die Minusstunden gekommen bin. Darf er das? Dadurch hat er jetzt einfach meinen Lohn um fast 400 Euro gekürzt.

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Urlaubsübertrag zum neuen AG, Kündigung zum 30.6.?

Hallo zusammen,

ich lese mich schon länger durch das Internet und finde immer wieder widersprüchliche Aussagen. Hier mein Fall:

  • Ich bin seit 5 Jahren bei meinem AG beschäftigt
  • Ich habe zum 30.06.2018 gekündigt, am 01.07. beginne ich das Arbeitsverhältnis beim neuen AG
  • beim alten AG habe ich 38,5h/Woche, 20T gesetzlicher Urlaub + 10T freiwillige Extratage
  • beim neuen AG habe ich 40h/Woche, 20T gesetzlicher Urlaub + 10T freiwillige Extratage

Genommener Urlaub bis 30.6.:

Ich nehme beim alten AG nur 15 Urlaubstage, obwohl ich ja Anspruch auf den vollen Jahresurlaub hätte (richtig?). Die vollen 30T konnte ich wegen meiner kurzen Kündigungsfrist nicht nehmen und wollte auch nicht, weil ich auch noch Urlaub in der 2. Jahreshälfte (beim neuen AG) haben will .

Meine 2 Fragen:

  • Verfallen in diesem Fall irgendwelche Urlaubstage?

In der Urlaubsbescheinigung meines alten AG steht nur, dass ich 15 Tage genommen habe (keine Angabe zu Wochenstunden und Jahresurlaubstagen). Sind das dann 15 von den 20 gesetzlichen Urlaubstagen oder 10 gesetzliche Urlaubstage und 5 der freiwilligen?

  • Bekomme ich dann bei meinem neuen AG wieder 15 Tage Urlaub oder kann er mir Tage verweigern? (6 Monate Probezeit bis 31.12.18)

Vielen Dank schon mal für Eure Antworten!

Pia

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