Umzug ins Ausland im Juli, was passiert mit Kapitalertragsteuer die vorher schon bezahlt wurde?

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Erstmal ist zu klären, ob nicht im letzten Jahr, wenn der Umzug erst im Juli erfolgte, noch eine unbeschränkte Steuerpflicht geherrscht hat.

Dann wäre sowieso eine "normale" Einkommensteuererklärung fällig mit Anrechnung der Zinsabschlagsteuer auf die Steuerschuld.

Im Fall, das für das letzte Jahr hier keine unbeschränkte Steuerpflicht mehr war, ist für die inländischen Einkünfte auf jeden Fall die beschränkte Steuerpflicht gegeben udn die Kapitalertragsteuer wird dann dort angerechnet, bzw. wenn sich keine Steuer ergeben sollte, erstattet.

Ist die Unterstützung einer bedürftigen Familie im Ausland steuerlich abzugsfähig?

Eine mongolische Familie wohnte 7,5 Jahre in Deutschland. Der Mann studierte, die Frau arbeitete und die gemeinsamen Kinder besuchten zuletzt das Gymnasium. Dann wurde die Aufenthaltsgenehmigung nicht mehr verlängert. Die Familien musste zurück in ihre Heimat, wo sich die Eltern scheiden ließen und der Mann sich verdrückte.

Die Frau findet in der Mongolei keine Arbeit und die Kinder haben wegen der für sie fremden Sprache und Schrift große Schulprobleme.

Kann ein in Deutschland unbegrenzt Steuerpflichtiger seine Unterstützungszahlungen an diese Familie (Existenzgründung für die Mutter und Schulgeld, bzw. Nachhilfe für die Kinder) als Spenden oder sonst wie steuerlich geltend machen?

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Zinskonditionen der Hypovereinsbank für Anschlussdarlehen, Steuerausländerin

Mein Darlehen läuft demnächst aus bzw. muss anschlussfinanziert werden. Bis jetzt bin ich Kundin bei der Hypovereinsbank. Meine vermietete Immobilie befindet sich in Deutschland. Seit 11 Jahren lebe ich aber nun in der Schweiz und zahle hier meine Steuern. Ich habe mit allen möglichen Banken Kontakt gehabt wegen einer Anschlussfinanzierung für mich als Steuerausländerin. Keine konnte mir ein Angebot machen. Nun also zu den neuen Zinskonditionen der Hypovereinsbank, die für mich noch die Anschlussfinanzierung machen würde: Nominalbetrag: 122.710 EUR; planmässige Restschuld per 31.06.2011: 65.965 EUR; Sollzinssatz p.a.: 4,1%; Tilgung: 1%; monatliche Raten: 521 EUR; Sollzinsbindung: 30.06.2013; Restschuld am Ende der ZB: 58.572 EUR; effektiver Jahreszins: 4,18%.

Offenbar hat die Hypovereinsbank hier bei der Berechnung der Rate den Nominalbetrag angesetzt, weswegen es zu solch hohen Zinskosten kommt. Warum ist das so? Aus meiner Sicht ist doch die Restschuld, die jetzt bei ca. der Hälfte liegt, ausschlaggebend. Wenn man schaut, wie hoch die Zinsen bei Berechnung ausgehend vom Nominalbetrag sind, dann liege ich ja bei rund 8% Zins. Wie kann das angehen. Aus meiner Sicht ist doch das schon Wucher. Also: Wer weiss Rat? Ich habe auch leider keine Ahnung, wie man mit der Hypovereinsbank da verhandeln muss. Freundliche Grüsse aus der Schweiz

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Wie lange behält der Freistellungsauftrag seine Gültigkeit, wenn man ins Ausland geht?

Wenn man im nächsten Monat ins Ausland geht, um dort zu arbeiten und zu wohnen, bis wann behält dann der Freistellungsauftrag in Deutschland seine Gültigkeit?

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Welche Angaben in Anlage N-AUS bei teilweisem Aufenthalt im Ausland?

Ich war ab Ende 2016 für 11 Monate in Neuseeland und habe dort auch im Rahmen des Working Holiday Visums gearbeitet. Dort habe ich Steuern bezahlt und auch eine Steuererklärung gemacht. Ein DBA besteht mit Neuseeland. Vorher habe ich bereits in Deutschland gearbeitet.

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Angenommen ich muss die ausfüllen, was genau muss wo rein? Z. 35: Ist das der deutsche Arbeitslohn? Denn nur für den habe ich ja eine Lohnsteuerbescheinigung. Z.36 wäre dann das im Ausland verdiente Geld, richtig? "Direkte Zuordnung": Als Beispiele stehen in der Erklärungen nur Zusatzleistungen wie Reisegeld. Ist denn aber nicht der Lohn für die Arbeit, die im Ausland für einen ausländischen Arbeitgeber erbracht wurde auch direkt zuzuordnen? Das selbe mit dem deutschen Lohn, da ich im Ausland nicht für einen deutschen Arbeitgeber tätig war. Z. 46/47: Das wäre die Summe der tatsächlichen Arbeitstage in D und NZ, bzw. die nur in NZ. Wobei eigentlich das gerade aufgrund der Gelegenheitsjobs in NZ schwer festzulegen und schon gar nicht überprüfbar ist.

Was mich wundert: Ich habe meinen deutschen Lohn in Z. 35 und meinen NZ Lohn in Z. 36 eingetragen und die Arbeitstage in Z. 46/47 versucht genau zu bestimmen. Jetzt erhalte ich in der Rechnung "Summer steuerfrei zu stellender ausländischer Arbeitslohn" mehr als ich tatsächlich im Ausland verdient habe. Das kann nicht richtig sein, oder? Auch der Hinweis, dass die Differenz in Nr.3 der Lohnsteuerbescheinigung einzutragen ist verwirrt mich, da ich doch Nr. 3 schon in Z.35 eintragen sollte. Beißt sich die Katze da nicht in den Schwanz?

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