Spenden bei Abfindungen

4 Antworten

ach § 10 B EStG ist die Hlöhe von Spenden auf 5 % für kirchliche und gemeinnützige Zwecke und auf weitere 5 % für wissenschaftliche und Kulturelle Zwecke begrenzt. Grundlage für die Prozensätze ist der Gesamtbetrag der Einkünfte.

Es besteht also rein mathematisch keine Chance für die gewünschte Regelung.

Danke KDN12175. Ich hab die Fünftelregel aus www.abfindung-optimiueren.de genommen. Sie lautet hier 1. Zu versteuerndes Einkommen ohne Abfindung. 2. Darauf fällige Einkommensteuer 3. 1/5 der steuerpflichtigen Abfindung 4. 1+3 5. fällige Einkommensteuer auf 4. 6. Differenzbetrag aus 2. und 5. 7. 5 x 6. (Differenzbetrag aus 2. und 5.) Die zu zahlende Einkommensteuer ergibt sich dann aus der Summe von 2. und 7. Hier wird keine Fallunterscheidung für negativ zu versteuerndes Einkommen gemacht. Würde man auch für negatives zu versteuerndes Einkommen die Regeln 1-7 anwenden können, könnte man tatsächlich für alle Abfindungen, ganz gleich welcher Höhe, mit einer Sonderausgaben-Generierung wie Spenden in Höhe von 1/5 der Abfindung die Gesamtsteuer auf 0 bringen, wenn außer der Abfindung kein weiteres positives Einkommen im Jahr der Abfindungszahlung existiert.

Das funktioniert nicht, da durch die 20% der Abfindung als Spende ohne laufendes sonstiges Einkommen erstmal ein Verlust erzeugt wird. Hierfür heisst es bei der Fünftelregelung:

Ist das verbleibende zu versteuernde Einkommen negativ und das zu versteuernde Einkommen positiv, so beträgt die Einkommensteuer das Fünffache der auf ein Fünftel des zu versteuernden Einkommens entfallenden Einkommensteuer.

Also, es wird bei Verlusten (hier die 20% Spende) von der gesamten Abfindung abgezogen und erst danach erst durch 5 geteilt, etwas anderes als bei postiven laufenden Einkommen.

Steuerrück- oder nachzahlung? bei Abfindungsangabe in der Steuererklärung 2009

Nach 16 Jahren habe ich Mitte letzten Jahres meinen Arbeitsplatz durch Betriebsschließung verloren, es wurde eine Abfindung in Höhe eines Jahresgehaltes gezahlt, versteuert nach der Fünftelregelung (Stkl. 3/1 ), seit dieser Zeit beziehe ich nur Arbeitslosengeld als Einkommen, da ich bis dato leider keine neue Stelle gefunden habe. Meine Frau arbeitet immer noch halbtags (20 Std. Woche) auf Steuerklasse 5. In der Steuererklärung für 2009 muss die Abfindung wohl in Zeile 17 angegeben werden.? Frage: muss man nun tendenziell eher Steuern nachzahlen oder kann man mit einer Steuerrückerstattung rechnen ??

Vielen Dank vorab für eure Hilfe lg jürgen

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Ich bekomme eine Abfindung von 40.000 Euro, beziehe dann ALG I wird das eine Steuererstattung geben?

Hallo ,

ich bin hier leider nicht im Klaren und wurde aus webrecherchen auch nicht schlauer..

Folgendes zur Sachverhalt..

Aufhebungsvertrag zum 02/2016 Auszahlung der Abfindungssumme 40 TEUR mit der Gehaltszahlung 02/2016 Jahresgehalt 2015 = ca. 35 TEUR

5-tel Besteuerung wird angewandt.

Steuern werden mit der Gehaltsabrechnung 02/2016 abgezogen.

Drei monate kein Einkommen und weitere 7 Monate ALG Bezug .. also 1500 Euro Monatlich

Das Einkommen für das Jahr 2016 sieht dann wie folgt aus...

01 und 02/2016 regulär Einkommen = ca. 7000 EUR + ALG 1 = 7x 1500 = 10500 EUR

Macht zusammen 17.500 EUR Jahreseinkommen.

Falls ich keinen Anschlussjob finden sollte, kriege ich mit der Steuererklärung 2016 im Jahr 2017 eine Rückerstattung oder eher eine Nachzahlung.

Steuerklasse 3 mit 3,0 Kinder

Danke für eure Hilfe

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Günstigerprüfung zum Kinderfreibetrag bei Fünftelregelung ?

ich werde nächstes Jahr eine höhere Abfindung erhalten, die steuerlich mit der Fünftelregelung besteuert werden kann. Um den Effekt aus der Fünftelregelung zu optimieren, würde ich gerne mein sonstiges Einkommen in dem Jahr minimieren (auf ca.14.000 EUR o. Kinderfreibetrag) . Ich habe zwei Kinder und erhalte für sie Kindergeld oder den Kinderfreibetrag. Das wird vom Finanzamt im Rahmen der Günstigerprüfung festgelegt. Meine Frage: Wie erfolgt die Günstigerprüfung genau? Bei einem alleinigen Einkommen von 14.000 Euro wäre ja das Kindergeld günstiger. Wenn man aber die Fünftelregelung mitberücksichtigt, wäre es günstiger, wenn die Kinderfreibeträge das Einkommen auf 0 EUR reduzieren würde (14.000 EURO abzgl des Kinderfreibetrages).

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In Italien erworbene Abfindung in Progressionsvorbehalt trotz italienischem Wohnsitz?

Hallo, wie sind im Juli 2015 aus Italien nach Deutschland gezogen. Mein Mann war zu der Zeit noch in Italien angestellt. Anfang Oktober 2015 hat er dort gekündigt und eine Abfindung seitens seines italienischen Arbeitgebers bekommen. Er hat dann die letzten drei Monate 2015  hier in Deutschland ein neues Arbeitsverhältnis angefangen. Unsere Steuerberaterin hat das Einkommen aus Italien (Januar-September) sowie die italienische Abfindung unter nach DBA steuerfreie Einkünfte/ Progressionsvorbehalt eingetragen, obwohl wir in Italien für diese Einkünfte bereits Steuern bezahlt haben. Unser Steuersatz ist dadurch sehr hoch. Wir waren 2015 weniger als 183 Tage in Deutschland wohnhaft. Hat es seine Richtigkeit, dass unsere italienischen Einkünfte hier in Deutschland in den Progressionsvorbehalt mit einfliessen, auch wenn unser Wohnsitz noch in Italien war? Weiss jemand, ob für ausländische Abfindungen die Fünftelregelung gilt? Vielen Dank für Eure Hilfe! Noch einen schönen Abend!

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Welcher Betrag wird als laufendes Einkommen der 1/5 Regelung zu Grunde gelegt, wenn in dem Jahr der Abfindung nur ein Monatsgehalt gezahlt wird?

Ich habe einen Aufhebungsvertrag zum Ende Januar 2017 angeboten bekommen. Im Jahre 2017 bekomme ich demnach ein Monatsgehalt für den Januar und zusätzlich eine Abfindung von 20 Monatsgehältern. Die 1/5 Regelung sollte also greifen, da ich mehr als ein normales Jahresgehalt bekomme. Frage: Wird dann das niedrige reguläre Einkommen in 2017 (1 Monatsgehalt) als Basis für die Berechnung genommen, oder ein volles normales Jahresgehalt?

In Formeln (MG = Monatsgehalt, 1/5 der Abfindung = 4MG)):

Steuer 2017 = 5 * (Steuer(1MG + 4MG) - Steuer(1MG)) + Steuer(1MG) oder

Steuer 2017 = 5 * (Steuer(12MG + 4MG) - Steuer(12MG)) + Steuer(1MG)

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EKSt-2017: Wie weit geht der Wegfall der Belegvorlagepflicht?

Ich ackere derzeit an den Einkommensteuererklärungen für 2017. Bekanntlich sind keine Belege mehr vorzulegen, sofern nichts anderes angeordnet.

Wo steht das eigentlich genau?

Wie weit geht das?

Beispiel: Spenden an 20 Organisationen wurden geleistet. Brauche ich nur die Summe ins Formular einzutragen, oder, muß ich die Gesamtaufstellung beifügen?

Weiteres Beispiel: Kapitalerträge bei 10 Banken, eine davon im Ausland. Bei 9 Banken ist alles an Steuern abgezogen, bei der zehnten natürlich nicht. Auch hier: Einfach eintragen? Gesamtaufstellung beifügen? Oder auch noch Jahresertragsaufstellung der ausländischen Bank beifügen?

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