Servicekraft: besser als Midi-Job oder freiberiflich auf Gewerbeschein?

3 Antworten

Ich halte die Frage nach gewerblciher Tätigkeit als Servicekraft (hatten wir hier schon), fü+r einen klassischen Fall der Scheinselbständigkeit.

Ausserdem ist das gebotene entgelt für den Job viel zu gering.Allein der Aufwand an Kranken-, Renten- udn ggf. freiwiller Arbeitlosenversicherung wäre um in der gleichen Höhe zu bleiben ca. 320,- Euro (arbeitnehmer udn Arbeitgeberbeitrag).

also unbedingt Finger weg von der Konstruktion.

Ich glaube jetzt nicht, dass eine Freiberufliche Tätigkeit in diesem Falle anmeldbar ist, aber ein Gewerbeschein geht durchaus. Aber man sollte sich im klaren sein, dass hier eine offizielle Rechnungstellung korrekt ablaufen muss und natürlich auch die steuerrechtliche Seite abgewickelt werden muss und ebenfalls aufpassen, wegen dem Thema Scheinselbständigkeit, das ist durchaus noch nicht ganz geklärt.

Wenn du selbständig arbeitest, musst du auch deine Krankenversicherung und deine Altersversorgung selbst zahlen und bekommst bei Krankheit und Urlaub kein Geld. Ein Gewerbe auf diese Basis anmelden halte ich persönlich für falsch. Das Angebot halte ich für unseriös. Denn Kellner die auf Umsatzarbeiten, erhalten 10-12 % vom Brutto und dürfen das ganze Trinkgeld behalten. Und derAG beteiligt sich an der gestzlichen Sozialversicherung.

Ausbildung + Gewerbeschein

Hallo,

ich mache zur Zeit eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin und verdiene ca. 1 000€ Brutto (natürlich Steuerklasse 1). Da ich nächstes Jahr auf große Reise gehen möchte und Geld ansparen muss, arbeite ich nebenbei als Servicekraft auf Lohnsteuerkarte (ca 20 std./ Monat). Mit diesem Nebenjob bin ich ja aber leider in Steuerklasse 6 und habe ziemlich hohe Abgaben zu zahlen.

Deshalb frage ich mich jetzt, ob es möglich (oder eher überhaupt sinnvoll) ist, neben der Ausbildung ein Kleingewerbe anzumelden und z.b. als Hostess/ Promoterin/ etc. auf Gewerbeschein zu arbeiten. Denn da wären die Jobangebote vielfältiger und die Bezahlung oftmals auch besser.

Ich kenne mich leider fast überhaupt nicht mit Steuerangelegenheiten aus und hoffe deshalb, dass mir hier jemand schnell helfen kann. Ich weiß, dass es im Gewerbe so eine Steuertabelle gibt, anhand der man ablesen kann wie viel Steuern man ca. dann am Ende des Jahres an das Finanzamt zurückzahlen muss. Aber muss ich da meine Ausbildungsvergütung miteinberechnen? (->Umsatzgrenze 17 500€..) Oder zählt da lediglich das, was ich mit meiner selbständigen Tätigkeit verdiene? Denn da würde ich im Jahr nicht über die 17 500€ kommen.

Was würde abgesehen davon noch an Abgaben anfallen wenn man ein Kleingewerbe angemeldet hat? Bestünde trotz Anmeldung eines Kleingewerbes die Möglichkeit nebenbei noch auf Lohnsteuerkarte zu arbeiten? Oder zumindest Auf Lohnsteuerkarte über die 50-Tage-Regelung?

Sorry falls ein paar blöde Fragen dabei sind, wie gesagt, ich habe keine Ahnung davon ;)

Vielen Dank schon mal!

Simone

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Gewerbeschein für Nebenjob? Wie bekomme ich meinen vollen Verdienst?

Hallo allemiteinander!

Erstmal zu meiner Person: Ich bin 17 Jahre alt und gehe noch zur Schule. Von daher habe ich mich entschlossen einen Nebenjob zu machen, um ein wenig Geld zuverdienen.

Ich arbeite seit kurzem in einem Biergarten. Pro Woche arbeite ich ungefähr 15 Stunden (während der Schulzeit nur an Wochenenden). Mein Stundenlohn beträgt 9€. Nun wurde mir gesagt, dass ich laut der Steurklassen zur Steuerklasse 1 gehöre und mir somit die Hälfte meines ganzen Verdienstes abgezogen wird. Gehen wir mal davon aus ich arbeite pro Monat 60 Stunden, sodass ich auf einen Brutto-Lohn von 540€ komme. Werden mir dann tatsächlich 270€ abgezogen, sodass ich nur noch so wenig verdiene? Wäre es dann nicht sinnvoller sich als Minijobber auf 450€ Basis "anzumelden"? Nur stelle ich mir dann die Frage, wie es dann abläuft. Darf ich nur eine bestimmte Anzahl an Stunden pro Monat arbeiten? Und wie wird das alles verrechnet?

...dies erstmal vorab.

Nun aber zu meiner eigentlichen Frage: Ich habe gehört, dass man einen Gewerbeschein haben kann und somit irgendwie das Geld, das ich verdiene nicht versteuert wird und ich das schlussendlich bekomme, wofür ich gearbeitet habe. Also wie vorhin im Beispiel 540€ bei 60 Stunden den Monat. Ist dies möglich und so richtig? Und kann ich das schon im Alter von 17 Jahren machen?

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Ich möchte nämlich soviel Geld bekommen, wofür ich nunmal arbeite und meine (schon, durch Schule, begrenzte und geopferte) Zeit sinnvoll investiert haben. Mir scheint es nämlich, dass ein Stundenlohn von 9€ wirklich okay ist. Und wie gesagt, möchte ich ungern, dass all das verdiente Geld zur Hälfte versteuert wird bzw. ich als Minijobber auf 450€ Basis den guten Stundenlohn nicht ausnutzen kann.

Danke schonmal im Voraus!!!

MfG

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halbe Stelle (Festanstellung) + Mini-Job / Gewerbeschein? Steuern und Versicherung?

Ich habe eine halbe Stelle (20 Std. pro Woche; ca. 1100€ netto) als Festanstellung, die logischerweise sozialversicherungspflichtig ist. Nun möchte ich gerne zusätzlich einem Nebenjob nachgehen (ca. 28 h / Monat) mit einer Vergütung von ca. 200 Euro pro Monat. Nun ist die Frage, ob es rein steuerrechtlich günstiger ist, den Nebenjob als Mini-Job abzurechnen oder auf Gewerbeschein. Muss mein Arbeitgeber vom Nebenjob Abgaben für mich leisten, wenn ich es als Mini-Job mache? Der Mini-Job läuft ja nicht über Lohnsteuerkarte, sehe ich das richtig? Muss ich mich in beiden Fällen zusätzlich versichern, obwohl ich ja bereits über die Festanstellung versichert bin? Weiß jemand Rat? Danke im Voraus.

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Sozialversicherungspflichtige Tätigkeit oder Werkvertrag - was soll ich machen?

Hallo liebe Community,

ich bin 29 Jahre alt und Studentin. Meine Universität bietet mir die Möglichkeit einer sozialversicherungspfl. Tätigkeit (max. 800€ brutto/Monat, 19,5 Std./Woche) oder als Alternative einen Werkvertrag (zwischen 3000-3700€ für 4 Monate) an. Nun muss ich entscheiden was sich für mich am meisten lohnt und hoffe ihr könnt mir helfen:

Fragen zur sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit:

  • Werden mir als Student Sozialabgaben (KV, PV, ALV, RV) abgezogen (ich verdiene ja weniger als 850€)?
  • Muss ich die studentische KV weiterhin selber zahlen oder berechnet sich die KV wie bei "normalen" sozialvers.pfl. Tätigkeiten (ca 14% vom Bruttolohn) und wird vom Bruttolohn abgezogen?
  • Fallen bei Tätigkeiten unter 850€ Steuerabgaben an?

Fragen zum Werkvertrag:

  • Muss ich Sozialabgaben (abgesehen von KV+PV), also ALV & RV selber abführen? Wenn ja, wie macht man das? Meldet man sich beim Arbeitsamt und der dtsch. Rentenversicherung?
  • Da beim Werkvertrag keine Stundenzahl angegeben wird, wie stelle ich bei meiner KV sicher, dass ich weiterhin in der studentischen KV bleibe? (Die wollen wissen, ob ich über die 20 Std. komme, aber das ist ja im Werkvertrag nicht vereinbart)?
  • Am Ende des Jahres muss ich eine Einkommenssteuererklärung machen. Bezieht sich der Freibetrag von 8130 € auf den Bruttoverdienst oder den Gewinn? Kann ich neben Werbekosten auch Sozialabgaben geltend machen (denn die muss ich ja selbst abführen und vermindern mein Einkommen)?
  • Lohnt es sich die Einkommenssteurerklärung bei einem Steuerberater machen zu lassen (kostenmäßig)? Oder kann man das auch einfach selbst machen. Bisher war ich immer bei der Lohi, aber mit einem Werkvertrag fällt die Lohi für mich weg (selbständige Tätigkeit).

Evtl. muss ich im gleichen Jahr noch ein Pflichtpraktikum in der Vorlesungsfreien Zeit absolvieren (2 Monate), hätte das Auswirkungen auf die sozialverspfl. Tätigkeit bzw. den Werkvertrag? Kann ich das Praktikum "nebenbei" machen oder arbeite ich dann zu viel als Student?

Evtl. bietet sich mir noch ein Mini-Job mit 10 Std./Monat an, den ich eigtl. gerne machen würde. Aber mit der sozialverspfl. Tätigkeit ist das ja nicht möglich, da ich über die 20 Std./Woche käme. Wäre das denn mit einem Werkvertrag möglich?

Da ich noch länger als 4 Monate am Lehrstuhl arbeiten werde, habe ich mir überlegt beide Tätigkeiten zu koppeln. Also erst in Form eines Werkvertrages zu arbeiten und dann sozialversicherungspflichtig (da ich ab September aus der studentischen KV falle). Würden mir dadurch Nachteile entstehen, z.B. durch die Einkommenssteuererklärung?

Das sind ganz schön viele Fragen, aber ich würde mich Feedback wirklich sehr freuen. Ich recherchiere jetzt schon seit einiger Zeit und kann mich einfach nicht entscheiden.

Vorab schon mal vielen lieben Dank, Lisa

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