Nach Unfall Alkohol trinken - zahlt die Versicherung dann noch?

4 Antworten

WEnn eine Blutprobe entnommen wird udn nach 1 Stunde ein Zweitprobe, kann man daraus errechnen, dass er erst nach dem Unfall getrunken hat. In der Situation hätte ich darauf bestanden.

Ersteinmal ja der Unfall vor Ort durch die Polizei aufgenommen worden sein. Wurde da kein Verdacht geschöpft und getestet hat sich das sowieso erledigt. Zweitens: wurde keine Polizei gerufen dann wurde das sichen zwischen den Kontrahenten am Unfallort ohne Polizei geklärt. Auch nicht schlecht. Drittens geht es um Fahrerflucht: schlechte Karten. Aber auch hier gibt es Möglichkeiten. Fahrerflucht nur möglich, wenn man den Unfall gemerkt habe muss, also mehr als eine sehr leicht Tuschierung. Alkoholgenuss zum Überwinden des Schrecks heißt allerdings man hat es gemerkt. Aber auch dann muss der Alkoholgenuss nach der Tat nachgewiesen werden durch Probenentnahme im Stundentakt und der Hochrechnung der Abbaugeschwindigkeit. Auch wenn alles gegen einem spricht, bleibt die Versicherung nur leistungsfrei, wenn ein kausaler Zusammenhang zwischen Alkohol und Unfall besteht. D.h., wenn zweifeilsfrei nachgewiesen wurde, dass der Unfall ohne Alkohol vermeidbar gewesen werde.

also es kommt darauf an wenn die polizei ein test gemacht hat direkt nach dem unfall und er 0 promile hat dann kannst du natürlich was trinken aber ich würde es nicht drauf ankommen lassen

Wadenbeinbruch am Vatertag und die Unfallversicherung zahlt nicht.

Hallo, ich habe mir am letztem Vatertag mein Wadenbein gebrochen und das Syndesmoseband war auch gerissen. Natürlich habe ich sofort den Unfall meiner Versicherung gemeldet. Sie schickten mir auch den Unfallfragebogen und ich reichte ihn zum behandelten Arzt weiter. Somit entbannte ich Ihn von seiner Schweigepflicht. Wie es sich zum Vatertag gehört, fingen wir mit Frühschoppen an und nahmen den ganzen Tag mit. Dann passierte es, ich hatte eine Sekunde nicht aufgepasst und knickte um. Wadenbeinbruch und das Syndesmoseband war gerissen, mitten im Nirgendwo. Der Unfallort war auf einer Wiese zwischen 2 Dörfern. Zu jedem Dorf waren es ca. 4 km. Selbst der Notfallwagen konnte mich nicht abholen. Zu meinen Glück waren am diesem Tag sehr viele mit einem Bollerwagen unterwegs und ich wurde zur nächsten Gaststätte transportiert. Dort wartete schon ein Krankenwagen, der mich ins Krankenhaus fuhr. Aber während des Transportes auf dem Bollerwagen, bot mir jemand noch ein Bier an. Ich hab nicht lang überlegt und nahm das Angebot an(dachte mir, es sei ein gutes Schmerzmittel). Leider war es nicht der beste Zug von mir, da bei der Notaufnahme mir Blut entnommen wurde. Sie stellten eine Blutalkoholkonzentration von 2,18 %o fest. Das wusste das Krankenhaus, aber nicht um welche Uhrzeit ich ins Krankenhaus kam. Der Unfall ereignete sich um ca. 17 Uhr und im Krankenhaus war ich ca. um 18.30 Uhr. Meine Versicherung bezieht sich auf die AGB´s der Deutschen Versicherer. Sie lautet wie folgt:

Wenn am Straßenverkehr teilgenommen wird liegt eine Bewusstseinsstörung vor bei Trunkenheit, die zu einem Leistungsausschluss in der Unfallversicherung führen kann, wie folgt vor:

1.Kraftfahrer bei 1,1 Promille,

2.bei Radfahrer sind es 1,7 Promille

3.bei Fußgänger liegt der Wert bei 2 Promille

Jetzt meine Frage: Ich war ein Fußgänger und nahm nicht im Straßenverkehr teil (Unfallort auf einer Wiese). Hinzu kommt, dass ich nach meinen Unfall ein Bier trank. Ist das nun ein Nachtrunk ? kann es sein das ich zum Unfallzeitpunkt unter der 2 %o Grenze lag. Gibt es überhaupt eine 2 %o Grenze auf einer Wiese. Ich bin 195 cm Groß und hatte damal ca 90 KG auf der Waage. Die Behandlung ist noch nicht abgeschlossen. ich habe eine Platte mit 7 Schrauben und eine Stellschraube wurde schon entfernt. 3 Monate durfte ich nicht auftreten und lief solang mit Gehilfen durch die Gegend... Da ich viel Sport machte, war es ein harter Rückschlag für mich. ich kämpfe jetzt noch damit. Meinen Sport kann ich auch nicht mehr so ausüben wie gewohnt und ein bleibender Schaden stellte der Arzt auch fest. Nur meine Versicherung weigert sich den Fall weiter zu behandeln, wegen der zu hohen Blutalkoholkonzentration. Sie schicken mir auch das Abschlussformular nicht.

Ich bedanke mich im Vorraus für eine Antwort

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