muss ich bei Abgabe der EV ein erhaltenes Priv.-Darlehen o. Schenkung angeben?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du solltest Dir mal Gedanken machen warum der eine Bestimmte Gläubiger an einer Einigung nicht interessiert ist. Die Antwort darauf kann nur eine Forderungsausfallversicherung oder Insolvenzausfallversicherung sein. Die zahlen meist nur wenn Du die EV abgibst bzw. einige zahlen auch nur wenn Insolvenz angemeldet wird. Solche Versicherungen zahlen allerdings nicht 100%. Ich hatte mal ein Angebot vorliegen 17% Prämie +MWST für 70% der Forderung bei erfolgloser Pfändung.

Das es solche Versicherungen gibt, wusste ich bisher nicht. Weis nur, dass der Gläubiger eine Rechtsschutzversicherung hat. Kann auch deshalb sein, dass ihn kein Vergleich interessiert und es auf die Spitze treibt. Na ja, was konkret in der RSV steht, weis ich ja nicht, kann aber durch aus so sein. Aber nachfragen ist ja wohl nicht drin.

0

Eine Schenkung muss natürlich angegeben werden, oder besser, dass Vermögen, was man durch die Schenkung erhalten hat.

Ebenso das Geld was man auf dem Konto hat, auch wenn es durch ein Darlehen zustande kam.

Wenn es Jemanden gibt, der bereit ist Dir Geld zu geben, um einen Vergleich zu erreichen, dann sollte das durch einen Vertrag vorbereitet werden.

Du machst mit dem Geldgeber einen Vertrag, dass er Dir ein Darlehen in Höhe X gibt, wenn damit per Vergleich eine Schuldenbereinigung stattfinden kann. Auch wenn es Kosten bringt, dafür einen Treuhänder einschalten.

Das kann man ggf. nämlich sogar erzwingen, weil wenn nicht alle Gläubiger zustimmen, dann kann man es als gerichtliche Vergleich nach § 309 InsO durchsetzen.

Ich sag mal so: Bei der eidesstattlichen Versicherung werden Vermögensverhältnisse offengelegt.

Ein Darlehen stellt kein Vermögen dar, denn es wird zurückgezahlt. Anders sieht es natürlich aus, wenn der Darlehensgeber Dir das Geld schenkt. Dadurch erwirbst Du Vermögen und würdest Dich strafbar machen, es nicht zu erwähnen.

Du liegst nicht ganz richtig. Das geld auf dem Konto zählt mit, auch wenn es geliehen ist. Er müsste das Guthaben ausdrücklich unter Vorbehalt bekommen haben.

Die Situation ist nicht ganz ohne.

3
@wfwbinder

Richtig, aber ich glaube kaum, dass das Darlehen dazu gebraucht wurde, um es auf`s Konto zu packen ;-))

0

Was möchtest Du wissen?