Lebensversicherung Scheidung Ansprüche ?

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4 Antworten

Bei Einer Scheidung wird (den gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft vorausgesetzt), ein Zugewinnausgleich durchgeführt.

Die LV hatte bei Beginn der Ehe einen bestimmten Wert (Rückkaufswert), und ebenso beim Ende der Ehe.

Dieser Zugewinn der LV wird in den Zugewinn des Ehepartners eingerechnet udn dann beim Zugewinnausgleich berücksichtigt.

Da es keineTeilauszahlungen bei LV gibt, bzw. die wenn möglich, kaum sinnvoll wären, würde es dann, eben in einer ohnehin fälligen Ausgleichszahlung eingerechnet und der, der die LV hat, behielte sie auch.

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Wer wie die meisten Paare bei der Eheschließung nichts vereinbart, für den gilt automatisch der gesetzliche Güterstand der Zugewinngemeinschaft.

Das bedeutet: Was die Partner mit in die Ehe bringen bleibt ihr Eigentum. Auch bei einer eventuellen Scheidung.

Wer also ein Haus, Geld, ein Klavier oder eine Küche mit in die Ehe bringt, bleibt auch während der Ehe Eigentümer dieser Dinge und darf sie auch bei einer Scheidung wieder mitnehmen.

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Das Vermögen, dass bei einer Zugewinngemeinschaft mit in die Ehe gebracht wird, bleibt auch bei einer Scheidung im Besitz des Ehepartners, dem es gehört.

Nur der Betrag,der dieses Vermögen während der Ehe durch gemeinschaftliche Aktivität erhöht hat, wird gleichmäßig aufgeteil.

Ich habe hier einen Bericht, der das anschaulich erklärt:

http://www.finanztip.de/zugewinnausgleich/

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ok, das sind zwei widersprüchliche Antworten...das mit dem Zugewinn während der Ehe scheint mir einleuchtend...was, wenn der eine Ehepartner gar nichts von der LV des anderen weiß ? Wer überprüft bei der Scheidung die Finanzen des Partners...der kann das ja einfach "unter den Tisch fallen lassen" oder ?

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Kommentar von wfwbinder
30.01.2015, 10:27

Die Antworten sind nicht widersprüchlich, nur hat Primus den Zugewinn weggelassen.

Wenn im Zuge des Zugewinnausgleichs einer der Ehepartner falsche Angaben zum Vermögen macht ist es schlicht Prozessbetrug.

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