Fondsgebundene Lebensversicherung umwandeln.

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
  1. Umwandlung wird nicht funktionieren. Sei froh das du eine fondsgebundene Versicherung hast und keine klassische. Denn Fondspolicen sind Sachwerte klassische KLV dagegen nur Geldwerte.
  2. Garantiefonds kosten immer Rendite. In Wirklichkeit braucht niemand Garantiefonds.
  3. Aktienfonds schwanken das ist normal. Aber vielleicht kannst du in bessere Fonds tauschen. Damit meine ich weniger Volatilität und bessere Wertentwicklung. Wende dich hier für aber an einen kompetenten Investmentfondsberater, da die meisten Versicherungsvermittler nicht wirklich viel von Aktienfonds verstehen.
  4. Bei verschiedenen Versicherungen gibt es die Möglichkeit sich die Fondsanteile bei Ablauf der Versicherung in ein privates Depot übertragen zu lassen. D.h sollten Verluste entstanden sein, kann man so verhindern, dass Verluste realisiert werden. Der Verkauf kann dann zu einem späteren Zeitpunkt vorgenommen, wenn sich die Verluste ausgeglichen haben oder das Depot einen Gewinn gemacht hat.
  5. Wenn die Versicherung in 2015 abläuft, dann wurde sie vor 2005 abgeschlossen. D.h. diese Versicherung ist in der Auszahlung komplett steuerfrei. Solch eine Anlage gibt es heutzutage nicht mehr.

Klasse Antwort, wie immer eigentlich. DH!

0

Steuerschädlichkeite Lebensversicherung Abtretung

1992 oder um diesen Dreh herum gab es eine Änderung im Steuerrecht bezüglich Lebensversicherungen. Vorher konnte man diese als Sicherheit abtreten, ohne dass die steuerlich Konsequenzen nach sich zog. Dann wurde diese Möglichkeit eingeschränkt und zwar im Hinblick auf evtl. Werbungskosten oder Betriebsausgaben eines Kredites, der mit einer LV abgesichert wurde.

Ich habe hier nun eine Mitteilung des FA an meine Schwiegermutter, dass die Abtretung von ihren Lebensversicherungen steuerschädlich sei. Als Begründung ist dort nur zu lesen, weil der Verwendungszweck des besicherten Kredites eine Erbauszahlung war.

Hier nun die Frage: Schwiegermama hatte nach dem Tod der Mutter gemeinsam mit ihrem Bruder ein fremdvermietetes Haus geerbt. Die beiden wurden also als Erbengemeinschaft im GB eingetragen. Bruderherz wollte aber lieber Bares, also hat Schwiegermama sich einen Kredit besorgt und Bruderherz "ausgezahlt". Der Notar nannte das "Erbauseinandersetzung". De facto hat doch aber Schwiegermama ihrem Bruder dessen Hälfte abgekauft, auch wenn der Vertrag nicht als "Kaufvertrag" betitelt wurde. Da das Haus vermietet war, wurde doch ein Wirtschaftsgut angeschafft, das dauerhaft der Erzielung von Einkünften dient, würde ich meinen. Finanzierungssumme und LV-Abtretungssumme liegen m. E. auch im zulässigen Rahmen (Disagio + 5.000,00 DM Bagatellgrenze OK). Es wurden also nur zulässige Kosten finanziert. Warum also soll die Abtretung steuerschädlich sein? Oder reicht dazu die ggf. falsche Bezeichnung des Notarvertrages schon aus? Danke für etwas Input!!!!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?