zu 1. geht das Geld an den, der dir die Aktien verkauft. Du ersetzt ihn als Aktionär.

zu 2. ja oder nur knapp daneben. Apple gehört dann zu 51 % dir.

zu 3. hat jedes Unternehmen eine andere Anzahl von Aktien, die eher selten fast alle im Streubesitz sind. Die Zahl ist aber bekannt oder lässt sich einfach ermitteln (Marktkapitalisierung/Kurs).

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Keine einfache Frage. Die Antwort hängt von Umständen ab, bei denen es auf Kleinigkeiten ankommen kann.

Hast du in Kroatien ein Bauunternehmen? Ist was du machst in Kroatien steuerpflichtig und wenn nein, warum nicht?

Wenn es in Kroatien nicht steuerpflichtig ist, ergibt sich die Frage, wie du vom deutschen Fiskus eingeschätzt wirst. Je nachdem könnten dann auf den Gewinn verschiedene Steuern anfallen. Wenn du das Haus mit Gewinn verkaufst schon mal ganz sicher Einkommensteuer. Auf deine Frage also ein klares "ja".

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Fond-gebundene Riesterrente hat keine Eigenbeträge?

Hallo zusammen,
Background:
ich habe mich an mein Finanzamt gewandt, um Auskunft zu bekommen, wie ich nach Kündigung meiner fond-gebundenen Riesterrente, den ausgezahlten Betrag zu versteuern habe. Diese hat mir schriftlich mitgeteilt, dass Eigenbeträge/Einzahlungen vom ausgezahlten Betrag abgezogen werden (§ 22 Nr. 5 Satz 2 Buchstabe c EStG). Obwohl mir meine Versicherung jedes Jahr eine Übersicht meiner Eigenbeiträge zusendet, behauptet Sie nun, diese seien nichtig und der Betrag würde zu 100% aus dem Fond gekommen sein, ich hätte keinen Eigenbetrag geleistet. Damit würde meine Besteuerung um den Faktor 10 höher ausfallen. Jedoch habe ich konstant eingezahlt!

Eigenbeträge verstehe ich als die Summe meiner Einzahlungen/Investition. Meine Versicherung hatte zu hohe Gebühren angesetzt und schlecht gewirtschaftet, sodass nach 12 Jahren (gerade nochmal ausgerechnet) der garantierte Rentenbetrag (nicht Rückkaufwert) 28% niedriger als meine Einzahlungen waren - inkl. Zulagen vom Staat & "Steuervorteil". Selbst ein Sparbuch wäre besser gewesen.

Fragen:

  • Ich bin mir darüber klar, das ich staatliche Zulagen und Steuervorteile verliere. Ich kann jedoch nicht verstehen, warum meine Einzahlungen als Kapitalertrag betrachtet werden. Selbst mit Zulagen vom Staat war es ein Verlust, ohne ist es noch viel schlimmer. Analog zahle ich ja auch nicht jedes Jahr Steuern auf den Wert meiner Aktien, sondern auf die damit verbundenen Erträge. Da stimmt doch was nicht?
  • Das Finanzamt benötigt die Bestätigung der Eigenleistungen auf der Auszahlungsabrechnung. Laut Sachbearbeiterin sieht man meine Beiträge als notwendige Gebühr an, die im Rückwirkend verrechnet wird. Eigenbeträge gibt es bei Riesterrenten nicht. Das klingt doch seltsam... Muss ich das mit Anwalt vorgehen?

Ich bin neugierig, was die Experten mir raten können.
Vielen Dank

___

Anmerkung: Ich habe den Vertrag gekündigt, weil ich auch bei Beitragsfreistellung weiter Gebühren jedes Jahr gezahlt hätte. Einen Studienkredit zu tilgen scheint mir nach Vergleich lohnender.

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Nicht deine Einzahlungen werden als Kapitalertrag gewertet, sondern die Erträge auf Einzahlungen und Zulagen. Dass du die Einzahlungen nicht voll zurück bekommt, hat als Grund, dass z. B. schon für 45 Jahre Abschlusskosten und andere Kosten zu bezahlen waren (was deinen Stand von anfang an schlecht aussehen hat lassen).

Diese Kosten sind bei Versicherungen Anfangs deutlich höher als das, was sich mit dem Rest der Beiträge (also dem Teil, der angelegt wird) erwirtschaften lässt und diese Kosten behält die Versicherung (sie sind ja auch angefallen). Nach deinen Schilderungen könnte es sein, dass deine Beiträge über die 12 Jahre nicht so hoch waren, dass sie über den Kosten gelegen haben.

Die Zulagen werden dagegen ohne den Abzug von auf sie entfallenden Kosten abgezogen, wenn du den Vertrag zulagenschädlich verwendest.

Thema für dich ist auch, dass sich der Teil, der dann auch wirklich angelegt wurde, eventuell gar nicht so schlecht entwickelt hat (wenn der Vertrag fondsgebunden war, sind die ja alle in der Zeit deutlich gestiegen). Der Ertrag auf den Teil, der investiert wurde, wird durch die Realisierung dieses Ertrages steuerpflichtig.

Wenn aber die Versicherung so tut, als ob nicht nur der Betrag über deiner Eigenleistung sondern die gesamte Auszahlung steuerpflichtig wäre und wenn dir auch das Finanzamt nicht glaubt, dass ein Teil der Auszahlung steuerfrei sein muss, wirst du an der Hinzuziehung eines Experten (es täte der vermittelnde Versicherungsmakler, wenn du einen andern hast, kann dir vielleicht der helfen). nicht vorbei kommen.

Ich kann deinen Sachverhalt aber nicht wirklich glauben. Wenn es wirklich so ist, dass du mehr als die Kosten an Eigenleistugen erbracht hast (das ist die entscheidende Frage!!!) und die Versicherung sagt, dass sie das nicht ausweisen können, solltest du dich an den zuständigen Ombudsmann wenden.

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Die Regelung wirkt erst einmal sehr vorteilhaft für euch und ich empfehle, das als den Vorteil zu nehmen, der es für euch ist.

Allerdings braucht es eine Regelung, wenn ihr euch ein E-Auto anschafft, das ihr offensichtlich noch nicht habt.

Kein eigener Zähler vereinfacht vieles gewaltig. Z. B. könnten die Vermieter eine PV-Anlage auf dem Dach oder eine KWK-Anlage im Keller betreiben und durch euch deutlich mehr Strom selbst nützen, also nicht für fast kein Geld an den Versorger verkaufen müssen. Für euch ist es aber auch ganz einfach praktisch.

Wenn ich eine Bedenke hätte, dann wegen des speziellen Kündigungsrechts für Zweifamilienhäuser, in denen der Eigentümer wohnt.

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Das ist ein normaler, offener Fonds, der börsentäglich zum Rücknahmepreis zurück gegeben werden kann.

"Vertrag" hat man für einen offenen Fonds keinen. Die liegen ganz einfach (wie Aktien) im Depot.

Kurs 22. 52,07€, 31. 52,38 €.

Wenn du je Anteil wesentlch weniger bekommen hast, ist vermutlich Steuer abgezogen worden, die du dir vielleicht zurück holen kannst.

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Weil die deutsche BLZ und Kontonummer nicht zum europäischen Zahlungsraum (SEPA) passte.

Vor Einführung der IBAN konnte man zwar ebenso einfach und schnell im Inland überweisen. Eine Auslandsüberweisung war aber eher teuer, umständlich und langsam. Vor allem hatte jedes Land ein eigenes System.

Weil das zu Aufwand führte, der von den 36 im europäischen Zahlungsraum liegenden Staaten nicht gewollt war, wurden die IBAN eingeführt, die in einem ziemlich großen Gebiet kostenlose Überweisungen ermöglichen.

Wie bei der Einführung des Euro darf man auch bei SEPA die Vorteile für kleine Staaten und von Unternehmen in Grenzregionen nicht unterschätzen. Je kleiner das Land, um so wichtiger werden die Nachbarländer und wenn man dort Angebote machen will und sich weder um Währungsschwankungen noch um die Geschwindigkeit der Überweisung kümmern muss, erleichtert das einiges.

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2019 wurden in D noch über 8 Millionen Schecks eingereicht. Du kannst ein Formular in der Bankfiliale holen, dir dort gleich erklären lassen wie man ihn ausfüllt und ihn auch ausfüllen. Alles andere geht auch, ist aber umständlich und weil es so üblich ist (wer Schecks ausstellt weiß, wie es geht), wird es kaum gute Broschüren geben, wie man einen ausfüllt.

Natürlich ein Verrechnungsscheck. Ein Barscheck ist wie Bargeld.

Die Rückseite des Briefes wäre mir zu gefährlich. Wenn du eine Spendenbescheinigung benötigst, würde ich das in einem Brief schreiben, den du mit dem Scheck versendest.

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Sind nicht nötig

Die Banken reagieren darauf, dass kaum mehr Kunden in die Filiale kommen damit, dass sie Filialen schließen, auf niedrige Zinsen mit Strafzins und auf die geringere Zinsmarge mit Kontoführungsgebühren. Das gleicht die Probleme halbwegs aus. Gewinne machen die anderen oder andere Abteilungen in den Unternehmen.

Wenn ich mein Unternehmen so führen würde, hätte ich einen Stall voll Leute, die im ganzen deutschsprachingen Raum rumfahren, vor Ort Leute betreuen und teure Produkte verkaufen müssen, weil bei billigen für das Unternehmen nichts übrig bleibt. Es gibt solche Unternehmen!

Mir fehlt bei Einführung oder Erhöhung von pauschalen Gebühren (die eigentlich Kommunen erheben) die Idee dahinter. Die Banken haben es zugelassen, dass junge Menschen nicht mehr zur Bank gehen, wen sie einen Kredit brauchen oder Geld anzulegen haben und sie sorgen jetzt dafür, dass sie auch die Mittelalten oder jedenfalls die Internetaffinen als Kunden verlieren.

Was, wenn die Zinsen weiter fallen? Sollen die Depotführungsgebühren in absurde Höhen steigen? Geschäftsidee, Perspektive für die Zukunft und alles, was normale Unternehmen ausmacht, geht anders.

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Warum sollte er sich nicht an Profis wenden, wenn er an seine Grenzen kommt? Ist vernünftig und würdest du vermutlich auch so machen.

So wie Rechtsanwälte logischerweise die Unterlagen einsehen und den kennen müssen, spricht auch hier datenschutztechnisch nichts dafür, dass er dich fragen soll, bevor er mit seinem Anliegen zu einem Experten geht. Wie kommst du auf die Idee?

Ein Gespräch ist im Mietrecht nicht vorgesehen und wenn er sich jetzt von Profis helfen lässt, werden die ihm auch sagen, dass er nicht mit dir reden soll, weil alles was er sagt gegen ihn verwendet werden könnte.

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Nein. Das ist einfach eine sehr, sehr dumme Idee.

Es ist schwer genug, die Wähler alle vier Jahre zu bewegen.

Würden wir in D die Möglichkeit einführen, würde bei viel zu vielen Themen - nur deshalb, weil man es langweilig präsentiert oder die Leute sich hinter der Meinungsfreiheit versteckend manipuliert - Minderheiten über Mehrheiten entscheiden.

Unsere parlamentarische Demokratie ist auch nicht perfekt aber es ist sichergestellt, dass die Mehrheit regiert.

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In vielen Regionen sind Immobilien so teuer geworden, dass ein Investment aufgrund der Abhängigkeit von einer erhofften zukünftigen Wertentwicklung nur noch für Spekulanten interessant ist.

Du solltest recht genau ermittlen können, wie hoch die Rendite aus Miete ist. Natürlich nichts vergessen. Weder Nebenkosten noch die irgendwann vielleicht geballt anfallenden Instandhaltungskosten. Diese Rendite liegt hier in M. oft bei 1,.. % oder weniger, also gerade einmal bei der Inflation. Den Aufwand hat man gratis aber Spekulanten investieren immer noch.

Keine Ahnung wie das in ccollectorhausen aussieht aber immobil macht so eine Immobilie natürlich auch.

Wenn du das "ob" abgehakt hast, ist das "meine oder eine andere" eher einfach. Willst du dort, wo du wohnst, noch länger wohnen? Passt die Wohnung? Passen die Nachbarn? Passt die Nachbarschaft? Wie ist die Umgebung? Kann man gut spazieren gehen? Kommt die Putzfrau vernünftig her? Findet die Masseurin einen Parkplatz? Wie lange braucht das Taxi vom Zentrum? Gibt es nette Restaurants, Bars, Clubs und so weiter? Was ist zu Fuß zu erreichen? Wie lange braucht der Noarzt? Das alles ist dort, wo du vielleicht hinziehen würdest, nicht sicher. Tendenziell solltest du dann, wenn das vorhandene ok ist, dort bleiben. Wenn du zur Miete bleibst, macht es auch nichts, wenn sich deine Interessen ändern und du woanders leben möchtest, der Hauptarbeitgeber der Stadt schließt oder wenn der Chef zu stänkern anfängt.

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Der Verursacher haftet. Wenn du der Verursacher bist, haftest du.

Oft liegen solche Schäden an durchgerosteten Ventilen oder nicht rechtzeitig erneuerten Fugen. Das führt dann zu Leitungswasserschäden im Gemäuer und beim Nachbarn, gegen die der Vermieter/die Hausgemeinschaft hoffentlich versichert ist.

Nur gibt es hunderte von Schadensmöglichketien und oft entscheiden Kleinigkeiten darüber, wer der Verursacher ist und welche Versicherung zahlt oder nicht.

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Die Kosten werden börsentäglich dem Fondsvermögen entnommen, also taggenau berechnet.

Ohne Transaktionskosten sind Fonds also zur Spekulation bestens geeinget.

Deine Überlegung mit dem drohenden Börsentief ist nur die eines Anfängers.

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Mit welcher Rechtsgrundlage wollte sie die Miete für den Dezember?

Ohne weitere Informationen sieht es nach einem Betrugsversuch der Vermieterin aus. Wenn Sie das Geld nicht freiwillig zurück zahlt, wirst du mit einer Anzeige wegen betrugs drohen und sie, falls das nicht hilft, anzeigen müssen.

Nur ist nicht erklärt, was genau du überwiesen hast. Wenn es einen von dir unterschriebenen Vertrag gibt, in dem du eine Monatsmiete dafür bezahlst, dass deine Unterlagen geprüft werden und wenn der Vertrag entsprechend formuliert ist, kann es passieren, dass sie dein Geld obwohl in betrügerischer Absicht erschlichen zurecht behält.

Im Zweifel ist es aber Betrug. Es liegen zu viele Punkte davor, die dafür sprechen.

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Keine Schenkung und du solltest ihnen auch nicht allzu dankbar sein.

Verlasse dich darauf, dass die Eltern deines Freundes das Geld zurück wollen. Jedenfalls den Teil, der rechnerisch auf deine Hälfte entfällt.

Sie sind in dem Vertrag - auch im Fall einer Trennung - eher gut abgesichert.

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Das eine sind Steuern, das andere Versicherungsleistungen.

Nun könnte der Staat aus seinem Steuersäckel bis zu einem bestimmten Einkommen die Versicherungsbeiträge (nichts anderes sind die Sozialbeiträge) übernehmen.

Nur wäre das sehr schwierig gerecht hin zu bekommen. Es ist numal ein Unterschied, ob man allein, zu zweit, zu dritt oder zu acht 1.200 € verdient.

Deshalb ist das bestehende System, in dem zwar auch der Sozialversicherungsbeiträge zahlen muss, der nicht viel verdient, die ganze Familie über den in der Krankenversicherung mitversichert ist, schon mal ziemlich gut. Dass dann über Kindergeld (aus dem Steuersäckel) und vielleicht noch andere Leistungen geholfen wird, macht das System so stimmiger als Freibeträge für das Existenzminimum.

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Was genau bringt dich auf die Idee, dass bei EU-Rente (ich denke, du meinst Erwerbsminderungsrente? Es gibt auch private EU- und BU-Renten) das Vermögen in irgendeiner Weise relevant ist?

Ist es nicht und es ist auch einerlei, wie viel du aus Aktien, Fonds oder Immobilien verdienst. Warum auch?

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Wenn du einmal selbst ins Gesetz schaust, kannst du dir die vielen Meinungen sparen. Da steht:

(Von der Besteuerung) "Ausgenommen sind Wirtschaftsgüter, die im Zeitraum zwischen ... Fertigstellung und Veräußerung ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken ... genutzt wurden;"

Geht es eindeutiger???

Geregelt ist dein Problem im Einkommensteuergesetz und da in § 23 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3

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Ein Haken könnte sein, dass derjenige, der dich angerufen hat, ein freier Mitarbeiter der Postbank ist, der den Kredit in seinen Bestand bekommen will (Provision). Oder ein Angestellter, der in der Aktion im Januar möglichst viele Punkte sammeln will.

Vermutlich ist der wesentliche Haken, dass dein Darlehen zwar günstiger wird. Wenn du aber die anfallende Vorfälligkeitsentschädigung (für die Beendigung des alten Darlehens) und eine eventuelle Bearbeitungsgebühr (nicht mein Fachbereich, nicht meine Bank) mit einrechnest, gährst du nicht besser sondern schlechter, weil im Januar Kosten anfallen, mit denen zusammen für dich kein Vor- sondern ein Nachteil übrig bleibt.

Der Corona-Bonus und dass viele keine Gelegenheit haben, ihr Weihnachtsgeld vernünftig auszugeben, führt bei manchen Gesellschaften zu Ideen, die am langen Ende zwar gut für sie aber nicht für die Kunden sind.

Genaueres sollte dir eigentlich "Underfrange" schreiben können, wenn er die Frage sieht.

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Der Staat kann Goldbesitz verbieten und er kann ihn unter Strafe stellen.

Also ein klares ja. Der Staat hat die Möglichkeit dazu. Silberverbote waren historisch betrachtet seltener. Aktienverbote gab es noch nie.

Angst ist aber ein sehr, sehr schlechter Ratgeber. Vor allem diese diffuse, vollkommen unbegründete Angst.

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