Kann man Gebrauchtfahrzeug abschreiben als Selbständiger?

2 Antworten

Jedes Wirtschaftsgut, was für den Betriebangeschafft wird, unterliegt der Abnutzung durch den Gebrauch.

Daher AfA (Absetzung für Abnutzung).

Abschreibung auf Gebrauchtwagen, je nach Alter 2-4 Jahre.

Man sollte es sich genau überlegen.

Wird der Wagen zu mehr als 50 % betrieblich genutzt, muss er aktiviert und abgeschrieben werden.

betriebliche Nutzugn 10-50 % kann aktiviert udn abgeschrieben werden. Unter 10 % betriebliche Nutzung, darf nicht aktiviert werden.

Wenn der Wagen aber aktiviert ist, muss der Privatanteil erfaßt werden, lso Fahrtenbuch, oder 1 % Regelung (Privatanteil 1 % des Neupreise pro Monat).

So kann es bei Fahrzeugen, die weniger als 50 % betrieblich genutzt werden, günstiger sein, die 30 Ct. pro betrieblichen gefahrenem Kilometer anzusetzen.

Muss ein Selbständiger/Freiberufler Geldgeschenke vom Opa in der Steuererklärung angeben?

Hallo, es geht um jemanden, der selbständiger Webdesigner ist. Aus gesundheitlichen Gründen lagen die Einnahmen n den letzten Jahren nur im Bereich von ca. 4000 - 6000 Euro p.a.. Dazu kamen noch ein paar Kapitaleinkünfte. Zusammen ergab beides vielleicht knapp 10000 Euro. Der Selbständige hat einen Opa, um den er sich fast täglich kümmert. D.h., er fährt zu Ihm ans andere Ende der Stadt, bringt Einkäufe und Essen mit, fährt den Opa zu Ärzten, erledigt Behördenkram usw, usw. Das alles rechnet er aber nicht im Detail mit dem Opa ab (nach dem Motto. gib mir mal 20,87 Euro für meine Einkäufe bei Aldi!). Stattdessen gibt der Opa dem Enkel öfters mal pauschal und großzügig ein paar Hunderter auf die Hand. Was davon nun für die Kosten (Einkäufe, Fahrten etc.) ist, die dem Enkel entstanden sind und was geschenkt, lässt sich kaum auseinander rechnen. Unter dem Strich hat der Enkel im Jahr knapp 10000 Euro Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit und ebenfalls knapp 10000 Euro von dem Opa. DAS PROBLEM:früher oder später wird wohl mal ein Finanzbeamter auf die Frage kommen, wie der Enkel Jahr für Jahr von knapp 10000 Euro (manchmal auch weniger) leben konnte. Und da der Enkel meist das von dem Opa erhaltene Geld bar auf seinem Konto eingezahlt hat, wird dann vermutlich die Frage kommen, woher das Geld stammt. Der Opa würde natürlich bestätigen, dass es seine Geldgeschenke war. Die Frage ist nur: muss der Enkel das vom Opa erhaltene Geld auch Jahr für Jahr in seiner Steuererklärung angeben? Also ungefähr so: Webdesign Firma XY 700 Euro, Unterricht Herr ZZ 200 Euro, Kostenerstattung und Auslagen von meinem Opa 500 Euro, usw, usw. ? Und müsste er (schlimmstenfalls) wirklich immer ausrechnen, was nun Auslage für seine Kosten waren, die der Opa Ihm wieder gegeben hat und was Geldgeschenke waren? Hat jemand einen Tipp oder einen fachkundigen Rat für solch einen Fall? schon mal danke im Voraus!

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KSK und Nebenjob - Jahrelang doppelt Sozalversicherung gezahlt

Hallo liebe Forengemeinde,

Ich bin selbständiger freiberuflicher Musiker und seit 1996 über die Künstlersozialkasse sozialversichert (KV: Hamburg Münchener, 01.01.2010 aufgegangen in der DAK) .

Seit 2001 übe ich eine sozialversicherungspflichtige Nebentätigkeit aus, von deren Aufnahme ich die KSK und KV seinerzeit in Kenntnis gesetzt habe.

Die freie künstlerische Tätigkeit ist in zeitlichem und finanziellem Umfang immer die Hauptätigkeit gewesen und dies ist auch von KSK und mittlerweile auch der DAK geprüft und bestätigt worden.

Ich habe seitdem für beide Einkünfte KV-, PV- und RV- Beiträge bezahlt, als Musiker an die KSK (die die Beiträge an die entsprechenden Träger weiterleitet), als Nebenberufler monatlich direkt abgezogene Beiträge für KV, RV und PV.

Jetzt hat meine KV (DAK) sich ohne mein Wissen bei der KSK mit der falschen Hinweis gemeldet, ich habe am 01.01.2010 eine sozialversicherungspfl. Tätigkeit aufgenommen und meine freiberufliche Tätigkeit "spiele lediglich eine untergeordnete Rolle". Dies musste ich nun mit einigem Aufwand richtigstellen und nach vielen Briefen ist nun mein alter Status bei der KSK wieder hergestellt. Von der DAK dazu übrigens direkt an mich kein Wort, sondern nur ohne mein Wissen an die KSK ('Über mich statt mit mir " reden war anscheinend die Devise).

Ergebnis dieses Vorgangs war jedoch die Feststellung der wohl doppelt gezahlten Beiträge.

Ich werde nun konsequenterweise meinen Arbeitgeber (Nebentätigkeit) in Absprache mit der KV (DAK) veranlassen, keine KV- und PF- Beiträge mehr abzuführen.(Siehe dazu auch Seite 2 dieser interessanten KSK Rechtsinformation:www.kuenstlersozialkasse.de/wDeutsch/download/daten/Versicherte/Versicherung_trotz_Nebenjob.pdf )

Meine Frage: Wie sieht es mit rückwirkenden Beitragserstattungen, aus? Wie stehen die Chancen, die doppelt gezahlten KV (und PV) Beiträge (und zwar für die untergeordnete, sprich Nebentätigkeit) auch über die vierjährige Verjährungsfrist hinaus zurückzubekommen?

Danke im Voraus fürs Lesen und (hoffentlich) Beantworten!

Finn.

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