Kann ich meine Gewerbeabmeldung auch rückwirkend beantragen (aufgrund ausbleibender Einnahmen)?

2 Antworten

Die Gewerbeabmeldung rückwirkend kannst Du natürlich machen für die Zeit wo effektiv keine Tätgkeit vorlag, aber es bringt Dir sozusagen ncihts.

Für Die Monate, wo keine einnahmen da waren gibt man eine sogenannte Nullmeldung ab, also steuerpflichtige Einnahmen 0,- Euro. aber es gab ja durch die Kosten eventuell abzugsfähige Vorsteuerbeträge, die würden Dir ggf. bei Rückwirkender Abmeldung engehen (ausser es wären Kosten der Geschäftausgabe). Also solange Du Dich noch um Aufträge bemühst würde ich das Gewerbe angemeldet lassen und ggf. die osten geltend machen.

Guten Tag wfwbinder,

ganz herzlichen Dank für die rasche Antwort.

Meine Problem derzeit: die Vorsteuerbeträge für die vergangenen 3 Monate kann ich nicht leisten-was tun?

Dem Finanzamt mitteilen, dass, da keine Einnahmen (ich lebe derzeit von "Hilfeleistungen" von Freunden/Verwandten)-ich absolut keine Möglichkeit für Steuer-Zahlungen an das Finanzamt habe?

Im Voraus danke für Ihre Mühe.

MfG, fragend

Scheinselbstständigkeit chef verlangt jetzt eine steuernummer obwohl ich die nicht bekommen hab

hallo alle zusammen bin neu hier. Mein problem ist das ich vor paar monaten ein gewerbe angemeldet habe und damit dann zum finanzamt gegangen bin um eine steuernummer zu erhalten. Die hab ich nicht bekommen ich wurde als scheinselbständiger zu den akten gelegt da ich nur EINEN arbeitgeber angegeben habe. Des weiteren hab ich mir nichts dabei gedacht da ich ja wirklich nur da gearbeitet habe mein chef allerdings dachte ich hätte eine steuernummer erhalten ! so jetzt vor paar tagen fragte er nach meiner steuernummer und ich meinte ich hab keine bekommen sollte doch so sein oder nicht`??? da meinte er :,, nein du musst auf deinen rechnungen immer eine steuernnumemr angeben'' und ich meinte das hat mir nie jemand gesagt usw daraufhin meinte er das ich mein gewerbe schnell umändern soll so das ich mehrere auftraggeber habe damit ich eine steuernummer rückwirkend erhalte das wäre aber illigal da ich ja keine anderen frimen habe . und bald fängt meine ausbildung an im öffentlichen dienst die ich nicht riskieren möchte. hab beim finanzamt angerufen und die meinten das es von deiner seite richtig war dein chef hätte sozialabgaben zahlen müssen aber er wusste ja nicht das ich keine steuernummer habe, finanzamt meinte ich brauche mir keine sorgen zu machen.

Frage kann ich jt ohne weiteres mein gewerbe abmelden oder muss ich mein gewerbe ummelden und scheinrechnungen schreiben damit ich aus dem schneider bin und eine steuernummer erhalte aber falls das raus kommt verlier ich meinen job aber der chef braucht eine da er keine sozialabgaben geszahlt hat. Ich muss unbedingt aber mein gewerbe abmelden will raus aus der sache

bitte um schnelle hilfe danke im voraus

...zur Frage

Finanzamt fordert Gewerbesteuererklärung von mir (ich bin Freiberufler) - Wie sich nun erklären?

Hallo zusammen,

erstmal kurz zur Vorgeschichte. Ich bin freiberuflich tätig als IT-Berater für Software-Qualitätssicherung. Meine Buchhaltung halte und pflege ich selber über die Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Meine Einkommensteuererklärung und die Umsatzsteuererklärung lasse ich durch meinen Steuerberater erledigen. Ich betreibe also kein Gewerbe und muss somit auch keine Gewerbesteuer zahlen. Ich bin Diplom-Informatiker.

Nun hat sich das Finanzamt bei meinem Steuerberater gemeldet und meint nun (Zitat):

"Sie haben die Einkünfte aus der Tätigkeit als IT-Berater als Einkünfte aus Selbständiger Tä- tigkeit erklärt. Neben der fachlichen Qualifikation als Diplom-Informatiker, muss auch das Tätigkeit einer Selbständigen Tätigkeit entsprechen. Nach den vorliegenden Unterlagen wird Ihr Mandant überwiegend als Berater und Prüfer der Softwareprogramme, nicht doch für Entwicklung von Anwendersoftware tätig. Da der gewinn mehr als 24.500 € beträgt,tst-die Gewerbesteuererktärung einzureichen. Ich gebe Ihnen hiermit gemäß § 91 der Abgabenordnung Gelegenheit, sich dazu innerhalb eines Monats zu äußern. Als Nachweise sind Kopien von einigen Rechnungen und Verträge vorzulegen. Sollte ich innerhalb dieser Frist von Ihnen keine Nachricht erhalten, werde ich wie angegeben verfahren."

Davon mal abgesehen, dass das "deutsch" des Kollegen vom Finanzamt nicht überragend ist, suche ich nun nach einer Möglichkeit mich zu erklären. Klar ist, dass ich mich IT-Berater nenne, aber durchaus auch Quellcode produziere für Tests von Software. Ich programmiere also durchaus in der Praxis und biete nicht nur eine theoretisch (mündliche) beratende Dienstleistung an. Auf meinen Rechnungen an den Dienstleister, der als Vermittler zwischen mir und dem eigentlichen Endkunden hängt, schreibe ich auch IT-Beratung auf und dann die einzelnen Posten, die in meinem Vertrag mit dem Vermittler stehen. In diesen Verträgen steht aber nicht Beratung, sondern durchaus Klauseln, wie:

  • Planung und Durchführung von manuellen und automatisierten Tests
  • Testtreiberprogrammierung in Java

Und dies lässt ja nicht nur auf eine theoretische Beratung schließen. Meine Angst liegt daran, dass ich für das Finanzamt ein Gewerbe betreibe und somit die Gewerbesteuer für die letzten Jahre dann auch nachzahlen muss.

Vielleicht sollte ich mich nicht mehr IT-Berater nennen, sondern IT-Dienstleister oder?

Was könnt ihr mir raten? Wie kann ich gegenüber dem Finanzamt argumentieren?

Ich danke euch schon jetzt für eure Tipps. Vielleicht kennt einer von euch solche Fälle oder hat es auch schon selber mitgemacht.

Danke und Gruß, Martin

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?