Kann ich als Arbeitnehmer im Ausland in Deutschland selbstständig sein?

2 Antworten

Gar keine. Wenn der Arbeitgeber zustimmt (in Deutschland muss der AG zustmmen, vermutlich auch in den Niederlanden), dann ist eine nebenberufliche Selbständigkeit unproblematsich.

Das geht - offiziell anmelden in Deutschland und gut isses. wfwbinder hat das ganz gut beschrieben, könnte ja sein, dass der jetzige Arbeitgeber was dagegen hat

Ab wann einkommensbescheid?

ICh überlege mich als camgirl selbstständig zu machen allerdings habe ich garkeine ahnung von dem ganzen papierkram.

Meine frage: Ab wann könnte ich einen einkommenssteuerbescheid bekommen? Soweit ich weis hat man erst nach 1 jahr recht dazu?

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Nebenberuflich selbstständig

Hallo,

ich hab die Suche schon verwendet aber mein Fall tritt hier irgendwie nicht auf. Angenommen ich habe eine Produkt, welches ich über das Internet verkaufen will. Ich möchte aber für den Anfang nebenzu noch arbeiten. Der Umsatz soll in eine UG fließen, an der ich dann mit anderen Gesellschafter bin. Welche Steuern zahl ich dann? Wie kriege ich das Geld aus der UG, stelle ich Rechnungen? Zahle ich Körperschaftssteuer und Einkommenssteuer? Beispiel wäre gut sagen wir ich bekomme 1000 Euro ausbezahlt aus der UG, welche Steuern anfallen und was übrig bleibt.

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Ist Verlustvortrag möglich, wenn im Ausland Gewinne erwirtschaftet werden?

Folgendes fiktives Szenario: Arbeitnehmer Max Mustermann arbeitet in den Niederlanden und verdient 36.000 Euro im Jahr 2017. Außerdem ist er in Deutschland, wo er auch wohnt, gewerblich tätig, erwirtschaftet hier aber ein negatives Einkommen von -3.000 Euro.

In den Niederlanden wird Max Mustermann behandelt als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig (kwalificerende buitenlandse belastingplicht), da sein Niederländisches Einkommen >90% des Welteinkommens ausmachen.

Im Jahr 2018 hat Max Mustermann kein Niederländisches einkommen mehr. Kann er seinen Verlust von 2017 (-3.000 Euro) in den Jahr 2018 vortragen, oder wird hier das gesamte Welteinkommen verwendet?

Vielen Dank für die Antworten.

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Arbeitszimmer absetzen bei Wohnsitz im Ausland

Ich habe als Angestellter eines deutschen Arbeitgebers einen Telearbeitszusatzvertrag und arbeite ausser an ca. 25-35 Büro-Tagen im Jahr von von zuhause. D.h. dass ich eigentlich 100% meines Arbeitszimmers von der Steuer absetzen könnte.

Mein Erstwohnsitz - an dem ich auch komplett versteuere - liegt in Deutschland. Zusätzlich habe ich einen weiteren gemeldeten Wohnsitz in Italien (hier wird nicht nach "Erst-" und "Zweit-Wohnsitz" unterschieden). In Italien versteuere ich nicht, habe hier aber ein theoretisch absetzbares Arbeitszimmer (was ich am Wohnsitz in Deutschland nicht explizit habe). Den Großteil meiner Zeit bin ich überwiegend am Wohnsitz in Italien.

Deshalb meine Frage: Ist es möglich, dass ich unter diesen Umständen bei meiner deutschen Steuererklärung das Arbeitszimmer am italienischen Wohnsitz absetze?

Vielen Dank für Antworten im Voraus!

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Krankenkassenbeiträge als nebenberuflich Selbstständiger?

Ich erziele meine Einkünfte als Kameramann in den lezten Jahren hauptberuflich als Angestellter in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen. Diese sind projektabhängig befristet. In den Zeiten zwischen zwei Arbeitsverhältnissen bin ich arbeitssuchend und lebe entweder von Leistungen der Agentur für Arbeit oder – falls ich keinen Leistungsanspruch habe - von den Ersparnissen der zurückliegenden Einkünfte! Vereinzelt kann es in Ausnahmefällen zu tageweisen Einkünften kommen, für die ich nebenberuflich Rechnungen stelle um die Zeiten zwischen den Angestelltenverhältnissen zu überbrücken. Diese Einkünfte liegen aber nachweislich deutlich unter meinen Einkünften als Angestellter. In den Zeiten der Nichtbeschäftigung versichere ich mich freiwillig in der Krankenkasse. Nun fordert die Krankenkasse eine sehr hohe Beitragszahlung für die vergangenen Monate. Offenbar hat sie mich als hauptberuflich Selbständig eingestuft. Zudem hat sie die Einkünfte aus meiner selbstständigen Tätigkeit und den sozialversicherungspflichtigen Beschäftighungsverhältnissen addiert und auf 12 Monate umgerechnet. So liege ich monatlich immer über der Beitragsbemessungsgrenze. Ist das korrekt? Muss nicht von einer nebenberuflichen Tätigkeit ausgegangen werden (weniger Einkommen als bei meinen Angestelltenverhältnissen, wenige Stunden in der Woche, keine Angestellten) und müssen dann nicht die Einkommen die ich als Angestellter ( für die ich dann auch direkt Krankenkassenbeiträge zahle) und nebenberuflich Selbständiger getrennt voneinander betrachtet werden? Danke für ihre Antwort!

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