Hauptberuflich selbstständig, nebenberuflich angestellt – wie finde ich heraus welche Steuern ich für die Einkünfte aus dem Nebenruf zahle?

2 Antworten

Du kannst z. B. einen Rechner verwenden.

Einmal wendest Du ihn mit 60.000,- an, dann mit 69.000,- (1.000,- Euro Arbeitnehmerfreibetrag berücksichtigt).

Die Differenz zwischen den beiden Steuerbeträgen ist die Belastung für Deinen Nebenverdienst.

Unverständlich - höhere Einkünfte - höhere Steuer - wieso muss man da fragen.

Vielen Dank für die Antwort, die mir leider noch nicht weiter hilft.

Es geht mir nicht darum, dass ich mehr zahlen muss, sondern wie ich, für die im Beispiel aufgeführten 10.000 Euro, die tatsächlichen Steuern berechne. Wie ich sozusagen die beiden Einkünfte auseinander rechnen kann. Ich möchte wissen, um wieviel meine Steuern für die Anstellung, auf Grund der Addition der Einkünfte, steigen.

0
@jojo2018

Gehts denn noch einfacher - Du berechnest einmal mit und einmal ohne

0
@correct

Nochmals Danke für die Antwort. Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Beispielsweise wusste ich von dem Arbeitnehmerfreibetrag (1000,-) bis dato nichts, den ich ja offenbar mit einberechnen muss.

0
@jojo2018

Nein, den musst Du nicht mit einberechnen.

Es gibt so viele Rechner im Netz - rechnest Du etwa wie anno dunnemals?

0
@correct

warum muss ich den betrag nicht berücksichtigen? ich nutze den rechner vom finanzministerium.

0
@jojo2018

Beim bmf-Rechner gibst Du Dein zu versteuerndes Einkommen an, da ist gar nichts eingearbeitet.

Nutze einen anderen Rechner, z.B. Heydorn, bei dem kannst Du Lohn und Gewerbe einzeln eingeben und dort wird auch die Pauschale von 1000,- berücksichtigt. Aber auch dort sehe ich nichts bzgl. KV etc..

Ansonsten könntest Du noch Elster benutzen, incl. Anlage N, S, EÜR, Vorsorgeaufwand. Ob dort die Pauschale eingearbeitet ist, müßtest Du nachsehen.

0

Hauptgewerblich selbstständig und Arbeitnehmer zugleich?

Hallo Ich arbeite als Wirtschaftsingenieur im Qualitätsmanagement und bin Berufseinsteiger. Ich Spiele schon seit meinem Studium mit dem Gedanken, mich selbstständig zu machen. Die Branche, das Geschäftskonzept, Kontakte, Kapital, etc. ist alles vorhanden und mehrfach durchdacht. Mein Plan war es, diese selbstständigkeit nebengewerblich durchzuführen. Die Grenze von 20h/Woche werde ich nicht überschreiten, jedoch wird mein Umsatz garantiert die Grenze von 17.500 Euro im Jahr in kürzester Zeit sprengen. Somit wäre ich hauptberuflich selbstständig und müsste ich mich meines Wissens privat versichern. Welche weiteren Komplikationen erwarten mich? Die Erkenntnis meines Unternehmens von der Selbstständigkeit sowie die Zahlung von Umsatzsteuer, Einkommenssteuer, etc. ist mir bewusst. Ich kalkuliere meinen Verdienst in der Selbstständigen Tätigkeit doppelt so hoch und mit exponentiellen Zuwachs ein, als mein Arbeitnehmerverdienst, jedoch möchte ich dennoch meinen Job nicht in so kurzer Zeit kündigen, da mir das Studium dann doch zu sinnlos wäre. Meine Arbeitnehmer Tätigkeit steht in keinem Zusammenhang zu meiner selbstständigen Tätigkeit.

Ich meine gelesen zu haben, dass die Einkünfte von der selbständigen Tätigkeit als auch die vom Arbeitsverhältnis in einen Topf geschmissen werden und dadurch die Steuer Abgaben entstehen. Würde es Sinn machen, das Gewerbe auf meine Frau, die ebenfalls Arbeitnehmerin ist, anzumelden, und sie tatkräftig zu unterstützen, da sie weniger als ich verdient? Sprich Gewerbe läuft auf meine Frau, Jedoch erledige ich die meisten gewerblichen Transaktionen.

Ist meine Denkweise richtig? Welche Steuerklasse ist empfehlenswert?

Bin dankbar über jede ernst gemeinte Antwort LG

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?