Im Testament von Vater steht der alte Preis in D-Mark von 1999; Vater stirbt 2014 und wert hat sich

6 Antworten

Du schreibst in Deiner letzten, allerdings geschlossenen Frage "Sofern unsere Tochter Else diesen Grundbesitz uebernehmen will, hat sie an unsere weiteren Toechter Lisa und Lotte ja einen Betrag in Hoehe von 70,000 DM auszuzahlen." Hierbei soll es vermutlich nicht "ja", sondern "je" heißen, denn nur "je" macht Sinn. Denn dann ergibt sich eine Drittelung des Hauswertes. Jede Schwester bekommt in der Abrechnung ein Drittel, also DM 70,000. Es ist keinesfalls so, dass zwei Schwester zusammen eine Abfindungszahlung von insgesamt DM 70,000 bekommen.

Ob nun die Drittelregelung das vorrangige Testamentsinteresse war oder nicht, kann nur ein Anwalt beurteilen. Insbesondere wäre für Dich die Überlegung, dass Du einem Eigentumsübergang auf Deine Schwester Else nicht zustimmst. Aber ob dies eine realistische Option ist, muss ein Anwalt untersuchen.

Man müßte das ganze Testament im vollen Wortlaut sehen um beurteilen zu können, was verfügt wurde und, ob testamentarische Verfügungen eventuell ausgelegt werden müssen.

Es gibt rein theoretisch hier zwei Möglichkeiten:

Entweder wollte der Vater nur eine Teilungsanordnung treffen. Dann müßte man nach dem aktuellen Hauswert dritteln.

Oder aber, er wollte konkrete Summen nennen damit es keinesfalls zum Streit unter den Geschwistern kommt. Dann bleibt alles so wie angeordnet.

Im übrigen hast Du in den USA möglicherweise ein etwas falsches Bild vom deutschen Immobilienmarkt. In den deutschen Großstädten sind die Preise in den letzten Jahren explodiert. In ländlichen Regionen aber sinken sie permanent. Je nachdem wo das Haus belegen ist, könnte der Wert sogar niedriger als 1999 sein. Die Hoffnung der Schwester auf schnelles Geld braucht nicht aufzugehen.

Meine Empfehlung: Lass das Testament durch einen deutschen Rechtsanwalt prüfen und handele nach seiner Empfehlung. Ohne Deine Zustimmung findet ohnehin keine Eigentumsumschreibung auf die geschäftstüchtige Schwester statt.

Das klingt so, als wäre im Testament nur ein Vorkaufsrecht für die ältere Schwester vorgesehen, nicht jedoch eine Regelung zur Aufteilung der Erbmasse.

In Abwesenheit konkreter Verfügungen zur Aufteilung des Vermögens werden die drei Geschwister je 1/3 erhalten, sofern nicht eine Ehefrau noch lebt.

Daher wäre im Fall eines Kaufs des Hauses ein Verkehrswert anzusetzen, nicht jedoch der damalige Preis von 210.000 DEM. Dieser Erlös geht dann als Anteil an der Erbmasse an die drei Geschwister, d.h. die ältere Schwester zahlt je 1/3 des erzielbaren Preises (hier ggf. einen Gutachter oder eine lokale Bank, die Immobilien vertreibt, konsultieren).

Bis zur Auseinandersetzung des Nachlasses ist die Erbengemeinschaft aller drei Geschwister Eigentümer des Hauses.

Hallo.Meine Eltern haben ein sogenanntes Berliner Testament geschrieben.Wie verhält es sich mit Pflichtteilansprüchen bei einer Schenkung?

Hallo.Meine Eltern haben ein Berliner Testament geschrieben das auch so beim Nachlasgericht hinterlegt ist.Meine Mutter ist bereits vor Jahren verstorben. Meine Schwester und ich sollen das gemeinsame Haus je zur Hälfte erben. Mein Bruder erhält nur seinen Pflichtteil. Es ist allerdings ein Vermerk beinhaltet,das dem Längerlebenden vorbehalten ist, die Bestimmungen beliebig abzuändern oder zu wiederrufen.Allerdings nur im Kreis der gemeinschaftlichen ehelichen Abkömmlinge. Nun habe ich durch Zufall erfahren,das meine Vater das Haus meiner Schwester überschreiben wird. Wie verhält es sich dann mit meinen Pflichtteilsansprüchen. Vielen Dank für eine Antwort

...zur Frage

Steht mir noch ein Pflichtteil zu, wenn meine Mutter stirbt?

Steht Pflichtteil noch zu,wenn Mutter verstirbt?

Mal in eigener Sache: Mein Vater verstarb 1988 auf DDR-Gebiet.Zusammen baute er mit meiner Mutter ein Haus,wovon Ihr aber nur hälftig das Grundstück gehörte.das Haus gehörte meinem Vater allein.Januar 1990 verzichteten wir 4 von 5 Kindern zugunsten meiner Mutter auf das Erbe meines Vaters.Die eine Schwester wurde ausgezahlt,bekam 1383,75 DDR-MarkSie war die auch die Einzige,außer unserer Mutter,die davon auch ein Schriftstück bekam..Meine Mutter wurde Alleinerbin.Auf dem Haus war noch eine Hypothek von 5450,-DDR-Mark.

Jahre später erfuhr ich durch Zufall,daß nun das Haus meiner jüngsten Schwester gehört.Wir wissen nicht,ob Sie es geschenkt bekam oder ob Sie es unserer Mutter abkaufte.Wir wurden über den Eigentümerwechsel nie befragt.Meine Mutter besitzt auf alles ein Nießbrauchrecht,also Grund und Haus.Weiterhin habe ich durch Zufall erfahren,daß meine jü.Schwester und Ihr damaliger Mann sich bereit erklärten,Mutter zu Pflegen,die Kosten dazu zu übernehmen,sowie die Kosten fürs Begräbnis und die Grabpflege später.Auch habe ich mit Stand 2004, Unterlagen gefunden,die besagen,daß das ehem.Haus meiner Mutter als Sicherheit für meine Schwester Ihr neues mit 421,-TDM !!! zu Buche stand.Wert war es aber nur 35.000,-€,sprich 70.000 DM.Fast hätte meine Mutter schon mehrmals auf der Straße gestanden wegen drohender Insolvenz von besagter Schwester mit Mann(die sind inzwischen geschieden,leben aber wieder! zusammen). Geh ich recht in der Annahme,da da vieles mies gelaufen ist und haben wir anderen Kinder jemals noch ein Anrecht auf einen Pflichtteil,wenn unsere Mutter mal stirbt. Ich weiß,es ist kompliziert und viel Text aber so wird es,hoffentlich verständlicher.Hoffe,uns kann jemand helfen.Danke om Voraus.

...zur Frage

Falscher Kinderfreibetrag auf Gehaltsabrechnung?

Hallo!

Kurz zur Vorgeschicht: Meine Eltern sind seit Mai 2014 getrennt und ich (19, damals 16) bin dann im September 2014 zu meinem vater gezogen und im Dezember 2014 dann meine jüngere Schhwester (17, damals 14) dann auch. Ich habe noch einen kleinen Bruder (heute 13) und noch eine Schwester (auch 17).

Mein Vater war bis März 2015 selbstständig und ab April 2015 dann vollzeitbeschäftigt bis heute.

Nun wollte er mit seiner neuen Lebenspartnerin seine Steuererklärung machen und da ist augefallen, dass nur ein Kind bei den Freibeträgen eingetragen ist, was ja bedeutet, dass er monatlich (laut seiner Aussage) ca. 170€ zu viel bezahlt hat. Er teilte mir außerdem mit, dass er es seinem Arbeitgeber direkt mitgeteilt hätte, sowie dem Finanzamt. Nur dies wurde nie richtig eingetragen und meinem Vater ist es nicht aufgefallen.

Wenn das stimmen sollte, bekäme mein Vater mehrere tausend Euro zurück logischer- und gerechterweise zurück, oder nicht ?

Da mein Vater nicht so viel im Internet unterwegs ist und ich ihm helfen möchte, frage ich hiermit, wie er am besten vorgehen soll.

Ich bedanke mich über jede Antwort!

...zur Frage

Erbe Was steht uns zu ? Oma Verstorben - Ihr Sohn, mein Vater auch verstorben

Hallo,

unsere Oma ist mit 88 verstorben. Sie hatte Alzheimer und lebte die letzten 12 Jahre im Heim. Sie besitzt außer einer größeren Summe Geld nichts weiter von Wert.

Sie hatte 2 Kinder mein Vater und deren Schwester. Mein Vater ist schon 1 Jahr tot. Er hatte 2 Kinder mich und meine Schwester. Es gibt laut Auskunft meiner Mutter nur ein handgeschriebenes Testament. Dies befindet sich im Besitz meiner Tante. (Tochter der verstorbenen Oma). Ob das je ein Notar gesehen hat bezweifle ich. In wie weit Oma noch klar bei Sinnen war und von wann das Testament unterschrieben weiß ich nicht.

Meine Mutter kennt den Inhalt dieses handgeschrieben Testaments und meint nur meine Tante wäre bedacht.

Nun die Frage: Soweit ich mich belesen habe, hätten meinem Vater 50 % zu Lebzeiten bekommen. Da er nun schon verstorben ist, dürfte sein Anteil auf seine Kinder mich und meine Schwester übergehen. Ist dem auch so, falls nur meine Tante als Erbin bestimmt wurde ?

Pflichtanteil ? Wie können wir unseren Anspruch geltend machen? (Falls wir einen haben)Ich habe noch nie geerbt und wir wissen nicht wie wir vorgehen sollen? Abwarten ob meine Tante von selbst zu uns kommt ? Hingehen und einfordern? Würde ich nur wenn ich auch sicher bin einen Anspruch zu haben. Wollen aber auch nichts in den Sand setzen und auf eine Summe x verzichten. Meine Tante bekommt Hartz 4 und mein Onkel ist auf Rente. Haben Sorge das sie alles verprassen oder das Amt das Erbe vielleicht in Anspruch nimmt.

Müsste das Testament nicht zu einem Notar ? Oder ist das erst ab größeren Summen nötig ?

Meine Schwester und ich waren noch nie Arbeitslos und kennen uns weder mit Hartz 4 noch mit Erbrecht aus. Alles sehr kompliziert für uns.

Vielen Dank für die Hilfe.

...zur Frage

Alleinerbe und Pflichtteil

Guten Tag,

Erblasser: Verstorbener Vater

Erbberechtigte Personen?: Sohn P. Tochter E.

(Jeweils 1 Halbbruder und 1 Halbschwester mütterlicher Seitz, Mutter ist
vor 18 Jahren verstorben ist und per Pflichtteil wurde von Vater ausbezahlt.)

Mein 95jähriger schwerpflegebedürftiger und verwitweter Vater ist kurz vor Weihnachten verstorben. Er wurde von mir (Sohn P. und meiner Ehefrau) die letzten fast 4 Jahren mit Unterstützung eines ambulanten Pflegedienstes in seinem Häuschen gepflegt und erst Mitte August, nach einem Totalzusammenbruch - und nachdem keine häusliche Pflege mehr möglich war - von mir in einem nahegelegenen Pflegeheim untergebracht (habe eine Generalvollmacht) , dort wurde wirklich für ein Würdiges Weiterleben gesorgt.

Ich hatte meinen Vater, der ja nur 500 € Rente und ca. 10000 € Rest-Ersparnis hatte, ab dort monatlich jeweils 350 € Pflegezuschuss überwiesen, da das Pflegeheim ja sehr, sehr teuer war.

  • Mein Vater hatte 1999 ein notarielles Testament gemacht und mich als "alleinigen und ausschließlichen Erben" für das vorhandene sanierungsbedürftige Häuschen mit kleinem Garten und einen kleineren übriggebliebenen Geldbetrag eingetragen, da er von seiner Tochter E. im Stich gelassen wurde und diese Ihr Erbe bereits vor vielen
    Jahren ausbezahlt bekam (Erbvertag war in einer bekannten Geldkassette und war
    verschwunden).

  • Meine leibliche Schwester E., hatte eigentlich schon vor vielen Jahren ihr Erbe
    ausbezahlt bekommen, sie lebt seit über 15 Jahren mit ihren Freund in einem südlichen Land und lässt den „Herrgott einen guten Mann“ sein

    o der zu jener Zeit aufgesetzte private Erbvertrag ist wieder verschwunden, wie auch damals vor über 18 Jahren das handschriftliche Testament meiner Eltern als meine Mutter starb, in diesem ich außer meinem Vater auch als Erbe erwähnt wurde (es war niemanden etwas nachzuweisen wer das damalige Testament u. später den priv. Erbvertrag entnommen hatte...)

    o Meine Schwester kümmerte sich seither wie auch zuvor nicht mehr um ihren Vater, und auch nicht um meine und meiner Ehefrau "unserer" Entlastung, als sie
    von mir telefonisch von fast 4 Jahren erfuhr, dass unser Vater einen Herzstillstand
    hatte und von nun an pflegebedürftig war.

    o Sie besuchte Vater das letzte Mal vor über 5 Jahren zum 90. Geburtstag für einige Stunden, das war der 2. Besuch seit über 15 Jahren.

Meine Frage:

  • Muss ich meiner Schwester trotz diesen Vorkommnissen den Pflichtteil von 25 % der Gesamterbes ausbezahlen?
  • Das doch sehr renovierungsbedürftige Haus muss erst von mir geräumt und verkauft werden (und ich und meine Ehefrau müssen wieder, wie all die vielen Jahre zuvor, alles
    aus eigener Kraft stemmen und die anderen sonnen sich)
  • Kann ich, wenn ich den Pflichtteil ausbezahlen müsste, eine Stundung beantragen, bis der wahre Wert ermittelt oder durch Verkauf erzielt wird.

Vielen Dank

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?