Hilfe: Rechnung doppelt so hoch, nicht erfüllte Arbeiten enthalten, Pfusch und er droht mit Klage

2 Antworten

Ihr habt da leider den Fehler gemacht, einen Euch bislang unbekannten Handwerker zu beauftragen ohne ein schriftliches Angebot einzuholen. Ein schriftliches Angebot hätte zwar nicht grundsätzlich davor geschützt, mehr als den Angebotspreis zahlen zu müssen, aber wenigstens hätte man bei wesentlichen Überschreitungen darauf aufmerksam machen müssen. Der Auftraggeber wäre vorgewarnt und hätte die Arbeiten abbrechen können.

Ihr müßt nun aus der Situation machen, was noch möglich ist. Dazu gehört zum einen das Zusammenstreichen der Rechnung. Ein einfaches Angebot ist nicht vergütungspflichtig (§ 632 Abs.3 BGB). Sodann darf man für einen Azubi nicht den Stundenlohn verlangen wie für einen Monteur.

Schlechte Leistung braucht man schon garnicht vergüten. Mein Rat: Per Einschreiben mit Rückschein einen bestimmten Termin nennen bis zu dem nachgebessert werden muß und androhen, einen danach einen anderen Handwerker mit der Ersatzvornahme zu beauftragen. Das allerdings würde ich nicht tun, ohne vorher Beweissicherung betrieben zu haben. Am besten einen Anwalt beauftragen, der kennt die rechtlichen Instrumente dazu (Verfahren zur Beweissicherung).

Die Solarflüssigkeit müßten man noch chemisch nachweisen können. Unbedingt Bodenprobe nehmen und dem Handwerker androhen, dass ein Sachverständiger schon nachweisen könnte, dass die Flüssigkeit in den Boden geleitet wurde.

Solange die Arbeiten nicht ordnungsgemäß und nach Bestellung ausgeführt sind hast du ein Zurückhaltungsrecht.

Fordere zur Nachbesserung binnen 14 Tagen Frist auf.

Im Falle des Zugangs einer Klageschrift müsst ihr einen Anwalt aufsuchen.

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Hi,

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Es hat sich herausgestellt, dass nachträglich ein paar Komponenten hinzugefügt wurden was den Preis erhöht hat, worüber ich nicht unverzüglich informiert wurde.

Während der Auftrags besprechen vor Ort wurden diese Konponenten nicht erwähnt, selbst dann nicht, nach dem er das Handbuch vom Pelletofen durch geschaut hatte.

Die Rechnung setzt sich wie folgt zusammen:

Arbeitsaufwand: 5355,00€

Materialaufwand: 4155,18€

Entsorgung: 350€

Anzahlung: 3500€

Offener Betrag: 7568,61€

Gesamter Betrag + Anzahlung:

11733,61€

Soweit ich informiert bin, bin ich dazu verpflichtet nur den Kostenvoranschlag + 15% zu überweisen. Da ich schon einen Anzahlung getätigt habe muss die dann noch abgezogen werden.

Das macht dann folgende Rechnung:

Kostenvoranschlag: 8442,99€

15% Überschreitung: 1266,45€

Gesamtkosten ohne Anzahlung:

9709,44€

Gesamtkosten mit Anzahlung:

5544,44€

Meine Frage ist:

Ist das rechtlich so korrekt?

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