Haftung der Ehefrau für die Schulden des Mannes bei der Bank?

3 Antworten

Nein, nur wenn sie eine Bürgschaft eingegangen wäre.

Ich habe folgende Auskunft erhalten. Für etwas was man nicht unterschrieben hat, haftet man nicht. Das ist aber schon anders, wenn man gemeinsames Eigentum (jeder 50%) hat. Sobald der eine Ehepartner dann eine Tilgung seiner persönlichen Schulden nicht mehr nachkommt, werden alle seine Sicherheiten verwertet. Die Bank wird dann versuchen, das Haus zu versteigern, zumindest den 1/2 Anteil des verschuldeten Ehepartners. Der andere Ehepartner wird dann vor die Wahl gestellt, diesen Anteil wieder zu erwerben. Ist diese Auskunft korrekt. Damit wäre doch eine indirekte Haftung vorhanden?

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@HeinRadau

@HeinRadau

Es ist natürlich richtig, das Vermögen der Person die ihre Schulden nicht zahlt (zahlen kann), wird verwertet.

Das kann eben auch dazu führen, dass die ideelle Hälfte eines Hauses zur Versteigerung kommt, wobei @Vulkanismus natürlich Recht hat, dass dies rein technisch möglich ist, aber realistisch sehr problematisch.

Die Eigentümer der Immobilie muss sich dann überlegen, was die günstigste Lösung ist. Ich denke mal unter dem Kostengesichtspunkt kann man meist mit dem Gläubiger reden und einen günstigen Vergleich erreichen.

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Soweit ist von meinen Vorantwortern alles richtig, nur versuchen manche Banken, der Ehefrau eine moralische Mitschuldverpflichtung vorzuhalten, um sie zu einer Schuldentilgung zu bewegen.

Die Frau hafte nicht, wenn sie es nicht weiß!

Wenn der Mann bei der Bank einen Kredit aufnimmt, ohne dass es die Ehefrau weiß oder will, haftet sie dann als Ehefrau der Bank dafür, dass der Mann den Kredit nicht zurückzahlt?

Ja, das ist denkbar.

Erstens haftet sie im Regelfall der Zugewinngemeinschaft etwa für einen Verbraucherkredit zur Anschaffung gemeinsamen Hausrats oder eines Familienautos.

Zweitens haftet sie bei gemeinsamem Konto natürlich auch für ihren dort eingebrachten Saldo.

Drittens kann die Bank in gemeinsamen Immobilienbesitz oder gar vorgrifflich in Erbe vollstrecken lassen.

Viertens haftet sie gesamtschuldnerisch für bestehende, gemeinsame Verpflichtungen, die mit erneuter Kreditbelastung nicht mehr bedient werden.

G imager761

Also das sind alles nur halb richtige Aussagen!

Die Frau haftet grundsätzlich nur dann, wenn sie den Vertrag mit unterschrieben hat. Von einem gemeinsamen Girokonote ist hier nicht dir Rede! Von dem Güterstand auch nicht. Und die geschichte mit dem Immobilienbesitz...es wäre nur dann möglich, wenn Immobilienbesitz vorhanden wäre und das Darlehn es Mannes über eine Zweckerklärung abgesichert wäre..wovon die Frau wiederum etwas wissen müsste...und das mit dem Erbe..ist der größte blödsinn, den ich je im Internet gelesen habe

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@Gerino

Eine Bank kann vorgriflich ins Erbe vorllstrecken lassen....=> was soll die Bank denn noch alles können? Auch noch ins Erbe der Kinder und Kindeskinder vollstrecken lassen? Im Kreditvertrag ist genau geregelt, wie der Kredit abgesichert ist. Darüberhinaus besitzt die Bank grundsätzlich ein sogenanntes AGB-Pfandrecht..nicht mehr und nicht weniger! Was für ein Blödsinnn ey

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