Gültigkeit von Verlusttöpfen

2 Antworten

Da bei Bank B einiges an Gewinnen aufgelaufen ist, lässt sich das doch noch dieses Jahr mit dem Verlusttopf von Bank A verrechnen, right? So hat es mir jedenfalls Bank B erklärt. Dann bekäme ich die zuviel gezahlte Abgeltungssteuer direkt und ohne Umwege zurück.

Einen schönen 3. Advent und herzlichen Dank an Alle!

Die drei Jahre sind Unsinn. Verlusttöpfe gelten unbefristet.

Wenn Du nun die Verlusttöpfe bescheinigen läßt (Deadline für den Antrag bei der Bank ist der 15.12.), dann kannst Du erst im Folgejahr mit der Einkommensteuererklärung Verrechnungen gegen Gewinne durchführen lassen. Verbleibende Verluste müßten dann wieder ein weiteres Jahr auf die Verrechnung warten.

Ich würde daher vorschlagen, daß Du bei der Bank A in das Depot einen Anteil eines Fonds ohne Ausgabeaufschlag oder mit geringem Ausgabeaufschlag kaufst (oder kann auch eine einzelne Aktie sein). Dann überträgst Du das Depot komplett mit den Verlusttöpfen auf die neue Bank B. So finden die Verrechnungen von Gewinnen mit Verlusten unmittelbar statt.

Berechnung Nichtabnahmeentschädigung Berücksichtigung Tilgungssatzwechsel

Guten Tag,

Wir haben unser Forwarddarlehen nicht abgenommen, weil wir unser Haus verkauft haben. Nun streiten wir uns mit der Bank über die Höhe der Nichtabnahmeentschädigung. Die Bank zieht momentan alle Register und behält die Auszahlungen aus einem anderen Immobiliendarlehen für eine Eigentumswohnung zurück, solange wir die Entschädigung aus dem Forwarddarlehen für das Haus nicht anerkennen. Das bringt uns in große finanzielle Schwierigkeiten, da wir den Bauträger unserer ETW nicht bezahlen können. Wir streiten uns um den vertraglich vereinbarten Tilgungssatzwechsel. Es wurden zu den Sondertilgungen auch Vereinbarungen zum Tilgungsatzwechsel getroffen. Es bestand vertraglich die Möglichkeit den Tilgungssatz auf bis zu 5% zu erhöhen, wir hatten im Vertrag erstmal 2,5 % vereinbart und hätten diese Möglichkeit garantiert irgendwann genutzt, deshalb wollten wir sie ja auch unbedingt im Vertrag haben. Die Bank hat die Entschädigung lt. Verbraucherzenztrale korrekt berechnet, außer eben die Geschichte mit dem Tilgungssatz. Sondertilgungen wurden berücksichtigt, Tilgungssatzerhöhungen nicht. Die Bank sagt, dass muss sie gemäß dem Urteil zur Berechng. Entsch. nicht tun und es gäbe auch keinerlei Gerichtsurteile in denen es dazu eine Aussage gibt. Somit sieht sie die Berechnung als korrekt an und will das wir zahlen. Laut Verbraucherzentrale könnten wir eventuell auch ganz den Vertrag widerrufen, da die Widerrufsbelehrung nicht fett gedruckt war und so irgendwo mitten drin stand, also eher unauffällig. Wenn wir der Bank jetzt damit kommen, lässt die uns verhungern. Selbst eine Anwältin meinte, das dies schwierig werden könnte, weil die Bank sich so sturr verhält und sie konnte nicht sicher stellen, dass wir zumindest erstmal wieder Geld für die ETW bekommen. Allerdings sah sie bezgl. des Tilgungssatzwechsels uns im Recht. Die Beratung war kostenlos, bei Mandatsübernahme wird das teuer, sie will nach Erfolg bezahlt werden, also 2000,-Euro netto wenn kein Erfolg, 4000,. Euro bei Erfolg. Kann uns jemand hier im Forum helfen ? Gibt es irgendwelche Literatur zum geschilderten Problem Tilgungssatzwechsel bei Berechng. Nichtabnahmeentschädigung. ??? Oder sogar Urteile ??? Wir sind sehr verzweifelt........

MfG Familie Wilke

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