Abzug von Ordergebühren und Finanzierungsgebühren im Gewinn- und Verlustfall?

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2 Antworten

 Fragen an euch (bitte nur die antworten, die sich sicher sind, bestenfalls Erfahrungen haben):

Du bist hier bei "finanzfrage.net" und nicht bei "gutefrage.net" Hier antworten (von wenigen Ausnahmen abgesehen) nur Leute, die Wissen wovon sie schreiben, was nicht heißt, dass man sich im Einzelfall mal irren kann.

Davon abgesehen, habe ich 1. Ahnung, 2. Erfahrungen.

@Impact und @LittleArrow haben vollkommen Recht.

Der Gewinn berechnet sich aus Veräuerungserlös (einschließlich abgezogener Veräußerungskosten)-Anschaffungskosten (inkl. Anschaffungsnebenkosten).

Die Kosten derKontoführung, wie auch die Zinsen für ggf. genutztes Fremdkapital sind durch den Sparerfreibetrag abgegolten.

Wenn man das anders haben will, muss es:

1. um namhafte Summen gehen (deutlich über 10.000,- Euro Jahreserträge)

2. man einen vernünftigen Steuerberater beschäftigen, der das regelt.

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Kommentar von steko170981
05.08.2017, 21:08

Danke erst einmal für die Antwort.

D.h. im Beispiel Verlustvortrag wird die Summe aus dem Kursverlust + Ordergebühren gebildet. Nicht aber zuzüglich der Haltekosten, da diese bereits im Sparerfreibetrag (1.602 für Ehegatten) abgegolten sind. 

Habe ich euch richtig verstanden?

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Finanzierungskosten sind (theoretisch) Werbungskosten und daher beim Privatanleger mit dem Sparerpauschbetrag von € 801 abgegolten.

Kauf- und Verkaufskosten(-provisionen) werden als Anschaffungs- und Verkaufsnebenkosten bei der Gewinnermittlung gewinnmindernd berücksichtigt.

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