Abgeltungssteuer. Wie lange bleibt der Verlust aus Aktien im Verrechnungstopf?

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Dieser nicht verrechnete Verlust bleibt solange bestehen, bis er mit einem realisierten Gewinnn verrechnet werden kann. Die Kursgewinne werden erst verrechnet, dann fallen sie in den Freistellungsauftrag und dann erst werden sie steuerpflichtig.

Depotübertrag - Erbschaft, Schenkung, Gläubigerwechsel, Steuer, Kaptialertragssteuer etc.

Hallo Experten. Mein Vater hat nach dem Tod meiner Mutter ihr Aktiendepot geerbt. Er möchte dieses Depot nun auf mich übertragen, weil er selbst krank ist. Im Depot sind nur DAX-Werte u Bank-Zertifikate, die alle vor 2009 gekauft wurden. Ich frage mal hier, weil ich von der Bank u dem Steuerberater viel gehört habe u am Ende nun doch nicht weiß, was Sache ist. Wenn ich von der Bank (ich habe dort auch ein Konto) die Aktien im Depot meines Vaters auf mein Depot abziehen lasse, was passiert dann steuerrechtlich? Offensichtlich ist dies ein Depotübertrag mit Gläubigerwechsel. Grundsätzlich würde dies also wie ein Verkauf der Aktien behandelt (Veräußerungsfiktion). Aber weil die Aktien so alt sind, ist es nicht steuerpflichtig? Die Aktien scheinen im Moment auch alle weniger wert zu sein als sie es beim Kauf waren (Veräußerungsverlust?). Fällt Kapitalertragssteuer/Abgeltungssteuer nur bei Veräußerungsgewinnen an? Wird das ganze zudem automatisch als Schenkung betrachtet u es fällt Schenkungssteuer an? Od ist es entweder Verkauf (von Vater an Sohn) oder Schenkung, je nachdem wie mans gerne hätte? Möglich wäre auch noch, dass die Bank das Aktiendepot meiner Mutter in einem Erbengemeinschaftskonto (mein Vater u ich) führt, da ich aus steuerlichen Gründen notariell meine Pflichtteil am Erbe meiner Mutter beansprucht habe. Wäre es dann ein Übertrag ohne Gläubigerwechsel? Danke!

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Fragen zur Verrechnung des Verlustvortrages mit Gewinntopf bei der Depotbank.

Hatte schon mal eine Frage zu dem Thema gestellt:

http://www.finanzfrage.net/frage/koennen-aktienverluste-mit-finanzamt-verlustvortrag-statt-mit-verlusttopf-d-bank--verrechnet-werden

Habe es so gemacht, wie damals erarbeitet und hat bisher auch gut geklappt:
Aktien von Bank A auf anderes Depot bei der Bank B umgebucht.
Aktien bei Bank B verkauft.
Bank B hat die Kapitalertragssteuer und den Solidaritätszuschlag auf die erzielten Gewinne an das Finanzamt abgeführt.
Verlusttopf bei Bank A blieb unangetastet.

Wie gehts nun weiter? Als nächstes steht die Steuererklärung an.

Mein Plan ist nun als nächstes, dass ich die Einkommenssteuererklärung (KAP) mache und dem FA alle relevanten Kauf-/Umbuchungs- und Verkaufbelege einreiche. Ich hoffe dann, daß mir das FA die von der Bank B abgezogene Kap.ertragssteuer und Soli.zuschlag mit meinem Verlustvortrag verrechnet und mir diese Steuern wieder erstattet und den Verlustvortrag entsprechend verringert bzw. auf 0 setzt? (Die Gewinne dürften den Verlustvortrag überschritten haben).

Was mir noch völlig unklar ist: Die Bank B hat beim Verkauf der Aktien den Topf "Berechnungsgrundlage der gezahlten Steuern" um die Höhe des Aktiengewinns automatisch erhöht. Irgendwie müsste die Bank B diesen Topf ja entsprechend verringern, sonst würden mir ja beim nächsten Verlust-Trade bei der Bank B die Steuern von der Bank B wieder erstattet? (wäre dann ja praktisch eine doppelte Steuererstattung?)
Teilt das FA der Bank B mit, daß es diesen Topf entsprechend verringern muß oder muß ich der Bank B selbst irgendwie Bescheid geben?

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