Großen Bargeldbetrag auf eigenes Konto einzahlen problematisch?

5 Antworten

Was für Probleme erwartest Du? Bei Bareinzahlung von mehr als 15.000 Euro muss man sich durch Vorlage des Ausweises identifizieren. Mehr nicht.

Ob die zuständige Abteilung der Bank dann Meldung wegen Geldwäscheverdacht erstattet ist natürlich schwer abschätzbar, kommt aber weit seltener vor als daß die Bankkunden befürchten.

Allerdings lustig ist die Story schon. Eine Aktion Eichhörnchen soll zu Barersparnissen in fünfstelliger Höhe geführt haben. Wenn jemals diese Sache dem Finanzamt zur Kenntnis kommt halten sich die Beamten den Bauch vor Lachen.

ich habe vor meinem Studium eine Ausbildung absolviert und danach mehrere Jahre gearbeitet.

Wenn ich mir Deine früheren Fragen ansehe, dann komme ich ins Grübeln, bei welchen Sachverhalten mir oder anderen Märchen aufgetischt wurden, z. B. Wohngeld, Auswandern. Dein Steuerbescheid von 2016 zeigt nicht dieses Sparpotential.

So ist es offenbar auch bei obigem Sachverhalt. Plötzlich soll ein mittlerer(!) fünfstelliger Betrag eingezahlt werden. Welcher Sachverhalt ist neu eingetreten, dass dies gerade jetzt passieren soll und dies nicht schon bei einem niedrigen fünfstelligen Betrag hätte erfolgen können?

Ohne große Al-Capone oder El Chapo-Fantasien: Nein. Du hast nichts zu befürchten. Du hast gespart und eine 5-stellige einmalige Einzahlung (ist unerheblich!) dürfte keine Meldung wegen dem Geldwäschegesetz nach sich ziehen. Du musst zwar deinen Ausweis vorlegen, aber das ist ja in Ordnung, und solange du nicht jede Woche 50.000 € einzahlst oder jeden Monat, wird auch keine Untersuchung eingeleitet. Wenn du allerdings nur wenige hundert oder nur 1000-2000 € im Monat als Einkommen hast und dann 1 Million € einzahlst, dann wird näher geprüft.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Was möchtest Du wissen?