Darf die Bank die Annahme hoher Bargeldbeträge in 500-€-Scheinen verweigern?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich schließe mich wfvbinder hinsichtlich der Annahme an. Rechtlich ist das kein Problem.

Aus organisatorischen Gründen empfehle ich jedoch, die Postbankfiliale bereits vor der Einzahlung zu kontaktieren. 

Es sollte im Vorfeld abgesprochen werden, dass die Übergabe des Geldes in einem diskreten Raum erfolgt und nicht direkt am Postschalter. Der Einzahlungsvorgang wird einige Zeit in Anspruch nehmen, da das Geld gezählt und auf Echtheit geprüft werden muss.

Darüber hinaus benötigt auch die Bankfiliale einen gewissen organisatorischen Vorlauf. Nicht alle Filialen sind auf die Annahme eines Geldbetrages in dieser Höhe vorbereitet. So gibt es z. B. Höchstversicherungssummen für in den Filialen befindliches Bargeld. Diese müssen dann unter Umständen erhöht und eine zusätzliche Tour des Geldtransportunternehmens angefordert werden.

Es ist also für beide Seiten hilfreich, ein paar Tage vor der Einzahlung mit der betroffenen Filiale zu sprechen.

Für die Auszahlung gilt natürlich ähnliches. Auch hier sollte eine diskrete Übergabe vorab geklärt sein.

Viele Grüße

Roland Möller

Da die Ausgabe von 500,- € - Scheinen erst Ende 2018 eingestellt wird, muss die Bank diese als gesetzliche Zahlungsmittel annehmen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/500-euro-schein-wird-abgeschafft-a-1090894.html

Ich sehe eher ein Problem bei der hohen Summe. Das wird nicht alle Tage vorkommen, dass jemand so viel bar einzahlt, weshalb die Bank informiert und vorbereitet sein sollte. -Darum mein Tipp: Kontaktiere die Filiale, in der Du einzahlen möchtest und hole Dir deren Okay.

Die Postbank schreibt dazu:

Gibt es bei der Bareinzahlung in den Post- bzw. Postbankfilialen eine Höchstgrenze?

Ja, Einzahlung sowie Auszahlung sind in kleinen Postfilialen auf 1.500 Euro begrenzt. (...)

In einigen Postbank-Filialen sind höhere Einzahlungen möglich. Nutzen Sie unsere  Filialsuche im Internet, können Sie hier eine spezielle Suchoption dazu auswählen.

https://antworten.postbank.de/frage/gibt-es-bei-der-bareinzahlung-in-den-post-bzw-postbankfilialen-eine-ho-59066.html

Ich habe schon einmal 15.000 € ohne Voranmeldung eingezahlt. Es gab kein Problem.

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@Neuerdings

Dann gehört diese Filiale anscheinend zu denen, die auch auf die Annahme und Auszahlung größerer Beträge eingestellt sind (automatischer Kassentresor etc.)

Vorher nachzufragen, ob eine Einzahlung in dieser Höhe ohne Probleme möglich ist, kann aber trotzdem nicht schaden.

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Erbschaftunterschlagung?

Hallo,

mein Vater war mit seinen beiden Schwestern in einer Erbengemeinschaft in der sich deren Elternhaus befand. Mein Vater ist allerdings vor zwei Jahren verstorben und bei seinen Eltern im Grab beigesetzt. Nun kam es ende letzten Jahres zum Verkauf dieses Hauses nach dem meine beiden Tanten sich nach Möglichkeiten erkundigt hatten wie sie uns umgehen könnten, und wohl scheiterten, hatten sie uns (meinem Bruder und mir) eine Auflistung von unserem Erbe gegeben. Aus dieser Auflistung ging hervor das die beiden Schwestern angeblich reichlich Bar Geschenke und Benzin Geld ... naja sie ließen sich jeden Anruf und jede fahrt zu meinem Vater bezahlen in dem sie sich das Geld von seinem Anteil vom Konto nahmen. und das obwohl mein Bruder und ich ihnen genau für diese Dinge je 1000€ überwiesen hatten.

Nun wurde uns offenbart das wir noch einen Betrag X geerbt hätten, also Verkauften wir das Haus und das Geld ging auf das Erbengemeinschafts Konto dessen Verwaltung unsere Tante hatte. Nach dem Verkauf hat sich Tante aber Tod gestellt und nichts mehr von sich hören lassen. nach einer ganzen weile dann haben mein Bruder und ich das Konto von dem sie bis dato auch verfügt hat sperren lassen. Es hat gewirkt und Tante reagierte und präsentierte uns in einer Unverschämt Arroganten weise das sie sich von unserem Erbe 2500€ für Grabpflege einbehält obwohl wir ebenso das Grab Pflegen und weitere 500€ Verwaltungskosten sowie 50€ für Telefonate mit einem Vertragspartner meines Vaters, die allerdings nie stattgefunden hatten. und weitere 50€ im voraus für evt. anfallende Sanierungen am Grab. Nachdem wir gegen diese Abrechnung Widersprochen hatten forderte sie die Unverzügliche Umbettung unseres Vaters vom Grab seiner Eltern auf unsere Kosten und Rückwirkende Grabpflege kosten von der Beisetzung bis zur Umbettung.

Frage: Ist das eine Erbschaftsunterschlagung? Frage: Darf sie Grabpflege kosten geltend machen obwohl wir sie nicht Beauftragt hatten und selbst ebenso gepflegt haben? Frage: kann sie als Grabnutzungs berechtigte die Umbettung und Störung der Toten ruhe verlangen obwohl es der Wille meiner Tanten und angeblich auch meines Vaters war das er dort beigesetzt wurde?

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