gibt es für Rentner die nun Steuernachzahlung erwartet eine Sonderregelung vom Finanzamt?

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Ich habe gestern (gestehe es war die "Bild") gelesen, daß keine Sonderreglung für die Rentner geplant ist, da dies verfassungsrechltich nicht gehe. Man könne nicht den Rentner an sich zu zahlende Steuern schenken und andere Steuerpflichtige in die Pflicht nehmen. Die Rentner, die seit 2005 zu Unrecht keine Steuererklärung abgegeben haben, werden nachzahlen müssen. Stundungen sind aber vielleicht möglich.

hierzu fand ich folgenden Kommentar im Internet: Rentenbesteuerung: Keine Sonderregelung bei Nachzahlungen

[04.08.2009] Die Bundesregierung will für Rentner bei fälligen Steuernachzahlungen keine Sonderregelungen erlassen. Es gebe keine Anweisungen über Erlasse oder Stundungen mit gesonderten Regelungen für Rentner, sagte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums am Montag in Berlin.

erst einmal wird die Steuernachzahlung nur etwa 5 Millionen Rentner (von ca. 20 Millionen) also etwa jeder 4 ´ten betreffen. Rundungen wird es nicht geben Steuernachzahlungen werden Cent genau ermittelt und gestellt. Ratenzahlungen auf Steuernachzahlungen sind unüblich und mir auch nicht bekannt und auch ganz sicher von der Höhe des Betrages abhängig. Wenn überhaupt,ist es auch nur bei der Zahlung von Orts .- und Zeitüblichen Zinsen auf den Nachzahlungsbetrag möglich. Ein Darlehen über die Hausbank wird auf jeden Fall günstiger wenn man nun wirklich nicht in der Lage ist die Nachzahlung zu leisten.

Die Zahl 5 Millionen ist weit überzogen, bereits mit Schreiben vom 16.3.2006 teilte mir die damalige Parlamentarische Staatssekretärin mit, rund 2 Mio Rentnerhaushalte sind steuerlich erfasst, 12,2 Mio . Rentnerhaushalte aber nicht, " wovon letztlich aber nur rund 1,3 Mio im Veranlagungszeitraum 2005 erstmals steuerbelastet sein werden". Habe mich auch in dieser Frage auch bei der Nachfolgerin Nicolette Kressel, in Ver- bindung gesetzt, nachzulesen in www.abgeordnetenwatch.de.

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Vermietung an Angehörige (Rentner mit Zweitwohnsitz)

Hallo liebe Community,

ich habe mir eine kleine Eigentumswohnung gekauft und möchte diese nun an Angehörige vermieten. Folgende Fragen: 1. Zunächst hatte ich nur einen Elternteil als Mieter eingeplant, aber da meine Eltern bereits Rentner sind, wäre es sicherlich besser beide in den Mietvertrag aufzunehmen, da das Finanzamt ansonsten anzweifeln könnte, ob die Miete von einer geringen Rente bestritten werden kann, oder? 2. Meine Eltern hätten dort Ihren Zweitwohnsitz und würden natürlich auch die Zweitwohnsitzsteuer bezahlen (ca. 100km Entfernung zum Erstwohnsitz). Könnte dies als Liebhaberei angesehen, werden? 3. Da die ersten Monate noch kein Dauerauftrag bestand ist die Miete die ersten beiden Monate leicht verspätet bei mir eingetroffen. Problematisch? Einen korrekten Mietvertrag haben wir, den ich auch mit der Steurerklärung einreichen werde (mit ortsüblicher Vergleichsmiete, Nebenkosten, Kaution etc.). 4. Ich habe die Küche erneut und überlege auch einige Möbel (Einbauschrank, Bett etc.) einzurichten. Diese Möbel treffen jetzt erst nach Beginn des Mietvertrags ein (lange Lieferdauer etc.). Ist dies für das Finanzamt ein Problem? Ich bin mir bewußt, dass ich diese Anschaffungskosten dann erst im folgenden Steuerjahr (entsprechend Afa) gelten machen kann, da die Rechnung nicht mehr auf das alte Steuerjahr ausgestellt ist.

Vielleicht finden sich ja ein paar Steuerprofis hier oder Leute die ebenfalls an Angehörige vermietet haben und können weiterhelfen. Freue mich auf eure Antworten! Danke vorab!

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Expio Finanz Limited, Zinsen Ratenzahlung Kündigung und dann Kontopfändung und Vermögensauskunft.

Hallo,

ich habe ein Paar grundsätzliche Fragen bezüglich Verzugszinsenberechnung und Modalitäten einer Ratenzahlunsvereinbarung.

Konkret geht es um folgenden Sachverhalt:

Ich erhielt das erste mal am 05.02.2013 von der Firma Expio Finanz Limited ein Schreiben wo es um einen Forderungskauf der Firma Tele Hansa GmbH ging.

Auf einige Mahnungen folgte letztes Jahr ein Schreiben von der Expio Finanz Limited mit einer Kopie des Mahnbescheides der gegen mich erlassen werden sollte.

Punkt ein Monat später kam ein Gelber Brief vom Amtsgericht. Nach einem Beratungsgespräch mit meinem Anwalt legte ich Widerspruch ein. Es folgte wie mein Anwalt es nannte ein Schriftliches Vorverfahren und dann eben eine mündliche Verhandlung zu der ich persönlich geladen war. Am 19.01.2015 wurde mir ein Urteil zugestellt. In diesem wird der Anspruch der Gegenseite als begründet dargestellt. Sprich ich habe verloren. Mein Anwalt riet mir von einem weiteren Widerspruch und nächster Instanz ab, da es seiner Meinung nach nur noch weitere Kosten für mich verursachen würde.

Ich habe daraufhin mit der Firma Expio Finanz Limited eine Ratenzahlung vereinbart. Am 15.02.2015 und am 15.03.2015 konnte ich meine Raten auch pünktlich zahlen. Aufgrund eines Engpasses und hohen Kosten im privaten Bereich war mir eine Zahlung der Rate am 15.04.2015 und am 15.05.2015 nicht möglich.

Die Expio Finanz mahnte mich daraufhin. Und Kündigte mit einem Schreiben vom 26.05.2015 die getroffene Ratenzahlungsvereinbarung und erwartet den Ausgleich des gesamten Betrags bis zum 05.06.2015, sonst wollen Sie mein Konto pfänden und von mir eine Vermögensauskunft einholen. Das kann ich aber leider nicht auf einmal bezahlen.

Meine Frage ist nun, können Sie so einfach die Ratenzahlungsvereinbarung kündigen, obwohl ich ja zahlungswillig bin und auch bereits Raten gezahlt habe. Auf meinen Bitte nach einer Stundung, weil ich viele andere Rechnungen bezahlen musste haben Sie sich nicht eingelassen.

Auch berechnen Sie weiterhin Verzugszinsen auf die verbleibende Hauptforderung. Dürfen Sie dieses, ich habe doch bereits angefangen zu zahlen. Ich dachte sobald ich anfange Raten zu zahlen, bin ich nicht mehr im Verzug. Bitte um Hilfe.

Gruß Thomas

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Kleinunternehmer- Steuererklärung seit fast 3 Jahren nicht gemacht! Was nun?

Hallo,

ich hoffe Ihr könnt mir helfen, da ich mich schon seit Tagen mit einer Frage beschäftige, die mir inzwischen wirklich Bauchschmerzen bereitet.

Neben meinem Studium bin ich seit Ende 2009 als Kleinunternehmer tätig. Seitdem habe ich jährlich immer etwa 10.000- 11.000 Euro verdient. (2009 etwas 3.000) Im Finanzamt sagte man mir damals für 2009 müsse ich keine Steuererklärung machen, weil es unmöglich ist, über den gesetzlichen Freibetrag zu kommen Nach meinem Umzug Anfang 2010 habe ich vergessen mich umzumelden.

Das ganze ist mir natürlich schon früher aufgefallen, aber ich konnte mich einfach nicht überwinden das ganze anzugehen. Jetzt habe ich fürchterliche Angst in einer riesen Blase zu leben, die platzen wird, sobald ich den Weg zum Einwohnermeldeamt oder Finanzamt unternehme. Ich habe viele Horrorstorys über Mahngebühren bzgl. der späten Ummeldung gelesen, ganz zu schweigen von dem, was mich bei dem Finanzamt erwarten wird.

Muss ich jetzt nachträglich für die Jahre Lohnsteuer und IHK Gebühren bezahlen?

Bin ich womöglich zwangsabgemeldet worden? Ich hatte einmal einen Anruf vom Finanzamt, wo mir ein Mann auf die MB sprach, dass er mich postalisch nicht mehr erreichen könnte. Ich habe mehrmals erfolglos zurückgerufen und auch eine Email geschrieben, was ich natürlich nicht beweisen kann.

Ich möchte das ganze nicht mehr weiter vor mir herschieben, um endlich wieder Stabilität zu erhalten und dieses schlimme Bauchweh loszuwerden. Habe aber auch riesen Angst vor Irren Nachzahlungen, die ich im Moment einfach nicht stemmen könnte.

Macht es Sinn zu einem Steuerberater zu gehen? Wird man im Einwohnermeldeamt wissen, dass ich solange nicht mehr an der Adresse wohne?- Informiert das Finanzamt die andere Behörde. Die Stadt(Düsseldorf) hat sich nicht verändert, nur eine andere Straße.

Ich hoffe Ihr könnt mir helfen, momentan sehe ich alles nur noch wie einen großen Scherbenhaufen und weiß nicht, wie ich da rauskommen soll.

Vielen Dank im Voraus

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Finanzamt überweist Steuerrückzahlung auf falsches Konto, Rückholen möglich?

Hallo,

ich brauche dringend euren Rat! Kurz zu mir: ich lebe seit 09/15 in Trennung. Er ist in Steuerklasse III, ich in V. In unserer Ehe haben wir einiges an Schulden angehäuft, die aufgrund fehlender Bonität seinerseits auf meinen Namen laufen. Ich war bei der Schuldnerberatung und konnte mit der Sparkasse und der Commerzbank einen Vergleich schließen, so dass ich monatlich die Schulden tilge.

Wie jedes Jahr habe ich auch in diesem Jahr unsere Einkommenssteuererklärung ausgefüllt da wir die Steuerklassen erst nach der Scheidung ändern wollen. Ich habe meine neue Kontoverbindung angegeben. Am 06.07.kam der Steuerbescheid: 1615€. Allerdings stand in dem Bescheid, dass der Betrag auf das gekündigte Konto bei der Sparkasse überwiesen wird. Am selben Tag habe ich beim Finanzamt angerufen und Ihnen mitgeteilt, dass sie die Bankverbindung aus den alten Steuerbescheiden einfach übernommen haben. Die Dame am Telefon sagte, sie würde sich darum kümmern und veranlassen, dass die Zahlung nun auf das richtige, von mir angegebenen Konto überwiesen wird. 2 Wochen sollte ich mich gedulden.

Heute bekomme ich Post von der Sparkasse. Das eingegangen Geld wurde einkassiert auf mein Schuldenkonto oder wo auch immer meine Raten monatlich eingehen. Laut Finanzamt ist das zwar dumm gelaufen, aber ich sollte mich mal nicht so haben, immerhin sei die Restschuld dann ja weniger... Mag ja sein, aber ich habe eine Vereinbarung mit der Sparkasse getroffen und ich bin nicht entmündigt worden, das Konto bei der Sparkasse wurde gekündigt und ich denke dass sie keine Verfügbarkeit mehr über mich haben.

Ich möchte in Widerspruch gehen weil ich dringend darauf angewiesen bin. Habe ich irgendeine Chance?

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