Kann man den Arbeitgeber bitten Abgaben höher zu berechnen um Nachzahlungen zu vermeiden?

hallo,

hab die Frag ein ähnlicher Form schon versucht zu stellen, jetzt eben noch mal anders:

Der Arbeitgeber führt Steuern, Sozialbeiträge und eben auch den Solizuschlag ab. Normalerweise hat der AG dafür eine eigene Abteilung oder aber er gibt die Aufgabe an ein Steuerbüro o.ä. weiter.

Im vorliegenden Fall wurden die Steuererklärungen für 2014 - 2017 eingereicht. Jedesmal wurde eine Nachzahlung des Solidaritätszuschlages fällig, etwa 30 €. Da keine Steuer ertsattet werden konnte, lief die Berechnung immer auf eine Nachzahlung hinaus.

Meine Frage: Kann man den Arbeitgeber / das Steuerbüro nicht dazu zwingen, den Beitrag zur Vermeidung von Nachzahlungen auch entsprechend korrekt zu berechnen? Da gibt es doch Sätze, die bei einem bestimmten Steuersatz und der angegebenen Steuermerkmale angesetzt werden müssen?

Im vorliegenden Fall wurde die Steuer korrekt berechnet (bis auf ca. 1- 2 €, also keine Erstattung), aber der Solidaritätszuschlag viel zu niedrig angesetzt. Das Finanzamt kam bereits auf einen höheren Beitrag NACH Abzug aller absetzbaren und abzugsfähigen Beiträge.

Also, darf man das vom Arbeitgeber verlangen, dass er, wenn er schon die Steuer richtig berechnet, auch den Solibeitrag richtig abführt? Wäre wirklich dankbar für eine Antwort!

arbeitsrecht Steuererklärung Steuererstattung Steuerrecht Solidaritätszuschlag Steuernachzahlung
4 Antworten
Rückwirkend Gewerbe anmlden und steuern bezahlen?

Hallo,

ich bin seid zwei Jahren selbstständig tätig. Um genau zu sein habe ich einen Kanal auf youtube. Am anfang hatte ich nicht viel verdient. Ich denke ich war im Jahr 2016 unter der 8.000 marke. In 2017 war es dann aber um einiges mehr und ich müsste auf jeden Fall ordentlich steuern nachzahlen. Momentan verdiene ich noch mal ein wenig mehr als 2017 und mache monatlich schätzungsweise 4-6 tausend im Monat. Nun habe ich aus eigener Dummheit, das ist mir bewusst und auch nicht die Frage hier, während der Zeit weder ein Gewerbe angemeldet noch Steuern bezahlt was ich dann jetzt machen möchte. Ich hatte bisher keine Mahunung gehabt oder dergleichen insofern hoffe ich dass das nicht als Steuerhinterziehung gilt wenn ich nun selbstständig alles anmelde. Ich denke aber, dass da ordentliche Strafen auf mich zukommen werden. Kann jemand abschätzen in welcher Höhe sie liegen werden?
Die Steuernachzahlug selbst dürfte kein Problem sein da ich während dieser Zeit genügend Geld zurücklegte um Steuern bezahlen zu können. Ich fürchte mich nur, dass die Strafe vielleicht sehr hoch wird? Und wie mache ich das, erstmal Gewerbe anmelden oder welche andren Schritte?
Auch würde ich gerne issen wie viel zeit der Prozess in anspruch nehmen wird. Ich müsste eine neue Wohung mieten mit einem Studioraum da es hier zu eng wird und ich würde es gerne bald machen, bevor ich das alles jedoch abgewickelt habe und meine Bescheinigungen vom Steuerbreater etc. have denke ich nicht, dass mir irgendjemand eine Wohnfläche vermieten wird.

Gewerbe Gewerbeanmeldung Steuern Steuernachforderung Steuernachzahlung
6 Antworten
Riester-Rente kündigen - Rechnung zurückzuzahlende Steuern?

Hallo,

ich möchte meine im Jahr 2009 abgeschlossene Riester Reform-Rente kündigen. Habe nebenher eine betriebliche Altersvorsorge in welche auch meine vermögenswirksamen Leistungen einfließen und bin damit ganz zufrieden. Mir ist durchaus bewusst das ich besser damit fahren würde den Vertrag beitragsfrei zu stellen, für eine Wohnriester zu nutzen oder den Vertrag eventuell zu verkaufen.

Ich möchte ihn aber aufgrund meiner Lebenssituation kündigen.

Habe schonmal nachgefragt, mein Guthaben würde circa 4070€ betragen, wovon dann noch ca 650€ Zulagen und 98€ Storno-Gebühren abgezogen werden. Der Rückkaufswert ist mir also bewusst.

Was mir noch nicht klar ist ist folgendes:

  1. Wird der zu erwartende Rückkaufswert noch versteuert?
  2. Ich habe insgesamt 2 x 480 Euro in meiner Steuererklärung unter Werbungskosten eingetragen.Wie verhält sich das mit diesen Beträgen? Ich gehe davon aus das ich diese Beträge - welche ich ja wahrscheinlich anteilig zurückbekommen habe - zurückzahlen muss. Kann mir irgendjemand sagen wie hoch dieser Betrag ungefähr sein wird? In meinen Steuerbescheiden finde ich nicht den Betrag den ich quasi "zurückbekommen" habe.
  3. Wird dieser Betrag - den ich in Steuererklärungen geltend gemacht habe - direkt vom Finanzamt abgezogen, muss ich dafür in der nächsten Steuererklärung für das Jahr 2018 was beachten oder muss ich mich bei denen melden?

Ich wäre sehr dankbar für eure Ratschläge und Erfahrungswerte.

Liebe Grüße

Riesterrente Finanzamt Kündigung Riester Steuererklärung Steuern Steuernachzahlung
2 Antworten
Lohnt sich bei mir ein Mini-Job mehr als mein Teilzeit-Job mit 20 Stunden?

Hallo zusammen,

mein Mann arbeitet Vollzeit (Lohnsteuerklasse 3) und ich Teilzeit mit 20 Stunden (Lohnsteuerklasse 5) Er verdient Brutto das 3-4 fache von meinem Bruttogehalt. Dazu habe ich natürlich bei Lohnsteuerklasse 5 monatlich einige Abzüge und wir müssen nun trotzdem für 2014 eine hohe Summe nachzahlen, sowie gleichermaßen eine hohe Summe vorauszahlen für 2015, sowie in 2015 quartalsmäßig Vorauszahlungen für 2015 leisten.

Zum einen habe ich mir überlegt, die Lohnsteuerklassen auf 4/4 oder 4/4 mit Faktor zu wechseln. Somit hätten wir zwar die monatliche Einbußen, aber dafür nicht alles auf einen Schlag per Nachzahlung / Vorauszahlung!

Dann wiederum überlege ich mir, ob es sich für mich überhaut noch lohnt auf Steuerkarte zu arbeiten, oder doch lieber einen Mini-Job anzunehmen. Denn mein geringer Netto-Lohn, abzüglich Fahrtkosten, abzgl. unserer Nachzahlung auf den Monat verteilt, kommt das Ganze unterm Strich so etwa einem Minijob-Gehalt gleich, nur das ich somit weniger Stunden arbeiten müsste und mehr Zeit für unser Kind hätte.

Ich sehe das in etwa so, dass ich 10 Stunden pro Woche für den Staat arbeiten gehe.

Mir ist schon klar, dass ich somit auch in die RV, AV, KV und sonstige Dinge einbezahle. Allerdings bin ich doch eigentlich durch unsere Heirat auch familienversichert, eine zusätzliche Rentenversicherung habe ich sowieso. Jetzt meine Fragen:

Wenn wir nun doch zum Dezember unsere Steuerklassen wechseln würden, käme uns dies zu Gute?

Und sollten wir uns nun doch beispielsweise im 1. Quartal 2016 für die Lösung Mini-Job entscheiden, bleiben dann auch weiterhin die Vorauszahlungsansprüche des Finanzamtes bestehen?

Würden wir nochmals zur Steuer veranlagt werden, wenn mein Mann Lohnsteuer 3 behält und ich Mini-Jobe und meine Abgaben an die Knappschaft leiste?

Ich glaube ich habe das Ganze etwas verkompliziert, hoffe aber dennoch das mir jemand zeitnah helfen kann.

Zaubermaus29Trier

Steuerklasse Mini-Job Steuernachzahlung
5 Antworten
Hohe Nachzahlung statt Rückerstattung aufgrund Nichtanerkennung der doppelten Haushaltsführung

Hallo, ich bin Frühpensionär und arbeite seit 2007 Teilzeit bei DHL. Nahe des Arbeitsplatzes habe ich seit 20 Jahren eine Wohnung habe mich aber vor Jahren entschieden, bei meinem Bruder, knapp 600 km entfernt, meinen Lebensmittelpkt zu begründen und bin dort auch mit Hauptwohnsitz gemeldet. Lange Zeit dachte ich, nicht Einkommenssteuererklärungspflichtig zu sein, was genährt wurde, da das FA mir auch nie eine persönliche Steuernummer mitgeteilt hat. Aus gesundheitlichen Gründen kam mir das damals sehr entgegen, weil mich die Steuererklärungen immer extrem belastet haben. Nun erhielt ich Post vom FA am Hauptwohnsitz, ich sollte die St-Erklärungen für 07, 08, 09, 10, 11, 12 und 13 einreichen in einer Frist von 10 Tagen. Aufgrund meines Anrufes stellte man dort die Unzuständigkeit fest und leitete mich an das FA Kempen, was mich kurz darauf in gleicher Weise anschrieb. Mit der Mitarbeiterin vereinbarte ich, kurzfristig 2 Erklärungen zu erstellen und die anderen sukzessive kurzfristig abzuarbeiten, was ich auch gemacht habe. Durch die doppelte Haushaltsführung habe ich erhebliche Kosten, die ich geltend gemacht habe. Außerdem habe ich ein Navigationsgerät abgesetzt, da ich für die berufliche Tätigkeit tägich ca 150 verschiedene mir unbekannte Anschriften anfahren muß. Für alle Anschriften aus dem privaten Bereich benötige ich keinerlei Navigationshilfe.

Nun erhielt ich die Steuerbescheide für alle Jahre.

Das Navi wurde abgelehnt, weil es Kosten der privaten Lebensführung seien.

Abgelehnt wurde auch die Anerkennung der doppelten Haushaltsführung weil meine Mutter (zu der ich seit Jahrzehnten ein gestörtes Verhältnis habe) in der Nähe des Zweitwohnsitzes lebt und die Whg dort eine 100 qm Eigentumswohnung sei.

Dies trifft zu. Von 06-09 versuchte ich allerdings die Wohnung zu veräußern, was marktbedingt nicht gelang. In der Zeit habe ich nicht dort gewohnt und bin dann wieder eingezogen, da die Kosten für die Wohnung auch ohne Nutzung weiterliefen und sogar niedriger liegen, als eine diesem Zweck genügende kleinere Wohnung. Am Hauptwohnsitz nutze ich (kostenfrei) eine Wohnung im Haus meines Bruders, dort wohnen auch meine Neffen und Nichten, von denen ein Neffe mein Patenkind ist, sowie meine Freundin. Ich habe eine Heimreise pro Woche abgesetzt, die Urlaubswochen ausgenommen.

Für 07 - 09 hat das FA angemerkt, dass die Erklärungen verspätet eingingen, aber keinen Verspätungszuschlag erhoben, einen solchen jedoch für die Jahre 10, 11 und 12 festgesetzt. Dies ist ebenfalls nicht nachvollziehbar.

Aufgrund der nicht Anerkennung der Kosten, soll ich nun insgesamt ca 5,500 Euro nachzahlen für 5 Jahre, davon sind insgesamt 1.000 Euro Verspätungszuschlag.

Ich will sowohl die Verspätungszuschläge anfechten, als auch die Nichtanerkennung der Kosten. Ist dies sinnvoll und wie gehe ich am besten vor? Kann ich das selbst machen oder ist dafür eher ein Steuerberater oder ein Fachanwalt ratsam? Muß ich die Nachzahlung dennoch jetzt schon leisten? MfG Bucco

Nachzahlung Arbeitsplatz doppelte Haushaltsführung Steuernachzahlung Verspätungszuschlag
2 Antworten
Steuernachzahlung nach Privatinsolvenz

Hallo Zusammen,

ich hoffe das mir jemand bei folgendem Problem weiter helfen kann.

Meine Mutter hat Mitte 2010 ihre Privatinsolvenz abgeschlossen es sind alle Gelder immer zeitgerecht überwiesen worden. Nun hat meine Mutter eine Steuerschätzung von 2005-2010 vom Finanzamt erhalten. Ich setzte daraufhin das Finanzamt in Kenntnis das meine Mutter sich in einer Privatinsolvenz befunden hat. Natürlich wäre mir klar das die Steuererklärungen dennoch hätten abgegeben werden müssen. Dies werde ich umgehend erledigen. Nun ergaben die Steuererklärungen das die Schätzung (ein fünfstelliger Betrag) berechtigt ist. Ich habe mich daraufhin mit der Schuldnerberatung in Verbindung gesetzt und Hilfe erbeten, bekam aber nur das Feedback das sie nichts mehr damit zutun haben da das Verfahren abgeschlossen ist und ich mich an einen Steuerberater wenden soll. Dieser sagte mir wiederum das die Berechnung des netto Einkommens (Rente) falsch vorgenommen wurde, von der Firmen Rente wurden die Steuern abgezogen nur von der BFA Rente wurde der brutto Betrag in der Berechnung berücksichtigt und meine Mutter zahlen muss (dies ist leider aufgrund der Höhe unmöglich) nun kurz zusammengefasst meine Fragen.

1 Welche Möglichkeiten habe ich nun, bzw. meine Mutter? 2 Wenn die Schuldnerberatung den falschen Satz berechnet hat was meine Mutter ja nicht wissen konnte, was kann ich tun.

Ich bedanke mich für viele Antworten!!!!

Insolvenz Privatinsolvenz Steuernachzahlung
2 Antworten
Frage zur Besteuerung von Abfindungen im Zusammenhang mit ALG 1 im selben Jahr

Hallo,

ich hätte hier noch mal eine Steuerfrage und würde mich freuen, wenn jemand etwas dazu sagen könnte oder Internet-Links kennt, über die ich mich weiter informieren kann. Für mich geht es um eine Menge Geld.

Aufgrund der Anonymität dieser Plattform arbeite ich mal mit konkreten Zahlen, die aber gerundet sind.

Annahmen:

  1. unverheiratet, Steuerklasse 1, keine Kinder
  2. Abfindung im Jan. 2012 erhalten: Brutto EUR 50.000, Netto EUR 48.000 (wegen Fünftelregelung)
  3. In 2012 komplett arbeitslos: Summe Arbeitslosengeld 1: Jan. bis Dez.: EUR 17.500
  4. Nach Berechnung mit einer Steuererklärungssoftware erfolgt eine Steuernachzahlung in Höhe von EUR 7.000

Ich habe zwar noch einige Werbungskosten wegen Vorstellunggesprächen anzugeben, am Ende werden aber trotzdem ein paar Tausend Euro Steuernachzahlung übrig bleiben.

Weiß jemand, ob das rechtlich absolut eindeutig ist? Gibt es vielleicht noch ausstehende Gerichtsurteile, die sich auf meinen Fall auswirken könnten? Könnte ein Steuerberater irgendetwas für mich tun, um diese hohe Steuernachzahlung zu verhindern? Wenn ich im Jahr 2012 überhaupt keine Einkünfte hätte, dann wäre die Abfindung mit den EUR 2.000 aufgrund der Fünftelregelung steuerlich voll abgegolten. Das ALG 1 ist ja steuerfrei, aber offenbar führt nur das ALG 1 zu einer erhöhten Besteuerung der Abfindung.

Ich freue mich über jeden Hinweis! Vielen Dank.

Abfindung Alg 1 Steuererklärung Steuern Steuernachzahlung
1 Antwort

Meistgelesene Fragen zum Thema Steuernachzahlung

Finanzamt hat Mahnung wegen Steuernachzahlung geschickt, wie lange habe ich noch Zeit zum Zahlen?

3 Antworten

500 Euro Steuernachzahlung als Alleinverdiener?

5 Antworten

Was passiert,, wenn man Steuernachzahlung nicht bezahlen kann?

4 Antworten

Können Steuernachzahlungen steuerlich geltend gemacht werden?

4 Antworten

Steuererklaerung 3/5...Nachzahlung

4 Antworten

Warum muß ich so viel Steuern nachzahlen.

7 Antworten

Wie wirkt sich eine Bonuszahlung bei Steuererklärung aus? Erstattung oder Nachzahlung?

3 Antworten

Wenn Steuernachzahlung zu hoch ist, kann man das Finanzamt um Ratenzahlung bitten?

3 Antworten

Besteuerung von Rente und Gehalt

3 Antworten

Steuernachzahlung - Neue und gute Antworten

Beliebte Themenkombinationen