gewerblicher Verkauf ohne Mehrwertsteuer bei Ebay ?

1 Antwort

Vermittler kaum, denn wenn Du für die Verkaufst, bist Du kommissionär. (Verkauf im eigenen Namen auf fremde Rechnung), oder werden die als Verkäufer genannt?

Dann kommt es darauf an, wer rechnungssteller wäre. Wer unterhält das Lager? Du, oder die firma?

Um den Fall genau beurteilen zu könne, müßte man alle Fakten kennen.

Eines ist klar, die Umsätze sind steuerbar und steuerpflichtig.

Ob steueranfällt und wer steuerschuldner ist, kommt dann auf die Vertragsbeziehungen an.

Wer aus Deiner Frage ein endgültiges Urtel ableitet, spielt Roulette.

Bitcoin und Steuerbelege

Hallo liebe Community,

ich habe seit dem 01.02.2015 ein Gewerbe am laufen und hätte jetzt eine Frage zu meinen Belegen der Umsatzsteuervoranmeldung bzw. der Umsatzsteuererklärung die in einem Jahr fällig ist.

Ich handle in meinem Gewerbe mit Bitcoins und weiß jetzt nicht ganz wie ich meine Beschaffungen/Einkäufe belegen muss, sodass es dem Finanzamt ausreicht. (zum Verständnis Bitcoin ist eine Online-Crypto-Währung)

  1. Wofür muss ich Belege bereitstellen?
  2. Muss ich beim Einkauf von Bitcoins die Mehrwertsteuer berechnen?

Zu 1.:

Mein Geschäftsprozess ist wie folgt:

  • Ich kaufe mir Bitcoins
  • Ich tausche bzw. kaufe mir mit diesen Bitcoins Softwareprodukte
  • Ich verkaufe die Software über Ebay

Beim ersten Schritt kann ich noch belegen woher ich die Bitcoins bekomme und somit auch steuerlich geltend machen. Für den zweiten Schritt habe ich allerdings keine Belege. Ich kann nicht nachweisen wer mir die Software gegen Bitcoins tauscht ! Und drittens ist ja klar muss ich Rechnungen selber ausstellen.

Im Internet finde ich nun Artikel wie diesen:

http://www.frag-einen-anwalt.de/Bitcoin---f228068.html

In dem steht das ich für den 2. Schritt auch keine Belege benötige, aber ist das wirklich so, dass ich nicht belegen muss wie ich die Softwareprodukte beschafft habe? (egal ob Vorsteueranmeldung oder die jährliche Umsatzsteuererklärung?)

Wie seht ihr die Sache ?

Zu 2.:

Ich kaufe über bitcoin.de meine Bitcoins von meist Privatpersonen ein und weiß jetzt nicht ganz ob das Netto- oder Bruttoeinkäufe sind.

Wenn Unklarheiten bestehen dann bitte fragen!

Mit freundlichen Grüßen

PlatinX

Ps.: Das Geschäft läuft schon, also wie soll ich nun vorgehen?

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Muss das Finanzamt ein Unternehmen (e.K.) bei Fristüberscheitung zur Abgabe der Steuerklärung (hier EÜR) auffordern?

Eine HR-Firma (e.K.) ist im HR abgemeldet/gelöscht worden (28.2.2006). Das Finanzamt hat durch das HR davon Kenntnis. Die Firma ist endgültig erloschen, besteht also auch nicht weiter als Kleinstunternehmen.

In der Stererklärung 2006 für ein zweites Unternehmen (e.K.) wird noch ein einziger Umsatz über EUR 300,00 im Januar 2006 mit in der Erklärung des zweiten Unternehmens korrekt ausgewiesen. Der Unternehmer erhält schon für 2006 und alle weiteren Jahre danach keine Aufforderung mehr zur Abgabe der jährlichen Steuererklärung für das im Feb 2006 gelöschte Unternehmen.

Ende 2010 erfolgt der private Verkauf der Internet-Domain des gelöschten Unternehmens, dass im Feb 2006 einen Wert von rund EUR 100,00 (Sedo.de) hatte, nun aber erheblich teurer verkauft werden konnte. Das Finanzamt will nun die Mehrwertsteuer und hat ein Betrugsverfahren angestrengt, das im Moment ruht. Das Amt geht davon aus, dass das im HR gelöschte Unternehmen weiter bestand, da der Einzelunternehmer im Feb 2006 nicht auch beim Ordnungs- und Wirtschaftsamt HH das Unternehmen austragen ließ, annehmend, dass das durch die HR-Löschung automatisch erfolgt sein würde. Die Austragung erfolgte 2010 rückwirkend zum 28.02.2006, so dass nun eine Verbindung konstruiert wird.

Das Finanzamt hat die Annahme, dass die Austragung des Unternehmens beim Ordnungs- und Wirtschaftsamt automatisch durch die HR-Löschung miterfolgt ist, nach Meinung des Einzelunternehmers zumindest unterstützt, da es keine Aufforderung mehr zur Abgabe einer Steuererklärung gegeben hat, so wie die Aufforderung dazu jedes Jahr für das zweite Unternehmen im September eintrifft.

Jetzt die wichtige Frage: Muss das Finanzamt eine Aufforderung zur Steuererklärung einem Unternehmen zusenden, wenn die Abgabe fristgerecht nicht erfolgt und auch keine Schätzung erfolgen? Oder ist es nur eine KANN-Bestimmung?

Und die zweite Frage: Darf ein Unnternehmer, der sein Unternehmen im HR gelöscht hat und vom Finanzamt danach keine Aufforderungen mehr zur Abgabe einer Steuererklärung erhält, davon ausgehen, dass das Unternehmen auch als Kleinunternehmen nicht mehr weiter besteht?

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Behandlung von Umsatzsteuer (reverse charge; Leistung aus EU-Ausland) in der Einnahmenüberschussrechnung als umsatzsteuerbefreiter Kleinunternehmer?

Guten Tag,

ich hätte eine Frage zur Umsatzsteuer nach dem reverse charge Verfahren als umsatzsteuerbefreiter Kleinunternehmer und konnte im Internet leider keine Antwort auf meine Frage finden.

Ich verkaufe als Kleinunternehmer Waren auf eBay und muss diesbezüglich Provisionen an ebay zahlen. Da eBay in Luxemburg ansässig ist, muss ich (trotz der generellen Umsatzsteuerbefreiung) für die gezahlten Provisionen 19% Umsatzsteuer ans Finanzamt abführen. Das heißt z.B. dass ich in 2017 bei der (jährlichen) Umsatzsteuererklärung (muss keine Voranmeldung machen) 19% der 2016 gezahlten Provisionen ans Finanzamt abführen werde.

Hier nun meine Frage: nach meinem Verständnis setze ich diese (2017 ans Finanzamt gezahlte) Umsatzsteuer in meiner EÜR 2017 als überschussmindernde Kosten an. Ein Bekannter von mir meinte hingegen, dass die Umsatzsteuer nicht in der EÜR angesetzt werden dürfe und die Zahlung ergebnisneutral ist und sozusagen mein "Privatpech" ist.

Könnt Ihr mir vielleicht beantworten, ob meine geplante Vorgehensweise korrekt ist oder nicht? Vielen Dank vorab.

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Bahnticket mit 7% MwSt., obwohl es 19% sein müssten (Strecke >50km)?

Hi,
ich mache gerade meine (erste) Umsatzsteuer-Voranmeldung. Meine Frage zu Bahntickets: ich habe hier ein Bahnticket für die Strecke München -> Regensburg vorliegen, auf dem die Umsatzsteuer mit 7% ausgewiesen ist.
In diesem älteren Gute-Frage-Thread wurde bereits ausdiskutiert, dass auf Bahntickets 7% MwSt. ausgewiesen wird, wenn die Strecke unter 50km beträgt, bei mehr als 50km sind es 19%. So steht es auch im 2017er Gesetzestext des UStG § 12 Abs. 12 Ziffer 10.
Jetzt sind hier aber auf meinem Bahnticket aber definitiv 7% ausgewiesen, obwohl die Strecke München-Regensburg ja eindeutig weit über 50km liegt.

Hat sich der Gesetztext für 2018 geändert?
Rechnet die Bahn falsch ab?
Was'n da los? :-)

Ich weiß nicht, wie ich es nun in der Voranmeldung angeben soll — bin dankbar, wenn jemand Licht ins Dunkel bringt...!

Danke und Grüße,
Peter

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