Sollte ich wegen dem Erhalt einer einmaligen Vermittlungsprovision extra ein Gewerbe anmelden?

3 Antworten

Es wäre interessant zu wissen, wovon die Person lebt.

Wäre es ALG I, oder Elterngeld, käme Steuer raus, weil diese Einnahmen dem Progressionsvorbehalt unterliegen.

Nur für eine einmalige Provision, muss natürlich kein Gewerbe angemeldet werden.

wäre es allein dafür notwendig gewesen, ein Gewerbe anzumelden?

Nein, notwendig ist es nicht, denn du betreibst ja kei n Gewerbe. Aber machen kann man sowas natürlich. Man kann ja auch einen Hebezeugführerpass erwerben und dann nie auf einen Kran steigen.

Meines Wissens bleiben einmalige Provisionen (bzgl. deine Schilderung ) bis zu 256,- Euro/Jahr steuerfrei. 

Das kann sein. Meine ich auch so in Erinnerung zu haben. In dem Fall waren es aber mehrere Tausend. Dadurch, dass aber die Gesamtsumme der Einnahmen in dem Jahr unter dem Grundfreibetrag waren, sollte eine Steuererklärung meiner Meinung nach nicht nötig sein (das war ja meine Frage).

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@GlennQuagmire

das war ja meine Frage

Leider kam dieser steuerliche Aspekt in der Überschrift nicht zum Ausdruck. Somit wurde überwiegend die Gewerbeanmeldungsfrage beantwortet.

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Festanstellung (Teilzeit) + Kleinunternehmer + Neuer Job - lieber per Honorar oder als Minijob?

Hallo!

Ich bin festangestellt (Teilzeit 24h). Dazu bin ich Kleinunternehmer (Grafik-Bereich), also selbstständig ohne Gewerbe, mit wirklich unwesentlichen Einnahmen (ca. 1.000 Euro / Jahr). 

Nun habe ich für die Wochenenden einen Nebenjob als Minijob gesucht und gefunden. Der Arbeitgeber bietet einen Vergütung auf Honorarbasis an für Selbstständige oder eben als Minijob (bis zu 450 Euro/Monat, die ich aber nicht erreichen werde, weil ich nicht so oft zur Verfügung stehe). Per Honorar bekommt man 10Euro/h, wenn man den Job als Minijob annimmt 9 Euro/h. 

Nun ist meine Frage, was ist in meinem Fall "besser"? 

Vorallem weil ich mir schon überlegt habe, evtl. noch einen weiteren Minijob anzunehmen, was zusammen dann auf jeden Fall über 450 Euro im Monat wären. Aber das ist noch nicht sicher ob ich die Zeit dazu habe. 

Abgesehen davon: Ist das Abrechnen per Rechnung dann lohnenswerter für mich? Ich muss ja keine Umsatzsteuer zahlen, weil mein Einkommen als Selbständiger im Jahr die Grenze nicht überschreitet. Auch damit wären das sicher nicht 17.500 Euro im Jahr. Nehmen wir an ich verdiene bei diesen neuem Job jetzt 300 Euro / Monat. Dann wären es zu den 1.000 Euro in meinem Unternehmen nochmal 3.600 Euro für das Jahr 2018. 

und das Aufgabengebiet ist ein ganz anderes, als das was ich mit meinem Unternehmen mache (Design/Grafik/Medien).

Vielleicht wisst ihr etwas Rat! Danke schonmal!

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