Erst Kirchenaustritt, dann Kündigung?

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In diesem Fall darf man das, weil es eine kirchliche Einrichtung ist. Die dürfen von ihren Arbeitnehmern erwarten das sie hinter der Kirche stehen.

Hätte sie nur die Konfession gewechselt, hätte man ihr nichts tun können.

Diese Einstellung der Kirche war für mich ein Grund mehr auszutreten. Ich bin selbst Erzieherin und habe mich bewusst für diesen Schritt entschieden in dem Wissen, dass ich in Folge dessen bei kirchlichen Trägern nicht mehr arbeiten kann.

Als Angestellter der Kirche verpflichtest du dich auch voll hinter deren Grundsätze zu stehen, wie etwa die Stellung er Kirche zur Abtreibung. Wäre man grundsätzlich für Abtreibung wäre auch das ein Kündigungsgrund. Meine Meinungsfreiheit ist mir aber sehr wichtig, deshalb möchte ich bei einem Arbeitgeber der dies nicht akzeptiert nicht mehr arbeiten. Diese Einstellung der Kirche konnte ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren.

Dazu ist die Diakonie bei Austritt aus der Kirche berechtigt. Der katholische Glaube wird inzwischen bei der evangelischen Kirche – wie auch umgekehrt auch – akzeptiert, ein Austritt aus der Kirche aber nicht

Ja , richtig . Er darf kündigen . Die kirchlichen Arbeitgeber stellen auch nur jemanden ein , der in keiner christlichen Kirche ist . Steht auch immer in deren Suchanzeigen . Ein Moslem wäre sicherlich auch nicht so geeignet . In dem Arbeitsvertrag deiner Freundin war das bestimmt auch festgehalten . Ob katholisch oder evangelisch ist egal . Soviel zur Glaubensfreiheit in Deutschland . Gruß Z... .

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