arbeitgeber zieht geld ab

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11 Antworten

Kein Grund Dir das gefallen zu lassen. Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit ist wohl nicht gegeben?! Also den ex AG zur Zahlung auffordern, Frist setzen und den Brief mit Nachweis abschicken.

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Abgesehen von Provisionen und auftragsabhängigen Bezahlungen bzw. Verträgen darf keine Vergütung gekürzt werden.

Ein festes Gehalt ist so im Vertrag verankert und kann nicht wegen irgendwelcher beruflichen Fehler einfach gekürzt werden.

Ein abgeschlossener Vertrag kann nicht einfach außer Gefecht gesetzt werden.

Der Arbeitgeber kann ansonsten halt kündigen oder abmahnen, wenn dem Arbeitnehmer tatsächlich grobe Fehler im Verhalten nachzuweisen sind.

Du brauchst nicht gleich klagen, sondern kannst Dich mit Betriebsrat oder Gewerkschaft in Verbindung setzen.

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Hallo horst81, selbst wenn das Vorgehen deines Chefs rechtfertigt sein sollte ( wiederholte unsachgemäße Arbeiten / vorangegangene Abmahnung) muss dein Chef folgendes berücksichtigen :

Der Arbeitgeber hat auf jeden Fall die aktuellen Pfändungsfreigrenzen zu beachten. Liegt das Gehalt / Lohn unterhalb der Pfändungsfreigrenze, darf er keinen Abzug vornehmen, selbst wenn er einen Schadensersatzanspruch hat.

Ansonsten, bei einmaligen, (einfachen) Fehlern, welche immer einmal passieren können, steht der Firma kein Schadensersatzanspruch zu. K.

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es klingt so, als wäre das nicht korrekt, aber wir kennen den Vertrag nicht, auch nicht den Sachverhalt und auch nicht, was bisher vorgefallen ist während deiner Tätigkeit bei der Firma.

Was sollst du denn unsachgemäss repariert haben? Wieso ist dieser Fall nicht versichert?

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Die Fragestellung ist so undeutlich formuliert das man fast alles interpretieren könnte. Wenn Du Dir keiner Schuld oder Vergehens bewusst bist und Dein Arbeitsvertrag keinerlei Angriffspunkte beinhaltet dann ist die Sache klar, nämlich der Klageweg.

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vielleicht, vielleicht auch nicht. Bei grob fährlässigem Verhalten von dir - wird er das können. Keiner kennt deinen Vertrag noch hat einer von uns ihr Ahnung was sonst bei dir so abgelaufen ist - vielleicht vorher eine Abmahnung etc. Oder warum es überhaupt zur Kündigung kam!?!? Das wird dir mit Sicherheit nur ein Anwalt sagen können der alle Unterlagen von dir gesichtet hat und alle Umstände kennt.

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Was sollst Du falsch repariert haben?

Die eigene Arbeit bei einem Kunden?

ein betriebliches Gerät?

Einen Schaden mußt Du als Arbeitnehmer nur bezahlen, wenn Du grob fahrlässig, oder vorsätzlich gehandelt hättest.

Also ruhig mal an den AG rangehen udn die Sache besprechen.

Habt ihr einen Betriebsrat, oder Obmann?

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Kommentar von mig112
18.02.2014, 09:15

EHEMALIGER Arbeitgeber plus Frage-Gegenstand hört sich nicht gerade nach friedlicher Trennung an...

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So richtig rückst du eigentlich nicht damit heraus, worum es eigentlich geht. Dann in den Nebel hinein gute Ratschläge beamen, das geht nicht so einfach. Deine aussage mit der unsachgemäßen Reparatur hilft wirklich nicht viel - man muss schon die genauen Umstände kennen.

Nur soviel: Es ist nicht legal, wenn dein Arbeitgeber die einfach so von deinem Gehalt etwas abzieht. Du kannst und du solltest dir dazu arbeitsrechtliche Hilfe holen - eigentlich könntest du deinen Arbeitgeber sogar vor dem Arbeitsgericht verklagen. Nur in der ersten Instanz zahlt jede Partei ihre Kosten dort selbst.

Einfach ist es mit der zuständigen Gewerkschaft oder dem Betriebsrat das zu besprechen, nur dort wo Arbeitgeber wie kleine Fürsten agieren gibt es zumeist keinen Betriebsrat.

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Der Sachverhalt bietet wegen seiner Dürftigkeit wenig Möglichkeit zu einer abschließenden Bewertung. Bloße Schlechtleistung berechtigt im Normalfall nicht dazu, Ansprüche gegen Arbeitnehmer geltend zu machen. Besonders den kleinen Arbeitgebern aber ist das Arbeitsrecht nicht bekannt, bzw., sie scheren sich nicht darum. Bleibt nur die Klage zum Arbeitsgericht.

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Kommentar von vulkanismus
17.02.2014, 18:54

Na klar. So sind wir Deutschen. Wegen 200 Euro sofort zum Gericht rennen.

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Kommentar von williamsson
18.02.2014, 12:10

Um was es im einzelnen geht ist mir auch nicht klar geworden. Aber den Klageweg aufzuzeichnen, ist die einzig mögliche Hilfe.

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Die Abzüge sind definitiv unberechtigt! Wenn du dich wehren willst, sprich mit einem Anwalt. Die Kosten des Rechtsstreites, ggf. vor dem Amtsgericht, wird letztlich der Arbeitgeber tragen müssen.

Übrigens ganz im Gegensatz zum Arbeitsgericht, wo erstinstanzlich jede Partei ihre Kosten selber trägt.

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Ja .

Was kommt `raus ? Ein Vergleich über 100 Euro !

Anwaltskosten von ... . ??

Denke einfach darüber nach !

Alles Gute . Gruß Z... .

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