arbeitgeber zieht geld ab

8 Antworten

es klingt so, als wäre das nicht korrekt, aber wir kennen den Vertrag nicht, auch nicht den Sachverhalt und auch nicht, was bisher vorgefallen ist während deiner Tätigkeit bei der Firma.

Was sollst du denn unsachgemäss repariert haben? Wieso ist dieser Fall nicht versichert?

Hallo horst81, selbst wenn das Vorgehen deines Chefs rechtfertigt sein sollte ( wiederholte unsachgemäße Arbeiten / vorangegangene Abmahnung) muss dein Chef folgendes berücksichtigen :

Der Arbeitgeber hat auf jeden Fall die aktuellen Pfändungsfreigrenzen zu beachten. Liegt das Gehalt / Lohn unterhalb der Pfändungsfreigrenze, darf er keinen Abzug vornehmen, selbst wenn er einen Schadensersatzanspruch hat.

Ansonsten, bei einmaligen, (einfachen) Fehlern, welche immer einmal passieren können, steht der Firma kein Schadensersatzanspruch zu. K.

Der Sachverhalt bietet wegen seiner Dürftigkeit wenig Möglichkeit zu einer abschließenden Bewertung. Bloße Schlechtleistung berechtigt im Normalfall nicht dazu, Ansprüche gegen Arbeitnehmer geltend zu machen. Besonders den kleinen Arbeitgebern aber ist das Arbeitsrecht nicht bekannt, bzw., sie scheren sich nicht darum. Bleibt nur die Klage zum Arbeitsgericht.

Na klar. So sind wir Deutschen. Wegen 200 Euro sofort zum Gericht rennen.

0
@Privatier59

Ich bezweifle stark, dass das Arbeitsgericht zuständig ist! Eher das AMTSGERICHT...

0
@mig112

Das königlich bayerische vielleicht.Inzwischen sind aber 100 Jahre vergangen.

0

Um was es im einzelnen geht ist mir auch nicht klar geworden. Aber den Klageweg aufzuzeichnen, ist die einzig mögliche Hilfe.

0
@williamsson

Ok, Privatier, du bist der Jurist von uns beiden... aber es ist doch nicht nachvollziehbar, dass der Geschädigte beim Obsiegen -was im geschilderten Fall eindeutig so sein wird- seine Rechtskosten selbst zu tragen hat!??

0
@mig112

Nun ja, weder Gesetzgeber noch Richter müssen die Kosten tragen. Was juckt es die dann?

0

Gibt es ein Recht auf Entschädigung bei dauerhaft verspäteten Gehaltszahlungen?

Mein Gehalt wird sonst immer pünktlich in der ersten Woche des Monats überwiesen so wie es auch im Arbeitsvertrag steht. Seit zwei Monaten jedoch zieht sich die Zahlung bis zur Monatsmitte hin, was oft blöd mit meiner Kreditkartenabrechnung kollidiert. Habe ich in diesem Fall einen Anspruch auf eine Entschädigung vom Arbeitgeber?

...zur Frage

Lohn trifft auf Hartz4

Habe bis jetzt Hartz4 bekommen .Jetzt habe ich am 15.01.2011 angefangen zu arbeiten . Mein Lohn für den halben Monat bekomme ich Anfang Februar .In meinem Arbeitsvertrag stand zwar wird zum Ende des Monats ausgezahlt, haben das jetzt auf anfang ändern lassen. Jetzt hat mir die Arge meinen Antrag abgelehnt ,da laut zuflussprinzip ( auch Arbeitsvertrag auszahlung ende des Monats ) wir ja dann Geld für Januar haben. Kennt sich da jemand aus ? Zählt das was im Arbeitsvertrag drin steht ( auch wenn das Geld nicht am Ende des Monats auf dem Konto ist ) oder gilt das ab dem Zeitpunkt wo das Geld auf meinem Konto gutgeschrieben ist ?

...zur Frage

Wenn man im Beruf der Firma unabsichtlich/nicht grobfahrlässig Schaden zugefügt hat...

Was passiert wenn ein Arbeitnehmer einen Fehler macht, der dem Arbeitgeber sehr viel Geld kostet. Der Fehler war nicht aus grober Fahrlässigkeit entstanden, aber wäre einem Arbeitnehmer mit mehr Erfahrung wohl nicht unterlaufen. Müsste in diesem Fall der Arbeitnehmer mit Schadensersatz Forderungen durch seinen Arbeitgeber rechnen? Ist man als Arbeitnehmer da irgendwie abgesichert oder muss man bei jeder großen Entscheidung Angst um seine persönlichen Rücklagen haben?

...zur Frage

Mein ehemaliger Arbeitgeber schuldet mir noch Zuschläge, lohnt es sich einen Anwalt einzuschalten?

Seit dem 24. Januar bin ich arbeitslos (habe im Sicherheitsdienst gearbeitet) und habe vor ein paar Tagen auch die Bescheinigung bekommen, dass ich bald wieder Arbeitslosengeld 2 bekomme. Als Hartz4-Empfänger muss ich ja nur 10 Euro für einen Anwalt zahlen.

Mein Geld vom Monat Dezember habe ich am 25. Januar erhalten. Der Lohn für den Monat Januar steht natürlich noch aus und ich hoffe, dass ich den auch im Februar kriege.

Jetzt bin ich am überlegen, ob ich nun zum Anwalt gehe und versuche meine Zuschläge, die nie gezahlt wurden zu bekommen. Habe ich da überhaupt noch Anspruch drauf. Im Manteltarifvertrag für Niedersachsen steht unter §10

"Sämtliche gegenseitige Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis erlöschen beiderseits 3 Monate nach Fälligkeit, von oder gegen ausgeschiedene Arbeitnehmer einen Monat nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses, sofern sie nicht vorher unter Angabe der Gründe schriftlich geltend gemacht worden sind."

Heisst das, dass ich nur Anspruch auf Lohnansprüche des letzten Monats habe? Dann würde es sich ja nicht lohnen zum Anwalt zu gehen und ich würde riskieren, dass mein ehemaliger Arbeitgeber dann auch noch trotzig wird und mir den Lohn für den Monat Januar noch vorenthält.

...zur Frage

Kann man Nachzulagen auch nach der Kündigung einfordern??

Hallo, ich bin Berufskraftfahrer,habe bei meinem jetzigen Arbeitgeber gekündigt und mein letzter Arbeitstag ist der 26,September. Mein Chef hat keine Nachtzulage gezahlt.Kann ich die Nachtzulage der vergangenen Jahre einklagen?Habe zwar einen Arbeitsvertrag mit Festlohn, aber von Zulage keine Spur!

...zur Frage

Wird ein Wettbewerbsverbot im Arbeitsvertrag wirklich knallhart durchgezogen ?

Wenn man den Arbeitgeber wechselt und zur Konkurrenz geht, kann man da trotz allem noch vom Wettbewerbsverbot das im Arbeitsvertrag des alten Arbeitgebers drin steht, belangt werden ?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?