Einnahmen aus Ebay Partnerprogramm wie versteuern?

2 Antworten

Gehe mal ganz dringend zu einem Steuerberater für ein unverbindliches und kostenloses Informationsgespräch.

Wer in einem Affiliate Programm als Kleinunternehmer tätig ist verschenkt Geld. Denn die Einnahmen aus dem Ausland sind ohnehin Umsatzsteuerfrei und man verzichtet als Kleinunternehmer auf den Vorsteuerabzug.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

Ich verzichte bewusst auf den Vorsteuerabzug. Ich habe keine Ausgaben, also lohnt sich auch der Vorsteuerabzug nicht. Ich mache diese Tätigkeit nebenberuflich als Hobby quasi. Ich habe auch keine Zeit jeden Monat eine Umsatzsteuervoranmeldung abzugeben. Sie schreiben, dass Einnahmen aus dem Ausland eh von der Umsatzsteuer befreit sind, wahrscheinlich wegen reverse charge ? Ich hatte nur mal gelesen dass die USA von dem Verfahren ausgeschlossen ist ?

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@anibanani85

Ich bin seit knapp 47 Jahren in der Steuerberatung und Dein Betrieb wäre der erste ohne Ausgaben. Aber man lernt ja täglich azu. Ich gratuliere, dass Du an Affiliate Programmen teilnehmen kannst ohne einen Internetanschluss zu haben und ohne einen Computer Dein eigen zu nennen, um nur zwei Kostenposten zu benennen.

Die Leistungen, die man für einen Betrieb in den USA erbringt sind hier steuerfrei. Trotzdem Vorsteuerabzug. Wie die das in den USA handhaben, kann Dir egal sein.

Aber wenn es Dir zuviel ist bei einem meiner Kollegen einfach mal unverbindlich einen Kaffee zu trinken, mache einfach weiter wie bisher.

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@wfwbinder

Die 2 Sachen wie Internet und PC oder Strom berücksich ich nicht. Pc ist uralt und Internet zahle ich sowieso privat. Meine Einnahmen betragen gerade wenn's hoch kommt 50 Euro mtl. Ich denke nicht dass ich dafür einen Steuerberater oder einen Vorsteuerabzug benötige. Für sowas ist doch diese Forum da ?!

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@anibanani85

Wenn ich hier etwas schreibe, dann die optimale Lösung. Ausserdem könnte es ja sein, dass der PC mal ersetzt wird und da sind es dann bei einem Notebook für 595,- Ladenpreis schon 95,- Euro über die wir reden.

Und bei 50,- Euro im Monat, sind es 600,- Euro im Jahr. Wenn ich da die Hälfte der Internetkosten von 240,-, also 120,- abziehe bin ich noch bei 480,-, wenn ich weitere 70,- Euro Kosten finde, bin ich bei 410,- Euro Gewinn und damit als Arbeitnehmer in dem Rahmen bei dem ich für einen Nebenverdienst 0,- Euro Steuer zahle.

Aber ich bitte um Entschuldigung, ass ich nach einer optimalen Lösung gesucht habe.

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Hast Du jemals davon gehört, dass es eine Einkunftsart "Einnahmen aus Drittländern" gibt?

Es sind ganz einfach solche aus Gewerbebetrieb.

Sehe ich es richtig, dass ich als Kleinunternehmer meine Einnahmen aus Partnerprogrammen ganz normal in der EÜR ohne Steuer erfasse, und dann mein Gewinn am Ende in der Einkommensteuererklärung mit Mantelbogen und Anlage G versteuere ? Zusätzlich kommt noch die Umsatzsteuer-Jahreserklärung die ich abgeben muss ?

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Warum bitte lohnt sich Vermietung/Verpachtung zum Steuersparen!?

Man hört öfter, dass Immobilien ein super Weg seien, Steuern zu sparen. Viele Zahnärzte, Anwälte etc. würden sich nebenberuflich als Vermieter betätigen, weil das steuerlich so toll sei. Es gebe da so tolle Möglichkeiten. Kann mir jemand erklären, um welche Posten es dabei vor allem gehen soll? Ich hab mich jetzt recht tief eingelesen, aber verstehe diesen Punkt einfach nicht.

Zum Hintergrund: Ich bin Anwalt (habe aber mit Steuern wenig zu tun). Ich werde in Kürze ein unbebautes Grundstück (bereits im Eigentum) bebauen zur Vermietung, Baukosten ca. 1,5 Millionen Euro, 5 Wohnungen. Ich hab mich recht tief eingelesen und verstehe glaube ich jetzt, wie das mit Abschreibung und den laufenden Werbungskosten grundsätzlich funktioniert. Ich habe aber noch nicht ganz verstanden, was da jetzt steuerlich so toll sein soll.

Mein momentanes Verständnis:

1. Kosten des Hausbaus: Abschreibung / Tilgung:

Ich werde 2% der Kosten des Hausbaus über 50 Jahre abschreiben können. Das sind ja aber nur 100% von Kosten, die ich real gehabt habe, d.h. da spare ich gar nichts. Gleichzeitig muss ich die Tilgung des Kredits aus meinem versteuerten Einkommen bestreiten, ohne dass ich diese Tilgung absetzen könnte - ich bekomme also auch den Hauswert nicht steuerfrei. Ich kann Dinge wie eigene Reisen in der Phase des Hausbaus mit in die Herstellungskosten nehmen (inklusive Verpflegungsmehraufwendung etc.) d.h. mit abschreiben, aber letzteres ist so wenig, dass es nicht ins Gewicht fällt. In der Phase des Hausbaus bzw. bzgl. der Hausbaukosten sehe ich also null Vorteile.

2. Kosten zum späteren Management des Hauses (z.B. häusliches Arbeitszimmer)

Ich kann meinem Verständnis nach ein häusliches Arbeitszimmer absetzen (so abtrennbar vorhanden), weil es um einige zu vermietende Wohnungen geht. Entsprechend werde ich (mit Quittungen) auch Dinge wie Porto, Telefonkosten anteilig etc. geltend machen. Dazu Reisen und Aufwendungen wegen Dingen wie Mietersuche etc. Angesichts der Investitionskosten von derzeit geschätzt 1,5 Millionen Euro für das Haus scheint mir das aber eher nicht besonders ins Gewicht zu fallen.

3. Fazit

Ich sehe keine tollen Möglichkeiten zum Steuersparen, konträr zu dem was immer erzählt wird. Meinem Verständnis nach gibt es schon ein gutes Argument pro Hausbau - die Anschaffungskosten hat man nur einmal, die Mietzahlungen dagegen laufen dann ja weiter. Insofern macht man schon Gewinn, wenn man es sehr sehr langfristig sieht. Aber dieser Vorteil ist ja nicht "steuerlich". Ich höre aber ja immer, Hausbau sei gerade steuerlich so toll. Was meint das?

Gibt es Tipps / tolle Möglichkeiten, die ich übersehe? Ich bin sowohl für eher generelle (= high-level-) Antworten dankbar als auch für sehr konkrete Hinweise auf Paragraphen o.ä. (die ich als Jurist schnell verstehen kann).

Vielen Dank!

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Steuererklärung 2012 - Studienkredit, Zinsen berücksichtigen

Hallo liebe Steuerexperten,

folgender Sachverhalt sei angenommen:

Person A hat folgenden schulischen/beruflichen Werdegang nachzuweisen:

  1. Realschulabschluss
  2. Berufsgrundbildungsjahr
  3. Zivildienst
  4. Fachoberschule
  5. Studium

Für die Finanzierung eines Auslandssemesters und des weiteren Studiums zu 5. hat A einen Studentenkredit bei einer Bank aufgenommen und die Zinsen nun in der Steuererklärung für das Jahr 2012 beim Finanzamt B als Werbungskosten geltend gemacht. Die Zinsen werden nicht berücksichtigt, da es sich nach Meinung des B um einen Privatkredit handelt. A legt Einspruch ein und wird aufgefordert, Belege einzureichen, die die Verwendung der Kreditsumme für Studienzwecke nachweisen. A reicht diese Belege ein, jedoch deckt die Summe der Nachweise nicht die komplette Kreditsumme.

B beabsichtigt nun die Zinsen anteilig als Fortbildungskosten zu berücksichtigen. Dabei wird der von A geltend gemachte Verpflegungmehrsaufwand (A hat zeitweise im Auslandssemester eine Wohnung im Heimatort, und eine im Ausland unterhalten) nur für 3 Monate mit einem Pauschbetrag berücksichtigt. Die Summe des nicht belegten Teils der Kreditsumme bleibt unberücksichtigt. B beabsichtigt daher, lediglich etwas mehr als die Hälfte der Darlehenssumme zu berücksichtigen und legt dies auf die Zinsen um. B fragt nun schriftlich an, ob A damit einverstanden ist und soll seine Entscheidung (Ja/Nein) bekanntgeben.

  1. Ist es korrekt, dass B die Kosten als Fortbildungskosten ansetzt?
  2. Muss A wirklich Belege für die komplette Kreditsumme beifügen, oder gibt es einen "Anscheinsbeweis", dass bei einer bestimmten Höhe der Belege, die komplette Summe berücksichtigt werden muss?
  3. Muss A hier nicht einen Bescheid erlassen, anstatt anzufragen, ob man zustimmen / nicht zustimmen möchte?

Herzlichen Dank für Eure Hilfe.

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